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22.03.02

Solidarität mit Israel

Der Präsident der amerikanischen Fernsehstation CBN (Christian Broadcasting Network) Michael D. Little hat gestern dazu aufgerufen, Israel zu besuchen und für das Wohl seiner Bewohner zu beten.

"Israel ist ein wichtiges Land für Amerika und für die bibelgläubigen Christen. Dies ist eine Zeit, in der Israel wie nie zuvor unterstützt werden muß. Wir müssen uns in Solidarität mit den Menschen üben" sagte Little während eines Interviews mit der Jerusalem Post.

Little kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Berichterstattung der amerikanischen Reporter im Zusammenhang mit den Entwicklungen in Israel. Die Reporter seinen oft schlecht mit den Fakten der Geschichte und der Komplexität der Sachverhalte vertraut. 

Israel bezeichnete er als die "einzige Demokratie in einer Region, in der mehrer hundert Millionen Menschen in diktatorisch geführten Ländern leben."

Little beklagte in diesem Zusammenhang auch die Ent- christianisierung des Heiligen Landes. Arabische Christen verlassen  zunehmend das Heilige Land, da sie von Moslems unter Druck gesetzt würden.

Little erwähnte, daß er sich vor Kurzem mit US-Präsident Georg W. Bush getroffen habe, der ihm in der Diskussion um die amerikanische Nahostpolitik versichert habe hinter Israel zu stehen - egal was kommen möge.  

22.03.02

Dokumente schaffen Klarheit

In Folge der Terrorwelle im August vergangenen Jahres hatte die israelische Polizei im August vergangenen Jahres das Orienthaus in Jerusalem durchsucht und die palästinensische Präsenz in diesem Gebäude beendet. 
Damals entdeckten die israelischen Sicherheitsbehörden große Mengen von Waffen; brisanter sind aber offensichtlich die umfangreichen schriftlichen Aufzeichnungen, die der Polizei dort in die Hände fiel. Teile hieraus sind in diesen Tagen veröffentlicht worden. Wie Haaretz berichtet ergeben sich aus den Dokumenten zwischen eindeutige Beweise der finanziellen Unterstützungen durch die Palästinensische Autonomiebehörde an von Israel gesuchte Terroristen, an die Fatach und an die Tanzim. 

Aus Uzi Landau's Ministerium für innere Sicherheit heißt es dazu in einem Kommentar: "Diese Dokumente zeigen, daß Arafat finanzielle Mittel an die Fatach und Tanzim inklusive deren Kämpfer transferiert hat."

Den gesamten Artikel (in Englischer Sprache) lesen Sie hier:

Haaretz (bitte anklicken!)

22.03.02

Al-Aksa-Brigaden auf amerikanischer "Terrorliste"

Die amerikanische Regierung hat gestern bekannt gegeben, daß die Al-Aksa-Brigaden auf die Liste Ausländischer Terrororganisationen gesetzt worden sei. Die Entscheidung wurde am Dienstag vom US-Außenminister Colin Powell getroffen und durchlief den Kongress am Mittwoch.

Ab kommender Woche ist es für amerikanische Staatsbürger damit verboten, diese Gruppe (finanziell) zu unterstützen. Sämtliche Gelder auf amerikanischen Konten werden damit eingefroren, Mitgliedern dieser Terrorgruppe wird die Einreise nach Amerika verweigert.

Dieser Schritt ist bedeutend, da damit zum 1.mal seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der USA und der PLO eine dem Palästinensischen Präsident Arafat nahestehende Gruppe als Terrororganisation eingestuft wird. 

Weitere Terrorgruppen auf der amerikanischen Liste sind: Hamas, PFLP und Islamic Jihad.

Israelische Offizielle haben den Schritt in einer 1. Stellungnahme begrüßt:

"Es ist für jeden ehrlichen Beobachter ganz klar, daß die Aksa-Brigaden in einige der schlimmsten terroristischen Aktionen involviert sind."

Mark Regev, Sprecher der Israelischen Botschaft in Washington am 21.03.02 

21.03.02

Weiteres Selbstmordattentat

In Jerusalem fand heute um ca. 15.25 H ein weiteres Selbstmordattentat eines palästinensischen Terroristen statt. Der Selbstmordattentäter hat sich in der belebten King-Georg-Road. in die Luft gesprengt. Bis jetzt (20.00 H) spricht man von drei Todesopfer (2 getötete Israelis und der Terrorist) und 87 Verletzte.

Als Attentäter wurde der palästinensische Polizist Mohammed Hashaika genannt. Der Selbstmordattentäter wurde erst vergangene Woche aus einem palästinensischen Gefängnis in Ramallah entlassen. Bereits vor einigen Wochen hatte er versucht in einem Einkaufszentrum in Israel einen Bombenanschlag auszuführen.
Die Al-Aksa Brigaden, der bewaffnete Arm von Arafats's Fatach Bewegung haben die Verantwortung für diesen Terroranschlag übernommen.

Zitat vom 14.02.02

"Es ist in den Händen Arafats. Sollte es sich erweisen, daß Arafat nicht mehr die Kontrolle hat, dann muß man sich natürlich fragen: Warum spricht man überhaupt mit Arafat. Entweder er will es nicht, oder kann es nicht. In beiden Fällen ist er keine kompetente Adresse mehr, um diese Frage überhaupt zu beantworten."

Salman Schoral, außenpol. Sprecher von Ariel Scharon am 14.02.02

21.03.02

"Tageslosung 21.03.02"

"Seinem Volk wird der Herr eine Zuflucht sein und eine Burg den Israeliten."
Joel 4,16

"Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?"
Römer 8,31

20.03.02 

Solidaritätsaufruf

Bitte unterschreiben Sie unseren Solidaritätsaufruf für Israel. Bitte unten anklicken:

Solidaritätsaufruf

'Ich nehme eine fast antiisraelische Stimmung wahr, eine traurige Veränderung in weiten Teilen der Bevölkerung.'

Klaus Kinkel, ehem. dt. Außenminister am 03.02.02

"Wenn Du den 'Geruch Hitlers' riechst, dann ist es notwendig Deine Stimme zu erheben. Du brauchst keine Strategie oder Taktik - Du musst die Wahrheit sagen."

Shimon Peres, Israels Außenminister am 06.02.02

Setzen Sie ein Zeichen gegen diese Stimmung und unterschreiben Sie den Solidaritätsaufruf!

20.03.02

WHO kennt die Hauptstadt Israels, Jerusalem nicht

In der im Internet aufgeführten Liste der Mitgliedsstaaten der WHO sind alle Länder mit den jeweiligen Hauptstädten aufgeführt; einzige Ausnahme: Israel.

Kein Wort über Israels Hauptstadt, kein Wort zu Jerusalem bei der Weltgesundheitsorganisation. Israelische Kritik an diesem Boykott wird mit dem Hinweis auf diverse UNO-Resolutionen gekontert und zurückgewiesen.

Dies ist schlimmer, als wenn man den Herren Nachhilfe in Erdkunde hätte geben müssen.....

WHO/ International Travel and Health (bitte anklicken!)

20.03.02

Sieht so ein möglicher Waffenstillstand aus?

Seit dem gestrigen Rückzug der israelischen Armee aus den unter palästinensische Verwaltung stehenden Gebiete (A-Gebiete) ist es zu folgenden Aktivitäten von palästinensischen Aktivisten und Terroristen gekommen:

1 Soldat wird von Steinewerfern in Beit Umar (Nähe Hebron) verletzt (19.03.02/ 16.00 H)
5 palästinensische Terroristen werden im Gazastreifen bei der Vorbereitung eines Bombenattentats entdeckt (19.03.02)
2 Grenzsoldaten werden in der Nähe von Beit Shemesh von palästinensischen Terroristen verletzt (19.03.02/ 21.00 H)
Selbstmordattentäter sprengt sich in einem Bus (vor allem mit arabischen Israelis) der von Tel Aviv Richtung Nazareth unterwegs war in der Nähe von Umm el-Fahm in die Luft und tötet 7 Israels und verletzt mindestens 34 Personen, mindestens 9 davon schwer.
Pal. Heckenschützen beschießen das Auto eines israelischen Araber bei Hawara/ Samaria und verletzen ihn (20.03.02/  16.00 H)
Pal. Schützen beschießen eine Israelin in der Nähe von Azoun/ Kalkilya und verletzen sie (20.03.02/abends)
Pal. Schützen beschießen einen Armeeposten in der Nähe von Netzarim (20.03.02/ abends)
Pal. Schützen beschießen Israelis die mit ihrem Auto unterwegs waren in der Nähe von Ramallah, Salem/ Samaria und Binyamin (20.03.02/ abends)
Selbstmordattentat in Jerusalem mit 2 Todesopfern und mindestens 87 Verletzten (21.03.02/15.25 H)
???

Eine Ankündigung des palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat die Waffen schweigen zu lassen, bzw. ein Aufruf an die Palästinenser zur Waffenruhe ist bisher nicht erfolgt - geschweige denn der Beginn der Entwaffnung der Bevölkerung. 

Entscheiden Sie selbst:

Sieht so die Bemühung um einen Waffenstillstand aus?
Sieht so die Umsetzung des Tenet-Planes aus?

Zitat zum Anschlag in Umm el-Fahm: 
"Es ist klar, daß in den "besetzten Gebieten" Chaos und Anarchie herrschen."  

Ulrich Sahm, n-tv Korrespondent am 20.03.02

 

Zitat zu den Anschlägen der vergangenen Stunden:
"Unabhängig der Bemühungen Israels für einen Waffenstillstand, unabhängig der Bemühungen des General Zinni’s und unabhängig der israelischen Gesten des guten Willens:
Der palästinensische Terror wird kontinuierlich fortgesetzt. Es liegt auf der Hand, wer Frieden will und wer die Terrorkampanie gegen unschuldige Israelis fortsetzt."

Gideon Meir, Regierungssprecher in Israel am 20.03.02

19.03.02

„Es gibt keine Spirale der Gewalt" 

Die „Spirale der Gewalt“ ist eine bequeme Methode, um eine verwirrende Situation zu verstehen. Und so erstaunt es nicht, dass sich Regierungen und Medien fast überall diese Betrachtungsweise zu eigen gemacht haben. Es besteht dabei nur ein Problem: Diese Sicht der Dinge ist völlig falsch. Die Vorstellung, dass beide Seiten gleichermaßen für die gegenwärtige Welle der Gewalt verantwortlich seien, ist absurd. Die Gewalt hat nur eine Ursache, und das ist der palästinensische Terror. 

Interessiert ?   
Dann lesen Sie weiter......:

Es gibt keine Spirale der Gewalt


Von Marcus Gee 16. März 2002

Wir alle kennen die „Spirale der Gewalt“: Israelische Truppen töten eine Gruppe militanter Palästinenser; ein palästinensischer Selbstmordattentäter zündet seinen Sprengsatz und bringt dabei eine Anzahl Gäste in einem Jerusalemer Restaurant um. Im Gegenzug töten die Israelis weitere Palästinenser und die Terroristen schicken mehr Selbstmordattentäter auf den Weg.

Und so geht das weiter: Es folgt eine Reihe von Angriffen nach dem Motto „so wie du mir, so ich dir“, die sich unbarmherzig immer weiter fortsetzt. Beide Seiten sind gleichermaßen für diese Entwicklung verantwortlich und die einzige Lösung liegt darin, der Gewalt abzuschwören und an den Verhandlungstisch zurückzukehren

So beurteilt auf jeden der größte Teil der Weltöffentlichkeit das Geschehen im Nahen Osten. Die „Spirale der Gewalt“ ist eine bequeme Methode, um eine verwirrende Situation zu verstehen. Und so erstaunt es nicht, dass sich Regierungen und Medien fast überall diese Betrachtungsweise zu eigen gemacht haben.

Es besteht dabei nur ein Problem: Diese Sicht der Dinge ist völlig falsch. Die Vorstellung, dass beide Seiten gleichermaßen für die gegenwärtige Welle der Gewalt verantwortlich seien, ist absurd. Die Gewalt hat nur eine Ursache, und das ist der palästinensische Terror.

Israel ist heute einer anhaltenden, grausamen Terrorwelle ausgesetzt, die in der Geschichte der modernen Staaten ihresgleichen sucht. Wenn seine Armee zurückschlägt, soll dadurch der Terror gestoppt werden. Israel würde unverzüglich seine Aktionen einstellen, wenn es keine Terrorangriffe mehr gäbe. Das gilt nicht für die Terroristen, die weiterhin ihre Selbstmordattentäter auf den Weg schicken würden, auch wenn eine israelische Reaktion ausbliebe.

Die palästinensischen Führer lassen die Welt glauben, dass sie es sind, die auf die israelische Gewalt reagieren. Als letzte Woche ein Selbstmordattentäter in einem Café in Jerusalem in der Nähe der Residenz von Premierminister Scharon seinen Sprengsatz zündete und 11 Menschen tötete, sprach ein palästinensischer Sprecher von einer „menschlichen Reaktion“ auf die israelische Gewalt im Westjordanland und im Gazastreifen.

Wir haben es hier jedoch überhaupt nicht mit einer Reaktion zu tun. Der Terrorkrieg wird mit Absicht geführt. Er bezweckt, die Israelis zu demoralisieren und eine Krise zu verursachen, die eine internationale Intervention zu Gunsten der palästinensischen Sache zur Folge haben soll. Nichts an diesem Vorgehen ist spontan.

Solche Unterscheidungen wirken vielleicht haarspalterisch, wenn geschossen und Blut vergossen wird. Sie sind jedoch höchst relevant. Den Nahostkonflikt einfach als „Spirale der Gewalt“ zu bezeichnen, bedeutet, die Reaktion auf den Terror und den Terror selbst auf eine Ebene zu stellen. So betrachtet, handelt ein israelischer General, der seine Tanks in ein Flüchtlingslager schickt, um Terroristen aufzuspüren, gleichermaßen niederträchtig, wie der Terroristenführer, der seine Selbstmordattentäter beauftragt, ein Café in die Luft zu sprengen.

Dem ist nicht so. Jeder Staat hat das Recht, sich gegen den Terror zu verteidigen. Dies schließt das Recht ein, wenn nötig mit Gewalt Vergeltung zu üben. Auch wenn die Vergeltungsaktion mit dem Verlust von unschuldigen Menschenleben endet, wie in den palästinensischen Autonomiegebieten allzu oft geschehen ist, bedeutet das nicht, dass sich derjenige, der Vergeltung übt und der Terrorist  auf derselben moralischen Ebene befinden.

Welten liegen zwischen dem israelischen Soldaten, der unbeabsichtigt in der Hitze des Gefechts ein unschuldiges Kind erschießt und dem Terroristen, der vorsätzlich einen mit israelischen Kindern gefüllten Bus in die Luft sprengt. Die Todesfälle sind gleichermaßen tragisch, doch die Tötenden sind nicht gleichermaßen schuldig.

Als die Vereinigten Staaten durch den Angriff auf die Taliban und al-Qaida für den 11. September Vergeltung übten, wussten alle mit Ausnahme der extrem anti-amerikanischen Kräfte zwischen der Anwendung  von Gewalt zwecks Selbstverteidigung und der von den Terroristen gegen die USA verübten Gewalt zu unterscheiden. Wenn es jedoch um Israel geht, wird diese Unterscheidung verwischt.

Sogar Washington hat die These mit der „Spirale der Gewalt“ übernommen. Als Israel letzte Woche in Ramallah einrückte, um die Terroristen auszumerzen, sprach George W. Bush von einer „nicht hilfreichen“ Maßnahme, die nur noch mehr Tötungen zur Folge haben würde.

Dies könnte sehr wohl der Fall sein, so wie die von den Vereinigten Staaten in Afghanistan angeführte Kampagne zur Ausmerzung des Terrors weitere Angriffe auf Amerikaner nach sich ziehen könnte. Der Terror wird jedoch nicht dadurch beendet, dass man nicht mehr Vergeltung übt. Den Terror beendet man nur, indem man die Terroristen stoppt.

 © 2001 Botschaft des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland

19.03.02

Pressekonferenz Cheney/ Sharon

In Jerusalem fand heute um 10.00 H eine ausführliche und lange Pressekonferenz des US-Vizepräsidenten Dick Cheney und des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon statt. Cheney erklärte sich dabei - entgegen ersten Ankündigungen - bereit Arafat im Laufe von Cheney's Nahostreise Arafat " irgendwo in der Region" zu treffen. 

Ariel Sharon kündigte an die Reisebeschränkungen Arafats aufzuheben. Damit steht Arafat's Reise in den Libanon Ende März offensichtlich Nichts mehr im Wege. Die Journalistenfrage, ob Sharon Arafat denn auch wieder einreisen lasse kommentierte dieser, daß er Nichts ausschließen wolle, wenn es während Arafats Abwesenheit zu schweren Terroranschlägen komme.

Sharon und Cheney knüpfen an diese Zugeständnisse allerdings die Bedingung, daß auch von palästinensischer Seite der Tenet-Plan umgesetzt werde.  

Cheney appellierte nochmals an Arafat den palästinensischen Terror auszumerzen.

In der vergangenen Nacht war es - trotz der Bemühungen von US-Vermittler Zinni und des US-Vize Präsidenten Cheney - zu einem Terroranschlag und einem Raketenangriff mit Kassam-Raketen gekommen; ein weiterer Anschlag in der Nähe von Afula wurde durch Polizisten verhindert. Die palästinensischen Insassen eines verdächtigen Wagens führten Sprengstoffgürtel, Handgranaten und Maschinengewehre mit sich. 

18.03.02

Das rote Quadrat - wer erschoß Mohammed al-Dura?

Spätestens seit der Vorlage der Recherche durch die Redakteurin des Hessischen Rundfunks Esther Shapira ist es eindeutig: Der kleine Mohammed al-Dura kam nicht durch Kugeln der israelischen Soldaten ums Leben sondern durch Kugeln von militanten Palästinensern. 

Der bedauernswerte Vorfall wurde von der Autonomiebehörde medienwirksam bis ins letzte Detail als perfekte Propaganda gegen Israel benutzt; der kleine Junge gilt in den Gebieten heute noch als Held und Märtyrer. Kleine Schulkinder werden erzogen, ihm nachzueifern, Hass wird geschürt gegen den Feind den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gelte: Israel.

Auch die internationale Presse erscheint zum Teil in einem sehr fragwürdigen Licht.

Es bleibt zu hoffen, daß diesem Film noch mehr Dokumentationen folgen, die Fakten über den Mißbrauch von Kindern für Propagandazwecke gegen den scheinbar unbarmherzigen Feind Israel aufzeigen.

 

18.03.02/ 21.45 H  Das rote Quadrat in der ARD (Wiederholung: 19.03.02/ 03.55 H)

Das Bild ging um die ganze Welt; im Stern titelte es die 1. Seite: Nach Ausbruch der Terrorintifada Ende September 2000 wurde der Junge Mohammed al-Dura am 30.September 2000 erschossen, als sich sein Vater mit ihm genau an die Netzarim-Kreuzung begab, an der sich Palästinenser und das israelische Militär eine wilde Schiesserei lieferten, als die Demonstranten bewaffnet einen israelischen Militärposten angriffen.

Das Bild war in den Augen der Medien das Symbol der (scheinbar) ungerechten Reaktion der israelischen Armee auf den palästinensischen Aufstand und ein Bild für die scheinbar unbarmherzige Haltung der Militärs. 
Die später nachgestellte Situation ergab, daß die israelische Armee den Jungen von deren damaliger Position gar nicht hätte treffen können; die Schüsse hätten um die Ecke fliegen müssen.....

Der Verdacht wird mehrfach laut, daß er eigenen Leuten als "Medienopfer" dienen musste....

Diese Erkenntnis interessierte aber später niemand mehr..... Israel als der scheinbare Goliath der gegen den David kämpft, war vor aller Welt gebrandmarkt worden....

Lesen Sie bitte zu diesem Thema auch die Aussagen des Deutschen Botschafters, Rudolf Dressler unter

Diverses (bitte anklicken!)

wo dieser ausführlich zu dem Thema Stellung nimmt (Auszug aus einem Interview mit NAI).

 

Die ARD schreibt dazu:

Das rote Quadrat – 3 Kugeln und ein totes Kind

Die Gier nach dem schnellen Bild, die Sucht nach der Sensation, der Journalist als Händler des Elends, Nachrichten im Stundentakt. Die Medien setzen auf Schnellverdaulichkeit als Prinzip....

...die Geschichte von Mohammed al Dura aus Gaza. Das Bild ging um die Welt: Ein kleiner Junge in den Armen seines Vaters, mitten in einem Kugelhagel; hinter einer Tonne Schutz suchend; vergeblich: Der 12-jährige stirbt vor laufender Kamera.

Sein Tod macht den Jungen zum Märtyrer. Die Szene wird zur dramatischen Anklage gegen Israel. Der Film untersucht die spektakulären Bilder, und stellt die Frage was zunächst völlig eindeutig scheint: Wer erschoß Mohammed al Dura?

Ein Film über den Umgang mit der Wahrheit, über die Rolle der Medien, über die tödliche Logik der Besatzungspolitik und über den Propagandaeinsatz von Kindern, der den Tod mit einkalkuliert....

Web-Link zum Thema:

Bilder von der Netzarim-Kreuzung am 30.September 2000

17.03.02 19.15 H

Solidaritätsaufruf

Bitte unterschreiben Sie unseren Solidaritätsaufruf für Israel. Bitte unten anklicken:

Solidaritätsaufruf

'Ich nehme eine fast antiisraelische Stimmung wahr, eine traurige Veränderung in weiten Teilen der Bevölkerung.'

Klaus Kinkel, ehem. dt. Außenminister am 03.02.02

"Wenn Du den 'Geruch Hitlers' riechst, dann ist es notwendig Deine Stimme zu erheben. Du brauchst keine Strategie oder Taktik - Du musst die Wahrheit sagen."

Shimon Peres, Israels Außenminister am 06.02.02

Setzen Sie ein Zeichen gegen diese Stimmung und unterschreiben Sie den Solidaritätsaufruf!

18.03.02

Lügen und Hetze aus Saudi Arabien

Alle Welt horcht auf, wenn sich Saudi Arabien mit einem "Friedensplan" einmal anders zu Wort meldet, als mit der regelmäßigen Unterstützung des palästinensischen Terrors (Saudi Arabien ist einer der größten Geldgeber der Intifada Fonds, die die palästinensische Gewalt "am kochen" halten).

Nachfolgend ein Link zu einem Artikel aus der regierungsnahen saudi-arabischen Zeitung "Al-Riyadh" der am 10.03.02 erschien:

Die "schrecklichen Gebräuche" der Juden zum Purimfest (bitte anklicken!)

18.03.02

Hizbollah-Führer ruft weiter zum Terror gegen Israel auf

Der geistliche Führer der Hizbollah Scheich Hassan Nasrallah hat am Wochenende die arabischen Staaten des Nahen Ostens wieder zum aktiven Widerstand gegen Israel aufgerufen. Den Worten müssten endlich Taten folgen.

Nasrallah drängte die Palästinenser zur Fortsetzung des bewaffneten Kampfes gegen Israel.

Die Hizbollah sucht offensichtlich in den letzten Monaten verstärkt den Schulterschluß mit den Terrorgruppen in den Gebieten. Dies zeigt sich auch in dem Terrorangriff der vergangenen Woche in West Galiläa nahe dem Kibbutz Matzuva.

Übrigens: Die UNO hatte seinerzeit Israel ja zugesagt, nach dem Abzug der israelischen Armee aus dem Libanon für Ruhe an Israels Nordgrenze zu sorgen - bis heute ein weitgehend leeres Versprechen.

18.03.02

Cheney kommt

Der amerikanische Vizepräsident Dick Cheney besucht im Rahmen seiner umfangreichen Nahostreise heute auch Israel. Die Reise dient offensichtlich der Vorbereitung geplanter amerikanischer Aktionen gegen den Irak. 
Die scharfen Töne der USA in den vergangenen Tagen die aus dem Oval Office kamen, sind wohl vor dem Hintergrund zu sehen, daß die USA keine anti-amerikanische Stimmung in den arabischen Staaten brauchen können, wenn man gegen den Irak vorgehen will. Cheney trifft den israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon und den Nahostvermittler Anthony Zinni; ein Treffen mit Arafat ist nicht geplant.

Zitat Cheny's: "Es ist eine Tatsache, daß Herr Arafat nicht wirklich interessiert ist, den Friedensprozess weiter voran zu treiben." (27.01.02)

Zitat Cheny's: "Deshalb rufen wir den Vorsitzenden Jassir Arafat auf, seine Versprechungen einzuhalten und auf den Gebrauch von Gewalt als politische Waffe ein für alle mal zu verzichten."
(18.03.02)

17.03.02

Zitat des Oberrabbiners

Vor dem Hintergrund der Situation in Israel und der anhaltenden Gewalt, dem sich das Land und seine Bewohner fast täglich aus- gesetzt sind, fand am vergangenen Mittwoch ja ein Tag des Betens und Fastens an der Westmauer statt. 

Israels Oberrabbiner Eliahu Bakschi-Doron: 
"Im Lichte der schwierigen Situation, in der sich das Land Israel befindet, in der das Blut unserer Brüder und Söhne Israels vergossen wird, haben wir niemanden, auf den wir uns verlassen können, außer unseren Vater im Himmel...."

Wo bleiben die Christen in Deutschland, die aufstehen in dieser Zeit und sich auf die Seite Israels stellen, die Wahrheit nicht zurückhalten und Israel in diesen bewegten Tagen trösten und helfen?

17.03.02

Kirchliche Irrwege - aus der Vergangenheit nicht's gelernt?

Die christliche Kirche hat über Jahrhunderte hinweg eine traurige Vergangenheit in ihrem Verhältnis zum jüdischen Volk. Abwendung von den jüdischen Festen (um damit heidnischen Festen und Ritualen Tür und Tor zu öffnen), die Kreuzzüge mit ihrem blutigen und schrecklichen Morden gegen jeden Juden, den man auf dem Wege nach Jerusalem traf, das dunkle Mittelalter in dem Juden vor keiner Grausamkeit im Namen Jesu verschont geblieben sind, die Ersatztheologie (alle Verheißungen der Bibel seinen auf die christliche Kirche übergegangen), das Schweigen von weiten Teilen der Kirchen in der Schoah - die Liste ist lang und traurig.....

Umso wichtiger ist das bestreben verschiedener Organisationen in Deutschland diese historische Schuld gegenüber dem jüdischen Volk beim Namen zu nennen; in diesem Zusammenhang sie auch die Vergebungsbitte des Papstes in Israel im Jahr 2000 erwähnt.

Nun schwingt sich die spanische römisch-katholische Kirche zu einem neuen traurigen Kapitel in der Betrachtung der Vergangenheit auf: Wenn es nach dem Willen der Kleriker geht, soll die Königin Isabella I vom Papst aufgrund der "hohen Religiösität und des moralischen Formats" heiliggesprochen werden. Es ist ja sicherlich eine "innere Angelegenheit der Kirche" wem man diesen Titel aufgrund des "beispielhaften Christentums" noch verleihen möchte; doch hier handelt es sich schon um ein erstaunliches Bestreben - und das in einer Zeit des sog. interreligiösen Dialogs. 

Kurzer Rückblick in die Geschichte:
Die spanische Königin vertrieb alle Juden (und später die Moslems) aus dem Land, die ja keine Bürger des Landes waren und letztlich auch nur geduldet waren. Die von ihr eingeführte Inquisition führte die sogenannten Ketzer reihenweise auf den Scheiterhaufen.

Die katholische Kirche mag' ihre Heiligsprechungen ja auch in Spanien intern entscheiden - diese Wahl ist nicht nur für die Juden des Landes ein Schlag ins Gesicht, sondern auch für viele Christen, die sich um die Aufarbeitung der historischen Schuld der Christen gegenüber Juden bemühen.

Einige weiterführende Artikel zu dem Thema:

1.000 Jahre Antisemitismus (bitte anklicken!)
Historischer Kalender (bitte anklicken!)

16.03.02

Die traurige Rolle der EU

Die EU Staats- und Regierungschefs haben am Wochenende in Barcelona eine außenpolitische Schlußerklärung verabschiedet und veröffentlicht.

Wieder wird deutlich, warum sich Israel auf die EU nicht als neutralen Vermittler verlassen kann - geschweige denn, daß sich die EU einmal klar und eindeutig zu den Fakten bekennt; in 1. Linie wird die Kritik wieder an Israel festgemacht, dem 

übermäßiger Gebrauch von Gewalt vorgeworfen wird und
dessen gezielte Terroristenbekämpfung verurteilt wird.

Daß von der Palästinensischen Autonomiebehörde daneben fast schon gebetsmühlenartig endlich eine konsequente Terrorbekämpfung fordert scheint neben der Verurteilung Israels durch die EU eben zur Routine zu gehören.

Wie Ehud Barak einmal formulierte: "Es gibt keinen guten und keinen schlechten Terror"; dementsprechend sei die Frage gestellt, wie sich z.B. die israelische Terrorbekämpfung von der amerikanischen (z.B. in Afghanistan) unterscheidet. 
Wie üblich misst die EU (und die Weltgemeinschaft) mit zweierlei Maß, wenn es um Israel geht. Was in aller Welt stillschweigend akzeptiert wird - ja was international zum Teil gefordert und begrüßt wird - wird oft genug verurteilt, wenn sich Israel dieser Mittel bedienen muß.
Kein Wort davon, daß Israel die Arbeit tun muß, die eigentlich von der Palästinensischen Autonomiebehörde zu erledigen wäre, nämlich den Terror zu stoppen, Terrornester auszuheben, Waffen einzusammeln, Terrororganisationen zu verbieten,  und endlich für Ordnung in den Gebieten zu sorgen, in denen ihr Verantwortung übertragen worden ist.

Übringens: Welche Gerichtsbarkeit in den Gebieten herrscht - davon gibt der etwas weiter unten stehende Passus "Anarchie in Ramallah, Anarchie in Bethlehem" einen kleinen Einblick - eine in den Gebieten in den letzten 8 Jahren hundertfach praktizierte Methodik im Umgang mit angeblichen Helfern Israels.  

Kein Wunder, daß sich in Israel - auch aufgrund der schlechten Erfahrungen die man ja beispielsweise mit faktisch bereits vorhandenen EU-Beobachtern (Hebron) gemacht hat und immer wieder macht - keiner für die scheinbar 'unabhängigen' EU-Beobachter erwärmen kann.

16.03.02

Tenet-Plan

Zur Erinnerung der in diesen viel zitierte "Tenet-Plan" der Amerikaner mit seinen wichtigsten Fakten:

Eine 7-tägige Waffenruhe
Anschließend Rückzug der israelischen Armee auf die Positionen vor Ausbruch der sog. "Al-Aksa-Intifada" dessen Terror am 27.9.2000 begann.
Verhaftung von Terroristen durch die Palästinensische Autonomiebehörde
Konfiszierung von illegalen Waffen und Mörsergranaten in der palästinensischen Bevölkerung
Stopp der öffentlichen Hetzte gegen Israel in den Gebieten, die unter der Verwaltung der Autonomiebehörde stehen
Verhinderung von Attentate gegen Israelis die in den sog. Siedlungen leben

Während die israelischen Politiker Peres und Ben-Eliezer nochmals darauf hingewiesen haben, daß der  "Tenet-Plan" aktuell sei bezeichnen die Palästinenser diesen Plan als "veraltet".

Weitere Informationen zum "Tenet-Plan" unter

Tenet-Plan (bitte anklicken!)
Tenet-Plan (bitte anklicken!)

16.03.02

Terroristen versuchen das Christentum in den Konflikt zu ziehen

Auf grossen internationalen Druck zog das israelische Militär gestern Abend aus der palästinensischen Stadt Ramallah ab und positionierte sich innerhalb der Zone B, die unter israelischer Sicherheitskontrolle steht. Die israelischen Stellungen in und um Bethlehem, die das Militär gestern Morgen eingenommen hatte, bleiben aber unverändert. Im Verlauf des gestrigen Vorstosses auf Bethlehem wurde bei einem Schusswechsel zwischen bewaffneten Palästinensern und israelischen  Soldaten eine Marienstatue nahe der Geburtskirche zerstört. Ein  Sprecher des israelischen Militärs bedauerte den Vorfall, machte  jedoch deutlich, dass palästinensische Terroristen die geschützten  christlichen Stätten im Zentrum der Stadt als Schutzschilde  missbrauchten: Sie vertrauen darauf, dass der religiöse Status des  Gebietes sie schützt, und die christliche Gemeinschaft dort ist nicht  in der Lage, ihnen zu widerstehen.

15.03.02

Miss Israel 2002 gekürt

Die 20 Jahre alte Yamit Har-Noy aus Oranit, die zur Zeit Ihren Wehrdienst leistet, wurde am Mittwoch zur Miss Israel 2002 gewählt. Wie YEDIOTH AHARONOTH berichtete, fand die 52. alljährliche Misswahl im Kongresszentrum von HaifA unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Ehrengäste waren Amram Mitznah, der Bürgermeister von Haifa, und Miss Universe 1999, Mpule Kwelagobe. Nach ihrer Krönung zur Miss Israel sagte Yamit, die an dem Tag der Evakuierung der Stadt Yamit im Sinai geboren wurde, dass sie der „glücklichste Mensch der Welt sei. Es ist gut, dass wir in diesen schweren Zeiten eine kurze Pause des Friedens haben können, die der Schönheit gewidmet ist.“ 

15.03.02

Medienhinweis

18.03.02/ 21.45 H  Das rote Quadrat in der ARD (Wiederholung: 19.03.02/ 03.55 H)

Das Bild ging um die ganze Welt; im Stern titelte es die 1. Seite: Nach Ausbruch der Terrorintifada Ende September 2000 wurde der Junge Mohammed al-Dura am 30.September 2000 erschossen, als sich sein Vater mit ihm genau an die Netzarim-Kreuzung begab, an der sich Palästinenser und das israelische Militär eine wilde Schiesserei lieferten, als die Demonstranten bewaffnet einen israelischen Militärposten angriffen.

Das Bild war in den Augen der Medien das Symbol der (scheinbar) ungerechten Reaktion der israelischen Armee auf den palästinensischen Aufstand und ein Bild für die scheinbar unbarmherzige Haltung der Militärs. 
Die später nachgestellte Situation ergab, daß die israelische Armee den Jungen von deren damaliger Position gar nicht hätte treffen können; die Schüsse hätten um die Ecke fliegen müssen.....

Der Verdacht wird mehrfach laut, daß er eigenen Leuten als "Medienopfer" dienen musste....

Diese Erkenntnis interessierte aber später niemand mehr..... Israel als der scheinbare Goliath der gegen den David kämpft, war vor aller Welt gebrandmarkt worden....

Lesen Sie bitte zu diesem Thema auch die Aussagen des Deutschen Botschafters, Rudolf Dressler unter

Diverses (bitte anklicken!)

wo dieser ausführlich zu dem Thema Stellung nimmt (Auszug aus einem Interview mit NAI).

 

Die ARD schreibt dazu:

Das rote Quadrat – 3 Kugeln und ein totes Kind

Die Gier nach dem schnellen Bild, die Sucht nach der Sensation, der Journalist als Händler des Elends, Nachrichten im Stundentakt. Die Medien setzen auf Schnellverdaulichkeit als Prinzip....

...die Geschichte von Mohammed al Dura aus Gaza. Das Bild ging um die Welt: Ein kleiner Junge in den Armen seines Vaters, mitten in einem Kugelhagel; hinter einer Tonne Schutz suchend; vergeblich: Der 12-jährige stirbt vor laufender Kamera.

Sein Tod macht den Jungen zum Märtyrer. Die Szene wird zur dramatischen Anklage gegen Israel. Der Film untersucht die spektakulären Bilder, und stellt die Frage was zunächst völlig eindeutig scheint: Wer erschoß Mohammed al Dura?

Ein Film über den Umgang mit der Wahrheit, über die Rolle der Medien, über die tödliche Logik der Besatzungspolitik und über den Propagandaeinsatz von Kindern, der den Tod mit einkalkuliert....

Web-Link zum Thema:

Bilder von der Netzarim-Kreuzung am 30.September 2000

15.03.02

Initiative im amerikanischen Kongress

230 amerikanische Kongressabgeordnete haben den US-Präsidenten Georg W. Bush in einem Brief aufgefordert drei militärische Gruppierungen die in den Palästinensergebieten aktiv sind als "Terrororganisationen" einzustufen.

Hierbei handelt es sich um die für viele blutige Attentate verantwort- lichen "Al-Aqsa Brigaden", die "Tanzim" und die "Force 17" (Arafats Leibgarde).

Aktuell umfasst die Liste der von der amerikanischen Regierung als "Terrororganisation" eingestuften Gruppen 30 Namen untern denen sich auch "Hamas" und der "Islamische Jihad" befinden.

14.03.02

Anarchie in Ramallah, Anarchie in Bethlehem

In der Autonomiestadt Ramallah wurde am Dienstag der Palästinenser Raif Laftawi gelyncht. Er wurde der Kollaboration mit Israel verdächtigt. Der leblose Körper - umgedreht aufgehängt an einem Strommasten - wurde von einer aufgebrachten Menschenmenge mit Steinen beworfen und mehrfach beschossen. 

Am Mittwoch wurden zwei weitere Männer in Bethlehem unter dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit Israel gelyncht. Anschließend wurde einer der leblosen Körper in die Stadtmitte von Bethlehem geschleift.

Da lesen sich die biblischen Worte über das scheinbar unbedeutende Bethlehem ganz anders und wie aus einer anderen Welt:

"Und du Bethlehem Ephratha, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist...."
(Altes Testamtent, Prophet Micha, Kapitel 5, Vers 1)

13.03.02

Hintergrundinformation zu Ramallah als Zentrum des Terrors 

(Mitgeteilt durch den Sprecher der Israelischen Verteidigungskräfte - IDF) Allgemeine Information Ramallah liegt an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Westjordanland und bietet einen strategischen Rundumblick über die gesamte Umgebung. Damit wird eine durchgängige Besiedlung von Jerusalem aus nach Norden gewährleistet. Die Gegend von Ramallah besteht aus zwei Hauptzonen: Die tiefer gelegene Stadt Ramallah und östlich davon die Stadt el-Bira (ein eigenständiger Ort). Südlich von Ramallah befinden sich das Flüchtlingslager el-Amari und im Norden die Stadt Bir Zeit (bekannt wegen ihrer Universität, der größten im Westjordanland) und das Flüchtlingslager Jalazoun. Ramallah ist der Sitz eines der beiden palästinensischen Machtzentren. Hier sind die wichtigsten Institutionen der Palästinensischen Autonomiebehörde untergebracht. Dazu gehören die Büros der gesetzgebenden Versammlung (Parlament der Autonomiebehörde), die Einrichtungen der Exekutive und eine große Zahl von Hauptquartieren der Sicherheitskräfte im Westjordanland. Arafat pendelte bis vor Kurzem zwischen Gaza und Ramallah hin und her, da die zentralen Organe der Palästinenser in beiden Städten vertreten sind. Ramallah ist eine relativ moderne Stadt mit Hochhäusern im Stil von Jerusalem. In der Vergangenheit war die Stadt ein Tourismus- und Vergnügungszentrum. Im Bezirk Ramallah leben 220.000 Menschen, von denen 57.000 in den Städten Ramallah und el-Bira wohnen. Ramallah - eine Achse des Terrors Seit Ausbruch des gegenwärtigen Konflikts tat sich Ramallah als eines der Hauptzentren terroristischer Aktivitäten gegen israelische Bürger und Sicherheitskräfte hervor. Die terroristische Infrastruktur in der Stadt und bisweilen im gesamten Westjordanland sind von der Fatah-Führungsspitze und den Spitzen des palästinensischen Sicherheitsapparates abhängig. Seit dem Tod von Ra’ad Karmi am 14. Januar 2002 ist Ramallah zur Hauptstadt des palästinensischen Terrors geworden. Viele Terrorangriffe gingen von dieser Stadt aus. Dazu gehören der Selbstmordanschlag in einem Restaurant im Fischmarkt von Tel-Aviv, die Infiltration von Terroristen in ‘Ayn Arik’ und der Angriff auf Zivilisten und Soldaten an der Straßensperre „Britische Polizei“ bei Ramallah. Palästinensische Sicherheitskräfte Wegen der Tatsache, dass Ramallah ein Verwaltungs- und Regierungszentrum darstellt, haben die Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde ihr Hauptquartier in der Stadt errichtet. Das Hauptquartier der nationalen Sicherheitskräfte befindet sich in der Mukt’ah, dem Regierungsviertel, was auch für die Hauptquartiere von Force-17, der präventiven Sicherheitsorgane und der zivilen Polizei gilt. Die palästinensischen Sicherheitskräfte und insbesondere „Force-17“ haben bei den blutigen Terroranschlägen gegen israelische Zivilisten und Soldaten im Gebiet von Ramallah, Jerusalem und anderswo in Israel eine aktive Rolle gespielt. Die wechselseitigen Beziehungen zwischen der Fatah in Ramallah und Angehörigen der Sicherheitskräfte (oft auf persönlicher Ebene auf Grund der Tatsache, dass viele Angehörige der Sicherheitskräfte ursprünglich aus den Reihen der Fatah stammten), hat die Grenzen zwischen den palästinensischen Sicherheitskräften und der Fatah verwischt. Sicherheitskräfte nehmen aktiv an Terroroperationen teil, sei es als Einzelpersonen oder im Rahmen einer Organisation (e.g. Force 17) Terrororganisationen Die wichtigste Terrororganisation, die von Ramallah aus operiert, ist die von Arafat geleitete Fatah. Marwan Barghouti, der Generalsekretär der Fatah, der auch an der Spitze der Tanzim-Milizen steht, ist Arafat direkt unterstellt. Viele führende Fatah-Angehörige haben sich in Ramallah etabliert. Eine lange Reihe von tödlichen Terroranschlägen geht auf das Konto der Fatah (Selbstmordattentate, Angriffe mit Schusswaffen, Entführungen und Bombenangriffe). Diese haben Dutzenden von Israelis das Leben gekostet. Nach dem Tode des lokalen Tanzim-Führers Ra’ad Karmi am 14. Januar 2002 hat die Fatah ihr Vorgehen geändert. Anstatt Angriffe mit Schusswaffen an Straßen durchzuführen, ging sie dazu über, Selbstmordattentate in israelischen Städten zu verüben und Kontrollposten der israelischen Streitkräfte anzugreifen. Zu den anderen Terrororganisationen, die in und von Ramallah aus operieren, gehört die Hamas, welche die blutigsten Selbstmordattentate in Jerusalem verübt hat (z.B. der Anschlag auf die Pizzeria Sbarro, der zweifache Anschlag in der Jerusalemer Fußgängerzone und das vor Kurzem verübte Selbstmordattentat im Café Moment, welches 11 israelische Menschenleben gefordert hat). Die Drahtzieher der Hamas genießen den Schutz der Sicherheitskräfte, welche die Aktivitäten in der Stadt nicht unterbinden. Obwohl Ramallah nicht das Zentrum für die Aktivitäten von Hamas im Westjordanland ist, hat die Stadt dennoch die Funktion einer „Relaystation“ für Selbstmordattentate in Jerusalem. Eine weitere Terrororganisation, die in und von Ramallah aus operiert, ist die Volksfront für die Befreiung Palästinas. Obwohl es sich hier um eine relative kleine Organisation handelt, hat diese Ramallah zum Zentrum ihrer terroristischen Aktivitäten bestimmt. Die für das gesamte Westjordanland zuständige Führung der Organisation ist in Ramallah stationiert. Die Volksfront hat eine Vielzahl spektakulärer Angriffe durchgeführt, die zahlreiche Opfer gefordert haben. Zu diesen gehören der Anschlag auf ein Hotel in Ariel und in der Karni Shalom Fußgängerzone sowie die Ermordung des israelischen Tourismusministers Rechavam Ze’evi, dessen Mörder von Ramallah auf den Weg geschickt wurden und dorthin zurückkehrten. Die Organisation spezialisiert sich jetzt auf Selbstmordattentate. Die übrigen palästinensischen Terrororganisationen wie z.B. der Islamische Dschihad haben ihre „Vertreter“ in Ramallah. Sie arbeiten zusammen und kooperieren auch mit den offiziellen Sicherheitskräften der Palästinensischen Autonomiebehörde. Liste der wichtigsten Terrorangriffe, die von Ramallah ausgingen: Oktober 2000: Lynchmord an zwei israelischen Reservisten, die aus Versehen in die Stadt gelangt waren. Der Mord fand in der Polizeistation von Ramallah statt. 30. Oktober 2000 - Angriff mit Schusswaffen, bei welchem ein Wachmann in der Filiale der Israelischen Nationalversicherung in Ostjerusalem getötet wurde. 13. November 2000 - Angriff mit Schusswaffen in der Nähe von Neveh Tsuf, bei dem eine Frau und zwei israelische Soldaten getötet wurden. 24. November 2000 - Angriff mit Schusswaffen an der Tapuach-Kreuzung, bei dem ein israelischer Zivilist getötet wurde. 21. Dezember 2000 - Angriff mit Schusswaffen an der Autobahn Modiin-Jerusalem, (Straße 443), bei dem ein israelischer Zivilist getötet wurde. 31. Dezember 2000 - Angriff mit Schusswaffen in der Nähe von Ofra, bei dem zwei Zivilisten getötet wurden. 18. Januar 2001 - Ofir Rahum, ein 15jähriger Schüler, wurde von einer weiblichen Terroristin, die er im Internet kennengelernt hatte, an einen Treffpunkt gelockt und in Ramallah umgebracht. Februar 2001 - Angriff mit Schusswaffen in der Nähe von „Camp Ofer“. Dabei wurden drei Zivilisten verwundet, einer von ihnen schwer. 21. März 2001 - Explosion einer Autobombe im Jerusalemer Viertel Mea Shearim 23. April Autobombe in Or Yehuda detoniert. 1. Mai 2001 - Angriff mit Schusswaffen auf ein israelisches Auto in Beth El. Dabei wurde ein Zivilist getötet. 8. Mai 2001 In Ramallah angezettelter Angriff mit Schusswaffen in Ittimar. Bei diesem starb ein israelischer Zivilist. 27. Mai 2001 - Explosion einer Autobombe im „Russian Compound“ in Jerusalem. 12. Juni 2001 - Angriff mit Schusswaffen in Ma’aleh Adumim, bei dem ein griechisch-orthodoxer Mönch getötet wurde. 18. Juni 2001 - Sprengsatz, (der nicht explodierte) auf Motorroller in Haifa gefunden 2. Juli 2001 - Zwei Autobomben explodieren in Yahud. 24. Juli 2001 - Der 18jährige Yuri Guschin wurde ermordet und seine Leiche in Ramallah gefunden. 9. August 2001 - Selbstmordanschlag in der Pizzeria Sbarro in Jerusalem, bei dem 15 Menschen getötet und 100 verwundet wurden. 4. September 2001 - Selbstmordattentat in der Neviim Straße in Jerusalem. 12 Menschen wurden verwundet, drei davon schwer. 17. Oktober 2001 - Ermordung des israelischen Tourismusminister, Rechavam Ze’evi. 11. Dezember 2001 - Terrorangriff in der Fußgängerzone von Jerusalem, der 11 Menschenleben forderte. 22. Januar 2002 - Angriff mit Schusswaffen in der Jaffa Straße in Jerusalem: Zwei Menschen wurden getötet und 33 verletzt. 27. Januar 2002 - Angriff mit Schusswaffen in der Jaffa Straße in Jerusalem, verübt durch eine weibliche Terroristin. Dabei wurde eine Person getötet und 101 Menschen wurden verletzt. 19. Februar 2002 - Angriff mit Schusswaffen in ‘Ayn ‘Arik: Sechs Israelis wurden getötet und einer wurde verletzt. 22. Februar 2002 - Angriff mit Schusswaffen auf ein Auto in Atarot, bei welchem eine Person ums Leben kam. 25. Februar 2002 - Angriff mit Schusswaffen in Neveh Ya’akov, bei dem eine Person getötet wurde. 27. Februar 2002 - Ein palästinensischer Arbeiter tötet im Industriegebiet von Atarot seinen Vorgesetzten. 27. Februar 2002 - Eine weibliche Selbstmordattentäterin sprengt sich am Kontrollpunkt Makkabim in die Luft, wobei zwei Personen verwundet wurden. 3. März 2002 - Angriff mit Schusswaffen auf die Straßensperre der britischen Polizei, bei dem 10 Menschen getötet und 6 verwundet wurden. 5. März 2002 - Angriff mit Schusswaffen und Handgranaten auf ein Restaurant im Fischmarkt von Tel-Aviv, der drei Todesopfer forderte. 9. März 2002 - Selbstmordanschlag im Café Moment in Jerusalem. 11 Personen wurden verletzt und 50 verwundet. 

(c) Botschaft Israel, Berlin

Einen lesenswerten Artikel zum Thema "Ramallah" finden Sie außerdem in dem empfehlenswerten jüdischen Wochenmagazin "Tachles" 

Ramallah besetzt, Koalition geschwächt (bitte anklicken!)

 

13.03.02

UNO - Israels Selbstverteidigung wird (wieder einmal) verurteilt

Wie nicht anders zu erwarten, hat die UNO und ihr Generalsekretär Kofi Annan im Sicherheitsrat wieder einmal Israel verurteilt.
Israel sei für die Eskalation der erschreckenden Gewalt im Land verantwortlich und nannte die Selbstverteidigung Israels im Kampf gegen den palästinensischen Terrorismus im Zusammenhang mit den Aktionen gegen die Gebiete als eine "illegale Besetzung".

Die daneben erwähnte Aufforderung an die Palästinenser endlich den Terror zu beenden und die Selbstmordattentate zu stoppen spielte dann nur noch eine untergeordnete Rolle - obwohl auch ein UN-Generalsekretär wissen müsste, daß diese terroristischen Aktionen der eigentliche Grund für Israels Reaktionen sind.

Nein - der palästinensische Terror gegen Israel und seine Zivilbevölkerung (die es übrigens laut Definition gar nicht gibt) wird noch belohnt, indem man auch im UNO-Sicherheitsrat erstmals den zu begründenden unabhängigen Staat Palästina fordert.

Unbeantwortet bleiben auch die vier Fragen, die von Israel an Annan gestellt werden:

Warum läßt er seine Stimme nicht hören, wenn Kinder (und sogar Babys!) durch die brutalen palästinensischen Terror- attacken ermordet werden?
Warum hat er (bzw. die UNO) nicht reagiert, als sich Israel bereits in der Zeit zwischen 1948 und 1967 permanent dem palästinensischen Terror ausgesetzt sah?
Warum findet das Angebot des ehemaligen Premierministers Ehud Barak keine Berücksichtigung in der Beurteilung der aktuellen Lage als dieser im Juli 2000 bereit war, daß Israel sich flas vollständig aus den Gebieten zurückziehen würde und die palästinensische Antwort darauf Ablehnung, Gewalt und Terror war?
Glaubt Annan wirklich, unter einer solch offenkundigen parteiischen Haltung (die letztlich sogar noch den palästinensischen Terror ermutigt!) ein ehrlicher Vermittler sein zu können?

Diesen treffend formulierten Fragen der Jerusalemer Regierung ist nichts mehr hinzuzufügen.

Während der Repräsentant der Palästinenser bei der UNO Nasser Kidwa mitteilte, daß sich die Autonomiebehörde nicht an einen Stop der Aggression und des Terrors gebunden fühle (natürlich in schöne Worte gekleidet!), bis Israel alle militärischen Aktionen beende, sagte der israelische Botschafter bei der UNO Yehuda Lancry: "Diese Resolution kritisiert Israel einseitig und spricht nicht vom palästinensischen Terror und geht den tatsächlichen Fakten der Situation nicht auf den Grund."

Mehr zur traurigen Haltung der Weltgemeinschaft Israel gegenüber unter:

UNO (bitte anklicken!)

 

 

 

12.03.02

Auszüge aus einem Interview mit Amos Oz 

„Ich kann nicht vergessen, was mir mein Vater erzählte. Als Jugendlicher in Europa waren in die Wände voller Schmierereien „Jidden nach Palästina“. Als er als Erwachsener nach Europa zurückkehrte waren die Wände voll mit Graffitis „Juden raus aus Palästina“. Mein Vater hat die emotionale Bedeutung dieser Botschaft sehr wohl verstanden: geht von hier und geht von dort, kommt aber nicht zu uns. Sei nicht hier und nicht da, das heißt, seid einfach überhaupt nicht“ (= do not exist at all).

[...] „Die kolonialistische Metapher ist ein Stereotyp, das heutzutage in einigen Kreisen in Mode ist... ich bin der Sohn von Großväter und Großmüttern, die nicht hierher kamen, weil sie das Land ihrer Vorfahren vermisst hätten, ein fremdes Land erobern wollten oder die Araber erniedrigen wollten. Sie kamen vielmehr, weil sie keinen anderen Platz wohinzugehen hatten und sie der Tod, in seiner einfachen Bedeutung, überall bedrohte.“

„Anfang und Ende meines Zionismus ist, dass Niemand erleben muss, was meinen Eltern und deren Eltern und ihren Eltern widerfahren ist. Meiner Meinung nach hat das jüdische Volk ein Recht darauf, auf einem Ort der Welt die Mehrheit darzustellen. Dieses Recht darf nicht in Frage gestellt werden, weder durch islamische Besatzung noch durch Gerede von einem binationalen Staat, in dem die Mehrheitsverhältnisse unwichtig wären. Dieses Recht ist durch die Erniedrigung verankert, überall auf der Welt eine ewige Minderheit zu sein.“

Quelle: Botschaft Israels, Berlin

12.03.02

Israelischer Regierungsreport zum pal. Kindesmissbrauch

Ein heute veröffentlichter Report der israelischen Regierung nimmt ausführlich zum Kindesmissbrauch in den Gebieten Stellung. Durch Schulbücher und Erziehung, die Kinder ermutigen im Hass gegen das jüdischen Volk aufzuwachsen werden massiv international geltende grundlegende menschliche Rechte für Kinder verletzt. 

Das Skandieren der Parolen "Toden den Israelis" ist eine regelmäßige Übung in den Sommercamps in Rafa und Tulkarem, in denen Kinder mit Revolvern und Gewehren den Kampf gegen den verhassten jüdischen Feind üben sollen und im Gebrauch von Selbstmordattentaten geübt werden.

Mehr zu diesem Thema auch unter unserer Rubrik

PA-Schulbücher (bitte anklicken!)
Kindermissbrauch (bitte anklicken!)

12.03.02

Aussagen von 'gestern' - immer noch aktuell?!

Am Mittwoch reist der US-Vermittler Anthony Zinni nach Israel. Zur Erinnerung zwei Zitate des - das letzte mal - mehr erbost als entmutigt abgereisten Diplomaten:

10.12.01: "In meiner ganzen Armeekarriere bin ich noch nie auf eine solche Unglaubwürdigkeit gestoßen wie bei Arafat."

11.12.01: "Es ist unmöglich, mit dem Palästinenserführer Arafat ein Abkommen zu erreichen."

Ihm folgt dann einige Tage später der amerikanische Vizepräsident Dick Cheney, der die gesamte Region auf die US-Politik im Zusammenhang mit dem Irak einstimmen will.

27.01.02: "Es ist eine Tatsache, daß Herr Arafat nicht wirklich daran interessiert ist, den Friedensprozess voranzutreiben."

11.03.02

Gewalt ist nicht Gewalt - Bild bringt's auf den Punkt

Die "Gewalt auf beiden Seiten muss schnell beendet werden", ist eine beliebte Floskel, die wir auch jetzt wieder hören. Sie ist so platt wie irreführend. 
Israels Staatsgewalt ist uniformiert. Sie agiert - und überreagiert auch - mit offenem Visier vor den Augen der Welt. 
Arafats verdeckte Truppen haben dagegen mit ihren Nagelbomben einen schmutzigen Krieg erklärt.
Nicht gegen den Statt - sondern gegen das Herz Israels, sein Volk, seine Kinder.
Wer diesen Unterschied nicht macht, verschließt die Augen vor der blutigen Wahrheit in Nahost.

(Bildzeitung vom 11.03.02)

08.03.02

Gebets- und Fastentag in Jerusalem

Das israelische Radio meldet heute, daß Israels sefardischer Oberrabiner Eliahu Bakshi-Doron den kommenden Mittwoch, 13.März als nationalen Gebets- und Fastentag für das Land ausgerufen hat.  Am Kotel der sog. Klagemauer  wird ein spezieller Gebetsgottesdienst abgehalten. Aufgrund der anhaltenden Gewalt im Land wurde dieses Gebet bzw. der Aufruf zum Fasten ins Leben gerufen.

Wir rufen Christen in unserem Land auf, sich diesem Gebets- und Fastentag für Israel anzuschließen!  Israel braucht Solidarität und Unterstützung in jeder Form; eine der Wichtigsten ist das Gebet!

03.02.02/ 15.00 H

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