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´┐ŻUnd ich weissagte, wie mir befohlen war, und siehe, es regte sich, und die Gebeine kamen wieder zusammen, ein jegliches zu seinem Gebein´┐Ż
Hesekiel 37,7
 

yehuda.jpg (11652 Byte)Dieses obige Wort aus Hes. 37,7 zeigt uns klar und deutlich, da´┐Ż bei der Wiederherstellung des Landes und Volkes und bei der Wiedererrichtung des Staates Israel zuvor die Knochen und Gebeine des Volksk´┐Żrpers zusammenkommen m´┐Żssen. Dann erst k´┐Żnnen nach Hes. 37,8 Fleisch, Adern, Sehnen und Haut dar´┐Żber wachsen. Bis zur Staatsgr´┐Żndung 1948 bildeten sich die Knochen als Inneres und Unsichtbares zum Skelett des israelischen Volksk´┐Żrpers und Staatsgerippes. Wie die Knochen und das Skelett bei einem Menschen unsichtbar sind, aber dem K´┐Żrper Festigkeit und Stabilit´┐Żt geben, so geschah es bis 1948 unbemerkt, leise, versteckt und heimlich: Die Juden sickerten ins t´┐Żrkische, sp´┐Żter ins englische Pal´┐Żstina ein und bauten das Skelett auf damit der zuk´┐Żnftige Staat entstehen konnte. Das hebr´┐Żische Schulwesen wurde aufgebaut, die Gewerkschaften gegr´┐Żndet, die Selbstschutzorganisation ´┐ŻHaganah´┐Ż entstand, und die uralte Sprache wurde zu neuem Leben erweckt.

Das geschah durch Elieser Ben Yehuda, der aus Litauen nach Paris ging, dort Medizin studierte und 1881 nach Jerusalem kam, um nur noch Hebr´┐Żisch zu sprechen und diese uralte Sprache wieder zu erwecken. Unter schwersten Bedingungen ging er an dieses gewaltige Werk, seine erste Frau und einige Kinder starben unter den schweren Lebensverh´┐Żltnissen in der T´┐Żrkenzeit, er selbst hatte Tuberkulose, wurde aber fast 65 Jahre alt. Als er am 16. Dezember 1922 in Jerusalem starb, hatte er in 41 Jahren das moderne Hebr´┐Żisch geschaffen, ´┐ŻIwrith´┐Ż genannt, und bereits die ersten sieben B´┐Żnde des ´┐ŻW´┐Żrterbuches der Hebr´┐Żischen Sprache´┐Ż fertiggestellt. Seine zweite Frau ´┐Żberlebte ihn 29 Jahre und machte mit den Sprachwissenschaftlern alle siebzehn B´┐Żnde zum Druck fertig.

Nun konnten die Juden, die aus 86 Sprachgruppen der Welt in Israel zusammengekommen waren, wieder ihre alte biblische Muttersprache als einheitliche Sprache sprechen. Im Jahre 1921 wurde Hebr´┐Żisch neben Arabisch und Englisch als eine der drei Landessprachen in Israel von der britischen Mandatsmacht offiziell anerkannt. Als David Ben Gurion am 14. Mai 1948 den Staat Israel proklamierte, geschah dieses in Iwrith, der neu entstandenen hebr´┐Żischen Landessprache. Heute sprechen f´┐Żnf Millionen Israelis diese Sprache als ihre Muttersprache. Die Wiederbelebung der hebr´┐Żischen Sprache war nach fast 2000 Jahren ein Wunder ohnegleichen. So wurde auch 1901 der J´┐Żdische Nationalfond zum Ankauf des Landes in Pal´┐Żstina gegr´┐Żndet. Ebenfalls wurde der j´┐Żdischehe Gewerkschaftsbund ´┐ŻHistraduth´┐Ż gegr´┐Żndet. Im Jahre 1921 war die Gr´┐Żndung der Selbstverteidigungsorganisation ´┐ŻHaganah´┐Ż, die die Grundlage f´┐Żr die heutige Armee ´┐ŻZAHAL´┐Ż wurde. Alles aber geschah geheim, unbemerkt, untergrundartig, wie es Hes. 37,7 sagt: Erst mu´┐Żten die Gebeine, das Skelett, das Gerippe entstehen, dann konnte der Staat nach au´┐Żen gegr´┐Żndet werden und an die Welt´┐Żffentlichkeit treten.

Die R´┐Żckf´┐Żhrung der in aller Welt zerstreuten Juden geschah immer in gro´┐Żen Einwanderungswellen, die im Hebr´┐Żischen ´┐ŻAlija´┐Ż genannt werden. Alija bedeutet ´┐ŻAufstieg´┐Ż, weil die Heimkehrenden nach Zion hinaufsteigen. So hei´┐Żen auch die R´┐Żckkehrer ´┐ŻOlim´┐Ż, das hei´┐Żt ´┐Żdie Hinaufsteigenden´┐Ż. Alija und Olim sind nah verwandte Worte. Folgende Einwanderungswellen brachten die Olim zu Hunderttausenden ins Land Israel. Die im Lande Israel geborenen Israelis nennt man ´┐ŻSabre´┐Ż.

Hier die wichtigsten Einwanderungswellen:

  1. Zwischen 1840 und 1880 kamen die ersten sp´┐Żrlichen Olim Gruppen nach Israel.

  2. Im Jahre 1882 war die erste gro´┐Że Alija.

  3. Die gro´┐Żen und entsetzlichen Pogrome in Ru´┐Żland l´┐Żsen im Jahre 1904 die zweite gro´┐Że Alija aus.

  4. Die Balfour-Erkl´┐Żrung l´┐Żst ab 1919 die dritte Alija aus.

  5. In den Jahren 1924-1928 geschieht die vierte Alija.

  6. Durch das Aufkommen von Hitler bringt die f´┐Żnfte Alija in den Jahren 1929-1935 ´┐Żber 100 000 Olim ins Land.

  7. Die sechste Alija wird durch die schreckliche Judenverfolgung Hitlers in Europa ausgel´┐Żst und bringt in den Jahren 1936-1940 ´┐Żber 100000 Neueinwanderer nach Israel.
     

    Als am 14. Mai 1948 der Staat Israel gegr´┐Żndet wurde, lebten ungef´┐Żhr 600000 bis 650000 Juden im Lande Israel.

  1. In den Jahren 1948-1956 kamen ´┐Żber eine Million j´┐Żdische Neueinwanderer in den jungen Staat:

1. 55 000 Olim kamen aus dem Jemen (1948-1950)

2. 25 000 Olim kamen aus Persien (194911950)

3. 7 000 Olim kamen aus Kurdistan (1950)

4. 5 000 Olim kamen aus Afghanistan (1950)

5. 35 000 Olim kamen aus Libyen (1951)

6. 130000 Olim kamen aus dem Irak/Babel (1950)

7. 25 000 Olim kamen aus ´┐Żgypten (1950-1956)

8. 35 000 Olim kamen aus der T´┐Żrkei (1949-1953)

9. 3 500 Olim kamen aus Syrien (1948-1956)

10. 15 000 Olim kamen aus Indien (1950/1951)

11. 300 000 Olim kamen aus Rum´┐Żnien (ab 1948)

12. 105 000 Olim kamen aus Tunesien (ab 1948)

13. 250000 Olim kamen aus Marokko (ab 1948)

14. 140 000 Olim kamen aus Algerien (ab 1948)

  1. Die R´┐Żckkehr der ´┐Żthiopischen Juden von 1985 bis 1991:
     
    1985 kamen 15 000 Olim aus ´┐Żthiopien
     
    1991 kamen 14 500 Olim aus ´┐Żthiopien

  1. Seit 1990 kamen fast 900000 Olim aus der fr´┐Żheren Sowjetunion, 1990 kamen alle Juden aus Albanien nach Israel.

 

09.07.03

Feierlicher Empfang f´┐Żr 330 Neueinwanderer in Tel Aviv

Ministerpr´┐Żsident Ariel Sharon hat am Morgen an einer Empfangsveranstaltung f´┐Żr 330 nordamerikanische Neueinwanderer am Ben-Gurion Flughafen bei Tel Aviv teilgenommen. Die Immigranten kamen ´┐Żber Nacht mit einem Charterflugzeug der israelischen Fluggesellschaft El Al aus New York in ihre Heimat Israel. Bei der Feier waren auch Finanzminister Benymain Netanyahu, die Ministerin f´┐Żr Integration von Neueinwanderern Tzippi Livne und der Vorsitzende der Jewish Agency Sallai Meridor anwesend. Insgesamt werden in diesem Monat 700 Neueinwanderer in Israel erwartet. Im vergangenen Jahr kamen allein aus Nordamerika rund 2.040 Juden. Nach Angaben der Jewish Agency for Israel soll die Zahl in diesem Jahr um mehr als 20% ansteigen. 30% haben vor, in den pal´┐Żstinensischen Gebieten zu siedeln, 70% lassen sich in Israel nieder, sagte Michael Landsberg vom Nordamerika-Zweig der weltweit t´┐Żtigen Organisation. F´┐Żr die Bew´┐Żltigung des organisatorischen und b´┐Żrokratischen Aufwands konnten die Einwanderer aus den USA die Hilfe der vor zwei Jahren gegr´┐Żndeten privaten Organisation Nefesh B´┐ŻNefesh (Jewish Souls United) in Anspruch nehmen. Die Vereinigung unterst´┐Żtzt in diesem Jahr den Umzug von rund 940 Amerikanern nach Israel und stellt Darlehen in H´┐Żhe von $ US 7.000 bis $ US 18.000 aus. Die Starthilfe muss nicht zur´┐Żckgezahlt werden, wenn die Immigranten l´┐Żnger als drei Jahre in Israel bleiben. Auf viele der Immigranten warten bereits Familienangeh´┐Żrige in Israel. ´┐ŻWir sind Juden, und ich f´┐Żhle mich hier zuhause´┐Ż, sagt die 27j´┐Żhrige Amerikanerin Tali Berman, die von ihrer Familie und ihrer Gro´┐Żmutter in Israel erwartet wird. Die junge Mutter m´┐Żchte in Israel mit autistischen Kindern arbeiten. Ob sie sich um die Gewalt im Nahen Osten Sorgen mache? ´┐ŻNein´┐Ż, sagt Tali, ´┐Żjetzt, wo sich die Situation zu bessern scheint, ist es um so mehr an der Zeit, das Existenzrecht des j´┐Żdischen Staates in Anspruch zu nehmen.´┐Ż (Ha´┐Żaretz)

´┐Ż Botschaft des Staates Israel, 2003

 

04.07.03

Vergessene Fl´┐Żchtlinge

Jahrzehntelang wurde das Problem der j´┐Żdischen Fl´┐Żchtlinge aus den arabischen Staaten totgeschwiegen. Das soll sich jetzt, vor dem Hintergrund des Nahost-Friedensprozesses, drastische ´┐Żndern.

Link:

Der vergessene Exodus

Heimatlosland

Die vergessenen Fl´┐Żchtlinge

16.02.03

20.000 Juden aus ´┐Żthiopien kehren heim

Link:

Israel erlaubt Einwanderung

10.07.02

´┐Żber 400 R´┐Żckkehrer aus den USA machen Alija 

Gestern landete in Tel Aviv eine ELAL-Maschine mit ´┐Żber 400 Neueinwanderer aus den USA. Sie werden k´┐Żnftig in Israel leben. Die Initiative ging von der j´┐Żdischen Organisation Nefesh B'Nevesh aus, die ihren Sitz in Florida hat. Rabbi Joshua - verantwortlich f´┐Żr diese Alija - m´┐Żchte k´┐Żnftig bis zu 4 Flugzeuge voll mit R´┐Żckkehrer in das Heilige Land bringen. Bisher sind rund 1.000 Juden aus den USA nach Erez Israel zur´┐Żckgekehrt.

Buchst´┐Żblich erf´┐Żllt sich das Wort, das schon der Prophet Jeremia gesprochen hat (Jeremia 31,10): "H´┐Żrt das Wort des Herrn, ihr Nationen, und meldet es auf allen fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat wird es wieder sammeln und es h´┐Żten wie ein Hirte seine Herde."

20.04.02

Statistik 2002

Wie das statistische Amt Israels anl´┐Ż´┐Żlich des 54. Tages der Unabh´┐Żngigkeitserkl´┐Żrung Israels bekannt gab, ist die Bev´┐Żlkerung Israels auf 6,5 Mio. Einwohner angewachsen. Die zum Gr´┐Żndungsjahr gez´┐Żhlte Bev´┐Żlkerung (806.000 Einwohner) wuchs j´┐Żhrlich durchschnittlich um 4 %. ´┐Żber 2 Mio. Einwanderer leben heute in Israel was 37 % der weltweiten Juden entspricht.

Die gr´┐Ż´┐Żte Gemeinde von Juden lebt nach wie vor in den USA.

24.01.02

Alija aus Argentinien

Am 23.01.02 sind weitere 62 Juden aus Argentinien nach Israel gekommen, die Alija gemacht haben. Einer der Teilnehmer sagte: "Wir kommen aus der Generation, die von sich sagen kann 'Ich hatte'; ich hatte eine Wohnung, einen Job, ein Auto. Wir hoffen hier in Israel die 'Ich habe' Generation zu sein. Wir wollen unser Leben in Israel erfolgreich gestalten.

Israels Premierminister Ariel Scharon, der die Neueinwanderer begr´┐Ż´┐Żte, entgegnete: "wir sind in einer wirtschaftlich sehr schwierigen Lage...Aber ich m´┐Żchte Euch auch mitteilen, da´┐Ż wir schon h´┐Żrtere Zeiten hinter uns gebracht haben. Aber ihr seid jetzt Zuhause. Wir helfen, wo wir nur k´┐Żnnen."

Nach Angaben der Jewish Agency sind seit Mitte Dezember 2001 bisher 209 Juden nach Israel emigriert. Von den rund 200.000 in Argentinien lebenden Juden haben sich in den ersten 4 Wochen des Januar 2002 rund 3.600 Menschen ´┐Żber die M´┐Żglichkeit der Alija informiert.

 

 

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