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Sport-Ticker

 

 

11.09.03

Linktip  

Interessantes aus der jüdischen Sportswelt - bitte unten anklicken!

 

11.09.03

Fußball: Israel 2004 nicht in Portugal dabei

Die israelische Fußballnationalmannschaft hat am Mittwochabend im türkischen Antalya gegen Malta unentschieden gespielt und damit die Qualifikation für die Europameisterschaft 2004 in Portugal verpasst. Malta dominierte in den ersten 10 Minuten das Spiel. In der 16. Minute gingen die israelischen Spieler durch Haim Revivo in Führung. In der zweiten Halbzeit gelang Michael Mifsud der Ausgleich, nur zwei Minuten später erzielte David Carabott den zweiten Treffer für die Malteser. In der 78. Minute glich Pini Balili zum 2:2 Endstand aus. Zum Abschluss der Qualifikationsrunde wird Israel am 11. Oktober in Paris gegen Tabellenführer und Titelverteidiger Frankreich antreten. 

(c) Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

06.09.03

Basketball-EM: Israel - Deutschland, Übertragung am Freitag, 15.05h im ZDF

Am Freitag, dem 5. September 2003, beginnt die Basketball-Europameisterschaft 2003 in Schweden (5. bis 14. September 2003). Am heutigen Starttag trifft das Team der israelischen Nationalmannschaft in der ersten Vorrunde auf Deutschland. Das Spiel in Norrköping wird ab 15.05 Uhr im ZDF live übertragen. Am Samstag und Sonntag folgen die weiteren Spiele gegen die Mitglieder der Vorrundengruppe Litauen und Lettland. Außerdem: Das Basketball-Team von Maccabi Tel Aviv wird vom 2. bis 4. Oktober gegen die drei europäischen Top-Teams Alba Berlin, Slask Wroclaw und Partizan Belgrad in der Max-Schmeling-Halle, Berlin, antreten. Ticket-Hotline: +49 30 308 785 685. Warum spielt Israel eigentlich in Europa? Diese Frage wird häufig gestellt. Lernt doch jeder in der Schule, dass Israel geographisch zu Asien gehört - und nicht zu Europa. Als die arabischen Staaten aber nach 1973 versuchten, Israel zu isolieren, wurde Israel von allen asiatischen Sportverbänden ausgeschlossen. Gleichzeitig fand Israel Aufnahme in die europäischen Sportverbände. Und so nehmen israelische Mannschaften weiterhin an internationalen Sportwettkämpfen wie den Leichtathletik-Europameisterschaften, den Schwimm-Europameisterschaften, den UEFA-Pokalspielen im Fußball oder Basketball-Europapokalspielen teil. 

(c)/ Botschaft des Staates Israel

26.08.03

Zionismus durch Bobfahren – Israels erstes Bobteam auf dem Weg nach Olympia 

Aaron Zeff (34) und Dr. John Frank (41) aus San-Francisco wollen es wissen: Die Hürden israelischer Einwanderungsbürokratie und selbst ein gebrochenes Rückgrat konnten die beiden Juden aus Kalifornien nicht davon abhalten, ihren Traum zu verfolgen – Israel bei den nächsten olympischen Spielen (2004) zu vertreten, als erstes Bobteam des Landes. Die Faszination am Bobfahren fand ihren Anfang vor dem Fernseher. Die olympische Disziplin ließ beide einfach nicht mehr los. Bei einem gemeinsamen Skiurlaub im kanadischen Calgary vor ein paar Jahren überredete Zeff seinen Kumpel, einen Abstecher zu einer Bobbahn zu unternehmen. Dort trafen sie auf den aus Neuseeland stammenden Trainer Ross Dominikovich, der auf einen Blick das Potential der beiden erkannte. Zeff, der früher F-4-Kampfflugzeug der amerikanischen Luftwaffe flog, verfügt über die erforderlichen Reflexe und die psychische Stärke, einen Bobschlitten mit mehr als 140km pro Stunde über die Eisbahn zu manövrieren. Frank, ein ehemaliger Rugby-Star und plastischer Chirurg, der mehr als 110kg auf die Waage bringt, hat die nötige Antriebskraft und gibt einen exzellenten Bremser ab. Nach viel Überredungskunst und Schreibarbeit erhielten beide neben ihre amerikanischen auch die israelische Staatsbürgerschaft sowie grünes Licht der zuständigen israelischen Stellen, letzten Winter mit dem Training in Kanada zu beginnen. Zeffs Rückgratbruch auf der Eisbahn, der in wenigen Monaten verheilt sein wird, konnte die beiden ebenso entmutigen wie die notorischen Vergleiche mit dem berühmten aber erfolglosen Bobteam aus Jamaika. Von letzterem distanzieren sich Zeff und Frank allerdings klar und deutlich: Weder wollen sich die ehrgeizigen Sportler Rasta-Frisuren wachsen lassen noch als beliebte Verlierer enden. „Sie kamen zu den olympischen Spielen und machten eine Bruchlandung. Wir wollen wirklich konkurrenzfähig sein – und ich denke wir sind es auch“, so Frank. Das Ergebnis des Alberta Cups in diesem Februar gibt den beiden Recht: Zeff und Frank setzten sich in einem Durchlauf gegen Olympiateams aus Armenien, Brasilien und Kanada durch, im zweiten Durchlauf belegten sie den zweiten Platz. 

(c)/ quelle: ICEJ

07.08.03

Maccabi Tel Aviv verpasst Qualifikation zur Championsleague

Durch ein schwaches 1:1 Unentschieden gegen den slowakischen Vertreter Zilina verabschiedete sich Maccabi Tel Aviv aus der diesjährigen Qualifikation für die UEFA Championsleague 2003/2004. Maccabi, die das Hinspiel in der Slowakei mit 1:0 verloren hatten, hätte mindestens mit zwei Toren Differenz gewinnen müssen, um in der nächsten Qualifikationsrunde gegen Chelsea London den Einzug in die Endrunde auszuspielen. Im letzten Jahr gelang Maccabi Haifa als erster israelischen Mannschaft der Einzug in die Championsleague, in der es mit Achtungserfolgen gegen Manchester United und Panathinaikos Athen aufwarten konnte. Trotz einer 1:0 Führung der slowakischen Mannschaft konnte Tel Aviv in der 28. Minute durch ein Kopfball von John Pantsil ausgleichen, hatte aber in der Folgezeit nicht wirklich die Chancen und den Willen zu gewinnen. Trotz der technischen Überlegenheit von Maccabi war das slowakische Team taktisch und kämpferisch besser eingestellt. Maccabis Trainer Nir Klinger sagte nach dem Spiel, dass „...er seit langem kein so schlechtes Spiel seiner Mannschaft gesehen hat“. Er fügte hinzu, dass das Ausscheiden aus Championsleaguequalifikation eine der größten Enttäuschungen seiner Karriere ist. (Quelle Haaretz)

© Botschaft des Staates Israel, 2003

 

18.07.03

Erstmals erringt Makkabi Deutschland (Basketball) Silber bei der Maccabia - insgesamt 6 mal Gold in Antwerpen

Erstmals hat die Basketball-Mannschaft von Makkabi Deutschland eine Medaille bei der europäischen Maccabia in Antwerpen (04. bis 11. Juli) errungen. Nach professioneller Vorbereitung und einer stark zusammenhängenden Mannschaft waren die Jungs auf den Wettkampf bestens vorbereitet. Dank einer homogenen Mannschaftsleistung (alle Spieler punkteten) gewannen die Deutschen locker die ersten drei Spiele gegen Moldawien, Belgien und Österreich. Trotz des herausragenden Riesen im Team, dem 2.05 m Mann Alejandro ESCAPA, stand stets die gesamte Mannschaft im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Der gebürtige Uruguayer mit israelischem Pass spielt sonst in Chemnitz in der 2. Liga und war in Antwerpen nicht zu übersehen. Darüber hinaus entwickelte sich Boris Nadejdin aus Bonn zum Schrecken aller Gegner: Die Österreicher vernichtete er fast im Alleingang. Das entscheidende Spiel um den Einzug ins Finale bestritt das deutsche Team gegen die Türkei (3. Platz). Fast 40 Minuten lang blieb das Spiel unentschieden, doch behielten die Spieler bis zum Schluss die Nerven und gewannen mit 76:74. Damit war die 1. Silbermedaille im Basketball für Makkabi Deutschland gesichert. Im Finale erwartete der bislang ungeschlagene Favorit Frankreich das erfolgreiche Team aus Deutschland. Nach einem spannenden Spiel mussten die deutschen Spieler der französischen Mannschaft zwar abermals die Goldmedaille überlassen, verließen aber das Feld als glückliche Gewinner und wurden hoch bejubelt vom Präsidenten von Makkabi Deutschland, Gideon Osterer, sowie dem Sportdirektor Motti Tischhauer. Trainer der Mannschaft war Predrag Glisic aus Frankfurt, der entscheidend zu diesem Erfolg beigetragen hat. Die deutsche Mannschaft stellten: Kapitän Micky Shefi, Jan und Boris Vormann, Dennis Shreer, Pini Mlinarik, Igor Corotic, Nikita Diakur, Adi Osterer und David Galeczki. Insgesamt holte Deutschland 6 mal Gold, 7 mal Silber und 7 mal Bronze. An dem Wettkampf nahmen 1.200 jüdische Sportler aus ganz Europa teil. Das Highlight der Maccabia bildete der Einmarsch bei der Eröffnungsfeier vor prominenten Gästen wie Bundesinnenminister Otto Schilly und dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel. Die nächste Maccabia wird 2005 nach langer Pause wieder in Israel ausgetragen. (David Galeczki) 

© Botschaft des Staates Israel, 2003

 

10.07.03

1.200 Sportler bei der europäischen Makkabiade in Belgien

In Belgien findet vom 4. bis 11. Juli 2003 die Europäische Makkabiade statt, die Olympischen Spiele der europäischen Juden. An der offiziellen Eröffnungsveranstaltung mit rund 5.000 Besuchern am vergangenen Sonntag haben u.a. der israelische Botschafter in Belgien, der deutsche Innenminister Otto Schily und der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, teilgenommen. An den Spielen nehmen über 1.200 Sportlerinnen und Sportler aus 30 europäischen Ländern teil. Israel ist in diesem Jahr mit 35 Sportlern vertreten. Schon am ersten Spieltag errang die israelische Mannschaft Gold, Silber und Bronze im Basketball der Herren. Folgende Disziplinen sind bei der Makkabiade vertreten: Damen: Bridge, Golf, Schach, Squash, Tennis, Tischtennis. Herren: Basketball, Bridge, Fußball, Golf, Mini-Fußball, Karate, Schach, Squash, Tennis, Tischtennis, Volleyball. Junioren/innen (ab 16): Tennis, Tischtennis, Basketball, Fußball und Mini-Fußball. Teilnahmevoraussetzung ist die Mitgliedschaft in einer jüdischen Gemeinde. *** Die Botschaft des Staates Israel verleiht eine Ausstellung über die Geschichte der jüdischen Sportvereine in Deutschland und die ersten Begegnungen israelischer und deutscher Sportler nach dem 2.Weltkrieg. Die Ausstellung dokumentiert mit Fotos und Schriftstücken den Beitrag des Sports zur Aussöhnung zwischen Deutschland und dem Staat Israel und kann in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit angefordert werden. 

© Botschaft des Staates Israel, 2003

 

07.07.03

Erster Israeli erreicht Wimbledon-Finale 

Der in Uruguay geborene Israeli Andy Ram erreichte als erster Israeli Samstagabend das Tennisfinale von Wimbledon. Zusammen mit Anastassia Rodionova aus Russland trat er im gemischten Doppel gegen Tennis-Legende Martina Navratilova (USA) und Leander Peas (Indien) an. Das israelisch-russische Paar unterlag klar mit 6-3, 6-3, ein Umstand, der Ram’s Freude über das Erreichte allerdings keinen Abbruch tat. Mit seinem Doppelpartner Joni Erlich aus Israel war Ram zuvor auch bis ins Semifinale der Herren gekommen, wo sich beide Freitagnachmittag mit 6-2, 4-6, 6-2 und 6-1 Jonas Björkman aus Schweden und Todd Woodbridge aus Australien geschlagen geben mussten. „Was ich in den letzten beiden Wochen erlebt habe, war einfach unglaublich“, so der lächelnde Ram nach dem Finale. „Der Grund, warum die gemischten Doppel soviel Spaß gemacht haben, ist, dass man sich mehr entspannen kann und ich hatte auch eine immer zum Spaß aufgelegte Partnerin. Auf dem Center Court zu sein am Abschlusstag von Wimbledon ist der Traum jedes Tennisspielers und ich habe versucht, jede Minute zu genießen.“

(c)/ quelle: ICEJ

18.12.02

Israeli wird Weltmeister im Windsurfing 

Der israelische Windsurfer Gal Friedmann gewann am Montag die Goldmedaille bei den Mistral-Weltmeisterschaften im Windsurfing in Pattaja, Thailand. Nächstes Ziel Friedmanns ist olympisches Gold in Athen im Jahr 2004. Der neue Champion, der 1996 die Bronzemedaille bei den olympischen Spielen in Atlanta gewann, ließ den dreifachen Weltmeister Nikos Kaklamanakis aus Griechenland souverän hinter sich. Während des siebentägigen Rennens konnte Friedmann eine solide Position behaupten und sicherte seinen Sieg, nachdem er das erste Rennen am Sonntag gewonnen hatte. Er erhält 120.000 NIS als Siegesprämie, umgerechnet etwas mehr als 25.000 Euro. Bisher hatte Friedmann Schwierigkeiten einen Sponsor zu finden, er hofft nun, dass sich die Lage aufgrund seines Titels ändern wird. Friedmann bestand darauf, unter israelischer Flagge zu surfen, trotz scharfer Warnungen vor möglichen Attentaten auf israelische Ziele in Thailand. „Die Zeremonie mit der Hymne und der israelischen Flagge war ein Erlebnis. Ich bin stolz darauf, mein Land zu repräsentieren und unter seiner Flagge zu surfen, insbesondere während dieser schwierigen Zeit. Ich bin froh, dass ich ein wenig Freude vermitteln konnte“, kommentierte der bewegter Weltmeister. 

(c)/ ICEJ

02.11.02

Maccabi Haifa besiegt Manchester United 3:0 

Ihren bisher größten Siege erzielte die israelische Fußballmannschaft Maccabi Haifa Dienstag auf Zypern, als sie im Stadion von Nicosia den renommierten englischen Fußballclub Manchester United 3:0 besiegte. Die Israelis müssen ihre Heimspiele aus Sicherheitsgründen auf der Mittelmeerinsel abhalten Die Tore wurden von Janiv Katan, Raimondas Zutautas und Ayegbini Ja'akoubu geschossen, sie fielen in der 40., 56. und 72. Minute (Elfmeter). Mit 11.000 der anwesenden 20.000 Zuschauer waren die israelischen Fans in der knappen Mehrheit und taten ihr bestes, um die Mannschaftsmoral hoch zu halten. Nach diesem überragenden und überraschenden Sieg befindet sich der Club aus Haifa auf Platz 3 der Gruppe F in der Champions League und hat die besten Aussichten, sich für den Uefa-Cup zu qualifizieren. 

(c)/ Quelle: ICEJ

18.10.02

Maccabi Tel Aviv besiegt Siena  

Bei ihrem ersten Heimauftritt in der diesjährigen Euroleague Saison besiegte das Basketballteam von Maccabi Tel Aviv den italienischen Vertreter Siena mit einem überzeugenden 107-81. Derrick Sharp führte die Punkteausbeute von Maccabi mit 16 Punkten an und sicherte mit einer überzeugenden Leistung in der Offensive und Verteidigung einen zu keiner Zeit gefährdeten Sieg. Nach den ersten wenig überzeugenden Auftritten in der Euroleague (Pendant zur UEFA Championsleague im Fußball) verbesserte sich der Vorjahresfinalist Maccabi vor allem in der Verteidigung und holte 35 Rebounds (Abpraller vom Korb) gegenüber 26 von Siena und ließ nur 47 Wurfversuche der Italiener zu (gegenüber 76 von Maccabi). 

14.10.02

Fussball: Israel siegt 2:0 gegen Malta  

Im ersten Spiel der Qualifikationsrunde zur Europameisterschaft in Portugal 2004 besiegte die israelische Nationalmannschaft Malta mit 2-0. Das Spiel wurde durch zwei Tore von Pini Balili (56. Minute) und Haim Revivo in der 77. Minute zugunsten Israels entschieden. Das Spiel in Maltas Hauptstadt Valetta war Israels erstes Spiel in der EM Qualifikationsgruppe 1, in welcher Frankreich Slowenien mit 5-0 am selben Tag besiegte. Nach dem Malta das Auftaktmatch gegen Slowenien mit 3-0 verloren hatte, trat das vom deutschen Trainer Sigi Held geführte Team entschlossen gegen die israelische Nationalmannschaft auf. Aufgrund der Feld- und Chancenüberlegenheit war der Sieg der israelischen Nationalmannschaft überaus gerechtfertigt, auch wenn er hart erarbeitet werden mußte. 

04.10.02

Hapoel Tel Aviv in Runde 2 des UEFA Cups 

Trotz einer 1:0 Niederlage gegen den österreichischen Vertreter Kärnten, sicherte sich Hapoel Tel Aviv den Einzug in die 2. Runde des laufenden Wettbewerbs. Aufgrund des 4:0 Auswärtssieges in Österreich, reichte eine durchschnittliche Leistung, um in der Endabrechnung 4:1 zu gewinnen. Weniger Glück hatte Maccabi Tel Aviv, die trotz eines 1:0 Hinspielsiegs mit 3:1 dem portugisischen Vertreter Boavista Porto unterlagen. 

25.09.02

Maccabi Haifa erringt historischen Sieg 

Im zweiten Gruppenspiel in der Europäischen Champions League hat das israelische Fußballteam Maccabi Haifa am Dienstag einen historischen ersten Sieg gegen die griechische Mannschaft Olympiakos Piräus errungen. Dies ist die erste Saison, in der jemals ein israelisches Fußballteam in der prestigeträchtigen Liga aufgetreten ist, in der nur europäische Elite-Teams spielen. Obwohl Haifa gegen die Spitzenmannschaft Manchester United in der letzten Woche verlor, garantiert der 3:0-Sieg über Olympiakos der Mannschaft ihre Teilnahme an der nächsten Runde.

24.09.02

Championsleague Maccabi Haifa vs Olympiakos Piräus 

Am heutigen Dienstag findet der 2.Spieltag der diesjährigen Championsleague Saison statt. Dabei treffen in der Gruppe F Maccabi Haifa auf Olympiakos Piräus und Bayer Leverkusen auf Manchester United. Dabei geht es für die beiden Heimteams schon um das Überleben in der europäischen Königsklasse. Leider kann man Haifa nur bedingt den Gastgeberstatus zu erkennen, da man aufgrund des UEFA Beschlußes – israelische Fußballteams dürfen wegen der aktuellen Sicherheitssituation keine Spiele in Israel austragen – auf Zypern spielen muß. Unter diesen Umständen wird Haifa bei seinem ersten Heimspiel in der Königsklasse des europäischen Fußball, einer Mehrheit von griechischen Fans im Stadion entgegentreten müssen. In Nikosia werden ca. 14000 Anhänger der Griechen ihre Mannschaft nach vorne treiben. Maccabi Haifa kann mit ca. 5000 Fans rechnen, die aus Israel mit mehrere Flugzeuge und sogar Schiffen nach Zypern auf dem Weg sind. Dieser Sachverhalt wirkt umso nachhaltiger, da Piräus bei seinen fünf aufeinanderfolgenden Jahren in der Championsleague nur ein Heimspiel (gegen ManU) verloren hat. Weitere Probleme kommen auf den Trainer, Yitzhak Shum, von Maccabi zu, da drei seiner Stammverteidiger nicht gänzlich auf der Höhe ihres körperlichen Vermögens – aufgrund von Verletzungen – spielen können. Für Maccabi hat dieses Spiel schon eine vorentscheidende Bedeutung. Nach der Auftaktniederlage gegen Manchester United (2-5) befindet sich Haifa auf dem 3.Platz, mit nur einem Tor Vorsprung vor dem Vorjahresfinalisten Bayer Leverkusen, welche mit einem überraschenden 2-6 gegen Piräus starteten. 

20.09.02

Fußball: Zweifacher Traumsieg für die Jungs aus Israel 

Im UEFA Cup besiegte gestern abend in Klagenfurt Hapo’el Tel Aviv die österreichische Mannschaft FC Kärnten – die Mannschaft des Rechtspopulisten Jörg Haider. Die roten Tel Aviver beschämten ihre Gegner mit einem Traumergebnis von 4:0, während Maccabi Tel Aviv die portugiesische Elf mit einem wunderbaren 1:0 nach Hause kickte. 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

19.09.02

Macabi Haifa schlug sich 2:5, gibt sich aber nicht geschlagen  

Macabi Haifa ist der erste Fussballclub in der Geschichte des israelischen Fussballs, der an den Spielen des UEFA Cups teilnimmt. Gestern verlor die Mannschaft das erste Spiel gegen Manchester United 2:5 in Old Trafford. Das erste Tor von Janiv Katan entstand auf Vorlage Walid Badeers, welcher durch einen sehenswerten Beinschuss den Schlussmann der französischen Nationalmannschaft, Fabien Barthez, düpierte. Das zweite Tor der israelischen Elf schoss in der 85. Minute der Auswechselspieler Rafi Cohen. Der englische Club hatte in der letzten Zeit Drohbriefe von pro-palästinensischen Organisationen erhalten, die vom Club verlangten, das Spiel abzusagen. Ein Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit des Clubs kündigte an, die Sicherheitsmassnahmen würden strenger sein als sonst. Die örtlichen Behörden in Manchester hatten für Macabi Haifa und ihre Begleiter zusätzliche Kräfte eingesetzt. Über die Art und Weise, in der Manchester auf die Briefe reagierte, sagte Harbeson, dass man sie mit Höflichkeit zurückgewiesen habe. 

12.09.02

Deutscher Fussballbund unterstützt israelisches Heimspiel

Der Leiter des Reisebüros Issta, Ronen Karso, teilte am Mittwoch mit, 4000 Israelis würden zu dem Spiel am 18 September in Manchester erwartet. Zusätzlich rechnet Karso mit 2000 Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in London und Manchester, die sich als Fans der israelischen Mannschaft beteiligen könnten. Da die israelischen Spiele nach der letzten Entscheidung des UEFA Komitees zunächst noch ausserhalb des Landes ausgetragen werden sollen, werden insgesamt 15.000 israelische Reisende und Reisekosten zu insgesamt 8 Millionen US Dollar gerechnet. Heute wurde jedoch bekannt, dass der Austragungsort für das israelische „Heimspiel“ gegen Zypern am 16. Oktober erneut diskutiert werde. Eine neuere Liste des UEFA Komitees nannte am Mittwoch das Nationalstadion in Ramat Gan. Die endgültige Entscheidung wird für nächste Woche bei einem treffen in Istanbul erwartet. Ein Vertreter des UEFA Komitees sagte am Dienstag: „Wir können nicht länger die Tatsache verleugnen, dass die Situation in Israel heute eine andere ist als jene im Mai, als wir die Entscheidung über die Austragungsort treffen mussten. Würden wir diese veränderte Situation jetzt nicht beachten, wäre das ein grosser Verstoss gegen ein faires Spiel, für das sich die UEFA in den letzten Jahren besonders eingesetzt hatte.“ Unterdessen sicherte Horst Schmidt, der Generalsekretär des Deutschen Fussballbundes (DFB), seinem Kollegen in Israel, Gavri levi, seine Unterstützung für die israelische Mannschaft zu. Deutschlands Vertreter im UEFA Komitee werde den Wunsch Israels unterstützen, seine europäischen Qualifikationsspiele 2004 in Tel Aviv austragen zu dürfen. 

10.09.02

LIVE bei Bayer Leverkusen gegen Maccabi Haifa

 

  VS.

Seien Sie LIVE dabei, beim ersten Auftritt einer israelischen Fußballmannschaft in der Champions League. Am 23. Oktober ist Maccabi Haifa zu Gast in der BayArena. Von München aus fährt ein Bus mit Fußballfans nach Leverkusen.
Gegen Mittag verlässt der speziell gecharterte Bus die Münchner Innenstadt. Alle reservierten Plätze in der „BayArena" befinden sich im Block von Maccabi Haifa. Diese Karten sind im Vorverkauf von Bayer Leverkusen nicht erhältlich. Direkt nach dem Spiel fährt der Bus zurück nach München. Hin- und Rückfahrt, sowie die Eintrittskarte werden zum Preis von 75,-- Euro angeboten.
Anmeldung per FAX: 089/99888696
Weitere Information per e-mail: royrajber@hotmail.com

Die Fahrt wird unterstützt von: 

05.09.02

Sport in Israel - 30 Jahre danach  

Am 17. September beginnt die Champions League des Europäischen Fussballs. Maccabi Haifa ist der erste israelische Fussballverein, der sich für diese Europameisterschaft qualifizieren konnte. Am 18. September wird der Verein gegen Manchester United antreten. Israel stehen für das erste Spiel 3 300 der insgesamt 65 000 Plätze zu. Da das Kontingent schon innerhalb der ersten 24 Stunden ausverkauft waren, hat Manchester United zugesagt, die Anzahl der israelischen Karten um weitere 1 000 zu erhöhen. Die Heimspiele der israelischen Mannschaft werden nach der letzten Entscheidung des europäischen Fussballfördervereins UEFA aus Sicherheitsgründen nun doch in Nicosia, der Hauptstadt Zyperns, ausgetragen. Die Termine der Gruppenspiele von Maccabi Haifa im Überblick: 18.09.02 Manchester United FC Maccabi Haifa 24.09.02 Maccabi Haifa Olympiakos Piraeus FC 01.10.02 Maccabi Haifa Bayer Leverkusen 23.10.02 Bayer Leverkusen Maccabi Haifa 29.10.02 Maccabi Haifa Manchester United FC 13.11.02 Olympiakos Piraeus FC Maccabi Haifa Aus historischen und kulturellen Gründen nimmt Israel seit Jahrzehnten an kulturellen und sportlichen Wettkämpfen Europas teil, obwohl es geographisch dem asiatischen Kontinent zugerechnet wird. Kulturell ist die israelische Gesellschaft weiterhin ein einzigartiger Schmelztiegel der verschiedenen Kulturen mit einem besonderen und freundschaftlichen Verhältnis zu seinen europäischen Nachbarn. Vor genau 30 Jahren, am 5. und 6. September 1972, wurden die Olympischen Spiele in München Schauplatz des blutigen Attentats auf die israelische Mannschaft, bei dem der Ringer-Trainer Moshe Weinberger und der Gewichtheber Josef Romano sofort und acht weitere Israelis nach ihrer Geiselnahme von einer palästinensischen Gruppe „Schwarzer September“ ermordet wurden. 

(c) Botschaft Israels Berlin

04.09.02

Freundschaftsspiel A.S.A. Tel Aviv - SC Magdeburg 

Im Rahmen seiner Deutschlandreise spielte gestern der israelische Handballmeister und Pokalsieger A.S.A Tel Aviv gegen den Europacupsieger der Landesmeister SC Magdeburg in Seehausen (Sachsen-Anhalt). Vor 800 Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle von Seehausen wurden beide Mannschaften mit euphorischem Applaus zu dem Freundschaftsspiel empfangen. Während der gesamten Veranstaltung herrschte eine volksfestähnliche Stimmung. Für den SC Magdeburg war es der letzte Test vor dem ersten Bundesligaspiel gegen den TBV Lemgo an diesem Wochenende. Für A.S.A Tel Aviv war es erst der zweite Härtetest, denn die Saison in Israel beginnt erst am 5.Oktober. Die ersten 20 Minuten des Spiels wurden von beiden Seiten temporeich und mit vielen flüssigen Kombinationen gestaltet. Nachdem Tel Aviv zum 9:9 ausgleichen konnte, schwanden zusehends die Kräfte der israelischen Mannschaft und Magdeburg konnte eine komfortable Führung (18:9) bis zur Halbzeit ausbauen. Nach der Halbzeit zeigten beide Mannschaften ein technisch erstklassiges Spiel, welches der Champions League Sieger der Saison 2001/2002 mit 35:23 für sich entscheiden konnte. Nach dem Spiel trafen sich beide Mannschaften zu einem gemeinsamen Abendessen, in der Anwesenheit des Gesandten der Botschaft des Staates Israel, Mordechay Lewy, sowie dem Vorsitzenden der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Bernd Lüdkemeier. 

30.08.02

Champions-League Auslosung: Haifa im Fussballhimmel  

Bei der Auslosung für die Gruppe F wurden die Gegner für Maccabi Haifa für die nächsten drei Begegnungen gezogen. In Israel freuen sich die Fans auf die Begegnungen mit den führenden europäischen Clubs. Das Debut im „Theater der Träume“ gibt Maccabi Haifa in der europäischen Champions League mit dem Spiel gegen Manchester United ausgerechnet gegen einen der beliebtesten Clubs weltweit. Im 67.000-Plätze-Stadion von Old Trafford findet am 18. September die Begegnung statt. Das zweite Team in der Gruppe ist mit Bayer Leverkusen ebenfalls ein Weltklasseverein. Michael Balack und Ze Roberto verließen in dieser Saison den Verein in Richtung Bayern München und schwächten die Leverkusener damit etwas... Der griechische Champion, Olympiakos Piraeus, ist zum fünften Mal in Folge bei dem Wettbewerb und bestimmt eins der stärksten Teams aus dem dritten Lostopf, ist der dritte Gegner von Maccabi Haifa. Israel freut sich auf die Begegnungen „Es ist so aufregend für uns, so phantastisch, keiner kann es fassen,“ sagte der Clubmanager, Itamar Chizik. „Natürlich ist es schade, dass wir alle Heimspiele in Nicosia (Zypern) bestreiten müssen, aber das mindert unsere Freude über die Auslosung nicht.“ Mit Maccabi Haifa ist zum ersten Mal eine israelische Fussballmannschaft in der Champions-League dabei. 

29.08.02

Maccabi Haifa schreibt israelische Fussballgeschichte

Zum ersten Mal in der Geschichte des israelischen Fussballs hat sich eine israelische Elf in die Champions League der 32 besten europäischen Clubs gekickt. Bei dem Rückspiel am Mittwoch gegen Sturm Graz im Arnold Schwarzenegger Stadium im österreichischen Graz erspielte die Spieler aus Haifa ein 3:3 unentschieden und damit ein Gesamtergebnis von 5:3. Das mit sechs Toren und drei Platzverweisen hoch hergehende Spiel machte einen Traum zur Wirklichkeit und setzte eine neue Messlatte für israelische Fussballclubs. (HA’ARETZ) ***** Anna Smashnova und Noam Okun gewannen am Dienstag ebenfalls ihre Erstrundenmatche bei den US Open und sind damit wie Harel Levy in die zweite Runde vorgerückt. Okun gewann sein Debut gegen Igor Kunitcin mit 6:7, 6:4, 6:4, 6:3 und trifft voraussichtlich als nächstes auf die Weltrangliste Nr. 1, Lleyton Hewitt. Die an Nr. 17 gesetzte Smashnova schlug Marie-Gaianeh Mikaelian aus der Schweiz in zwei Sätzen mit 7:6 (1), 6:4. 

28.08.02

Harel Levy erreicht zweite Runde bei US-Open 

Der früher beste israelische Tennisspieler, Harel Levy, hat am Montag einen persönlichen Rekord gebrochen und rückte in die zweite Runde der US Open vor. In fünf Sätzen in mehr als drei Stunden gewann Levy gegen Andrei Pavel aus Rumänien. Nachdem er den ersten Satz 1:6 verlor, zeigte die Anzeigetafel am Ende: 7-6 (9/7), 4-6, 6-3, 6-4. „Es gibt keinen professionelleren Sportler als Harel,“ sagte Levys Vater nach dem Spiel. „In den vergangenen drei Monaten hat er unermüdlich mit seinem Fitness-Trainer Paul Dorchenko, der auch schon mit anderen Top-Spieler trainierte, gearbeitet.“ In der nächsten Runde trifft Levy auf Ramon Delgado aus Paraguay. Mit Anna Smashnova und Noam Okrun waren zwei weitere israelische Spieler am Start. (HA’ARETZ) 

19.08.02

Erfolgreiche Woche für Israels Sportler

Der israelische Fussball war gleich drei Mal erfolgreich. Am vergangenen Donnerstag erspielte Maccabi Tel Aviv im UEFA-Cup einen 2:0 Sieg gegen Levadia Talinn in Talinn. Das Rückspiel findet in zwei Wochen in Sofia statt. Dort fand am Donnerstag schon die Begegnung von Hapoel Tel Aviv gegen Tirana statt. Die in Israel die „Roten“ genannte Mannschaft gewann mit 1:0 gegen die Albaner und tat es damit mit dem Sieg der „Gelben“ von Maccabi Tel Aviv gleich. Am Dienstag vergangener Woche hatte sich Maccabi Haifa in der Champions League mit 2:0 gegen Sturm Graz durchgesetzt. Die „Grünen“ spielten in Sofia, wo derzeit Israels Heimspiele stattfinden. Nach Spielende riefen enttäuschte österreichische Fans zu den israelischen Gästen „Ausschwitz“ und „Hitler“; im Gegenzug bezeichneten die israelischen Fans die österreichischen Rufer lautstark als „Nazis“. Im Tischtennis gewann Zeev Glickmann bei der WM der Körperbehinderten die Goldmedaille. Er setzt sich am Sonntag in Taiwan gegen 320 Kontrahenten aus 45 Ländern im Einzel durch. Shani Bloch, die erste israelische Teilnehmerin bei der Tour de France überhaupt, hat im Grande Boucle Feminine den 18ten Platz erstrampelt. Bloch fährt für das italienische Team, Michela Fanini. Die israelische Championistin im Radrennen wird Ende August bei der Holland-Tour und Ende Okober an einem Rennen in Belgien teilnehmen.

16.08.02

Israelische Basketballmannschaft ausgeraubt 

Am Mittwoch erlebte die israelische Basketballauswahl eine unangenehme Überraschung in ihrer Umkleidekabine: Nach dem Spiel gegen das tschechische Team in Prag mussten sie entdecken, dass in die Umkleide wahrscheinlich durch das Fenster eingebrochen und diese ihres Inhalts entleert worden war. Der Team-Coach, Eitan Chafer, sagte, dass die Einbrecher Bargeld, Pässe, Flugtickets und noch mehr mitgenommen haben. Der Leitung des Verbandes wurde informiert, um eine rasche Lösung für das Team zu finden, die in Frankreich zu mehreren Freundschaftsspielen erwartet wird. Das israelische Team gewann übrigens mit 103 – 73 gegen die tschechische Mannschaft und wurde damit Turniersieger. 

 

08.08.02

Maccabi Haifa im Fußball weiter

Der Fußballclub Maccabi Haifa gewann in Weissrussland gegen die Mannschaft von Belshina Bobruisk mit 1:0. Damit erreichte die israelische Mannschaft die nächste Runde in der sie in Bulgarien (Sofia) gegen die österreichischen Kicker von Sturm Graz antreten wird.

03.08.02

Israelische Sportler in München

Vom 6.-11.8. finden in München die Leichtathletik Europameisterschaften statt. Heute sind – unter massiven Sicherheitsvorkehrungen – die 2.121 Sportler in das Olympische Dorf eingezogen. Unter ihnen sind auch 17 Sportler aus Israel.

Erinnerungen werden wach an die Olympischen Spiele 1972; freundliche Spiele sollten aus der Weltstadt mit Herz München gezeigt werden – bis sie von einem brutalen Überfall palästinensischer Terroristen jäh unterbrochen wurden. Acht Mitglieder der palästinensischen Terrorgruppe „Schwarzer September" überwanden im Morgengrauen einen Sicherheitszaun; das Sicherheitspersonal wähnte sie als Sportler die von einer durchzechten Nacht heimkehrten. Die Terroristen drangen in die Wohnungen der israelischen Sportler ein, töten zwei von ihnen und nahmen die restlichen israelischen Sportler als Geiseln. Die palästinensischen Geiselnehmer forderten die sofortige Freilassung von 200 arabischen Straftätern und ein Flugzeug. Der Versuch die Geiseln auf einem kleinen Militärflugplatz in Fürstenfeldbruck endete in einem Blutbad.: Neun Israelis und ein Polizist kamen dabei ums Leben – ebenso wie fünf Terroristen.

„The games must go on" – war die Antwort der Welt nach 34 Stunden der Trauer und des Entsetzens über die grausame Bluttat.. Die Show musste weitergehen.....

Link:

Olympiade 1972

29.05.02

Maccabi - Israels Seriensieger

Wie nicht anders zu erwarten wurde Maccabi Tel Aviv zum 9. mal in Folge (zum 42. mal seit Vereinsgründung) Israels Basketballmeister. Im Finale wurde Ironi Ramat Gan klar mit 78:54 Punkten geschlagen.

05.05.02

Sportboykott abgewendet

Der von arabischen Staaten gemachte Versuch Israel auch auf sportlicher Ebene zu isolieren ist gescheitert. Die FIFA lehnte in Zürich die Forderung nach einem Ausschluß israelischer Mannschaften und Sportler von internationalen Sportereignissen ab. Dies bestätigte der dzt. Präsident der FIFA, Sepp Blatter.

05.05.02

Aus für Maccabi

Der israelische Basketballmeister Maccabi Tel Aviv ist im italienischen Bologna im Halbfinale der Euro-Liga mit 75:83 Punkten gegen Panathinaikos  ausgeschieden. 

03.05.02

Israel beteiligt sich am 3. Berliner Botschaftsfussballturnier  

Während sich Israel um einen neuen Fussball-Nationaltrainer kümmern muss, laufen in Berlin die Vorbereitungen für das Botschaftsturnier am 18./19. Mai auf Hochtouren. An dem Wochenendturnier beteiligen sich sechszehn Mannschaften, darunter die Vertretungen Marokkos, Kirgisiens, Makedoniens, Italiens, Frankreichs, der Türkei und anderen. Auch Mitarbeiter der Berliner Polizei und des Auswärtigen Amtes werden in ihre Trikots schlüpfen. Nach der 7:1 Niederlage der Israelis im Februar werden unsere zwölf Spieler keine Mühe scheuen, einen lange ersehnten Sieg davon zu tragen. Unterdessen kündigte Israels dänischer Fussball-Nationaltrainer Richard Möller-Nielsen an, er werde seinen Vertrag im Herbst nicht verlängern. Während seiner Amtszeit gewann Israel sieben Spiele, neunmal wurde verloren und viermal gingen die Spiele unentschieden aus. Zu Möller-Nielsens Entscheidung sagte Israels Fussballpräsident Gavri Levi: „Wir verlieren nicht nur einen guten Trainer, sondern auch einen wunderbaren Menschen, von dem wir viel gelernt haben.“

19.04.02

Maccabi Tel Aviv auf Erfolgskurs

Israels Top Korbjäger haben sich gestern für souverän für das Halbfinale qualifiziert.  Gegen die spanische Mannschaft TAU Vitoria gewann Maccabi souverän mit 94:65.  Nächster Gegner wird nun am 3. Mai der griechische Verein Panathinaikos sein.

Leider war auch dieses sportlich interessante Ereignis nicht frei von Politik. Antiisraelische Slogans waren vor und im Stadion zu hören, viele der spanischen Zuschauer bekundeten ihre politische Überzeugung durch Palästinenserfahnen und anti-israelischen Plakate.

18.04.02

Fußball

Dänemark gewann gestern in Kopenhagen das Spiel Dänemark-Israel mit 3:1. Das durch 2 Bombenwarnungen unter massiven zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführte Spiel besuchten lediglich knapp 10.000 Fußballfans.

18.04.02

Maccabi Tel Aviv ins Halbfinale?

Heute spielen die Korbjäger aus Tel Aviv gegen das spanische Team TAU Vitoria. Gewinn die israelische Mannschaft das Spiel mit mind. 5 Punkten Unterschied zieht sie ins Halbfinale der Europaliga ein.

22.03.02

Basketballer nicht zu stoppen

Die Korbjäger von Maccabi Tel Aviv gewannen gestern das Europacupspiel gegen Ulker/ Türkei mit 91:79 und sicherten sich damit ihre letzte Möglichkeit zur Teilnahme an der Endrunde (Final Four).

22.03.02

Tel Aviv's Fussballer gestoppt 

Der Traum vom Halbfinale im UEFA-Cup ist ausgeträumt; gestern verloren die Kicker von Hapoel Tel Aviv das Rückspiel beim AC Mailand mit 2:0. Vor 23.000 Zuschauern (darunter  rund 8.000 Hapoel Fans) waren die Italiener die letztlich klar überlegenen Mannschaft. Mit dem Gesamtergebnis von 2:1 schieden die Israelis damit aus dem internationalen Wettbewerb mit erhobenen Hauptes aus.

 

15.03.02

Tel Aviv's Fussballer nicht zu stoppen

Obwohl durch den UEFA Entscheid um den Vorteil eines Heimspiels gebracht, waren gestern die Kicker von HaPoel Tel Aviv weder von der UEFA noch vom Gegner AC Mailand aufzuhalten. In Nikosia/ Zypern gewann der israelische Fußballclub vor ungefähr 4.000 einheimischen Fans verdient mit 1:0. Sollte nach dem AC Chelsea und dem AC Pharma nun auch noch der AC Mailand ausgeschaltet werden steigt die israelische Clubmannschaft in das Halbfinale des UEFA-Pokals auf. Das Rückspiel wird am Donnerstag in einer Woche in Italien ausgetragen.

Das Spiel wurde von ungefähr 1.000 Polizisten und Sicherheitskräften sowie über dem Stadion kreisenden Hubschraubern begleitet und unter maximalen Sicherheitsvorkehrungen abgehalten.

14.03.02

Fußball

Die UEFA ist bei ihrer fehlenden Solidarität für Israel geblieben - das Spiel HaPoel Tel Aviv gegen den AC Mailand findet heute in Nikosia/ Zypern auf neutralem Platz statt.

Am Rande bemerkt: Gerade diese Zeit bietet deutschen Sportvereinen eine gute Möglichkeit sich Israel gegenüber in Solidarität zu üben und gemeinsame Wettbewerbe in Israel zu veranstalten.

07.03.02

Ergänzende Meldung zur fehlenden Solidarität mit Israel durch die UEFA

Der Europäische Fußballverband (UEFA) hat beschlossen wegen der anhaltenden Gewalt im Nahen Osten, bis auf weiteres keine Spiele der europäischen Wettbewerbe mehr in Israel auszutragen. Diese Entscheidung gab der Generaldirektor der UEFA, Gerhard Aigner, gestern in Nyon bekannt. Wie HA’ARETZ berichtet, wird davon zunächst das Viertelfinalspiel des UEFA-Cups zwischen Hapoel Tel Aviv und dem AC Mailand betroffen sein, das am 14. März in Jaffa stattfinden sollte. Dieses soll nun auf neutralem Boden stattfinden. Moshe Theomin, und andere Eigentümer der Mannschaft Hapoel, versuchten gestern die UEFA umzustimmen und wandten sich auch an Premierminister Sharon und Außenminister Peres. Theomim sagte, dass die Entscheidung eine schwerwiegende Entscheidung sei, die den israelischen Sport im allgemeinen und Hapoel im speziellen schädige. Der Vorsitzende der Israelischen Fußball Association (IFA), Gavri Levy, sagte dazu bei einem Treffen des FIFA Exekutivausschusse in Zürich: „Zum ersten Mal in unserer Geschichte hat eine israelische Mannschaft das Viertelfinale des UEFA Cups erreicht und durch die Umlegung der Begegnung schädigen sie die Chancen von Hapoel Tel Aviv am Weiterkommen.“ Levy wies darauf hin, dass gestern abend ein offizielle Euroleague Basketballs Spiel in Tel Aviv stattfand. 

06.03.02

Fehlende Solidarität mit Israel - auch auf sportlicher Ebene

Die UEFA hat entschieden bis auf Weiteres keine Fußballspiele in Israel mehr auszutragen. Betroffen ist in einem 1. Schritt das Spiel zwischen Hapolel Tel Aviv und dem AC Mailand am Donnerstag den 14. März. Dieses Heimspiel von Tel Aviv muß nun auf einem fremden bzw. neutralen Platz ausgetragen werden.
Der Generalsekretär der UEFA, Gerhard Aigner, teilte mit "dies war keine einfache Entscheidung, aber wir glauben, daß es im Interesse aller ist, die davon betroffen sind."
Vor dem Hintergrund der neuen Eskalation und im Interesse der Sicherheit hat die UEFA beschlossen, daß bis auf Weiteres keine Spiele in dem europäischen Fußballwettbewerb in Israel stattfinden werden. Tags zuvor entgingen die beiden Spiele Yossi Abuksis und Assi Domb nur knapp dem Anschlag eines palästinensischen Selbstmordterroristen in einem Fischrestaurant in Tel Aviv.

22.02.02

Nette Geste am Rande

Wie MA’ARIV berichtete, konnte die Polizei und die Jerusalemer Fußballmanschaft Beitar einem arabischen Jungen aus Ostjerusalem aushelfen, dessen Tasche zuvor für eine Bombe gehalten und von Sicherheitskräften gesprengt wurde. Marwan Asila hatte seine Tasche am Nablus-Tor in der Jerusalemer Altstadt stehengelassen. Einige Stunden später kam der Junge mit seinem Vater auf der Suche nach der Tasche zur örtlichen Polizeistation, wo sie hörten, was mit der Tasche passiert war. In der Tasche war Marwans Fussball gewesen und er dementsprechend unglücklich. Um ihn zu trösten, bot ihm der stellvertretende Leiter der Polizeistation einen neuen Ball an. Daraufhin gestand Marwan, ein großer Fan von Beitar Jerusalem zu sein. Der Polizist kontaktierte daraufhin den Manager von Beitar, um die Unterschriften der Spieler auf den Ball zu bekommen. Am vergangenen Montag konnte Marwan dann seine neue Tasche und den neuen Ball mit den Unterschriften auf der Polizeistation in Empfang nehmen. 

22.02.02

Fußball UEFA-Cup

Israels Fußballer von HaPoel Tel Aviv spielten gestern 0:0 unentschieden gegen den italienischen Club AC Pharma. Das Rückspiel im UEFA-Cup findet am Donnerstag, 28.Februar statt.

14.02.02

FREUNDSCHAFTLICH ABSERVIERT 

Unter der Überschrift: „Ein stürmisches Deutschland führt Israel vor“ berichtet Asher Goldberg in HA’ARETZ über das gestrige Begegnung der deutschen und israelischen Fußballnationalmannschaften. „Erinnerungen an Dänemark lagen in der Luft, als Israel ein Tor nach dem anderen einsteckte – von einer deutschen Seite, die uns 45 Minuten hatte träumen lassen ...“ (Israel führte in der ersten Halbzeit mit 1:0). Gegen Dänemark hatte Israel im Playoff für die Europäische Meisterschaft 2000 einmal mit 0:5 und mal mit 0:3 verloren. Diesmal mußte Israels dänischer Trainer, Richard Nielsen, mit ansehen, wie seine Mannschaft mit 1:7 vom Platz ging. 

12.02.02

Zitat Simon Stein zum Länderspiel

"Es ist sehr wichtig, daß es solche Begegnungen gibt. Manchmal sind sie noch wichtiger als politische und wirtschaftliche Kontakte. Darüber hinaus ist es eine willkommene Gelegenheit, das verzerrte und nur auf die Politik beschränkte Bild Israels in Deutschland zu erweitern."

Am Montag kam das israelische Fussballteam in Frankfurt an. Von einem starken Aufgebot an Polizei (15 Fahrzeuge) wurde die Mannschaft nach Kaiserslautern gebracht.

Beide Teams haben bisher 2 mal gegeneinander gespielt; 1987 gewann Deutschland 2:0 in Ramat Gan in Israel. Das 2.Spiel zehn Jahre später in Deutschland entschied die Heimmannschaft mit 1:0 für sich.

08.02.02

Der Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, Rudi Völler, hat gestern die 26 köpfige Gruppe für das Freundschaftsspiel gegen Israel am nächsten Mittwoch bekannt gegeben. Wie HA’ARETZ berichtet, hat Völler bekräftigt, dass Deutschland das Spiel sehr ernst nehmen würde, obwohl es ein Freundschaftsspiel ist. Deutschland und Israel haben schon zwei Mal gegeneinander gespielt. Beide Spiele fanden in Tel Aviv statt. 1987 gewann Deutschland 2:0 und 1997 1:0.  

Israel “Mister Basketball” verstorben Am Mittwoch ist Yehoshua Rozin, Israel berühmtester Basketball-Trainer, im Alter von 83 Jahren gestorben, wie HA’ARETZ berichtete. Sein Spitzname war „Mr. Basketball“. Rozin war in den 20er Jahren aus Ägypten nach Israel eingewandert und begann beinahe sofort mit der Arbeit als Trainer. Er war daran beteiligt, Maccabi Tel Avi in die vorderste Reihe des europäischen Basketballs zu bringen und entdeckte viele junge Talente. 1999 hatte Rozin für seinen Beitrag zur Förderung des Sports in Israel den Israel-Preis erhalten.

Salt Lake City

 

18.02.02

Aktuelle Platzierungen

Israel's Traum von einer Medaille bei der Winterolympiade in Salt Lake City bleibt weiterhin ein Traum - bisher sind die Sportler aus Israel leer ausgegangen.

Im Eistanz wurde das Paar Galit Chait und Sergei Sakhnovski auf den 6. Platz gesetzt (nach dem abschließenden Eistanz). Das begeisterte Publikum hätte die Beiden in einem Kostüm mit einem großen Davidstern aufgetretenen Sportler wohl gern weiter vorne gesehen.

08.02.02

Salt Lake City - jüdisches Leben in der Olympiastadt

Das empfehlenswerte jüdische Wochenmagazin 'TACHLES' beschreibt das jüdische Leben in Salt Lake City. Bitte auf den Button klicken!

Zusammenleben in Olympias Salt Lake City

 

 

 

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