News Archiv 3

 

 

Home
Nach oben
News Archiv 1
News Archiv 2
News Archiv 3
News Archiv 4
News Archiv 5
News Archiv 6
News Archiv 7
News Archiv 8
News Archiv 9
News Archiv 10
News Archiv 11
News Archiv 12
News Archiv 13
News Archiv 14
News Archiv 15
News Archiv 16
News Archiv 17
News Archiv 18

 

 

 

01.04.02

Bombenanschlag in Jerusalem

Um 20.40 H Ortszeit hat es in Jerusalem einen Bombenanschlag gegeben berichtet das israelische Fernsehen. Polizisten hatten ein Auto an einem Kontrollpunkt gestoppt.  Bisher spricht man von einem toten israelischen Polizist und drei verletzten Israelis. Der palästinensische Attentäter kam durch die Explosion des Autos ums Leben.

 

01.04.02

Synagogen brennen in Europa - wiederholt sich die Geschichte?

In der Nacht zum Montag ist eine Synagoge in Marseille/ Frankreich durch einen Brandanschlag völlig zerstört worden. Auch die Thora-Rollen wurden ein Opfer der Flammen.

Heute hat es einen weiteren Anschlag auf eine jüdische Einrichtung in Nizza gegeben die damit den Anschlägen auf Synagogen in Straßburg und Lyon folgten.

Auch in der belgischen Hauptstadt Brüssel ist es zu einem Brandanschlag gegen ein jüdisches Gebetshaus gekommen.

Der israelische Premierminister Ariel Scharon hatte in der Vergangenheit - in deutlicher Kritik über die Haltung der französischen Regierung bezüglich des aufkommenden Antisemitismus im Land - von einer evtl. Notwendigkeit gesprochen, ganze jüdische Gemeinden aus Frankreich zu evakuieren.

01.04.02

Ostermärsche 2002

Heute haben in Deutschland mehrere 10.000 Menschen gegen Krieg und Terror demonstriert. In einigen Demonstrationen wurde auch die Sympathie für den Palästinenserpräsident Arafat durch Fahnen, Banner und Transparente gezeigt.

Sympathiebekundungen für Israel und deren beispielloser Verlust von Menschenleben (alleine 127 Menschen im März 2002!) waren leider Fehlanzeige.

 

01.04.02

Zitat

"Selbstmordbombenanschläge im Namen der Religion ist Terror."

Georg W. Bush, US-Präsident am 01.04.02

 

01.04.02

Acht sogenannte "Kollaborateure ermordet

In der palästinensischen Stadt Tulkarem im Westjordanland sind heute acht Männer getötet worden, die der Zusammenarbeit mit Israel beschuldigt wurden. 

Die Leichen der wehrlosen Opfer wurden anschließen öffentlich vor eine größere Menschenmenge in die Straßen Tulkarems geschleift.

01.04.02

Demonstrationen israelischer Araber

Anlässlich des „Tag des Bodens“ haben Tausende israelischer Araber gegen Israel demonstriert. In den Beduinenstadt Rahat im Negev hielten, laut MA’ARIV, ca. 4,000 Demonstranten Bilder von Yasser Arafat, schwenkten Fahnen der Hisbollah und riefen Slogans wie: „Tötet die Zionisten“; „Wir sind mit unseren Brüdern im Westjordanland“; „Ja Nasrallah [Scheich der Hisbollah im Libanon], Ja unser Freund, schlage doch Israel und Tel Aviv“. Unter den Demonstranten auch der Knessetabgeordnete Taleb Al-Sana. In Kfar Kana nahe Nazareth demonstrierten 5,000 israelische Araber und nannten Premierminister Sharon einen „Schlächter“. 

Quelle: Ma'ariv, Botschaft Israels

31.03.02

Terror ohne Ende

Im Gush Etzion Block in der Ortschaft Efrat ist es heute Nachmittag um 17.00 H Ortszeit zu einem Selbstmordanschlag gekommen. 4 Israelis wurden verletzt, eine davon schwer. Nach Angaben von Haaretz kam der Attentäter aus einem palästinensischen Nachbarort.

31.03.02

Terror ohne Ende

Ein weiterer Selbstmordanschlag erschütterte heute Israel. 15 unschuldige Menschen fanden den Tod, mehr als 40 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, als sich um 14.40 H Ortszeit ein palästinensischer Selbstmordattentäter in Haifa in dem vollbesetzten Restaurant "Matza" in die Luft sprengte. Wie Haaretz mitteilt ist da beliebte Restaurant auch ein beliebter Treffpunkt für israelische Araber. Dieser Umstand führte - entgegen der üblichen sonstigen strengen Sicherheitsvorkehrungen - zu einer relativ lockeren Handhabung der Überprüfung von Gästen bzw. deren Taschen. Diese machte sich der Terrorist offensichtlich zunutze.

Die Hamas hat über einen Fernsehsender in Abu Dhabi die Verantwortung für den Terroranschlag übernommen und gleichzeitig weitere Anschläge gegen Israel angekündigt. Daneben übernahmen auch der Islamic Jihad und die Al-Aksa-Brigaden (ein Teil von Arafat's Fatach-Bewegung) die Verantwortung für den Anschlag.

31.03.02

Erklärung des Deutschen Außenministers zum Nahostkonflikt

In einer Erklärung zur aktuellen Lage im Nahen Osten erklärte der Deutsche Außenminister "...die Bundesregierung verurteilt mit allem Nachdruck Terror und Gewalt und fordert die Verantwortlichen beider Seiten dringend dazu auf, alles zu tun, um weitere unschuldige Opfer zu verhindern..."

In der Erklärung wird auch auf die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit dem US-Nahostbeauftragten General Zinni hingewiesen - eine Forderung, die Israel von Anbeginn an erfüllte. Unverständlich scheint dagegen das stoische Festhalten an der palästinensischen Autonomiebehörde, die bisher keinerlei durchgreifende Maßnahmen gegen den Terror gegen unschuldige Israelis unternommen hat.

Der gesamte Text der Erklärung ist unter der Homepage des Auswärtigen Amtes zu finden:

Erklärung vom 31.03.02

Heute haben auch die Regierungen von Jordanien und Marokko den Ton gegen Israel merklich verschärft. Der jordanische Außenminister lies heute den israelischen Botschafter einbestellen.

31.03.02

Interview mit Iris Berben

Die für ihr Engagement bekannte Schauspielerin Iris Berben die in diesem Jahr den Leo-Baeck-Preis erhält beschreibt in einem Interview mit der empfehlenswerten Wochenzeitschrift u.a. ihre Verbindung zu Israel und nimmt zur aktuellen Lage in Israel Stellung:

Tachles Interview "Wir feiern Pessach" (bitte anklicken!)

30.03.02

Terror ohne Ende - Selbstmordanschlag in Tel Aviv

In Tel Aviv ist es heute Abend um 20.30 H Ortszeit zu einem erneuten Selbstmordanschlag gekommen. Im belebten Geschäftsviertel zündete offensichtlich ein palästinensischer Selbstmordattentäter eine Bombe im beliebten und gut besuchten Bialik Cafe an der Ecke Allenby und King Georg Street.

Derzeit spricht man von 30 verletzten Gästen, einige davon schwer verletzt. Bei einem gefundenen Toten handelt es sich offensichtlich um den Selbstmordattentäter.

Die zu Arafat's Fatach Bewegung gehörenden Al-Aksa-Brigaden haben die Verantwortung für den Terroranschlag übernommen.

30.03.02

Terroranschlag vereitelt

Nähe der Stadt Baka al-Garbiyeh an der sog. "grünen Grenze" ist es heute zu einem Schußwechsel zwischen 2 Palästinensern und der israelischen Polizei gekommen. Die beiden Palästinenser waren mit ihrem Auto von der Westbank aus offensichtlich zu einem geplanten Terroranschlag unterwegs, als sie von der israelischen Polizei gestoppt wurden. Als das Auto gestoppt wurde eröffnete einer der Palästinenser sofort das Feuer auf die Polizisten. Der Attentäter und ein israelischer Polizist Major Konstantin Danilov (23) starben bei dem Schußwechsel. Der zweite Autofahrer zündete offensichtlich kurz danach den im Auto geladenen Sprengstoff, worauf das Auto explodierte.

Die zu Arafats Fatach Organisation gehörenden Al-Aksa-Brigaden übernahmen die Verantwortung für diesen Anschlag.

30.03.02

Hizbollah-Attacken an Israels Nordgrenze

Die Hizbollah hat am Samstag morgen im Norden Israels die Region um die israelischen Sheba-Farmen beschossen. Die Gegend wurde mehrfach mit Mörsern und Anti-Panzer-Raketen beschossen.

die israelische Armee hatte sich im Mai 2000 ja gemäß dem Plan der Forderung der UNO aus dem Libanon zurückgezogen. Die UNO hatte Israel seinerzeit zugesichert, die Grenze zu sichern. Trotz der Anwesenheit der UNO-Blauhelme ist es an der Nordgrenze Israels immer wieder zu Attacken der Hizbollah gekommen. 

Trauriger Höhepunkt der UNO-Präsenz ist die Entführung von drei israelischen Soldaten unter den Augen der Blauhelme die die Entführung auf einem Video aufnahmen, den israelischen Soldaten jedoch keinerlei Hilfe leisteten. Die Soldaten wurden inzwischen von israelischen Rabbinern für tot erklärt.

Eine aktive Mitwirkung der indischen Blauhelmsoldaten an der Entführung konnte trotz der fragwürdigen Haltung der internationalen Friedenssoldaten  nicht direkt nachgewiesen werden.

Auch das Schicksal des am 15. Oktober 2000 von der Hizbollah entführten Kaufmanns Elhanan Tenenboim ist weiter ungewiss.

Der geistliche Führer der von Syrien und dem Iran unterstützten Hizbollah hatte erst während des Arabischen Gipfels in Beirut erklärt, daß man am bewaffneten Kampf gegen Israel festhalten werde.

Weitere Informationen zu den "Sheba-Farmen" erhalten Sie hier:

Die Scheba-Farmen - der Internationale Status

30.03.02

UNO Resolution verkennt in gewohnter Manier die Realität im Nahostkonflikt

Wie nicht anders zu erwarten wurde heute Morgen nach einer Marathonsitzung die von den Palästinensern und von den arabischen Staaten geforderte UN-Resolution wieder einmal nicht den wahren Fakten gerecht. 

Die auf den Vorschlag Norwegens verabschiedete Resolution wurde ohne Gegenstimme verabschiedet. Lediglich Syrien enthielt sich der Stimme, da man dort auf eine noch weitergehende Verurteilung Israels gedrängt hatte und sich dafür ausgesprochen hatte, die palästinensischen Terroranschläge in dem Text nicht zu erwähnen (soviel zu den wahren Motiven Syriens!). Der Versuch einen arabischen Resolutionsentwurf als Abstimmungsvorschlag durchzubringen hätte die UNO in die Lage versetzt Israel bei Nichteinhaltung der Resolution mit militärischen Mitteln zur Einhaltung zu zwingen. Dieser arabische Plan eines militärischen Eingreifens der Weltgemeinschaft konnte durch die Ablehnung der USA verhindert werden, die sich in diesen Tagen wohl als einziger Freund Israels in der Weltgemeinschaft beweißt. 

Die UNO und deren Generalsekretär haben im Bezug auf Israel längst an Glaubwürdigkeit und Neutralität verloren. Vor dem Hintergrund eines bereits 18 Monate andauernden Terrors gegen Israel und der schrecklichen Anschläge in den letzten Tagen (über 31 palästinensische Terroranschläge) ist es ein Hohn Israels Selbstverteidigung so zu kritisieren wie es heute wieder geschehen ist.

30.03.02

Terror ohne Ende

Gilo - der südlichste Stadtteil Jerusalems - hatte in den vergangenen Monaten besonders unter dem palästinensischen Terror zu leiden hatte. Terroristen drangen in der Nachbarortschaft Beit Jala immer wieder in Häuser von weitgehend wehrlosen christlichen Familien ein, um von dort nach Gilo zu schießen. Mehrfach wurde ein Kindergarten, der sich am Stadtrand Gilo's befindet beschossen und getroffen; Kinder wurden in Angst und Schrecken versetzt und erst schusssicheres Glas hat hier leichte Abhilfe geschaffen. Auch eine kurzerhand aufgestellte Betonmauer half, die Bürger Gilos vor palästinensischen Scharfschützen zu schützen.

Gestern ist es wieder zu einem Beschuß von Gilo durch palästinensische Schützen aus Beit Jala gekommen. Eine Mörsergranate traf am späten abend (ca. 21.00 H MEZ) ein Haus; glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Auch palästinensische Christen leiden stark unter den Terrorattacken von palästinensischen Scharfschützen, die immer wieder eine israelische Reaktion provozieren.

Heute morgen ist die israelische Armee nach Beit Jala einmarschiert, um die Attacken gegen die Bürger Gilos zu unterbinden.

30.03.02

Prozession ohne den Papst

Wegen starker Gehprobleme hat Papst Johannes Paul II. auf die traditionelle Kreuzweg-Prozession verzichtet, die traditionell am Karfreitag stattfindet. Das 81-jährige katholische Oberhaupt wirkte erschöpft, krank und müde. 

Der dieses mal von Journalisten geschriebene Text der während des 14-Stationen Ganges verlesen wurde, drehte sich hauptsächlich um den Frieden in der Welt, wobei ein besonderer Fokus auf der Situation im Nahen Osten lag. 

In kurzen Worten wurde in dem Text auch "von der Stadt Jerusalem, die Gott liebt" gesprochen.

Der Papst sagte in vorösterlicher Hoffnung: "Der gekreuzigte und begrabene wird das Grab verlassen." 

Diese vorösterliche Hoffnung hat sich erfüllt; erfüllen wird sich auch, daß die Stadt Jerusalem, die Gott liebt, und die er Israel als ewiger Hauptstadt versprochen hat nicht im Stich lassen wird:

"So spricht der Herr Zebaoth: Ich eifere um Zion mit großem Eifer und eifere um sie in großem Zorn. So spricht der Herr: Ich kehre mich wieder zu Zion und will zu Jerusalem wohnen, daß Jerusalem soll eine Stadt der Wahrheit heißen und der Berg des Herrn Zebaoth ein Berg der Heiligkeit... Siehe ich will mein Volk erlösen vom Lande gegen Aufgang und vom Lande gegen Niedergang der Sonne. Und will sie herzubringen, daß sie zu Jerusalem wohnen; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein in Wahrheit und Gerechtigkeit."

Altes Testament, Prophet Sacharia, Kapitel 8

29.03.02

Dringlichkeitssitzung des UN-Weltsicherheitsrates

Auf palästinensisches- und arabisches Drängen wird es heute um 22.00 H (MEZ) eine Dringlichkeitssitzung des UN-Weltsicherheitsrates geben, der sich mit der Situation in den Gebieten befassen wird.

Leider hat sich die UN bisher kein einziges Mal zu einer Dringlichkeitssitzung durchringen können, wenn Israel - wie in den vergangenen Monaten geschehen - von einer beispiellosen Serie des palästinensischen Terrors überzogen wird.

Alleine seit der Ankunft des US-Vermittlers Zinni ist es zu 31 Terroranschlägen gekommen.

29.03.02

Was der palästinensische Terror und der saudi-arabische ‚Friedensplan’ gemeinsam haben – aktueller Kommentar

Was haben der palästinensische Terror gegen Israel und die medienwirksame platzierte saudi-arabische Friedensinitiative gemeinsam? Auf den ersten Blick natürlich Wenig bis Nichts.

Da sind die nahezu täglichen Attacken von palästinensischen Terroristen, deren Ziel nur darin besteht, möglichst viele unschuldige Bürger Israels in den Tod zu reißen. Die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen um auf diesem Wege die israelische Regierung so letzlich zu geographischen  Zugeständnissen zu zwingen (letztlich die Land-gegen-Frieden-Politik)

Da ist eine in Beirut am Arabischen Gipfel von 21 arabischen Staaten verabschiedete scheinbar einmalige Chance den lang ersehnten Frieden im Nahen Osten zu bringen.

Keine Gemeinsamkeiten? Scheinbar doch:

Beide Pläne haben faktisch nur ein Ziel: Die Vernichtung, den Untergang Israels, der jüdischen Kultur, der jüdischen Religion und letztlich des jüdischen Volkes. In den Wegen völlig verschieden, führen sie letztlich zum gleichen Ziel.

Was sind nun die elementaren Fakten, dieser von der Arabischen Liga als „historische und signifikante Entscheidung" gepriesene Initiative, die eine vom jüdischen Volk so herbeigesehnte „Normalisierung" der Beziehungen zwischen Israel und den arabischen Nachbarn vorsieht.

Rückzug Israels aus den 1967 eroberten Gebieten
Anerkennung eines Palästinenserstaates mit der Hauptstadt Jerusalem
Lösung (Rückkehr) der palästinensischen Flüchtlingsfrage

Nun mag man zur israelischen Siedlungspolitik stehen wie man will; Fakt ist, dass der Staat Israel 1967 der geplanten Vernichtung durch seine arabischen Nachbarn zuvor gekommen ist. Die heutigen Landkarten sind das Resultat der arabischen Aggression und des Versuchs den seit über 50 Jahren verhassten jüdischen Nachbarstaat zu vernichten und ins Meer zu drängen. Vergleiche mit der Geschichte Deutschlands aus den Wirren und Nachwirkungen des von Deutschland angezettelten 2. Weltkrieges mögen nicht in allen Punkten mit der Situation im Nahen Osten vergleichbar sein. Eines jedoch haben sie gemeinsam: Der Aggressor kann niemals belohnt werden, indem er Landgewinne behalten darf oder verlorenes Land auf dem Verhandlungsweg hinterher wieder zurückerhält. Dies ist übrigens auch einer der wesentlichen Fakten der 4. Genfer Konvention, die oft fälschlicherweise zitiert wird, wenn man Israel im Zusammenhang mit seinen derzeitigen territorialen Grenzen verurteilt . Deutschland hat heute – obwohl für viele Menschen unseres Landes auch nach über 50 Jahren sehr schmerzlich – kein legitimes Recht auf verlorene Gebiete im Osten Europas. Die 4.Genfer Konvention steht im Einklang mit der geographischen Lage Deutschlands bzw. Europas.

Auf Israel – und die Situation die durch die Landgewinne Israels als direkte Folge des 6 Tage Krieges entstanden sind, - ist die Genfer Konvention jedoch nicht anwendbar. Fakt ist, daß Israel – bedroht von einer militärischen Übermacht – aus der arabischen Kriegstreiberei als Sieger hervorgegangen ist.

Hier ist es mit jedem Völkerrecht vereinbar, daß Israel diese Gebiete behalten darf. Die UNO Resolutionen werden – aus einer arabischen Mehrheit heraus – wie so oft benutzt, um Unrecht gegen den jüdischen Staat zu legitimieren.

Israel hat ein Recht auf die sog. „besetzten" Gebiete. Gleichwohl entbindet dieses Recht den Staat Israel nicht von der Verpflichtung auch den palästinensischen Bewohnern der Gebiete ein Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand zu ermöglichen. Ein Prozess, der – aufgrund der begonnen Terrorintifada im September 2000 und des damit einhergehenden völligen Vertrauensverlustes – wohl Jahre brauchen wird, um wieder in Gang zu kommen.

Die Jerusalemfrage war ja schon im Jahr 2000 in Camp David zentrales Thema; unbegreiflich – und nur mit einer grenzenlosen Friedenssehnsucht des jüdischen Volkes zu begründen – ist das Angebot des ehemaligen israelischen Premierministers Ehud Barak, der dem dann letztlich kalt berechnend und ablehnenden Arafat die Teilung der Heiligen Stadt Jerusalem angeboten hat.

Jerusalem – das religiöse und kulturelle Zentrum des jüdischen Volkes in aller Welt, Sehnsucht über fast 2000 Jahre . Die Teilung Jerusalems, die Zustimmung zu einer palästinensischen Hauptstadt Jerusalem käme einem Stich in das Herz des jüdischen Volkes gleich. Ehud Barak hat auf die Deklaration des Beiruter Gipfels in einem CNN-Interview emotional und engagiert gefordert, daß die arabischen Staaten endlich und nach über 53 Jahren akzeptieren müssen, daß es einen jüdischen Staat in ihrer Nachbarschaft gebe, der jüdische Kultur, und jüdische Religion lebe und lehre und dessen Herz, dessen unteilbare Hauptstadt Jerusalem sei.

Aber auch hier gilt - vor dem Hintergrund der Zusammenführung und Wiedervereinigung Jerusalems im Juni 1967 – daß der völkerrechtliche Anspruch auf eine wiedervereinigte Hauptstadt Israels aus der arabischen Aggression und des von dort herbeigeführten Krieges im Jahr 1967 entstanden ist.

Vom Licht der Bibel her gesehen ist es völlig verständlich, daß Jerusalem der zentrale Brennpunkt der „Endzeit" ist. Hier weisen Altes und Neues Testament gleichermaßen darauf hin, daß der – von Juden und Christen gleichermaßen erwartete – Messias in das irdische Jerusalem (zurück)kommen wird. Die Bibel läßt überhaupt keinen Zweifel daran, daß diese irdische Stadt Jerusalem eine Stadt unter jüdischer Führung, Verwaltung und Kontrolle ist.

Der alttestamentliche Prophet Sacharia beschreibt diese letzte große Auseinandersetzung um die Stadt des Friedens prophetisch und eindrucksvoll und dramatisch in den Kapiteln 12 und 14. Umso unverständlicher ist die - in weiten Teilen der abendländischen Christenheit – vorherrschende Meinung, Jerusalem müsse um des ‚Friedens willen’ geteilt werden oder gar vollständig einem noch zu gründenden palästinensischen Staat als Hauptstadt ‚überlassen’ werden. Hier muß konsequenter Weise auch gefragt werden, wie ernst und zeitgemäß Christen (aber auch Juden) die eine solche Theologie das Wort Gottes noch nehmen.

Ein jüdischer Staat ohne das „Herz Jerusalem" käme einem kulturellen und religiösen kollektiven Selbstmord gleich. Dies ist allen beteiligten im Nahostkonflikt – Israel, den Arabischen Staaten und im Konflikt vermittelnden Nationen – bekannt. Deshalb ist die Haltung der Arabischen Staaten und deren tatsächliches Ziel der Auslöschung des Judenstaates natürlich nachvollziehbar; die Haltung der Europäischen Staaten und der USA ist vor dem Hintergrund der gleichzeitigen Beteuerung daß „das Existenzrecht Israels ‚heilig’ sei unverständlich. Ein Staat Israel ohne die Hauptstadt Jerusalem zerstört auf lange Sicht die Existenz des Staates Israel.

Nebenbei sei aber auch noch der Gedanke auf zwei weitere Aspekte gelegt:

Gerade die saudi-arabische Forderung nach einem Jerusalem unter arabischer Kontrolle und der Hauptstadt eines moslemisch-palästinensischen Staates wirft an dieser Stelle schon die Frage auf, weshalb der bis 1967 ziemlich heruntergekommene und für die arabische Welt relativ unbedeutende östliche Teil Jerusalems mit seiner Altstadt in den Jahren von 1948 – 1967 kein einziges Mal von einem saudi-arabischen Herrscher besucht wurde. Jerusalem wurde für die arabische Welt letztlich erst interessant, als der jüdische Anspruch in der Realität unwiderruflich als Fakt einer kriegerischen Auseinandersetzung geschaffen worden ist, wobei die arabische Aggression gegenüber dem jüdischen Staat in 1967 ein unveränderbares historisches Faktum ist.

Die Frage nach der Religionsfreiheit, die in Israel ein fest verankerter Baustein der demokratischen Haltung des Staates ist braucht nicht mit der Haltung der saudi-arabischen Haltung zu anderen Religionen verglichen werden, in der es gegenüber anderen Religionen Null Toleranz gibt. Nein, zum Thema Religionsfreiheit in einer Stadt Jerusalem unter palästinensischer Führung sei Christen und Juden (der Versuch) eines Besuches des Tempelberges in Jerusalem empfohlen. Hier wird dann schnell deutlich, daß es Religionsfreiheit in der bisherigen von Israel praktizierten Form nicht mehr geben wird wenn über die Stadt einmal unter islamischer Kontrolle steht und „die palästinensische Fahne in Jerusalem einmal über den Kirchen steht", wie Arafat es in einigen Reden im Januar und Februar 2002 genannt hat.

Die Lösung der Flüchtlingsproblematik ist sicherlich daneben eines der schwierigsten und dringendsten Probleme, das einer tragfähigen Lösung bedarf. Leider ist es unbestritten, daß in den „Flüchtlingslagern" eine enorme Not und wirtschaftliche Depression gibt, die sich nach Ausbruch der Terrorintifada im Jahr 2000 nochmals deutlich gesteigert hat. Die Arbeitslosigkeit ist vom hohen Niveau her sprunghaft angestiegen und bildet natürlich auch einen Nährboden für extremistisches Gedankengut von Hamas, Islamic Jihad, PFLP usw. Menschen, die keiner „haben will" (vor Allem nicht die arabischen Bruderstaaten die die palästinensischen Flüchtlinge als eine Art „Faustpfand vor der Weltöffentlichkeit" halten) und die seit über 50 Jahren ein Leben unter ganz unwürdigen Bedingungen führen (müssen).

Aber auch hier ist es wichtig, einen Blick zurück in die Geschichte zu werfen: Woher kommt die Problematik, wie ist diese Flüchtlingsproblematik entstanden.

Ursächlich entstand diese Flüchtlingsbewegung durch die Weigerung der arabischen Nachbarn Israels diesen jungen Staat anzuerkennen und den UNO Teilungsbeschluß von 1947 zu akzeptieren. Zur Erinnerung: Die UNO hatte damals - in einem auch für Israel schmerzlichen Entscheidungsprozess – festgelegt, daß das damalige Land Palästina in 2 Staaten geteilt wird. Israel – unter der damaligen Führung von David Ben Gurion – hatte den Plan akzeptiert, die arabische Seite entschied sich für die bewaffnete Auseinandersetzung mit dem jungen Staat und dessen Bewohnern, die gerade erst der Schoah entkommen waren. Der Ruf „Treibt die Juden ins Meer" hat seinen Ursprung in diesen Tagen gefunden. Im neu gegründeten Staat Israel wohnende Araber wurden von den kriegführenden arabischen Nationen aufgefordert ihre Häuser zu verlassen, um dann nach gewonnener Schlacht in das besiegte Land der Juden zurückzukehren. Jeder weiß, daß die Geschichte einen anderen Verlauf nahm, und der junge jüdische Staat sich in dem ihm aufgezwungenen Krieg behaupten konnte. Die palästinensischen Flüchtlinge und ihre „Lager" stammen aus dieser historischen Ungerechtigkeit eines Krieges den der jüdische Staat nie führen wollte.

Nebenbei sei hier noch erwähnt, daß die arabische Kriegserklärung an den jungen jüdischen Staat im Mai 1948 („Unabhängigkeitskrieg") auch dazu geführt hat, daß rund 600.000 Juden aus den umliegenden arabischen Ländern vertrieben worden sind und weitgehend mittellos nach Erez Israel kamen. Der Herausforderung diese Menschen - wie auch der vielen Heimkehrer die darüber hinaus in den vergangenen 50 Jahren durch die Alija nach Israel kamen – zu integrieren hat sich Israel mit besten Kräften erfolgreich gestellt.

Die Weigerung der arabischen Staaten (vor allem auch des Libanon) die Flüchtlingslager aufzulösen und die leidgeprüften Menschen mit der Hilfe der arabischen Petrodollars zu integrieren ist ein weiterer Fakt, der auf dem Gipfel in Beirut offen zu Tage getreten ist.

Die Flüchtlingslager sind das Faustpfand der arabischen Staaten vor den Augen der Weltöffentlichkeit.

So kann sich Israel derzeit aussuchen, welche Situation die Gefährlichere ist: Der tägliche Terror dem man – auch aufgrund des permanenten europäischen Drucks und der quasi Live-Schaltung in die deutschen/ europäischen Wohnzimmer zur besten Sendezeit - nur mit 2 auf den Rücken gebundenen Händen begegnen kann oder die arabische Initiative die letztlich unausweichlich zum Untergang des jüdischen Volkes führen kann.

Hätten die arabischen Staaten wirklich einen historischen Schritt unternommen, dann hätten sie Israels Premierminister Ariel Scharon nach Beirut eingeladen, oder hätten das Gesprächsangebot Katsav’s genutzt, der nach dem Aufkommen des saudischen Plans sofort eine Einladung an die Saudi-Arabische Seite ausgesprochen hat.

Erwähnt werden muß in diesem Zusammenhang auch, dass sich zwar alle 21 Länder für den Frieden mit Israel unter den genannten Bedingungen ausgesprochen haben, dass die personifizierten Feinde Israels Gadhaffi aus Libyen, Hussein aus dem Irak erst einmal beweisen müssen, dass sie sich auch persönlich an diese Beschlüsse gebunden fühlen. Diese Herren sind ja dem arabischen Gipfel in Erwartung einer gemeinsam verabschiedeten Friedensinitiative von Anfang an fern geblieben.

Frieden ja, Frieden jetzt, aber mit annehmbaren Bedingungen, mit einer sofortigen Beendigung des palästinensischen Terrors und im Gegenzug mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Palästinenser bleibt das Gebot der Stunde.

Daneben muß die arabische Welt akzeptieren, dass die vergangenen 53 Jahre Fakten geschaffen haben, an denen auch sie nicht mehr vorbeigehen können. Im Interesse einer gesamten Region , der katastrophalen Lage der Palästinenser und der unbedingten Sicherheit des Staates Israel kann man nur hoffen, dass es zu echtem Frieden kommt.

 

29.03.02

Selbstmordanschlag in Jerusalem, weiterer Terror gegen Israel

Eine palästinensische Selbstmordattentäterin hat sich heute Mittag im Eingangsbereich eines Supermarktes in die Luft gesprengt. Der Terroranschlag kostete zwei Personen das Leben, mehr als 31 Personen wurden verletzt, 2 davon schwer.

Die Verantwortung für den Anschlag hat die Al-Aksa-Brigade übernommen, die Teil von Arafat's Fatach Bewegung ist. Die 16-jährige Attentäterin Ayat Akhras kam aus Deheisheh, einem Lager in der Nähe Betlehems.

Bereits am Morgen war es zu einem tödlichen Angriff gegen 2 Israelis gekommen, als ein Palästinenser im Gaza Streifen (Nähe der bekannten Netzarim Kreuzung) in eine Synagoge eindrang und 2 betende Israelis mit Messerstichen tödlich verletzte.

Am Nachmittag ist es zu Unruhen auf dem Tempelberg in der Altstadt Jerusalems gekommen. Nach Beendigung des traditionellen Freitagsgebets haben Moslems damit begonnen, auf die an der Klagemauer (Kotel) betenden jüdischen Gläubigen Steine herab zu werfen.

Die israelische Polizei hat den Aufruhr inzwischen wieder unter Kontrolle gebracht.

29.03.02

Israelische Armee in Ramallah

Nach dem verheerenden Terroranschlag in Netanja sowie der praktischen Weigerung der Palästinensischen Autonomiebehörde aktiv gegen den Terror vorzugehen und die Terrorzellen zu zerschlagen macht die israelische Armee nun wohl wieder die Arbeit, die eigentlich die palästinensische Polizei erfüllen sollte.

Gleichzeitig ist die israelische Regierung gewillt, die Schuldigen des Terrors zur Verantwortung zu ziehen. In der Nacht ist die israelische Armee mit Panzern nach Ramallah eingerückt und bis zum Hauptquartier Arafats vorgedrungen. Dort ist es zu heftigen Kämpfen mit bewaffneten Palästinensern und Arafats Leibgarde gekommen. Arafat sei unverletzt geblieben.

Israels Premierminister Ariel Sharon nannte in einer Erklärung den Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Arafat als den Verantwortlichen für den endlosen Terror und bezeichnete ihn als "Feind Israels".  Sharon erklärte Arafat "regiere eine Koalition des Terrors." Der israelische Verteidigungsminster Ben-Elieser teilte mit, daß es nicht geplant sei, die Gebiete wieder zurückzuerobern. 

Arafat hatte gestern - in Kenntnis, daß die israelische Regierung seinen Zick-Zack-Kurs der öffentlichen Verurteilung von schweren Terrorakten und der gleichzeitigen Untätigkeit nicht länger dulden werde - schnell einen bedingungslosen Waffenstillstand angeboten. Diese taktische Maßnahme wurde schon mehrfach angewandt - zuletzt nach dem Terroranschlag in Tel Aviv vor 8 Monaten ohne daß der Terror seitdem auch nur ansatzweise zurückgegangen wäre.

28.03.02

Arafat in Lebensgefahr?

Vor dem Hintergrund der israelischen Warnung, daß man Arafat persönlich für den palästinensischen Terror zur Verantwortung ziehen werde, hat dieser nun in seinem bewährten Zick-Zack-Kurs erklärt, daß er sich zu einer sofortigen und bedingungslosen Waffenruhe bereiterklärt und mitgeteilt, daß er nunmehr mit den Bedingungen der Umsetzungen des Tennen-Plans sowie der in den Tagen zuvor noch heftig als "pro-israelisch" kritisierten Kompromissvorschläge des US-Vermittlers Zinni einverstanden sei. Diese Schwenk ist ja nicht unbedingt etwas Neues; man erinnere sich nur an Arafat's Aussagen nach dem Bombenanschlag vor der Diskothek Dolphin in Tel Aviv. Unter dem Eindruck des massiven Drucks (vor allem des zu dieser Zeit persönlich anwesenden Deutschen Außenministers Joschka Fischer hatte sich Arafat ja zu einem aktiven Vorgehen gegen den palästinensischen Terror bereiterklärt. Diese Versprechungen wurden - wie gewohnt - in dem Moment wieder fallen gelassen, als sich der internationale Druck legte). 

 Raanan Gissin, Ariel Scharons Sprecher kommentierte Arafat's neuestes Angebot mit den Worten: "We are fed up with Declarations".

Auf das Pessach-Massaker in Netanja hat die israelische Armee heute begonnen die Stadt Ramallah abzuriegeln und hat Panzer und gepanzerte Fahrzeuge an den Rand der Terrorhochburg geschickt.

Der israelische Rundfunk berichtet inzwischen von einer Teilmobilisierung der israelischen Armee.

28.03.02

Terror ohne Ende

Die radikal-islamische Hamas hat heute eine "Welle von Attentaten" gegen Israel angekündigt.

Inzwischen ist auch bekannt geworden, daß der Attentäter des Pessach-Massakers in Netanja Abd-el-Basset Odeh seit Jahren auf der Fahndungsliste Israels steht. Arafat's Autonomiebehörde kam dieser Forderung schließlich Mitte des vergangenen Jahres nach, um ihn nach der regelmäßig praktizierten Methode "Palästinensische Gefängnisse sind vorne vergittert und hinten mit Drehtüren ausgestattet" wieder frei zu lassen. 

Bei dem Terrorakt in Netanja sind offensichtlich auch zwei Europäer ums Leben gekommen. Ein Opfer soll aus Frankreich stammen, ein Opfer aus Schweden.

28.03.02

Der nächste Terroranschlag

Nach Angaben von CNN ist es um 21.00 Uhr Ortszeit zu einem bewaffneten Überfall von 2 bewaffneten palästinensischen Terroristen auf die jüdische Ortschaft Elon Moreh nahe Nablus gekommen. 3 Bewohner sind getötet worden, mindestens 5 Menschen sind verletzt worden. Die Attentäter haben sich in einem Haus im 1. Stock verschanzt. 

Elon Moreh ist relativ schlecht geschützt und nur mit einem leichten Zaun versehen, da man bisher erfolgreich versucht hat mit seinen palästinensischen Nachbarn in Frieden zu leben. Der heutige Terrorakt scheint diesem Frieden nun ein Ende zu setzen...

28.03.02

Wie antwortet Israel auf den grausamen Terroranschlag?

Mehr und mehr verdichten sich die Informationen, daß die israelische Regierung nach dem Selbstmordattentat in Netanja einen militärischen Gegenschlag ausführen wird. Nach Beratungen des israelischen Sicherheitskabinetts gab es nachfolgend Beratungen des israelischen Verteidigungsministers Benjamin Ben-Elieser mit der Führung der IDF. 

Zwischenzeitlich hat die israelische Armee Ramallah umstellt nachdem die Palästinenser durch ihre beispiellose Terrorserie alle roten Linien überschritten haben. Und zu dieser Terrorserie zählt nicht nur der menschenverachtende Anschlag von Netanja sondern die täglichen Attacken, denen sich Israel in den letzten Wochen (während der Verhandlungen mit dem Nahostvermittler Zinni!) ausgesetzt sieht.

Der UN-Generalsekretär Kofi Annan gibt als Gast auf dem Gipfel der Arabischen Liga in Beirut dazu folgende Erklärung ab: 

"Ich habe mit Scharon und Arafat gesprochen und habe an Beide appelliert, für eine Feuerpause zu kämpfen." 

Daß diese Haltung der Diplomatie in keiner Weise die richtige Antwort auf den palästinensischen Terrorismus sein kann, wird in den zu befürchtenden kommenden Terroranschlägen wohl leider traurige Wahrheit bleiben.

Der Sprecher des israelischen Premierministers, Raanan Gissin hat bereits vor Wochen die richtige Einschätzung weitergegeben:

"Wenn wir Arafat isolieren, dann reduziert das seine Fähigkeit, die Terrorattacken fortzusetzen. Jedesmal wenn wir den Druck auf Arafat reduzieren, dann fällt er wieder in seine alten Gewohnheiten zurück, und der Terror geht weiter."

Diese Haltung, die Aufgrund des amerikanischen und europäischen Drucks nicht konsequent umgesetzt werden konnte, hat wohl jetzt zu weiterem Leid in unschuldigen israelischen Familien geführt. 

In Jerusalem wurden zwischenzeitlich Kontrollen deutlich verschärft, da man aufgrund zuverlässiger Informationen davon ausgeht, daß ein weiterer palästinensischer Bombenterrorist versucht unschuldige Israelis durch ein Selbstmordattentat zu töten.

28.03.02

Same Procedere as every time ...

Die Situationen gleichen sich nach jedem Terroranschlag: Amerikanische und europäische Politiker verurteilen die palästinensischen Terroranschläge und rufen beide Seiten zu Gesprächen und Verhandlungen auf.
Die Palästinensische Autonomiebehörde und ihr Präsident bemühen sich dem westlichen Ausland glaubhaft zu machen, daß man die Anschläge verurteile und über das Leid der israelischen Bevölkerung betroffen sei.
Die Führungsriege in der 2. und 3. Reihe der Palästinenser läßt kaum eine Schamfrist vergehen, um die Israelische Regierung und deren Politik als die letztlich verantwortlichen für den palästinensischen Terror zu diffamieren.

Wie oft glaubt man jemandem, der die Unwahrheit sagt? 

Ist das christliche Prinzip der Vergebung, des Neuanfanges und des Vertrauens auch für Personen anzuwenden, die vorsätzlich - fast automatisiert nach jedem Terroranschlag - die Unwahrheit sagen?

Der Präsident der Palästinensische Autonomiebehörde und seine Minister tragen - wie jede andere eingesetzte Regierung in jedem anderen Land - Verantwortung was unter ihrer Kontrolle geschieht. Deshalb ist es  juristisch völlig korrekt daß die israelische Regierung der Autonomiebehörde und deren Präsidenten  für den ungebremsten palästinensischen Terrorismus - der in dem gestrigen Anschlag in Netanja einen weiteren schrecklichen Höhepunkt erhalten hat - voll verantwortlich macht.

Wie ist aber nun die Situation zu bewerten, wenn die offiziellen Erklärungen des Bedauerns aus dem Machtzentrum der Autonomiebehörde lediglich ein von dem Amerikanern und der EU abverlangtes Ritual sind und in Wirklichkeit die Duldung und die Förderung des Palästinensischen Terrors und das Hervorbringen weiterer Selbstmordattentäter die wahre Haltung der Behörde und dessen Präsidenten kennzeichnen?

Lesen Sie nachfolgend diverse Zitate in denen die wahre Position des Verantwortlichen/ der Verantwortlichen in der Autonomiebehörde mit eigenen Worten beschrieben werden:

"Wir schreiten nach Jerusalem mit Millionen von Opfern."
Jassir Arafat, Präsident der Pal. Autonomiebehörde am 06.02.02

"Ein Opfer des Kampfes um Jerusalem entspricht 70 anderen Opfern. Das große Volk eilt von Sieg zu Sieg, erleidet einen Märtyrertod nach dem anderen. Dies (der 'Verteidigungskrieg') wird solange dauern, bis ein Held aus unseren Reichen die palästinensische Fahne auf den Moscheen und Kirchen Jerusalems hissen wird."
Jassir Arafat, Präsident der Pal. Autonomiebehörde am 03.02.02

"Es werden Millionen Märtyrer nach Jerusalem marschieren, und - Gott gebe es - ich, Arafat werde einer von den Märtyrern (Schahiden) sein."
Jassir Arafat, Präsident der Pal. Autonomiebehörde am 26.01.02

"Ich bete zu Allah, daß er mir diesen Märtyrertod als Kämpfer im heiligen 'Verteidigungskrieg' um Jerusalem gönne."
J
assir Arafat, Präsident der Pal. Autonomiebehörde am 21.01.02

"Ihr befindet euch also im heiligen 'Verteidigungskrieg'. Ich befehle euch am heiligen 'Verteidigunskrieg' teilzunehmen."
Jassir Arafat, Präsident der Pal. Autonomiebehörde am 21.02.02

"Die Hände der Attentäter sind gesegnet....."
Marwan Barghouti, Führer der Fatah-Organisation am 20.02.02

"Wir rechtfertigen die Taten der Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden nicht, aber die Palästinensische Autonomiebehörde wird nicht gegen sie vorgehen."
Jibril Rajoub, Palästinensischer Sicherheitschef am 21.03.02

28.03.02

Sieht so ein möglicher Waffenstillstand aus?

Seit dem gestrigen Rückzug der israelischen Armee aus den unter palästinensische Verwaltung stehenden Gebiete (A-Gebiete) ist es zu folgenden Aktivitäten von palästinensischen Aktivisten und Terroristen gekommen:

1 Soldat wird von Steinewerfern in Beit Umar (Nähe Hebron) verletzt (19.03.02/ 16.00 H)
5 palästinensische Terroristen werden im Gazastreifen bei der Vorbereitung eines Bombenattentats entdeckt (19.03.02)
2 Grenzsoldaten werden in der Nähe von Beit Shemesh von palästinensischen Terroristen verletzt (19.03.02/ 21.00 H)
Selbstmordattentäter sprengt sich in einem Bus (vor allem mit arabischen Israelis) der von Tel Aviv Richtung Nazareth unterwegs war in der Nähe von Umm el-Fahm in die Luft und tötet 7 Israels und verletzt mindestens 34 Personen, mindestens 9 davon schwer.
Pal. Heckenschützen beschießen das Auto eines israelischen Araber bei Hawara/ Samaria und verletzen ihn (20.03.02/  16.00 H)
Pal. Schützen beschießen eine Israelin in der Nähe von Azoun/ Kalkilya und verletzen sie (20.03.02/abends)
Pal. Schützen beschießen einen Armeeposten in der Nähe von Netzarim (20.03.02/ abends)
Pal. Schützen beschießen Israelis die mit ihrem Auto unterwegs waren in der Nähe von Ramallah, Salem/ Samaria und Binyamin (20.03.02/ abends)
Selbstmordattentat in Jerusalem mit 2 Todesopfern und mindestens 87 Verletzten (21.03.02/15.25 H)
Selbstmordattentat in Samaria in der Nähe von Jenin mit mehreren Verletzten (22.03.02/ 14.00 H)
Ermordung der Erzieherin Esther Kliemann durch palästinensische Heckenschützen in der Nähe von Ramallah (24.03.02/ morgens)
Ermordung von Avi Sabag durch palästinensische Heckenschützen in der Nähe von Hebron (24.03.02 23.30 Uhr)
Stopp von vier mutmaßlichen schwer bewaffneten Terroristen nähe des Kibbutz Tel Katzir ,Nähe der Jordanischen Grenze (24.03.02) 
Palästinensische Heckenschützen beschießen einen israelischen Bus Nähe Hebron; 2 Autos Nähe Jenin und Nähe Ramallah (25.03.02/ Nachts)
Ein palästinensischer Heckenschütze schießt auf einen israelischen Soldaten Nähe Hebron und verletzt diesen (25.03.02/ Morgens)
Versuchter Bombenanschlag auf einen Armeeposten (25.03.02/ Morgens)
Vereitelter Terroranschlag in der Nähe der Malha Mall im Süden Jerusalems als Sprengstoff in einem Auto mit 2 Palästinensern vorzeitig explodiert (26.03.02/ ca. 10.00 H)
Ermordung von 2 internationalen Beobachtern in Hebron durch Palästinenser in Polizeiuniform (26.03.02/ca. 20.30 H)
Vereiteltes Eindringen von 2 bewaffneten Palästinenser in den Kibbutz Kissufim (26.03.02/ Abends)
Selbstmordanschlag in einem Hotel in Netanja kostet zwanzig unschuldigen Menschen das Leben, mindestens 120 werden z.T. schwer verletzt (27.03.02/ 19.30 H)
Ermordung von 4 Israelis in der Stadt Elon Moreh durch 2 palästinensische Attentäter (28.03.02/ 20.00 H)
Ermordung von 2 Israelis Nahe Netzarim durch einen palästinensischen Attentäter (29.03.02/ 8.00 H)
Selbstmordattentat in Jerusalem tötet zwei unschuldige Israelis und verletzt mindestens 31 Menschen (29.03.02/ 13.00 H)
???

Eine Ankündigung des palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat die Waffen schweigen zu lassen, bzw. ein Aufruf an die Palästinenser zur Waffenruhe ist bisher nicht erfolgt - geschweige denn der Beginn der Entwaffnung der Bevölkerung. 

Entscheiden Sie selbst:

Sieht so die Bemühung um einen Waffenstillstand aus?
Sieht so die Umsetzung des Tenet-Planes aus?

27.03.02

Selbstmordanschlag in Netanja (19.30 H)

Terrorismus ohne Ende. Heute zu Beginn des jüdischen Pessach hat sich in der Küstenstadt Netanja ein Palästinensischer Selbstmordattentäter im gut gefüllten "Park- Hotel" in die Luft gesprengt. Den Rettungskräften bietet sich ein Bild des Grauens. Der Terroranschlag kostete bisher 19 unschuldigen Menschen das Leben, ca. 120 wurden verletzt, über 20 davon schwer. Die radikal-islamische Hamas und die Al-Aksa-Brigaden aus Arafat's Fatach haben die Verantwortung für den Terroranschlag übernommen. 

Zitat: "Dieses kaltblütige Töten muß aufhören; ich verurteile es auf das Schärfste.
Reaktion des US-Präsidenten  George W. Bush auf den Terroranschlag 

Zitat: "Die Bundesregierung verurteilt diesen erneuten Anschlag auf das Leben unschuldiger Zivilisten schärfstens. Den Opfern, ihren Angehörigen und dem israelischen Volk gilt unser tiefes Mitgefühl...".
Reaktion des Deutschen Außenministers Joschka Fischer auf den Terroranschlag

Den ganzen Text der Erklärung des Außenministeriums lesen Sie hier:

Erklärung des Bundesaußenministers

Und während das übliche Ritual abläuft:
Arafat verurteilt den Anschlag, macht aber Israel für die Gewalt mitverantwortlich  da diskutiert man in Beirut über den saudiarabischen "Friedensplan".

Nochmals zur Erinnerung: Saudi Arabien ist der finanzielle Hauptsponsor der Hamas. Soviel zu echten Friedensbemühungen der Saudis und der Arabischen Liga....

 

27.03.02

Eklat in Beirut

Auf dem Gipfel der Arabischen Liga in Beirut ist es zu einem Eklat gekommen. Die palästinensische Delegation verlies den Tagungsraum weil es nicht gelang (?) die Rede des palästinensischen Präsidenten Arafat in den Saal zu übertragen. Arafat wandte sich über den arabischen Sender Al Jazzera an die Öffentlichkeit. 

Aktuell ist nicht bekannt, ob es sich um technische Schwierigkeiten handelt, oder ob es unter den anwesenden Ländervertretern zu politischen Problemen zwischen Arafat und den anwesenden Staatschefs gekommen ist. 

27.03.02

Heute beginnt Pessach

Das erste Fest im biblischen Kalender ist auch als "Fest der ungesäuerten Brote" bekannt (3. Mose 23,6). Beginn und Höhepunkt ist der "Sederabend" mit einem religiösen Ritual, das aus dem Lesen der "Passah-Haggada" (Erzählung vom Auszug aus Ägypten) besteht, und anschließendem Festmahl. Er erinnert die Juden an jene schicksalsschwere Nacht in Ägypten, in der Gottes Gericht über ihre Unterdrücker hereinbrach, sie selbst aber verschont blieben, da die Türpfosten ihrer Häuser mit Blut besprengt waren. "Wenn ich das Blut sehe," so hatte Gott versprochen, "werde ich vorübergehen." Dies hatte dazu geführt, daß Pharao die Kinder Israels wieder in ihre Heimat ziehen ließ (2. Mose 12).

Die messianischen Juden feiern an diesem Abend mit ihrem Volk, lesen aber eine eigens von ihnen geschaffene "Passah-Haggada", die durch Texte aus dem Neuen Testament ergänzt ist. Dabei erinnern sie sich besonders an das Leiden und Sterben Jesu Christi. Er ist für sie das "Passah-Lamm", das Lamm Gottes, das für ihre Sünden und für ihre Rettung aus der Sklaverei Satans geopfert wurde. Und wie einst das Blut eines geschlachteten Lammes die Häuser der Israeliten vor dem Gericht verschonte, so ist das Blut Jesu Christi auch für sie Schutz und Heil. Die Christen denken daran, daß Jesus in jener Nacht des Passahfestes mit seinen Jüngern das Passahmahl hielt. Er teilte ungesäuertes Brot und Wein an sie aus als ein Zeichen dafür, daß sein Leib zerbrochen und sein Blut vergossen wird. Seitdem ist auch für sie Jesus das "Passah-Lamm" Gottes, das "geschlachtet" wurde zur Vergebung ihrer Sünden. In der Feier des Heiligen Abendmahls werden auch wir daran erinnert, was Paulus im 1. Korinther 5,7 schrieb: "Entfernt den alten Sauerteig, damit ihr ein neuer, ungesäuerter Teig seid. Denn wir haben ein Passah-Lamm, für uns geopfert: Das ist Christus!"

Chag Sameach! 

27.03.02

Waffentransport in Krankenwagen des roten Halbmondes

Gestern Abend wurde von israelischen Soldaten am checkpoint Rama im Norden von Jerusalem ein Krankenwagen des roten Halbmondes durchsucht. 

Einer der Mitfahrer ist ein von Israel gesuchter Terrorist, den Israel auf seine "most wanted List" gesetzt hat. Der Krankenwagen führte zudem größere Mengen an Sprengstoff mit sich.

Quelle: IDF, Haaretz

27.03.02

"Tageslosung"

Jesaja 44,21: "Ich habe dich bereitet, daß du mein Knecht seiest. Israel, ich vergesse dich nicht!"

Römer 11,1: "Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne!"

26.03.02

Arafat bleibt in Ramallah

Wie die Jerusalem Post soeben meldet, wird Arafat nicht zum Gipfel der Arabischen Liga reisen, der morgen in Beirut beginnt und wohl in virtueller Form mit einer Videoübertragung dem Gipfel zugeschaltet werden.

Israels Premierminister Ariel Scharon hatte in einem Fernsehinterview mit dem Sender Channel One nochmals die zwei Reisebedingungen fixiert:

Ausrufen eines Waffenstillstandes in arabischer Sprache
Verweigerung der Rückkehr in die Gebiete, wenn es während Arafats Abwesenheit weiterhin zu einem Terrorakt kommt

Diese Bedingungen waren offensichtlich für den Palästinenserpräsident nicht akzeptabel bzw. nicht erfüllbar.

Arafat selbst hat zur gleichen Zeit durch seinen Informationsminister Yasser Abed Rabbo mitteilen lassen, daß Arafat den Sachverhalt genau geprüft habe und daß man sich von Israel die Bedingungen nicht diktieren lasse; deshalb werde er nicht reisen.

Zu diesem "Gipfel der leeren Stühle" haben inzwischen im Übrigen 10 Staats- und Regierungschefs ihre Teilnahme abgesagt. Unter ihnen sind so bedeutende Namen wie Hosni Mubarak aus Ägypten und König Abdullah von Jordanien.  

Die Herren Annan (UN), Solana (EU) und Aznar (EU-Ratspräsident) sind am "Anti-Israel-Gipfel" dagegen vertreten.

Ein einziger Protest gegen anti-israelische Hetze gegen den Aufruf die Intifada weiterhin aktiv zu unterstützen der bereits in den Eröffnungsreden zentrales Thema war?
Leider Fehlanzeige.

Die UN wie auch die EU müsste sich gerade nach den schlimmen anti-israelischen und antisemitischen Auswüchsen in Durban im September 2001 im Klaren sein, daß sich diese Hetze nicht wiederholen darf. 

26.03.02

Palästinenser töten 2 internationale Beobachter

Heute abend (ca. 20.30 Uhr Ortszeit) wurden in Hebron zwei internationale Beobachter von palästinensischen Schützen erschossen. Die beiden schweizer und türkischen Beobachter gehörten zur internationalen Beobachtergruppe TIPH. 

Ein weiterer türkischer Beobachter der verletzt in ein Jerusalemer Krankenhaus gebracht wurde erklärte, daß die palästinensischen Schützen Polizeiuniformen trugen.

26.03.02

Ein Gipfel für den Frieden?

Ab morgen treffen sich Vertreter der 21 Mitgliedsstaaten, Vertreter der Palästinenser sowie diverser arabischer Organisationen in Beirut zum 20. Gipfel der Arabischen Liga. Unter Anderem soll auch die sog. saudiarabische Friedensinitiative Eins der vorrangigen Themen sein. Berechtigte Hoffnung auf Frieden?

Leider waren die Gipfeltreffen der Vergangenheit alles Andere als ein Beitrag zum Frieden. Nahezu über die gesamten 38 Jahre seitdem 1964 erstmals ein solches Treffen stattfand gab es nur ein Thema das die Agenda dominiert hat: Der israelisch-palästinensische Konflikt. Leider hat kein einziger Gipfel geholfen, den Frieden zu fördern.

Die Jerusalem Post hat einige Beispiel aufgegriffen, die den friedensunwilligen Geist dieser Treffen gut kennzeichnet:

Khartum 1967: Dieser Gipfel schloss 3 Monate nach dem 6-Tage-Krieg mit den 3 Schlagwörtern: Keinen Frieden, keine Verhandlungen, keine diplomatische Anerkennung Israels.
Rabatt 1974: Ernennung der PLO als den einzig legitimen Vertreter der palästinensischen Bevölkerung und damit Abweisung der legitimen Vertretung der Palästinenser durch das Land Jordanien.
Kairo 2000: Statt den im September 2000 begonnen palästinensischen Terror gegen Israel eine Absage zu erteilen wurde dieser Gipfel zur groß angelegten verbalen und finanziellen Hilfsaktion für die Intifada genutzt. Zusagen von rund 1 Mrd. US-$ folgten dem Aufruf diplomatische Beziehungen - auch der gemäßigten - arabischen Staaten mit Israel abzubrechen. Jordanien und Ägypten riefen daraufhin ihre Botschafter zurück. Seither sind nur kleine diplomatische Annäherungen möglich geworden.

Einzig der Arabische Gipfel im Jahr 1990 in Kairo hatte ein anderes Topthema auf der Agenda: Die Zustimmung bzw. den Beitritt arabischer Staaten zur Koalition der USA gegen den Irak, der seinerzeit den Gipfel spaltete.

Beirut 2002: Eine Chance für den Frieden???

 

26.03.02

Terroranschlag vereitelt

Israelische Polizisten haben im Süden Jerusalems ein Terroranschlag vereitelt. 2 Palästinenser, die offensichtlich planten einen Bombenanschlag in der in diesen Tagen stark frequentierten Malha Mall (grosses Einkaufszentrum) auszuführen versuchten offensichtlich einen Kontrollpunkt zu durchbrechen; kurz vor dem Security-checkpoint explodierte das Auto.

In englischer Sprache sagte Arafat noch am gestrigen Abend der internationalen Presse, er unternehme '100%-ige Anstrengungen' Israels Bedingungen zu erfüllen, die für den Kurztrip nach Beirut von der israelischen Regierung gestellt wurden (Ariel Scharon hat u.a. die Beendigung des palästinensischen Terrors gefordert).

Die beiden Attentäter, die heute versucht haben unschuldige Israelis in den Tod zu reisen waren offensichtlich der englischen Sprache nicht mächtig......

26.03.02

Arabischer Gipfel in Beirut

Die arabische Liga trifft sich in diesen Tagen ja in Beirut um in gewohnter Manier Hass und Hetze gegen Israel und das Volk der Juden zu verbreiten. Selten war das Medieninteresse so groß wie  zu diesem Gipfel. Hunderten Journalisten wurde ein professionelles Pressezentrum eingerichtet, ein alter Militärflughafen wieder reaktiviert, um dem großen Andrang der Länder- und Organisationsvertreter gewachsen zu sein.
10.000 Sicherheitskräfte sorgen für Ruhe und Ordnung des hermetisch abgeriegelten Hotels und dessen Umgebung.

Inzwischen geht das hick-hack um die Reise Arafats nach Beirut weiter. Genau 20 Jahre nachdem der israelische Einmarsch im Libanon 1982 die ständigen Terrorattacken aus dem Libanon beendet hatten, ist Arafat nach 20-jähriger Abstinenz in Beirut nun wieder gern gesehener und erwarteter Gast. Vergessen, dass dessen Terrorgruppen damals das Land in Chaos, Bürgerkrieg und Anarchie stürzten.

Heute schon scheint er der Gewinner um die Ausreisediskussion zu sein. Hält Israel ihn - aufgrund der täglichen Terrorattacken gegen Israel und seiner Weigerung die Palästinenser zur Einstellung der Gewalt aufzurufen - in den Autonomiegebieten fest riskiert Israel noch mehr Gewalt und Terror gegen unschuldige Israelis. Läßt ihn die israelische Regierung ausreisen, kann man sich heute schon ausmalen, welchen triumphalen Empfang man ihm in Beirut bereiten wird und welche Hetzreden gegen Israel zu erwarten sind. 

Die israelische Regierung scheint an ihrem klaren Kurs "Absage von Terror und Hetze gegen freie Fahrt nach Beirut (inkl. Rückfahrticket)" festhalten zu wollen - und so wird sich Herr Arafat wohl virtuell per Videoübertragung in Beirut einschalten....

Rückblick zum Thema "Libanon-Feldzug":

Der Libanon-Feldzug 1982

26.03.02

Arabische Geschichtsfälschung

Rechtzeitig zum arabischen Gipfel in Beirut deklariert die Arabische Liga Jerusalem als "City of the Month", Stadt des Monats. In unglaublicher Weise wird in der 7-seitigen Erklärung hierzu die Geschichte von Jeruschalajim, der Stadt des Friedens faktisch neu geschrieben. Die ursprüngliche Stadt der Jebusiter sei von Anfang an eine arabische Stadt gewesen. Kein Hinweis darauf, daß sich bereits um 4.000 v. Chr. eine semitische  Bevölkerung in "Urusalim", der Stadt des Heils niedergelassen hatte. Die Herrschaft des König Davids der Jerusalem zur Hauptstadt seines Reiches und zum kulturellen und religiösen Zentrums machte kommt praktisch nicht vor. Ausführlich versucht man den arabischen Anspruch auf die Hauptstadt Israels zu begründen - israelische Rechte aus Vergangenheit und Gegenwart seien irrelevant bzw. schlichtweg nicht existent. Die arabische Propaganda, der jüdische Tempel seien niemals auf dem Tempelberg gestanden (den König David übrigens gekauft hatte!) darf dabei nicht fehlen.

Der alttestamentliche Prophet Sacharia sagte die sich in unserer Zeit mehr und mehr abzeichnende Entwicklung bereits vor über 2.500 Jahren in einer prophetischen Sicht voraus:

"Siehe ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum.... und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker: Alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen.......

Sacharia Kapitel 12 

Jerusalem wird im Koran im Übrigen kein einziges mal erwähnt, in der Bibel kommt Jerusalem über 600 mal vor.

25.03.02

Dokumente aus dem Orienthaus: Arafat zahlte Tanzim-Aktivisten

Von der Polizei bei einer Razzia im Orient-Haus vor acht Monaten beschlagnahmte Dokumente weisen, laut HA’ARETZ, auf eine finanzielle und praktische Verbindung zwischen dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, Yasser Arafat, und Aktivisten der Tanzim, darunter auch Atef Abayat, ein hochrangiger Akteur der Tanzim, der im Oktober 2001 getötet wurde. Michael Vidlenski, strategischer Berater vom Minister für Innere Sicherheit Uzi Landau, der die Untersuchung der Dokumente koordiniert, sagte gestern, die Papiere bewiesen, dass die Tanzim unter der formalen und direkten Kontrolle von Yasser Arafat stünden. Außerdem würden Dutzende Dokumente belegen, dass die PA sich viele Jahre lang an subversiven terroristischen Aktivitäten gegen den Staat Israel beteiligt hat. Unter den beschlagnahmten Dokumenten ist auch ein Brief, in dem Arafat zur Finanzierung von Tanzim Aktivisten aufgefordert wird. Kamal Hamid, der Sekretär der Fatah in Bethlehem schreibt hier an den Präsidenten Abu Amar (Arafat): „Sie werden aufgefordert, den aufgelisteten Aktivisten jeweils $ 300 bereit zu stellen. Diese sind Aktivisten der Tanzim aus der Gegend um Bethlehem, die Hilfe brauchen. Die Namen der Aktivisten sind ...“ Die Liste enthält 24 Namen, darunter den Atef Abayats. Das beschlagnahmte Dokument enthält die Unterschrift Arafats und eine Anweisung an das PA-Finanzministerium in Ramallah, jedem der 24 Tanzim-Aktivisten $ 300 auszuzahlen. Ein anderes Dokument aus dem Jahre 1998 verweist auf eine Verbindung zwischen dem verstorbenen Faisal Husseini, damals der Minister für Jerusalemer Angelegenheiten in der PA, mit palästinensischen Aktivisten, die Gewaltakte gegen Juden und palästinensische Kollaborateure durchführten. In dem Schreiben wird Husseini von den „jüngsten Ereignissen“ unterrichtet und am Ende zur Bewilligung von NIS 5000 aufgefordert.

25.03.02

 „Wir stehen an Israels Seite - heute und in Zukunft"

 Der israelische Rundfunk berichtet, dass sich gestern Abend Tausende Juden in 70 US-amerikanischen Städten an Solidaritätsveranstaltungen mit Israel beteiligt haben. Per Satellitenschaltung rief Israels Premierminister Ariel Sharon zur Einheit auf. Die Hauptveranstaltung wurde in New York City ausgetragen, wo Eli Wiesel, Senatorin Hilary Clinton und Senator Charles Shummer Arafat zum Schuldigen für die andauernde Gewalt und das Nicht-Vorwärtskommen erklärten. 

22.03.02

Weiterer Terroranschlag in Israel

Heute um ca. 14.00 H hat sich ein weiterer Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und mehrere Menschen verletzt. Ein verletzter israelischer Soldat wurde ins Krankenhaus nach Afula eingeliefert. Das Attentat ereignet sich im Westjordanland an einem Grenzposten nähe der Stadt Jenin. 

Aus Jenin kamen in den vergangenen Monaten immer wieder Selbstmordattentäter. 

 

22.03.02

Ein Freund Israels - 10 'Thesen' als Solidaritätsaktion

Unter dem Motto "We are with you Israel" befinden sich unter der nachgenannten Website 10 Thesen zur Solidarisierung mit Israel. Wenn Sie die Aktion unterschreiben wollen klicken sie bitte auf den nachfolgenden Button:

"Ein Freund Israels"

Daneben verweisen wir weiterhin auf unseren eigenen Solidaritätsaufruf für Israel:

Solidaritätsaufruf

 

22.03.02

Solidarität mit Israel

Der Präsident der amerikanischen Fernsehstation CBN (Christian Broadcasting Network) Michael D. Little hat gestern dazu aufgerufen, Israel zu besuchen und für das Wohl seiner Bewohner zu beten.

"Israel ist ein wichtiges Land für Amerika und für die bibelgläubigen Christen. Dies ist eine Zeit, in der Israel wie nie zuvor unterstützt werden muß. Wir müssen uns in Solidarität mit den Menschen üben" sagte Little während eines Interviews mit der Jerusalem Post.

Little kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Berichterstattung der amerikanischen Reporter im Zusammenhang mit den Entwicklungen in Israel. Die Reporter seinen oft schlecht mit den Fakten der Geschichte und der Komplexität der Sachverhalte vertraut. 

Israel bezeichnete er als die "einzige Demokratie in einer Region, in der mehrer hundert Millionen Menschen in diktatorisch geführten Ländern leben."

Little beklagte in diesem Zusammenhang auch die Ent- christianisierung des Heiligen Landes. Arabische Christen verlassen  zunehmend das Heilige Land, da sie von Moslems unter Druck gesetzt würden.

Little erwähnte, daß er sich vor Kurzem mit US-Präsident Georg W. Bush getroffen habe, der ihm in der Diskussion um die amerikanische Nahostpolitik versichert habe hinter Israel zu stehen - egal was kommen möge.  

22.03.02

Dokumente schaffen Klarheit

In Folge der Terrorwelle im August vergangenen Jahres hatte die israelische Polizei im August vergangenen Jahres das Orienthaus in Jerusalem durchsucht und die palästinensische Präsenz in diesem Gebäude beendet. 
Damals entdeckten die israelischen Sicherheitsbehörden große Mengen von Waffen; brisanter sind aber offensichtlich die umfangreichen schriftlichen Aufzeichnungen, die der Polizei dort in die Hände fiel. Teile hieraus sind in diesen Tagen veröffentlicht worden. Wie Haaretz berichtet ergeben sich aus den Dokumenten zwischen eindeutige Beweise der finanziellen Unterstützungen durch die Palästinensische Autonomiebehörde an von Israel gesuchte Terroristen, an die Fatach und an die Tanzim. 

Aus Uzi Landau's Ministerium für innere Sicherheit heißt es dazu in einem Kommentar: "Diese Dokumente zeigen, daß Arafat finanzielle Mittel an die Fatach und Tanzim inklusive deren Kämpfer transferiert hat."

Den gesamten Artikel (in Englischer Sprache) lesen Sie hier:

Haaretz (bitte anklicken!)

22.03.02

Al-Aksa-Brigaden auf amerikanischer "Terrorliste"

Die amerikanische Regierung hat gestern bekannt gegeben, daß die Al-Aksa-Brigaden auf die Liste Ausländischer Terrororganisationen gesetzt worden sei. Die Entscheidung wurde am Dienstag vom US-Außenminister Colin Powell getroffen und durchlief den Kongress am Mittwoch.

Ab kommender Woche ist es für amerikanische Staatsbürger damit verboten, diese Gruppe (finanziell) zu unterstützen. Sämtliche Gelder auf amerikanischen Konten werden damit eingefroren, Mitgliedern dieser Terrorgruppe wird die Einreise nach Amerika verweigert.

Dieser Schritt ist bedeutend, da damit zum 1.mal seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der USA und der PLO eine dem Palästinensischen Präsident Arafat nahestehende Gruppe als Terrororganisation eingestuft wird. 

Weitere Terrorgruppen auf der amerikanischen Liste sind: Hamas, PFLP und Islamic Jihad.

Israelische Offizielle haben den Schritt in einer 1. Stellungnahme begrüßt:

"Es ist für jeden ehrlichen Beobachter ganz klar, daß die Aksa-Brigaden in einige der schlimmsten terroristischen Aktionen involviert sind."

Mark Regev, Sprecher der Israelischen Botschaft in Washington am 21.03.02 

21.03.02

Weiteres Selbstmordattentat

In Jerusalem fand heute um ca. 15.25 H ein weiteres Selbstmordattentat eines palästinensischen Terroristen statt. Der Selbstmordattentäter hat sich in der belebten King-Georg-Road. in die Luft gesprengt. Bis jetzt (20.00 H) spricht man von drei Todesopfer (2 getötete Israelis und der Terrorist) und 87 Verletzte.

Als Attentäter wurde der palästinensische Polizist Mohammed Hashaika genannt. Der Selbstmordattentäter wurde erst vergangene Woche aus einem palästinensischen Gefängnis in Ramallah entlassen. Bereits vor einigen Wochen hatte er versucht in einem Einkaufszentrum in Israel einen Bombenanschlag auszuführen.
Die Al-Aksa Brigaden, der bewaffnete Arm von Arafats's Fatach Bewegung haben die Verantwortung für diesen Terroranschlag übernommen.

Zitat vom 14.02.02

"Es ist in den Händen Arafats. Sollte es sich erweisen, daß Arafat nicht mehr die Kontrolle hat, dann muß man sich natürlich fragen: Warum spricht man überhaupt mit Arafat. Entweder er will es nicht, oder kann es nicht. In beiden Fällen ist er keine kompetente Adresse mehr, um diese Frage überhaupt zu beantworten."

Salman Schoral, außenpol. Sprecher von Ariel Scharon am 14.02.02

20.03.02 

Solidaritätsaufruf

Bitte unterschreiben Sie unseren Solidaritätsaufruf für Israel. Bitte unten anklicken:

Solidaritätsaufruf

'Ich nehme eine fast antiisraelische Stimmung wahr, eine traurige Veränderung in weiten Teilen der Bevölkerung.'

Klaus Kinkel, ehem. dt. Außenminister am 03.02.02

"Wenn Du den 'Geruch Hitlers' riechst, dann ist es notwendig Deine Stimme zu erheben. Du brauchst keine Strategie oder Taktik - Du musst die Wahrheit sagen."

Shimon Peres, Israels Außenminister am 06.02.02

Setzen Sie ein Zeichen gegen diese Stimmung und unterschreiben Sie den Solidaritätsaufruf!

20.03.02

WHO kennt die Hauptstadt Israels, Jerusalem nicht

In der im Internet aufgeführten Liste der Mitgliedsstaaten der WHO sind alle Länder mit den jeweiligen Hauptstädten aufgeführt; einzige Ausnahme: Israel.

Kein Wort über Israels Hauptstadt, kein Wort zu Jerusalem bei der Weltgesundheitsorganisation. Israelische Kritik an diesem Boykott wird mit dem Hinweis auf diverse UNO-Resolutionen gekontert und zurückgewiesen.

Dies ist schlimmer, als wenn man den Herren Nachhilfe in Erdkunde hätte geben müssen.....

WHO/ International Travel and Health (bitte anklicken!)

20.03.02

Zitate

Zitat zum Anschlag in Umm el-Fahm: 
"Es ist klar, daß in den "besetzten Gebieten" Chaos und Anarchie herrschen."  

Ulrich Sahm, n-tv Korrespondent am 20.03.02

Zitat zu den Anschlägen der vergangenen Stunden:
"Unabhängig der Bemühungen Israels für einen Waffenstillstand, unabhängig der Bemühungen des General Zinni’s und unabhängig der israelischen Gesten des guten Willens:
Der palästinensische Terror wird kontinuierlich fortgesetzt. Es liegt auf der Hand, wer Frieden will und wer die Terrorkampanie gegen unschuldige Israelis fortsetzt."

Gideon Meir, Regierungssprecher in Israel am 20.03.02

19.03.02

„Es gibt keine Spirale der Gewalt" 

Die „Spirale der Gewalt“ ist eine bequeme Methode, um eine verwirrende Situation zu verstehen. Und so erstaunt es nicht, dass sich Regierungen und Medien fast überall diese Betrachtungsweise zu eigen gemacht haben. Es besteht dabei nur ein Problem: Diese Sicht der Dinge ist völlig falsch. Die Vorstellung, dass beide Seiten gleichermaßen für die gegenwärtige Welle der Gewalt verantwortlich seien, ist absurd. Die Gewalt hat nur eine Ursache, und das ist der palästinensische Terror. 

Interessiert ?   
Dann lesen Sie weiter......:

Es gibt keine Spirale der Gewalt


Von Marcus Gee 16. März 2002

Wir alle kennen die „Spirale der Gewalt“: Israelische Truppen töten eine Gruppe militanter Palästinenser; ein palästinensischer Selbstmordattentäter zündet seinen Sprengsatz und bringt dabei eine Anzahl Gäste in einem Jerusalemer Restaurant um. Im Gegenzug töten die Israelis weitere Palästinenser und die Terroristen schicken mehr Selbstmordattentäter auf den Weg.

Und so geht das weiter: Es folgt eine Reihe von Angriffen nach dem Motto „so wie du mir, so ich dir“, die sich unbarmherzig immer weiter fortsetzt. Beide Seiten sind gleichermaßen für diese Entwicklung verantwortlich und die einzige Lösung liegt darin, der Gewalt abzuschwören und an den Verhandlungstisch zurückzukehren

So beurteilt auf jeden der größte Teil der Weltöffentlichkeit das Geschehen im Nahen Osten. Die „Spirale der Gewalt“ ist eine bequeme Methode, um eine verwirrende Situation zu verstehen. Und so erstaunt es nicht, dass sich Regierungen und Medien fast überall diese Betrachtungsweise zu eigen gemacht haben.

Es besteht dabei nur ein Problem: Diese Sicht der Dinge ist völlig falsch. Die Vorstellung, dass beide Seiten gleichermaßen für die gegenwärtige Welle der Gewalt verantwortlich seien, ist absurd. Die Gewalt hat nur eine Ursache, und das ist der palästinensische Terror.

Israel ist heute einer anhaltenden, grausamen Terrorwelle ausgesetzt, die in der Geschichte der modernen Staaten ihresgleichen sucht. Wenn seine Armee zurückschlägt, soll dadurch der Terror gestoppt werden. Israel würde unverzüglich seine Aktionen einstellen, wenn es keine Terrorangriffe mehr gäbe. Das gilt nicht für die Terroristen, die weiterhin ihre Selbstmordattentäter auf den Weg schicken würden, auch wenn eine israelische Reaktion ausbliebe.

Die palästinensischen Führer lassen die Welt glauben, dass sie es sind, die auf die israelische Gewalt reagieren. Als letzte Woche ein Selbstmordattentäter in einem Café in Jerusalem in der Nähe der Residenz von Premierminister Scharon seinen Sprengsatz zündete und 11 Menschen tötete, sprach ein palästinensischer Sprecher von einer „menschlichen Reaktion“ auf die israelische Gewalt im Westjordanland und im Gazastreifen.

Wir haben es hier jedoch überhaupt nicht mit einer Reaktion zu tun. Der Terrorkrieg wird mit Absicht geführt. Er bezweckt, die Israelis zu demoralisieren und eine Krise zu verursachen, die eine internationale Intervention zu Gunsten der palästinensischen Sache zur Folge haben soll. Nichts an diesem Vorgehen ist spontan.

Solche Unterscheidungen wirken vielleicht haarspalterisch, wenn geschossen und Blut vergossen wird. Sie sind jedoch höchst relevant. Den Nahostkonflikt einfach als „Spirale der Gewalt“ zu bezeichnen, bedeutet, die Reaktion auf den Terror und den Terror selbst auf eine Ebene zu stellen. So betrachtet, handelt ein israelischer General, der seine Tanks in ein Flüchtlingslager schickt, um Terroristen aufzuspüren, gleichermaßen niederträchtig, wie der Terroristenführer, der seine Selbstmordattentäter beauftragt, ein Café in die Luft zu sprengen.

Dem ist nicht so. Jeder Staat hat das Recht, sich gegen den Terror zu verteidigen. Dies schließt das Recht ein, wenn nötig mit Gewalt Vergeltung zu üben. Auch wenn die Vergeltungsaktion mit dem Verlust von unschuldigen Menschenleben endet, wie in den palästinensischen Autonomiegebieten allzu oft geschehen ist, bedeutet das nicht, dass sich derjenige, der Vergeltung übt und der Terrorist  auf derselben moralischen Ebene befinden.

Welten liegen zwischen dem israelischen Soldaten, der unbeabsichtigt in der Hitze des Gefechts ein unschuldiges Kind erschießt und dem Terroristen, der vorsätzlich einen mit israelischen Kindern gefüllten Bus in die Luft sprengt. Die Todesfälle sind gleichermaßen tragisch, doch die Tötenden sind nicht gleichermaßen schuldig.

Als die Vereinigten Staaten durch den Angriff auf die Taliban und al-Qaida für den 11. September Vergeltung übten, wussten alle mit Ausnahme der extrem anti-amerikanischen Kräfte zwischen der Anwendung  von Gewalt zwecks Selbstverteidigung und der von den Terroristen gegen die USA verübten Gewalt zu unterscheiden. Wenn es jedoch um Israel geht, wird diese Unterscheidung verwischt.

Sogar Washington hat die These mit der „Spirale der Gewalt“ übernommen. Als Israel letzte Woche in Ramallah einrückte, um die Terroristen auszumerzen, sprach George W. Bush von einer „nicht hilfreichen“ Maßnahme, die nur noch mehr Tötungen zur Folge haben würde.

Dies könnte sehr wohl der Fall sein, so wie die von den Vereinigten Staaten in Afghanistan angeführte Kampagne zur Ausmerzung des Terrors weitere Angriffe auf Amerikaner nach sich ziehen könnte. Der Terror wird jedoch nicht dadurch beendet, dass man nicht mehr Vergeltung übt. Den Terror beendet man nur, indem man die Terroristen stoppt.

 © 2001 Botschaft des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland

17.03.02 19.15 H

Solidaritätsaufruf

Bitte unterschreiben Sie unseren Solidaritätsaufruf für Israel. Bitte unten anklicken:

Solidaritätsaufruf

'Ich nehme eine fast antiisraelische Stimmung wahr, eine traurige Veränderung in weiten Teilen der Bevölkerung.'

Klaus Kinkel, ehem. dt. Außenminister am 03.02.02

"Wenn Du den 'Geruch Hitlers' riechst, dann ist es notwendig Deine Stimme zu erheben. Du brauchst keine Strategie oder Taktik - Du musst die Wahrheit sagen."

Shimon Peres, Israels Außenminister am 06.02.02

Setzen Sie ein Zeichen gegen diese Stimmung und unterschreiben Sie den Solidaritätsaufruf!

18.03.02

Lügen und Hetze aus Saudi Arabien

Alle Welt horcht auf, wenn sich Saudi Arabien mit einem "Friedensplan" einmal anders zu Wort meldet, als mit der regelmäßigen Unterstützung des palästinensischen Terrors (Saudi Arabien ist einer der größten Geldgeber der Intifada Fonds, die die palästinensische Gewalt "am kochen" halten).

Nachfolgend ein Link zu einem Artikel aus der regierungsnahen saudi-arabischen Zeitung "Al-Riyadh" der am 10.03.02 erschien:

Die "schrecklichen Gebräuche" der Juden zum Purimfest (bitte anklicken!)

17.03.02

Zitat des Oberrabbiners

Vor dem Hintergrund der Situation in Israel und der anhaltenden Gewalt, dem sich das Land und seine Bewohner fast täglich aus- gesetzt sind, fand am vergangenen Mittwoch ja ein Tag des Betens und Fastens an der Westmauer statt. 

Israels Oberrabbiner Eliahu Bakschi-Doron: 
"Im Lichte der schwierigen Situation, in der sich das Land Israel befindet, in der das Blut unserer Brüder und Söhne Israels vergossen wird, haben wir niemanden, auf den wir uns verlassen können, außer unseren Vater im Himmel...."

Wo bleiben die Christen in Deutschland, die aufstehen in dieser Zeit und sich auf die Seite Israels stellen, die Wahrheit nicht zurückhalten und Israel in diesen bewegten Tagen trösten und helfen?

17.03.02

Kirchliche Irrwege - aus der Vergangenheit nicht's gelernt?

Die christliche Kirche hat über Jahrhunderte hinweg eine traurige Vergangenheit in ihrem Verhältnis zum jüdischen Volk. Abwendung von den jüdischen Festen (um damit heidnischen Festen und Ritualen Tür und Tor zu öffnen), die Kreuzzüge mit ihrem blutigen und schrecklichen Morden gegen jeden Juden, den man auf dem Wege nach Jerusalem traf, das dunkle Mittelalter in dem Juden vor keiner Grausamkeit im Namen Jesu verschont geblieben sind, die Ersatztheologie (alle Verheißungen der Bibel seinen auf die christliche Kirche übergegangen), das Schweigen von weiten Teilen der Kirchen in der Schoah - die Liste ist lang und traurig.....

Umso wichtiger ist das bestreben verschiedener Organisationen in Deutschland diese historische Schuld gegenüber dem jüdischen Volk beim Namen zu nennen; in diesem Zusammenhang sie auch die Vergebungsbitte des Papstes in Israel im Jahr 2000 erwähnt.

Nun schwingt sich die spanische römisch-katholische Kirche zu einem neuen traurigen Kapitel in der Betrachtung der Vergangenheit auf: Wenn es nach dem Willen der Kleriker geht, soll die Königin Isabella I vom Papst aufgrund der "hohen Religiösität und des moralischen Formats" heiliggesprochen werden. Es ist ja sicherlich eine "innere Angelegenheit der Kirche" wem man diesen Titel aufgrund des "beispielhaften Christentums" noch verleihen möchte; doch hier handelt es sich schon um ein erstaunliches Bestreben - und das in einer Zeit des sog. interreligiösen Dialogs. 

Kurzer Rückblick in die Geschichte:
Die spanische Königin vertrieb alle Juden (und später die Moslems) aus dem Land, die ja keine Bürger des Landes waren und letztlich auch nur geduldet waren. Die von ihr eingeführte Inquisition führte die sogenannten Ketzer reihenweise auf den Scheiterhaufen.

Die katholische Kirche mag' ihre Heiligsprechungen ja auch in Spanien intern entscheiden - diese Wahl ist nicht nur für die Juden des Landes ein Schlag ins Gesicht, sondern auch für viele Christen, die sich um die Aufarbeitung der historischen Schuld der Christen gegenüber Juden bemühen.

Einige weiterführende Artikel zu dem Thema:

1.000 Jahre Antisemitismus (bitte anklicken!)
Historischer Kalender (bitte anklicken!)

16.03.02

Tenet-Plan

Zur Erinnerung der in diesen viel zitierte "Tenet-Plan" der Amerikaner mit seinen wichtigsten Fakten:

Eine 7-tägige Waffenruhe
Anschließend Rückzug der israelischen Armee auf die Positionen vor Ausbruch der sog. "Al-Aksa-Intifada" dessen Terror am 27.9.2000 begann.
Verhaftung von Terroristen durch die Palästinensische Autonomiebehörde
Konfiszierung von illegalen Waffen und Mörsergranaten in der palästinensischen Bevölkerung
Stopp der öffentlichen Hetzte gegen Israel in den Gebieten, die unter der Verwaltung der Autonomiebehörde stehen
Verhinderung von Attentate gegen Israelis die in den sog. Siedlungen leben

Während die israelischen Politiker Peres und Ben-Eliezer nochmals darauf hingewiesen haben, daß der  "Tenet-Plan" aktuell sei bezeichnen die Palästinenser diesen Plan als "veraltet".

Weitere Informationen zum "Tenet-Plan" unter

Tenet-Plan (bitte anklicken!)
Tenet-Plan (bitte anklicken!)

03.02.02/ 15.00 H

Newsletter

Aktuelle Top-News lesen Sie auch unter 

Newsletter (bitte anklicken!)

 

 

 

Zum Seitenanfang

Window on the Wall ] Zitate ] Reisen ] Durban ] UNO ] Termine ] Israels Nachbarn ] Wetterbericht ] PA-Schulbuecher ] David's Schild ] Camp David 2000 ] Top News ] Solidaritaetsaufruf ] Ich klage an ] Kindermissbrauch ] Jiskor - Im Gedenken ] Sport ] Reden Arafat ] Siedlungen ] Medienfenster ] Jenin ] Medienberichterstattung ] Medienkrieg ] Roadmap ] Israeltag ]