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Aktuelle Tagesnachrichten lesen Sie in den nachfolgenden Links 
(bitte jeweils  anklicken!)

Botschaft des Staates Israel in Deutschland

Israelnetz

Nahostfocus

ICEJ - Internationale christliche Botschaft Jerusalem

Nai - Nachrichten aus Israel

IDF - Israel Defense Forces (Englisch)

Live aus Israel - aktuelle Nachrichten hören (bitte Logo anklicken!)

Videos und Flashpräsentationen sehen Sie im nachfolgenden Link (bitte anklicken!)

Videos

13.11.03

Veranstaltungshinweis

Mit der Angst leben - Zivilisten im Terrorkrieg
Ständige Angst vor Bombenanschlägen (aus: HAARETZ, 6.4.02)

Allein zwischen dem 27. September 2000 und dem 8. Oktober 2003 wurden 641 Israelis durch Angriffe palästinensischer Terroristen ermordet (ohne Todesfälle der israelischen Armee). Darunter waren 109 Kinder. Insgesamt wurden im selben Zeitraum 892 Israelis getötet, 609 Männer und 283 Frauen. Bei einer vergleichbaren Hochrechung würde das 12.265 Toten in Deutschland entsprechen, davon 1.499 Kinder und Jugendliche. Wie reagieren Menschen in Israel auf diese schrecklichen Erfahrungen? Welche Hilfe erhalten von Terroranschlägen Betroffene? Ist ein Alltagsleben angesichts der ständigen Bedrohung möglich?
Die gemeinnützige ‚Organisation für Terroropfer in Israel’ versucht, Opfern von Terroranschlägen zu helfen, mit ihrem tiefen Schmerz, dem Schock und dem Zorn umzugehen? Ein Netzwerk von Helferinnen und Helfern steht rund um die Uhr zur Verfügung, um psychologischen, seelsorgerischen und rechtlichen Beistand zu leisten.
Michel Elharar aus Israel, Initiator und Vorsitzender der Organisation, wird aus der alltäglichen Praxis der Hilfsprojekte für Terroropfer erzählen, Schwierigkeiten und Chancen dieser Arbeit darstellen und über die aktuelle Situation in Israel berichten. 

Termin: Montag, 1.12.03/ 19.30 H
Ort: Centrum Judaicum, Vortragssaal 3. Etage
Oranienburgerstr. 29, Berlin-Mitte
Deutsch-Israelische Gesellschaft – AG Berlin, Berlin
Tel. 030-28395215, Fax 030-28395-116, Email schalom@digberlin, www.digberlin.de

12.11.03

Unterschriftenaktion

Am 22. November findet dieses Jahr auf dem Berliner Ku’damm wieder die sogenannte "Al Quds-Demonstration" statt, die größte jährliche antiisraelische Demonstration in Deutschland aus dem Spektrum der organisierten Islamisten (u.a. Hizbollah ). Seit 1995 findet diese Demonstration mit einigen tausend Teilnehmern ohne jede öffentliche Kritik statt. Das soll dieses Jahr anders werden.  Das gemeinsame Eintreten gegen Antisemitismus und eine politische Bekämpfung von Islamismus richtet sich dabei auch explizit gegen eine rassistische Stigmatisierung von Muslimen.  Schicken Sie dazu bitte eine email an alqudsgegenaufruf@yahoo.de (Deadline: 17.11., 11.00 Uhr, bitte mit Vorname Name, Organisation/Beruf/Position, Wohnort). 

Link:

email: alqudsgegenaufruf@yahoo.de

10.11.03

Grundsteinlegung für das neue jüdische Zentrum in München

Link:

Das jüdische Zentrum

Jüdisches Leben kehrt in die Mitte der Stadt München zurück

Diese Stadt läßt sich nicht einschüchtern

Im Herzen Deutschlands

In der Heimat angekommen

Die offizielle Website des Projektes "Jüdisches Zentrum"

Jakobsplatz

Das Spendenkonto für den Zentrumsbau:
Stadtsparkasse München, Konto 401042, BLZ 70150000 Kennwort: "Jüdisches Zentrum Jakobsplatz" (Spenden sind nach §10b EStG steuerlich abzugsfähig!)

10.11.03

Antisemitische Töne in Auseinandersetzung um NS-Drama in Erlangen

Das Theater Erlangen plant für den 16. November die Premiere des NS-Dramas „Die Wölfe" von Hans Rehberg. Trotz heftiger Proteste aus dem In- und Ausland, u. a. von Ralph Giordano, Günter Kunert, Lea Rosh, und Gerhard Zwerenz, trotz dringender Bitten der jüdischen Gemeinden in Erlangen und Nürnberg und trotz eines Appells des „Erlanger Bündnisses für den Frieden", dem zahlreiche Parteien, Gewerkschaften und Verbände angehören, und der öffentlichen Aufforderung des Erlanger Oberbürgermeisters Dr. Siegfried Balleis (CSU) an die Intendantin Sabina Dhein, das Stück vom Spielplan zu nehmen, hält das Theater an der geplanten Aufführung fest. Ein viel zu lange schon verschlossenes „Giftschränkchen" wolle sie öffnen, verkündet die Intendantin, es ginge um „Experimente" und einen überfälligen „Tabubruch", sekundieren der Regisseur des Stücks Marc Pommerening und der Dramaturg Sven Klein. Als Verfechter der Freiheit der Kunst möchten sie in großen sehr geneigten bürgerlichen Publikum das Nazistück in einer Inszenierung zeigen, die sowohl den „widersprüchlichen Gehalt des komplexen Werkes" als auch die „ambivalente Haltung" des Autors zum nationalsozialistischen Regime verdeutlichen soll. Unterstützung für dieses „Experiment" bekommen sie von Günther Rühle, der 1986 am Schauspielhaus Frankfurt/Main mit der geplanten Aufführung des Stücks „Der Müll, die Stadt, der Tod" für einen Theaterskandal gesorgt hat. Seiner Meinung nach handelt es sich bei Hans Rehberg um einen Autor, der „möglicherweise der Revision bedarf". Die Fronten in der Auseinandersetzung um das Stück sind äußerst verhärtet. Die Befürworter pochen auf die „Freiheit der Kunst" und darauf, sich als „mündige Bürger" selbst mit dem Stück auseinandersetzen zu dürfen. Jegliche Bedenken werden sofort empört mit dem Vorwurf, man wolle „Zensur" ausüben, zurückgewiesen. Als Theaterwissenschaftlerin ist mir der NS-Dramatiker Hans Rehberg und sein „Werk" aus einschlägigen Seminaren über NS-Theater bekannt. Er war von 1930 bis 1945 einge-schriebenes NSDAP-Mitglied. Seine Karriere als Dramatiker begann mit dem Machtantritt der Nazis. Seine Preußendramen und andere Bearbeitungen heroischer historischer Stoffe tragen offen propagandistische Züge. 1939 trat Rehberg als Verfasser einer Hymne „An den Führer" in Erscheinung und 1940 verfasste er eine England feindliche und antisemitische Hörspieltrilogie mit dem Titel „Suez. Faschoda. Kapstadt", deren Ausstrahlung den Frankreichfeldzug propagandistisch begleitete. 1944 hatte sein Durchhaltedrama "Die Wölfe" am Theater in Breslau Premiere, nachdem es anstandslos sowohl die politische als auch die militärische Zensur passiert hatte und das Oberkommando der Wehrmacht dem Stück gar „Kriegswichtigkeit" attestiert hatte. Die Aussage des Stückes ist eindeutig: Es verherrlicht den Angriffs- und Vernichtungskrieg der Nazis und verklärt den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland. Es ist in seiner ganzen Aussage zutiefst menschenverachtend und widerlich. Es ist mir völlig unbegreiflich, wie heutzutage ein Theater im demokratischen Deutschland auf die Idee kommen kann, ein solches Stück spielen zu wollen, zumal sich seine Aussagen weder neutralisieren noch in ihr Gegenteil verkehren lassen. Eine künstlerische Diskussion über das Stück erscheint mir müßig. Vom politischen Stand-punkt aus betrachtet, ist die geplante Inszenierung dazu angetan, Öl ins Feuer der Neonaziszene zu gießen, die in Mittelfranken leider sehr rege ist. Was mir in der aktuellen Auseinandersetzung größte Sorgen bereitet, ist der zunehmend antisemitische Ton, der sich in die Debatte mischt. Beispiele: „Die deutsche Bühne" schreibt in ihrem Erlangen-Bericht in der aktuellen Ausgabe: „Über die Bedingungen für die Freiheit der Kunst wird man in Erlangen wohl erst wieder grundsätzlich reden können, wenn Ralph Giordano das Interesse verloren und den Briefwechsel eingestellt hat." „Die Welt" vom 7.11. schreibt: „Ohne den Sachverhalt näher zu kennen entfachten prominente NS-Opfer per Ferndiagnose Stürme der Vorverurteilung und Unterstellung („Versöhnung mit den Tätern auf den Rücken der Opfer" Zitat von Ralph Giordano)) Prompt bekamen die Stadtväter kalte Füße..." Vollends unerträglich wird es in den „Leserbriefen". Beispiele: „Erlanger Nachrichten" 9.10.03: „Wenn also ein Herr Giordano ein Stück aus welchen Gründen auch immer, nicht mag, braucht er es sich nicht anzuschauen. Aber er hat in keinster Weise das Recht, zu bestimmen, was andere Menschen sehen dürfen und was nicht. Der nächste Schritt in diese Richtung wäre ja dann wohl, dass irgendwelche selbst ernannten geistig-moralischen Autoritäten bestimmen, was man in diesem Land sehen darf, mit der schon bekannten unschönen Konsequenz der Bücherverbrennung." „Erlanger Nachrichten": „Leider ist die Erlanger Stadtspitze vor einer Hand voll „Grünen" und der jüdischen Gemeinde eingeknickt und hat das Stück abgesetzt.... und künftig werden uns Leute wie Giordano und das so genante Friedensbündnis auch noch vorschreiben, welche Fernseh- oder Rundfunksendungen wir einschalten dürfen." Übel auch die Reaktionen von Passanten, die am Infostand des „Erlanger Bündnisses für den Frieden" vor ein paar Tagen stehen geblieben sind. Wir sollten doch lieber über „die Verbrechen der Juden" reden. Es ist ein völlig aussichtsloses Unterfangen auf jede dieser Äußerungen einzeln reagieren zu wollen. Die nachhaltigste Lösung des Problems scheint mir immer noch darin zu bestehen, die Absetzung der „Wölfe" zu erzwingen. Dann hätten sich die Feinde der Demokratie nicht durchgesetzt und wir würden potentielle Nachahmungstäter (Söhne, Enkel, usw.) davon abhalten dieses oder jenes braune Werklein von Papa oder Opa aus der Schublade zu ziehen. Dazu möchte ich Sie herzlich um Ihre Unterstützung bitten. Sie helfen uns mit Protestmails an: Die Intendantin des Theaters Erlangen, Frau Sabina Dhein Email: sabina.dhein@stadt.erlangen.de Kopien an den OB Dr. Balleis Email: siegfried.balleis@stadt.erlangen.de und den Kulturreferenten Dieter Rossmeissl Email: dieter.rossmeissl@stadt.erlangen.de 

(c)/ Quelle: Honestly concerned

09.11.03

Der 9. November

Link:

Ein deutsches Datum

Ein Tag im November

08.11.03

Reichspogromnacht vom 9.November 1938

Aus Anlass des Gedenktages an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 im nachfolgenden Link die Rede, die Ralph Giordano im September anlässlich der Verleihung des Leo-Baeck-Preises gehalten hat und in der er sich mit seiner und Deutschlands Geschichte und seinem Verbleib in Deutschland nach dem Krieg auseinandersetzt.

Link:

Warum ich in Deutschland geblieben bin 

08.11.03

Antisemitismus

Der neue globale Antisemitismus gibt den Juden Schuld an allem, sei es die Weltrevolution oder die Machenschaften an der Wall Street.

Link:

Die Juden und ihre Feinde

Der nächste Hohmann kommt bestimmt

Lieber Täter als Opfer

Lehrstück Hohmann - der Antisemitismus frisst sich in die politische Mitte

Die CDU hat kein Antisemitismusproblem

Hohmann-Rücktritt wäre nur Placebo-Pille

04.11.03

17. jüdische Kulturtage München 

15. bis 25. November 2003 Vom Ba’al Schem Tow zur Goldenen Medine Vorprogramm: Di 04.11. 20.00 Uhr Allotria/Künstlerhaus Präsentation der Jüdischen Kulturtage Retrospektive/Vorschau 2003, Musik: Gefilte Fish Sa 15.11. 19.30 Uhr Gasteig Eröffnungskonzert: Leipziger Synagogalchor Synagogalmusik, jiddische und hebräische Folklore So 16.11. 19.30 Uhr Gasteig Klezmer Nova, Paris La nouvelle façon de jouer Klezmer Mo 17.11. 18.00 Uhr Gasteig Dokumentarfilm Klezmer on Fish Street Mo 17.11. 20.00 Uhr Gasteig New York meets Munich Klezmer-Jam-Session: Yale Strom, Andy Arnold and Friends Di 18.11. 20.00 Uhr Allotria/Künstlerhaus Karsten Troyke singt Klezmer Chansons Mi 19.11. 20.00 Uhr Gasteig Oberkantor Shmuel Barzilai, Wien Jüdischer Belcanto Do 20.11. 20.00 Uhr Gasteig Moshe Kahn & The Klezmer Connection Geschichten vom Ba’al Schem Tow mit Klezmer Sa 22.11. 19.00 Uhr Gasteig Jiddisch in New York heute Vortrag und Buchvorstellung von Boris Sandler, New York So 23.11. 19.30 Uhr Gasteig The Bagels & Band, Berlin „Jewels - Swinging Yiddish Traditionals” Mo 24.11. 20.30 Uhr Theater Blaue Maus Der Jazzdirigent Theaterstück von Wolfgang Sréter Di 25.11. 20.00 Uhr Allotria/Künstlerhaus Die Kabbala Vortrag / kabbalistische Lieder von und mit Kantor Richard Ames, Graz, Aylin Aykan (Piano) 5. - 26.11./ 8-17.00 Uhr Kreisverwaltungsreferat Ausstellung „Haymatloz – Exil in der Türkei 1933-1945“ Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V., München Infos unter: Tel.: 22 12 53, Fax 2 28 93 99, E-Mail: juedischekulturmuenchen@ t-online.de oder www.juedischekulturmuenchen.de Karten für Gasteig bei allen bekannten Vorverkaufstellen; für Künstlerhaus: jourfixe-muenchen.de Tel. 444 09 206; für Theater Blaue Maus: Tel. 18 26 94

04.11.03

EU-Zahlungen an die PA

Warum die Fraktionsführungen des EU-Parlaments einen Ausschuß zur Untersuchung der EU-Zahlungen an die Palästinensische Autonomiebehörde verhindern wollen.

Link:

Front gegen Israel

04.11.03

Permanente antiisraelische Medienberichte zeigen Wirkung 

Nicht vom Iran, nicht von Nordkorea, nicht von Afghanistan, nicht von Syrien - nein, von Israel gehe die größte Gefahr für den Weltfrieden aus;. Das jedenfalls glauben 65 % der Deutschen und 59 % der Europäer wie eine repräsentative Umfrage unter 7.500 Bürgern der EU ergeben hat. 

Die permanente antiisraelische Berichterstattung in einem Großteil der deutschen bzw. europäischen Medien verfehlt ihre Wirkung nicht.

Unterstützen Sie die Petition des Simon Wiesenthal Centers die Sie im nachfolgenden Link abrufen können.

Link:

Petition des Simon Wiesenthal Centers

Bericht

Der koloniale Blick

Antisemitismus in der EU

Den ganzen Report der EU lesen sie in dem nachfolgenden Link:

Iraq and peace in the world

04.11.03

Das geschichtsrevisionistische Weltbild des Abgeordneten Marin Hohmann

Link:

Der Gotteskrieger

31.10.03

 CDU-Abgeordneter: Juden als Tätervolk 

Der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann löste am Donnerstag mit antisemitischen Aussagen Empörung in Deutschland aus. Er hatte die Juden wegen ihrer Rolle im Stalinismus als „Tätervolk“ bezeichnet. Nach Angaben des Wochenmagazins „Der Spiegel“ zitierte die ARD den CDU-Politiker mit den Worten: „Mit einer gewissen Berechtigung könnte man im Hinblick auf die Millionen Toten dieser ersten Revolutionsphase nach der Täterschaft der Juden fragen.“ Weiter sagte Hohmann, Juden seien in großer Anzahl sowohl in der Führungsebene als auch bei Tscheka-Erschießungskommandos aktiv gewesen. „Daher könnte man Juden mit einiger Berechtigung als Tätervolk bezeichnen. Das mag erschreckend klingen. Es würde aber der gleichen Logik folgen, mit der man Deutsche als Tätervolk bezeichnet“, sagte Hohmann laut Hessischem Rundfunk. In den ARD-Tagesthemen bekräftigte Hohmann seine Haltung zum Vergleich von Nationalsozialismus und Stalinismus: „Es soll keiner sich erheben über den anderen. Ich fordere für uns als Deutsche Gerechtigkeit ein.“ Er fügte hinzu: „Wir sollten uns nicht definieren als Tätervolk, als die, die Auschwitz verursacht haben“. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, sprach von einem „Griff in die unterste Schublade des widerlichen Antisemitismus“. Die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel teile seine Auffassung, so Spiegel. CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer erklärte, er habe Hohmann aufgefordert, sich so schnell wie möglich zu entschuldigen, lehnte einen sofortigen Fraktionsausschluss jedoch ab. Der SPD-Abgeordnete Dieter Wiefelspütz vertrat eine härtere Linie: „Es gibt keinen Platz für Antisemiten im Deutschen Bundestag.“ 

(c)/ Quelle: ICEJ

Stimmen zum Thema:

"Diese Aussagen eines Politikers sind die Fortsetzung antisemitischer Denkweise schlimmster Sorte" (EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber)

Ein Politiker muß zu allererst wissen daß "unsere Kultur von jüdisch-christlichen Wurzeln her kommt" (Landesbischöfin von Hannover, Margot Käßmann)

Ergänzende Links:

CDU Parlamentarier nennt Juden "Tätervolk"

CDU-Abgeordneter bezeichnet Juden als "Tätervolk"

Vollständige Rede Hohmanns   (*)

Antisemitismus: CDU-Politiker zum Rücktritt aufgefordert

Täter

Hohmann entschuldigt sich

Zentralrat der Juden stellt Strafanzeige gegen Hohmann

Der Gotteskrieger

Weggetreten

Huber (EKD-Vorsitzender) für Ausschluss Hohmanns

EKD-Chef Huber fordert härtere Konsequenzen

Schröder bezeichnet Hohmann-Rede als gefährlich

Schimon Stein: "Die CDU muß Hohmann zur Mandatsaufgabe auffordern"

Interview Schimon Stein hören

Neue Vorwürfe gegen CDU-Abgeordnete

CDU wegen Hohmann-Affäre unter Druck

"Die Juden sind kein Tätervolk"

Lehrstück Hohmann

Hohmann-Rücktritt wäre nur Placebo-Pille

Ihre Protestbriefe können Sie an folgende email Adressen senden:

email Martin Hohmann: 
martin.hohmann@bundestag.de

email Angela Merkel, Parteichefin der CDU: angela.merkel@bundestag.de

Per Post: Deutscher Bundestag, 11011 Berlin, Tel. 030-22774206
Fax 030-22776725 oder: Wahlkreisbüro: August-Rosterg-Str. 10, 
36119 Neuhof Tel. 06655/4302, Fax 06655/74302

(*)Link als Hinweis zu Dokumentationszwecken; wir distanzieren uns ausdrücklich von den gedruckten Inhalten dieser Seite

31.10.03

Linktipp zum Thema Antisemitismus

Link:

Antisemitismus läßt den Verstand verlieren

Lehrstück Hohmann - der Antisemitismus frisst sich in die politische Mitte

31.10.03

Linktipp zu dem Film "Drei Kugeln und ein totes Kind - wer erschoss Mohammed Al-Dura?"

Link:

Wahrheit unter Beschuss

31.10.03

Linktipp zum Thema Friedensverhandlungen/ Genfer Abkommen

Link:

Der Gewinner ist Arafat

28.10.03

Christlicher Standpunkt zum Thema Israel

Ein interessanter Artikel des Nahostkorrespondenten Johannes Gerloff, Jerusalem

Link:

Jenseits von Schwärmerei und Ablehnung

28.10.03

Linktipp zum Thema: Globalisierungsgegner

Link:

Blondes Ächzen

27.10.03

Baustopp am Holocaust-Mahnmahl in Berlin

Link:

Die Grenze ist ganz klar Zyklon B

Anstand und Gedächtnis - Der Kommentar

27.10.03

Linktipp zum 11.9. und dem Krieg gegen den Terror

Link:

Krieg der Welten

27.10.03

Libanon, Syrien, Iran, Sudan und der Weg der Hisbollah

Link:

Die Israel-feindliche Hisbollah greift jetzt nach Afrika

24.10.03

Kommentar zur Hetzrede des malaysischen Ministerpräsidenten gegen über das sog. "Weltjudentum"

Link:

Kein jüdischer Staat mehr?

24.10.03

Die Bedeutung Jerusalems für Israel

Link:

Tempelberg wichtiger als Friede

24.10.03

Parlamentarier fordert: Bessere Kontrolle der deutschen Zahlungen an die Palästinenser

Link:

Interview mit Reinhold Robbe (SPD)

24.10.03

Veranstaltungshinweis: Israeltag

"Israel im Brennpunkt der Zeit"

Wo: Bad Liebenzell/ Schwarzwald, Kurhaus
Wann: Sonntag, 16.11.03/ 10.00 H

Anmeldung bei: Schechinger Tours

schechingertours@aol.com

24.10.03

Hintergrundberichte aus Israel

Link:

Schwierige Tage für Jerusalem

Tempelberg wichtiger als Friede

Jerusalem-Washington-Brüssel

24.10.03

Juden und Katholiken

Link:

Katholisch-jüdische Beziehungen viel enger

23.10.03

Außenminister Silvan Shalom besucht Gedenkstätte in Sachsenhausen

Zum Auftakt seines ersten Besuches in Deutschland hat Ministerpräsident Silvan Shalom am Mittwoch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen besucht. In seiner Rede anlässlich der Kranzniederlegung in erinnerte der Außenminister an „unsere gemeinsame Verpflichtung, alle antisemitischen und rassistischen Erscheinungen jeglicher Art, in ihrem alten oder neuen Gewand, schon bei ihrem ersten Auftreten auszumerzen“: „Von diesem Ort aus, neben den verkohlten Überresten der national-sozialistischen Vernichtungsmaschinerie, von einem Ort, an dem Tausende ermordet und weitere Tausende nur deshalb in den Tod geschickt wurden, weil sie Juden waren, rufe ich dazu auf, den Antisemitismus, wo immer er auftritt, zu verurteilen und zu bekämpfen. Dies ist ein moralisches und historisches Gebot für alle Menschen.“ 

(c)/ Quelle: Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

23.10.03

IAF widerlegt Massaker-Behauptung in Gaza 

Die israelische Luftwaffe (IAF) veröffentlichte am Dienstag Aufnahmen eines ferngesteuerten unbemannten Beobachtungsflugzeugs, welche palästinensische Behauptungen eines Massakers beim IAF-Luftschlag auf ein Terroristenfahrzeug im Nusseirat-Flüchtlingslager im Gazastreifen widerlegen. Als am Montagabend Mitglieder einer Hamas-Terrorzelle den Grenzzaun zwischen dem Gazastreifen und Israel nahe der israelischen Ortschaft Nahal Oz passieren wollten, wurden zwei Terroristen, die einen Bombengürtel trugen, von Soldaten der israelischen Streitkräfte (IDF) erschossen. Die Soldaten verfolgten dann ein Auto, in dem sich weitere Mitglieder derselben Terrorzelle befanden. Kampfhubschrauber zerstörten das Fahrzeug im dicht bevölkerten Nusseirat-Flüchtlingslager, Hamas-Führer Imad Akel und drei weitere Hamas-Terroristen kamen ums Leben. Nach dem Angriff hatten palästinensische Quellen berichtet, acht Menschen seien getötet und über 80 verwundet worden, als Kampfhubschrauber eine Rakete auf das Auto und eine weitere auf eine Menge von Zivilisten abfeuerten, die sich um das brennende Fahrzeug scharten. Die Luftaufnahmen zeigen jedoch, dass sich für einen Zeitraum von über zwei Minuten nach Abschuss beider Raketen auf das Auto nur ein bis zwei Personen in der Umgebung aufhielten, weit von der Einschlagstelle entfernt. Israelische Sicherheitsexperten erklärten am Dienstag, dass es sich bei mindestens sieben Palästinensern, welche im Rahmen einer Serie von fünf Luftschlägen auf Hamas-Ziele im Gazastreifen am Montag getötet wurden, um Hamas-Terroristen handelte. IDF-Sprecherin Ruth Jaron bedauerte den Tod von Zivilisten, deren genaue Zahl weiter umstritten ist. 
Internationale Reaktionen auf Gaza-Luftschläge:Weder BBC noch CNN berichteten auf ihren Internetseiten am Mittwoch über das neuste israelische Aufklärungsvideo, vielmehr war Schwerpunkt ihrer Berichterstattung die internationale Verurteilung des Baus des israelischen Sicherheitszaunes um Judäa und Samaria in der UN-Generalversammlung am Dienstag. Mit 144 zu vier Stimmen und 12 Enthaltungen wurde die UN-Resolution angenommen, alle 15 EU-Mitglieder stimmten dafür. Ein gleichartiger Zaun, nämlich der um den Gazastreifen, hatte Montagabend die Hamas-Terroristen davon abgehalten, nach Israel einzudringen und sich dort in die Luft zu sprengen. Palästinenserführer Jassir Arafat rief unterdessen am Dienstag zu dringenden internationalen Interventionen auf, um weitere Luftschläge in Gaza zu verhindern. Er bezeichnete die IDF-Militäraktionen als „militärischen Wahnsinn, mit dem sie versuchen, das Heilige Land und sein unerschütterliches Volk zu zerstören.“ Die USA hielten sich ihrerseits mit heftiger Kritik zurück, die unverzüglich von der EU und Russland geübt wurde. Washington beschränkte sich darauf, Israel daran zu erinnern, dass Schritte zur Verhinderung ziviler Opfer unternommen werden müssten. Gleichzeitig wäre Israel nicht gezwungen, gegen Terroristen vorzugehen, wenn die Palästinenser selbst entsprechende Schritte unternähmen. 

(c)/ Quelle: ICEJ

23.10.03

20 Jahre Or Torah Stone 

Der Verein der Freunde von Or Torah Stone e.V. begeht am kommenden Wochenende in München und Stuttgart die Feierlichkeiten des 20jährigen Bestehens der Bildungsstätten von Or Torah Stone. Die Bildungsstätten sind Brücken zwischen Israel und der Diaspora. Die Rabbiner, die dort das Amiel-Programm absolviert haben, leisten als junge, engagierte Rabbiner auch in Deutschland einen wertvollen Beitrag für die Zukunft Israels. Sie begeistern Juden für das Judentum, informieren und leisten Hilfe bei der Integration. Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, um auch ihnen einen Zugang zu der Tradition, Philosophie und der Religion des Judentums und zur Geschichte des Staates Israel zu eröffnen. Diese Arbeit ist für den Zionismus des 21. Jahrhunderts unentbehrlich. Die Feiern finden am Samstag, den 25. Oktober um 20.00 Uhr in der Israelitischen Kultusgemeinde, Reichenbachstr. 27 in München, sowie am Sonntag, den 26. Oktober in der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, Hospitalstr. 36 in Stuttgart, statt. Das Programm wird musikalisch begleitet von dem bekannten Sänger Joshua Nelson. Weitere Informationen zu der Arbeit von Or Torah Stone e.V., Reservierungen für die Jubiläumsfeiern und zu Unterstützungsmöglichkeiten: Freunde der Or Torah Stone e.V., Delpstr. 11, 81679 München, Telefon 089 99818968, Fax: 089 99818969, ortorahstone@t-online.de 

23.10.03

„Ausgerechnet Israel? Prominente Deutsche über einen wichtigen Partner“

Weshalb lohnt es sich, mit Israel und Israelis zusammenzuarbeiten? Diese Frage beantworten 20 gewichtige und nicht nur bekannte deutsche Prominente aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Politik, Diplomatie, Militär und Theologie. Der einführende Beitrag des Herausgebers Michael Wolffsohn gilt der Geschichte und ihren „Lehren“ in der realen Wirkung auf das Verhältnis zwischen Deutschen, Juden und Israelis. Ziel des Buches ist die Versachlichung der Beziehungen zwischen Deutschland und Israel: „Israel ist ein wichtiger Partner. Ist Israel wichtiger als China? Wohl kaum. Aber über Israel hört, liest und streitet man sich mehr. Dieses Land lässt kaum jemanden kalt, selbst in dieser ‚coolen’ Gesellschaft. Dafür gibt es viele Gründe. Sie haben mit ‚den Juden’ zu tun, denen das ‚Christliche Abendland’ nie gleichgültig begegnete, und nach dem millionenfachen Judenmord des ‚Holocaust’ ist Indifferenz völlig ausgeschlossen. Das alles wird in diesem Buch nicht wiederholt, sondern vorausgesetzt. Unser Ansatz ist ganz und gar pragmatisch. Jeder unserer prominenten Autoren beantwortet aus seiner beruflichen oder menschlichen Erfahrung die Frage: ‚Weshalb lohnt es sich, mit Israel und Israelis zusammenzuarbeiten?’ Die Sicht der Prominenten könnte den Bürgern dieses Landes hilfreich sein, um das eigene Israelbild nachzuprüfen oder vielleicht auch zu verändern, zumindest neu nachzudenken. Israel ist derzeit weder in Deutschland noch in Europa oder der übrigen Welt sehr beliebt, es hat keine ‚Konjunktur’. Konjunkturritter zeichnen heute eher Zerrbilder von Israel, selten Realbilder. Hier geht es allein um die Realität.“ (Aus dem Vorwort) Ausgerechnet Israel? Prominente Deutsche über einen wichtigen Partner, von Michael Wolffsohn 

(c)/ Quelle: Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

20.10.03

Interview mit Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates der Juden

Link:

Paul Spiegel: "Wir sind auf dem Weg zur Normalität"

19.10.03

Demo gegen braunen Sumpf: 1.000 Münchner demonstrieren gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus

Link:

Kein Rückhalt für den braunen Sumpf

Rote Karte für die Braunen

19.10.03

Solidarität für das Jüdische Zentrum in München

Link:

Ein Signal für das jüdische Zentrum

19.10.03 

4.000 christliche Pilger bei Friedensdemonstration in Israel

Rund 4.000 Christen aus mehr als 70 Ländern, darunter 1.000 Christen aus Israel, haben am vergangenen Dienstag an einer Demonstration zum Laubhüttenfest in der israelischen Hauptstadt Jerusalem teilgenommen. Die Parade wurde von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) organisiert. Nach Angaben der Organisation kommen seit 1980 jährlich christliche Pilger zu Sukkoth nach Jerusalem, um für den Frieden Jerusalems zu beten. In Israel wurde die Demonstration als Zeichen der Solidarität mit dem jüdischen Volk in Zeiten der Gewalt und des Terrors gewürdigt. (Israelinsider) 

 (c)/ Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

19.10.03

Palästinensischer Mob setzt Josephgrab in Brand 

Kurz nachdem israelische Soldaten Hunderten religiösen Juden erlaubt hatten, das Josephgrab in Nablus (Sichem) am Donnerstagmorgen zu besuchen, erschienen palästinensische Jugendliche vor Ort und steckten die Heilige Stätte in Brand. PA-Feuerwehrleute löschten kurz darauf die Flammen. Es war erst das vierte Mal, dass Juden die Erlaubnis erteilt worden war, am Grab zu beten, seit ein palästinensischer Mob die Stätte im Oktober 2000 verwüstet hatte. Durch die Plünderung wurde damals die Evakuierung eines israelischen Grenzpolizisten verhindert, der infolgedessen verblutete. 

(c) / Quelle: ICEJ

19.10.03

Linktipp zum Thema Nationalsozialismus

Link:

Abschied vom Phantom Hitler

17.10.03

Reaktionen auf die antijüdischen Äußerungen von Malaysias Ministerpräsidenten 

Nach scharfer Kritik von Seiten der USA und der Europäischen Union an den Aussagen des Ministerpräsidenten von Malaysia Mahathir Mohammed, dass die „Juden die Welt regieren“, hat sich der Regierungschef am Freitag für alle Missverständnisse entschuldigt und behauptet, dass er nicht beabsichtigt hatte, jemanden anzugreifen. Daraufhin teilte das Außenministerium in Jerusalem mit: „Es ist beschämend, dass Dr. Mahathir Mohammed in einer Rede, die vorgab, Lösungen für die Probleme der Muslimischen Welt im 21. Jahrhundert zu suchen, sich nicht zurückhalten konnte und auf Schmähungen, Unterstellungen und glatte Lügen aus der klassisch antisemitischen Propaganda zurückgriff. Die Welt hat in der Vergangenheit erlebt, wohin solch grausame Rhetorik führen kann. Dr. Mohammeds Bemerkung zum Holocaust war eine Entweihung des Gedenkens an die sechs Millionen unschuldigen Opfer des Antisemitismus. Dr. Mohammeds Rede gereichte weder ihm selbst noch den anwesenden Zuhörern zur Ehre. Wir rufen die aufrechten Menschen und Staaten innerhalb und außerhalb der Muslimischen Welt dazu auf, das Heraufbeschwören derselben antisemitischen Ideen, die zum schlimmsten Massenmord in der Menschheitsgeschichte geführt haben, aufs schärfste zu verurteilen.“ Das deutsche Auswärtige Amt wies das Statement Mahathir Mohammeds als „völlig inakzeptabel“ zurück und bestellte den Geschäftsträger von Malaysia in Berlin ein, um auf das Schärfste gegen die antijüdischen Äußerungen zu protestieren. Das Treffen der 57 OIC-Mitgliedsländer in der neuen malaysischen Verwaltungshauptstadt Putrajaya ist die größte Versammlung muslimischer Führer seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001. (Ha’aretz/Jerusalem) 

(c)/ Quelle: Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

Ergänzende Links:

Islamische Konferenz eröffnet mit antisemitischen Ausfällen

Islamische Konferenz: Antisemitische Hetzrede Mahathir Mohameds

Das Blutmotiv

Kein jüdischer Staat mehr?

Der Antisemit und Erneuerer Malaysias tritt ab

Sogar der französische Präsident Chirac verurteilt die Rede des malaysischen Regierungschefs

Chirac verurteilt antisemitische Äußerungen von Mahathir

17.10.03

Interview mit Israels Premierminister Ariel Scharon

Link:

"Israel wird den Sicherheitszaun nicht aufgeben"

17.10.03

Islamische Konferenz OIC in Malaysia eröffnet mit antisemitischer Hetzrede

Mit einem Aufruf an die 1,3 Mrd. Muslime in der Welt, sich gemeinsam gegen die weltweite „Kontrolle“ durch ein „paar Millionen Juden“ zu vereinen, hat am Donnerstag in Malaysia ein Gipfeltreffen der Organisation der Islamischen Konferenz OIC begonnen. Muslime würden seit Jahren irrtümlich glauben, der Islam verwerfe den technologischen Forschritt. Auf diese Lehren religiöser Fundamentalisten sollte niemand mehr hören, so der Ministerpräsident von Malaysia Mahathir Mohammed vor Vertretern aus 57 Staaten. Es sei Zeit für neue Taktiken inklusive politischer, wirtschaftlicher und demographischer Kräfte, um die muslimischen Nationen zum „Endsieg“ zu führen. Reden allein gegen „den Feind“ helfe nicht weiter: „Wir brauchen Gewehre und Raketen, Bomben und Kampfjets, Panzer und Kriegsschiffe, um uns zu verteidigen.“ Die Europäer haben sechs Millionen von insgesamt 12 Millionen Juden getötet, so der Gastgeber der zweitägigen Konferenz, heute würden die Juden aber fast die gesamte Welt regieren, seien sogar eine kleine Supermacht, da sie andere für sich kämpfen ließen. Wörtlich sagte der Regierungschef: „Wir sind gegen ein Volk, das denkt. Sie haben 2000 Jahre lang Pogrome überlebt, und zwar ohne zurückzuschlagen, sondern durch Denken: Sie haben den Sozialismus, den Kommunismus, die Menschenrechte und die Demokratie erfunden, damit es so aussieht, als wäre es falsch, sie zu verfolgen, und um gleiche Rechte wie die anderen zu erlangen.“ Vertreter anderer Staaten hielten sich mit ähnlichen Erklärungen nicht zurück und stellten das Leid der Palästinenser in den Mittelpunkt ihrer Reden. (Bild: Karikatur der Zeitung Al Sharq Al Awsat (London), vom 16. Oktober 2003. Auf dem Schild steht: "Grenzübergang Erez") Das Treffen der Organisation der Islamischen Konferenz OIC findet in der neu erglänzenden Hauptstadt Putrajaya Malaysias statt, das seinen Reichtum seinen Öl- und Rohstoffvorkommen verdankt und als Hauptexporteur im High-Tech-Bereich den 17. Platz der Handelsnationen in der Welt belegt. Der Sprecher des israelischen Außenministeriums Jonathan Peled äußerte sich enttäuscht über die Bemerkungen des Ministerpräsidenten. Die Worte überraschten ihn aber nicht, da es nichts Neues sei, dass ein solches Forum das niedrigste Niveau suche, um Israel anzugreifen. (Ha’aretz/Associated Press) 

17.10.03

Ron Arad seit 17 Jahren vermisst

Am 16. Oktober 1986, heute vor 17 Jahren, wurde der israelische Navigator Oberstleutnant Ron Arad http://www.ron-arad.org.il/ger-story.html gefangen genommen. Nach einem Fallschirmabsprung während einer Mission im Libanon, bei dem Versuch, sich nach dem Abschuss seines Flugzeugs in Sicherheit zu bringen, geriet er in die Hände von Mitgliedern der vom Iran unterstützten Terrororganisation AMAL. Während ihm in den ersten 2 Jahren seiner Gefangenschaft noch die Verbindung zur Außenwelt gestattet war und ihm die Rechte eines Kriegsgefangenen gewährt wurden, brachen die Terroristen ab 1987 alle Verhandlungen ab. Nach der Spaltung von AMAL ist er durch verschiedene Fraktionen gereicht worden. Nach letzten Angaben in der israelischen Presse wird er in einem geheimen Gefängnis östlich von Teheran festgehalten. Berichten der Zeitung Yedioth Aharonoth zufolge soll er mager und in sehr schlechter Verfassung sein und in einem Rollstuhl sitzen. Ron Arad wurde am 5. Mai 1958 als Sohn von Batja und Dov Arad geboren. Er studierte am Technion in Haifa und hat mit seiner Frau Tami eine Tochter, Jubal. Weitere Informationen: „Free Ron Arad“: http://www.ron-arad.org.il/ 

(c)/ Quelle: Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

17.10.03

Antizionismus

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Antizionismus

16.10.03

 NACHRICHTEN VOM LAUBHÜTTENFEST 2003 

4000 Teilnehmer aus über 70 Nationen versammeln sich dieses Jahr wieder zur christlichen Feier des Laubhüttenfestes in Jerusalem, veranstaltet von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem. Das Motto diesen Jahres lautet „Sein Heiliger Berg“ (Psalem 48,2). Seit nunmehr 24 Jahren zieht diese besondere Veranstaltung, die auf der Prophezeiung des Propheten Sacharja (Kapitel 14, 16ff) beruht, Christen aller Denominationen in die Heilige Stadt. Unter den Teilnehmern befinden sich über 150 Deutsche, Österreicher und Schweizer. 

Erstmals russisch-orthodoxe Solidaritätsdelegation beim Laubhüttenfest 

Am diesjährige Fest, das am Samstag mit der traditionellen Wüstenfeier in Ein Gedi begann und sich noch bis kommenden Freitag fortsetzt, nimmt eine ganz besondere Delegation teil: 35 russisch-orthodoxe Christen hohen Ranges bringen Israel eine Botschaft der Solidarität und Unterstützung. Angesichts der langen antisemitischen Tradition der russisch-orthodoxen Kirche eine kleine Sensation. „Die Zeit für Mitglieder der russisch-orthodoxen Kirche ist gekommen, der Aufforderung Gottes durch den Propheten Jesaja zu folgen: ‚Tröstet, tröstet mein Volk’“, erklärte Vater Joseph, Leiter der Gruppe auf einer Pressekonferenz am Montag. 
Am morgigen Mittwoch, beim israelischen Gästeabend, wird sich der Geistliche direkt an ein volles Auditorium von Israelis wenden, um ihnen diese Botschaft zu übermitteln. Jerusalemmarsch bringt Trost und Ermutigung 
Am heutigen Dienstagnachmittag zogen die Festteilnehmer aus aller Welt wieder im Rahmen des alljährlichen Jerusalemmarsches in ihren nationalen Kostümen durch die Straßen der Stadt, um ihre Solidarität mit dem jüdischen Volk zu bekunden. Israelis jeden Alters säumten die Straßen, ältere Bürger z.T. mit Tränen in den Augen – die Botschaft des Trostes, dass Israel in diesen schweren Zeiten nicht allein ist, kam an. Kinder wurden mit Süßigkeiten und Landesfähnchen beschenkt, der farbenfrohe Festumzug wurde oft jubelnd begrüßt. Einen weiteren Höhepunkt der Feier werden die Teilnehmer heute Abend im Konferenzzentrum erleben: Der neue ultra-orthodoxe Bürgermeister Jerusalems, Uri Lupolianski wird eine kurze Festansprache halten. 

Lob vom israelischen Tourismusminister und Premierminister Scharon

Der israelische Tourismusminister Benni Elon verteilte Montagabend Urkunden der besonderen Anerkennung an Reiseführer aus vielen Ländern, die seit Jahren Gruppen zum Laubhüttenfest nach Jerusalem bringen. „Wer hätte sich vor 60 Jahren vorstellen können, dass ich eines Tages auf einer Bühne vor 4000 Zionisten aus aller Welt sprechen würde“, erklärte Elon in seiner Ansprache, die oft durch zustimmenden Applaus unterbrochen wurde. „Sie helfen uns zu glauben, dass wir nicht nur vorübergehend hier sind“. Elon dankte seinem christlichen Publikum für die Unterstützung des Jüdischen Volkes, das „sich aus (den Ruinen von) Auschwitz erhob und einen Staat gründete“. Premierminister Ariel Scharon betonte bei seiner kurzen Eröffnungsansprache am Sonntagabend die Wichtigkeit der christlichen Unterstützung für Israel und gab einer klare Stellungnahme zum Status Jerusalems als ungeteilter Hauptstadt eines jüdischen Staates ab. 

Neben den festlichen Abendveranstaltungen mit besonderen Ehrengästen und bekannten christlichen Referenten wie z.B. Lance Lambert und Don Finto werden den Teilnehmern allmorgendlich interessante Seminare und Lobpreisgottesdienste geboten. Auch Ausflüge zu einem israelischen Armeestützpunkt, jüdischen Siedlungen und bedürftigen Jerusalemer Bürgern stehen auf dem bunten Festprogramm. Besonderes Interesse bei den deutschen Teilnehmern fand das Seminar von Dr. Jürgen Bühler zum Thema „Europa?“. Dr. Bühler gab einen kurzen Überblick über die historische und geistliche Entwicklung der EU, bevor er auf prophetische Interpretationen des aktuellen Zeitgeschehens und die daraus resultierenden Herausforderungen an die Christenheit auf dem europäischen Kontinent einging. Mit aktuellem Zeitgeschehen im Lichte der Bibel wird sich auch Ludwig Schneider im deutschen Seminar am Donnerstag beschäftigen. Sein Thema lautet „Jerusalem und Babylon“, wobei der bekannte Herausgeber des Nachrichtenmagazins NAI (Nachrichten aus Israel) auf die heilsgeschichtliche Bedeutung des letzten Irakkrieges eingehen wird. 

Normal Generation? in Jerusalem 

Viel Schwung und neue Klänge brachte die bekannte deutsche Hip-Hop-Band Normal Generation? zum Laubhüttenfest: Die Band aus dem Stuttgarter Raum, die bei der deutschen Eurovisionsvorentscheidung den dritten Platz belegte, sprach insbesondere das jüngere Publikum mit ehrlichen Texten und fetzigen Rhythmen an. Ihren Debütauftritt hatten die deutschen Stars beim Wüstenfest am Samstagabend in Ein Gedi. Nach dem heutigen Auftritt vor dem Jerusalemmarsch im Sacherpark wird Normal Generation? morgen Abend ein Benefizkonzert zugunsten israelischer Jugendorganisationen in der Ben Jehuda Fußgängerzone geben. 

Grafted – Das ICEJ-Programm für Junge Erwachsene 

Insbesondere angetan von den deutschen Musikern zeigten sich die Teilnehmer des neuen ICEJ-Programms für Junge Erwachsene „Grafted“. Die jungen Leuten aus aller Welt im Alter von 18-30 Jahren tourten vor dem Laubhüttenfest unter Leitung von Liesl Hedding durch Israel. Sie nehmen während der Festveranstaltungen an besonderen Seminaren für ihre Altersgruppe teil. Auf diese Weise soll auch die nächste Generation christlicher Zionisten für die Israelarbeit begeistert werden.

(c)/ Quelle: ICEJ

16.10.03

Veranstaltunghinweis

Gad Granach (Jerusalem) präsentiert mit Henryk M. Broder das Buch »Da geht ein Mensch« von Alexander Granach

Alexander Granach war ein grandioser Schauspieler, ein begehrter Frauenheld und ein großer Geschichtenerzähler. Sein Buch »Da geht ein Mensch« ist mehr als die Autobiographie eines Ostjuden, den es in den Westen verschlagen hat – es ist die Chronik einer verrückten Epoche. Jetzt kommt es im Ölbaum Verlag erstmals in einer ungekürzten Fassung neu heraus. Gad Granach, Alexander Granachs Sohn, ist 1915 in Rheinsberg geboren, lebt seit über 60 Jahren in Israel und hat alle Tugenden seines Vaters geerbt. Er stellt dessen Buch vor und erzählt von seiner Kindheit im Berlin der 20er und 30er Jahre. Mit dabei ist Henryk M. Broder, der vor 20 Jahren nach Jerusalem gezogen ist, um bei »Granach dem Jüngeren« kochen zu lernen...

München: Literaturhaus, 26.10.03/ 18.00 H
Berlin: Berliner Ensemble, 27.10.03/ 20.00 H

Mehr Informationen bei: Ölbaum Verlag, Telefon 0821-510987 oder unter email: oelbaum@gmx.de

16.10.03

USA verhindern Verurteilung des Sicherheitszauns durch VN-Sicherheitsrat

Die USA haben am Dienstag mit einem Veto eine Resolution im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) verhindert, mit der der israelische Bau des Sicherheitszauns zwischen dem Westjordanland und Israel verurteilt werden sollte. Der Entwurf sei unausgewogen, so der amerikanische VN-Botschafter John Negroponte. Damit würden die Ziele Frieden und Sicherheit in der Region nicht gefördert. Zudem weigerten sich die Palästinenser, Terrorgruppen beim Namen zu nennen und zu verurteilen, hieß es zur Begründung. Zuvor hatten die USA vorgeschlagen, in einer Resolution alle Konfliktparteien im Nahen Osten zum Kampf gegen den Terrorismus aufzufordern. Elf der 15 Mitglieder stimmten für den von Syrien eingebrachten Resolutionsentwurf. Der palästinensische VN-Gesandte Nasser el-Kidwa kündigte nach der Abstimmung an, die Resolution werde jetzt der VN-Vollversammlung vorgelegt. Resolutionen der Generalversammlung sind im Gegensatz zu Beschlüssen des Sicherheitsrates jedoch nicht bindend. (Ha’aretz) 

(c)/ Quelle Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

Link:

Veto: USA verhindern Resolution gegen Israel

USA verhindern UN-Resolution

16.10.03

EU-Politiker fordern Kurei zum Bleiben auf 

Auf einem Treffen in Luxemburg forderten die EU-Außenminister am Montag die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) zur Lösung ihrer internen Querelen über die Kontrolle der verschiedenen Sicherheitsdienste auf. Die italienische Regierung, welche die rotierende EU-Präsidentschaft innehat, bat den PA-Krisen-Premierminister Achmed Kurei inständig, im Amt zu bleiben und eine starke Regierung zu bilden. Am Sonntag hatte Kurei aufgrund von Machtkämpfen mit Palästinenserführer Jassir Arafat angedroht, er werde nach Ablauf der Amtszeit des Krisenkabinetts in drei Wochen zurück treten. Der italienische Außenminister Franco Frattini bezeichnete Kureis Rücktrittsandrohung als „schlechte Nachrichten“. „Wir verlangen von Jassir Arafat, die Verantwortung dafür zu übernehmen“, so Frattini, wobei er sich auf Arafats Weigerung bezog, die volle Kontrolle über die Sicherheitsdienste auf Kurei zu übertragen. Die US-Regierung hofft unterdessen, dass Arafat durch einen „friedlichen Coup“ der Macht entledigt wird. Nach einem Bericht der saudischen Zeitung Al Watan vom Montag verschlechtere sich Arafats Gesundheit so schnell, dass er nicht mehr seinen Pflichten nachkommen könne. Die USA haben vorgeschlagen, dass arabische und europäische Staatschefs Arafat zum Rücktritt und zum Exil in einem arabischen oder europäischen Land überreden. 

(c)/ Quelle: ICEJ

16.10.03

Arafat

Die Welt kritisiert Israel für den Wunsch, Yasser Arafat ins Exil zu schicken. Lieber sollte sie die Palästinenser ermuntern, es selbst zu tun. Mehr zum Thema im nachfolgenden Link.

Link:

Schmeißt ihn raus!

14.10.03

Weihnachten im Schuhkarton - auch in Israel

Link:

Weihnachten im Schuhkarton

10.10.03

Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder

Link:

Gerhard, stell dir vor...

Ihren eigenen Protest über den neuen "deutschen Weg" der Regierung Schröder in der Israelpolitik bzw. über die Aussagen des deutschen Bundeskanzlers im Zusammenhang mit  Israels Terrorbekämpfung können Sie an die nachfolgende e-mail senden:

Gerhard.Schroeder@bundestag.de

10.10.03

Sukkoth: Die größte Laubhütte der Welt steht im Hotel Hilton, Tel Aviv

Fünf Tage nach Yom Kippur ist Sukkoth, das „Fest der Laubhütten". Das Fest ist eines der drei Wallfahrtsfeste, die bis ins Jahr 70 n.d.Z. mit großen Pilger- und Wallfahrten zum Jerusalemer Tempel gefeiert wurden. Außerdem erinnert das Fest an den Auszug aus Ägypten (13. Jh. v.d.Z.). Während der fünf Tage zwischen Yom Kippur und Sukkoth errichten Zehntausende von Haushalten und Geschäften Laubhütten – hebr. Sukkoth, in denen sie für eine Woche leben und vor allem festliche Mahlzeiten einnehmen. Die größte Sukkah der Welt steht in diesem Jahr im Hotel Hilton in Tel Aviv. Sie ist 700 m² groß. Diese Laubhütten aus Palmwedeln, Zitrusfrüchten, Myrten- und Weidenzweigen sind jenen Hütten nachgebildet, in denen die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten in der Wüste lebten. Im ganzen Land werden Laubhütten auf Parkplätzen, Hausdächern, Rasenanlagen und öffentlichen Plätzen errichtet. In einigen Kibbuzim wird Sukkoth als Erntefest gefeiert. Hier stehen dann Themen wie das zweite Einbringen des Getreides und die Ernte der Herbstfrüchte, der Beginn des landwirtschaftlichen Jahres und der erste Regen im Mittelpunkt. In Israel dauert der eigentliche Festtag des Laubhüttenfestes einen Tag (15. Tishre, das ist in diesem Jahr der 11. Oktober 2003). Diasporagemeinden feiern zwei Tage und setzen damit eine Notwendigkeit aus der Zeit der Antike fort, als die genauen Daten für die Festtage im Tempel bestimmt und mit einem groß angelegten Netz von Signalfeuern und Boten in die Diaspora gemeldet wurden. Nach dem eigentlichen Festtag wird das Laubhüttenfest gemäß der Thora für weitere sechs Halbfeiertage fortgesetzt. Während dieser Woche sind die Schulen geschlossen, zahlreiche Geschäfte und Firmen schließen ganz oder sind halbtags geöffnet. Viele Israelis nutzen die Zeit zur Erholung in den Urlaubsorten des Landes. 

(c) Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

10.10.03

Israeltag in München

Einladung zum Israeltag am 26.10.2003, 09.45 Uhr – ca. 22.00 Uhr im „EineWeltHaus" München, Schwanthalerstr. 80, Rgb.

Am 26.10.2003 veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft München der DIG (Deutsch- Israelische Gesellschaft) einen Israeltag im „EineWeltHaus". 12 Stunden Israel sollen über Land und Leute, die Wirtschaft, über Politik und Kultur Israels informieren. Ein Shuk (Markt) bietet die Möglichkeiten einzukaufen, fast wie in Israel.
Der Botschafter des Staates Israel in Deutschland, S.E. Shimon Stein, hat seine Teilnahme an dieser Veranstaltung zugesagt und steht nach seinem Vortrag den Gästen für ein „Sonntagsgespräch" zur Verfügung.
Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, hat die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen.

Anmeldung per Fax unter: 089/ 5503881 oder per Telefon unter 089/594482. Das detaillierte Programm ist dort ebenfalls erhältlich.

 Ergänzender Link:

DIG, Arbeitsgemeinschaft München

10.10.03

Interview

Interview mit Shimon Stein, dem Botschafter des Staates Israel in Berlin über die aktuelle Situation nach dem palästinensischen Terroranschlag in Haifa und der israelischen Terrorbekämpfung.

Link:

Interview hören

10.10.03

Interview

Interview mit Salman Shoval, aussenpol. Berater des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon über die Roadmap, die palästinensische Regierung und warum es keinen Frieden im Nahen Osten geben könne, solange Arafat im Hintergrund die Fäden ziehe.

Link:

Interview hören
 

10.10.03

Nach dem verhinderten Anschlag von Neonazis auf die Baustelle am Jakobsplatz

Link:

Der Terror vor unserer Tür

10.10.03

Antisemitismus

Der Politologe und Publizist Matthias Küntzel vertritt die These, dass der Antisemitismus nicht nur eine Beigabe zum Islamismus darstellt, sondern vielmehr "dessen Kern" ausmacht. Ein Gespräch über die Einflüsse des Nationalsozialismus auf Ideologien der islamistischen Terrorgruppen. Mehr dazu im nachfolgenden Link.

Link:

Der Kampf gegen den Weltzionismus

10.10.03

Syrien

Link:

Israel warnt Syrien nach Grenzzwischenfall

Wie echt ist Sharons strategischer Wandel?

US-Ausschuss ebnet den politischen Weg für Sanktionen gegen Syrien

Israel nimmt zur Abwehr von Terror seine Nachbarn ins Visier

10.10.03

Studie: Seit 1967 wurden 1.919 Menschen bei Terroranschlägen in Israel getötet

Von 1967 bis heute sind bei 2.136 Terroranschlägen in Israel 1.919 Menschen getötet worden. 48% von ihnen (915 Menschen) starben in Folge der zweiten Intifada, die Ende 2000 ausbrach. Verletzt wurden in Israel von 1967 bis heute ca. 8.000 Menschen. 52% davon (4.166) während der zweiten Intifada. Die Angaben gehen aus einer Studie über den Terror in Jerusalem in den Jahren 1967 bis 2003 von Ami Padhazor und Gadi Faran vom Jerusalem-Institut für Israel-Studien hervor, die Ende des Jahres veröffentlicht wird. Von 1967 bis Ende September 2003 ereigneten sich im Gebiet von Jerusalem 486 Anschläge, bei denen 510 Menschen getötet und 2.636 verletzt wurden. Bis zum Mai diesen Jahres ereigneten sich 23% der Anschläge innerhalb Israels in Jerusalem und ca. ein Viertel der Getöteten und ca. 30% der Verletzten kamen aus dem Gebiet um Jerusalem. 46% der in Jerusalem Getöteten seit 1967 sind Opfer der zweiten Intifada (261 Menschen). Mehr Anschläge und Verletzte als die Bevölkerung Jerusalems hat seit 1967 nur die jüdische Bevölkerung in den besetzten Gebieten verzeichnen müssen: bei 879 Anschlägen in den besetzten Gebieten starben seit 1967 bis Ende Mai 2003 582 Menschen. Ca. 50% von ihnen (294) während der letzten Intifada. Die Studie zeigt einen Wandel in der Art der Anschläge in Jerusalem während verschiedener Perioden. In den 70er Jahren waren Terroranschläge vorherrschend, bei denen die Explosion des Sprengsatzes mit einer Fernzündung ausgelöst wurde. Sie wurden hauptsächlich in den Stadtzentren durchgeführt. Zu Beginn der 80er Jahre gehörten zu den Anschlägen tödliche Messerstiche in den Grenzgebieten im Osten der Stadt, im Bereich des Tempelberges und in den Gassen der Altstadt. Gleichzeitig gingen die Angriffe im Herzen des jüdischen Teils Jerusalems weiter, zu denen auch das Anzünden von Autos und das Legen von Sprengsätzen gehörte. In den 90er Jahren dehnten sich die Anschläge noch weiter aus. Während der zweiten Intifada stieg die Anzahl der Terrorangriffe, der Todesopfer und Verletzten an. Nun wurden alle Stadtteile und Bevölkerungsschichten Ziel der Anschläge. Zwischen 1967 und 1999 lag der Jahresdurchschnitt der Anschläge in Jerusalem bei 11 Angriffen im Jahr, während diese Zahl zwischen den Jahren 2000 und dem ersten Halbjahr 2003 auf 50 anstieg. Die Studie geht auch auf die Vorgehensweise und Schlussfolgerungen in Israel ein, sowie den Umgang mit Terror und organisatorische Probleme zwischen den verschiedenen Stellen, die sich mit dem Terror in Jerusalem beschäftigen. (Wallah) 

(c) Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

10.10.03

Zur falschen Zeit am falschen Ort - der Bundeskanzler im Nahen Osten

Die Ägypter feiern den angeblichen "Sieg" zum 30-jährigen Jahrestag des Jom-Kippur-Krieges, in Saudi-Arabien lässt man keine Gelegenheit aus um Israels Selbstverteidigung als Reaktion auf den grausamen Terroranschlag in Haifa öffentlich zu verurteilen - der Kanzler ist immer live dabei.

Was von den Aussagen des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (der ja wie sein Aussenminister immer betont, wie wichtig die Freundschaft Deutschlands zu Israel sei) zu halten ist beschreibt Henryk M. Broder im nachfolgenden Link.

Link:

Gerhard, stell Dir vor...

10.10.03

Juden in Portugal, Juden in Peru

Link:

Juden in Portugal: Hoffnung auf eine jüdische Renaissance

Juden in Peru: Auf dem Rückweg zum Judentum

04.10.03

Yom Kippur: Höchster Feiertag und Erinnerung an den 6. Oktober 1973

Am kommenden Montag, acht Tage nach Rosh Hashana, ist Yom Kippur, der jüdische Versöhnungstag, der Tag des göttlichen Gerichts, der Buße und Umkehr, an dem die Verfehlungen des einzelnen Menschen gesühnt werden. Es ist der einzige in der Bibel genannte Fasttag. Yom Kippur ist ein Tag, um über die eigenen Verfehlungen und Vergehen nachzudenken. Juden beten an diesem Tag um Vergebung der Sünden gegenüber Gott und bereuen fehlerhaftes Handeln und Vergehen im zwischenmenschlichen Bereich. Die wichtigsten religiösen Vorschriften des Yom Kippur - lange Bittgottesdienste und ein 25stündiges Fasten - werden selbst von vielen, eigentlich säkularen Menschen befolgt. Würde und feierlicher Ernst des Yom Kippur in der Öffentlichkeit sind stärker ausgeprägt als bei anderen Festen, Rosh HaShana eingeschlossen. Das Land kommt für 25 Stunden zu einem absoluten Stillstand. Alle Unterhaltungs- und Vergnügungsstätten sind geschlossen; Fernseh- und Radiosendungen werden eingestellt - sogar Nachrichten werden nicht gesendet; der öffentliche Verkehr ruht, die Flughäfen werden geschlossen und viele Straßenzüge abgesperrt. In Israel wird der Ernst des Tages durch die Erinnerung an den Überraschungsangriff Ägyptens und Syriens und den anschließenden Yom Kippur-Krieg vor genau 30 Jahren unterstrichen. 

 (c) Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

Externer Link:

Israel hat permanent Krieg im Land

04.10.03

TV-Tipp

Code-Wort "Rettich" - Der Krieg steht bevor
Dokumentation zum Yom-Kippur-Krieg 1973
vom ARD-Korrespondenten Peter Dudzik

Montag, 06.10.03, 22.45 H, Bayr. Fernsehen

Codewort »Rettich« – Der Krieg steht bevor 45-minütige Dokumentation zum Yom Kippur-Krieg 1973 
Vor 30 Jahren, am 6. Oktober 1973, begann der Yom Kippur-Krieg. Israel wurde von einem koordinierten syrisch-ägyptischen Angriff überrascht. An Yom Kippur, dem Versöhnungsfest und höchsten jüdischen Feiertag, an dem das ganze Land betet, kein Radio und Fernsehen, kein Autoverkehr stattfindet, griffen syrische und ägyptische Kampfeinheiten gleichzeitig auf dem Golan und am Suezkanal an. Auch die Journalisten wurden vom Ausbruch des Krieges überrascht. Wenige Tage zuvor hatte Peter Dudzik im Kibbuz Ein Siwan auf dem Golan Verteidigungsminister Mosche Dajan interviewt. Kein Wort von einem bevorstehenden Krieg, nur eine Warnung an Syrien keinen Krieg zu beginnen. Von den Fronten berichteten damals Wolfgang Dern, Peter Dudzik und Peter Miroschnikoff, außerdem Gerhard Konzelmann aus Ägypten und Syrien. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen Original-»Tagesschau«-Ausgaben. Peter Dudzik befragt Zeitzeugen, Militärs, Politiker und Historiker, wie sie den Krieg aus heutiger Sicht beurteilen. Brigadegeneral Uri Ben Ari, damals stellvertretender Kommandeur der gesamten Region Süd, wirft den Geheimdiensten, dem Generalstab und der Regierung Versagen vor. Für viele Israelis ist der Yom Kippur-Krieg bis heute noch ein Trauma. Es gibt kein einziges Denkmal in Israel, das an diesen Krieg erinnert. Autor: Peter Dudzik. Zu sehen im Bayerischen Fernsehen am 6. Oktober 2003 um 22:45 Uhr. 

04.10.03

Die nobelste Rettung im Holocaust

Hunderte von dänischen Männern und Frauen halfen vor 60 Jahren, die in Dänemark lebenden 8.000 Juden vor der Deportation zu retten. Bei Nacht und Nebel wurden sie in Fischerbooten an die rettende Küste Schwedens übergesetzt. Mehr dazu im nachfolgenden Link.

Link:

Die nobelste Rettung im Holocaust

04.10.03

Linktipp

Link:

Europa wird Israels engster Verbündeter

01.10.03

Antisemitismus

Der Antisemitismus ist allgegenwärtig, aber es gibt kaum Antisemiten. Vermutlich sind die Antisemiten längst ausgestorben. Nur der Antisemitismus lebt und wächst. Mehr dazu im nachfolgenden Link.

Link:

Hakennasen und Hakenkreuze

29.09.03

Zum Jahrestag der Intifada

Link:

Zum 3. Jahrestag unter der Intifada

26.09.03

Israel am Beginn des neuen Jahres - Rückblick und Ausblick

Link:

Neue Realität, alte Probleme

24.09.03

,,Rosh Haschanah" (Neujahrsfest) 

Im alten Israel wurde dieser Tag ursprünglich als ,,Neumond-Sabbat" und ,,Tag des Posaunenblasens" gefeiert (4. Mose 29,1; 3. Mose 23, 24f; Psalm 81.4). Erst im Spätjudentum wurde er zum Neujahrstag im jüdischen Kalender und zugleich zum Gedenktag an die Thronbesteigung des richtenden Gottes, vor dem die Schriftrollen von Verdienst und Schuld ausgebreitet sind. In diesem Sinn wird dieser Tag auch heute gefeiert. Im Mittelpunkt dieses und der folgenden Tage steht das Blasen auf dem Schofar (Widderhorn). Das ,,Instrument" erinnert an die geplante Opferung Isaaks, an dessen Stelle dann aber ein Widder Gott geopfert wurde, dessen Hörner Gott an das stellvertretende Sühneleiden Israels erinnern sollen (1. Mose 22). In der Bibel wird der Schofar vielfach auch als ,,Posaune" übersetzt. Sie ruft die Gemeinde zur Versammlung, zu Freudenfesten und zum Kampf gegen die Feinde (4. Mose 10,42.9.10). Mehr unter nachfolgendem Link.

Link:

Die Bedeutung der biblischen Feste

Grußwort des Deutschen Bundespräsidenten

24.09.03

Preisverleihung für Ilka Schröder 

Am Donnerstag, den 25. September um 19.00 Uhr findet eine Preisverleihung an MdEP Ilka Schröder im Accor Hotel Mercure Hannover City, Willy-Brandt-Allee 3, 30169 Hannover (gegenüber dem neuen Rathaus) statt. Frau Schröder hat sich im Europäischen Parlament vielfach engagiert, um dort einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss einzuberufen, der die Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde durch die Europäische Union überprüfen soll. MdEP Ilka Schröder wird die erste Preisträgerin des neuen THEODOR LESSING PREISES FÜR AUFKLÄRERISCHES HANDELN sein. Dieser Preis ist mit einem hochwertigen künstlerischen Werk dotiert und wird an eine Person vergeben, die außerordentliche Beiträge zur Aufklärung eines wichtigen politischen Zusammenhangs leistet. Die Palästinensische Autonomiebehörde finanziert ihre Tätigkeit zu einem erheblichen Teil aus Zuwendungen der Europäischen Union. Seit Jahren wird auch von unabhängigen Kritikern darauf hingewiesen, dass der Verbleib dieses Geldes nicht transparent ist und dass Teile dieses Geldes in die Finanzierung des palästinensischen Terrors flössen. Die EU war bisher nicht bereit, dieser Kritik in angemessener Weise nachzugehen. Frau Schröder hat sich als Parlamentarierin im Europäischen Parlament engagiert dafür eingesetzt, einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss einzuberufen, der die Verwendung der Zuschüsse an die Palästinensische Autonomiebehörde überprüfen soll. Insbesondere hätte ein derartiger Ausschuss zu prüfen, ob EU-Gelder tatsächlich zur Vorbereitung oder Anstiftung von Terroranschlägen in Israel und zur Finanzierung von Hetze gegen Juden und Israelis verwendet worden sind. Obwohl ein Viertel der Parlamentarier sich per Unterschrift für einen solchen Ausschuss aussprachen, entschieden sich die Fraktionsvorsitzenden des EU-Parlamentes für die Einsetzung eines informellen und unverbindlichen Arbeitskreises, der diese Frage unter Ausschluss der Öffentlichkeit "aufklären" solle. Die Verleiher des THEODOR LESSING PREISES FÜR AUFKLÄRERISCHES HANDELN sind die Deutsch-Israelische Gesellschaft (Arbeitsgemeinschaft Hannover), die von Studierenden der Universität Hannover gegründete Initiative Antisemitismuskritik sowie der in Hannover ansässige Deutsch-Israelische Bildungsverein e.V. Diese gesellschaftliche Gruppen wollen mit der Verleihung des neuen THEODOR LESSING PREISES FÜR AUFKLÄRERISCHES HANDELN an MdEP Ilka Schröder ihre außerordentlichen Anstrengungen ehren, das von Gewalt und Terror geprägte tägliche Geschehen im Nahen Osten und die diesbezügliche Rolle der EU aufzuklären. „Ilka Schröder gehört auf EU-Ebene zu den engagiertesten Befürwortern für Demokratie und Sicherheit im Nahen Osten" sagte Kay Schweigmann-Greve, Vorsitzender der Deutsch Israelischen Gesellschaft (Arbeitsgemeinschaft Hannover). Die Laudatio wird Herr Sacha Stawski, Gründungsmitglied der bekannten medienkritischen Internetgruppe Honestly Concerned (www.honestlyconcerned.org) halten. 

23.09.03

IWF-Bericht widerlegt palästinensische Wirtschaftsangaben

 Wirtschaftsexperten des Internationalen Währungsfonds IWF haben in ihren jüngsten Berichten palästinensische Angaben widerlegt, wonach die palästinensische Wirtschaft aus den Oslo-Abkommen und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Israel „nichts gewonnen“ habe. So hat die Palästinensische Wirtschaft zum Beispiel zwischen den Jahren 1994 und 2000 ein Wirtschaftswachstum von 9,2% zu verzeichnen - eine der höchsten Wachstumsraten während dieser Zeit, so der Bericht des IWF. Außerdem wuchs das reale Volkseinkommen in der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) während der drei Jahren vor der Intifada, also 1997 bis 2000, um 14% pro Jahr – sechs mal schneller als das Volkseinkommen in Israel im gleichen Zeitraum und unvergleichbar schnell gegenüber anderen arabischen Ländern. Die Untersuchung zeigt weiter, dass es vor der Intifada „Wohlstand, Wachstum, Hoffnung und wirtschaftlichen Optimismus“ innerhalb der PA gab. Die Investitionen in Produktionen wuchsen um 150%. Das bedeutet, dass die Intifada gar nicht wirtschaftlich motiviert war. Im Gegenteil kann man davon ausgehen, dass Arafats Furcht vor einer etablierten palästinensischen Mittelschicht der Hintergrund für die Entfachung dieser „revolutionären“ Intifada ist. IWF schätzt, dass die Intifada zu einem Verlust des palästinensischen Volkseinkommens von insgesamt 30% geführt hat. Es ist aber nicht höher als 50%, wie es in anderen Untersuchungen und palästinensischen Darstellungen hieß. Außerdem hat die palästinensische Wirtschaft trotz dieses Verlustes weiter funktioniert und zeigte eine „ungewöhnliche Standhaftigkeit“, vor allem dank der finanziellen Hilfe durch Geberländer und arabische Länder (etwa 500 Mio. $ US pro Jahr). (...) Schätzungen der Vereinten Nationen, nach denen die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben, können deshalb nicht stimmen. Zwar wird dies in dem Bericht nicht ausdrücklich genannt, kann aber den sonstigen Ergebnissen des Berichtes entnommen werden. (...) Die Vertreter der arabischen Medien, die bei der Internationalen Konferenz des IWF und der Weltbank in Dubai teilnehmen, haben sich über diese Entdeckungen der Untersuchung nicht gefreut und laut darüber gestritten. (21.09.2003, Yedioth Aharonoth) 

(c) Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

23.09.03

Rosch Haschana 

Link:

Mit gemischten Gefühlen

23.09.03

Vor 30 Jahren: Die DDR und der Jom-Kippur-Krieg

 

Waffenbrüder gegen Israel

22.09.03

Interview mit Shimon Stein

Link:

"Wir brauchen eine neue Führung der Palästinenser"

22.09.03

Interview mit Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden

Link:

"Nur die Gemeinschaft bietet Schutz"

"Aus Verantwortung für die Gemeinschaft"

"Mehr Aktivitäten gegen Antisemitismus" lesen

"Mehr Aktivitäten gegen Antisemitismus" hören

22.09.03

Korruption unter Arafat

Knapp 900 Mio. US-$  (!) wurden nach Angaben des IWF (Internationaler Währungsfonds) durch die von Arafat kontrollierte Palästinensische Autonomiebehörde in den Jahren 1995 - 2000 am Haushalt vorbeigeschleust und auf geheime Konten Arafats eingezahlt.

Geld das dem palästinensischen Volk fehlt - Geld das auch aus deutschen Steuermitteln kommt! 10 Mio. Euro pro Monat überweist der EU-Aussenkommissar Chris Patten an die PA - ein Großteil davon kommt aus deutschen Steuergeldern!

Link:

Korruption in Palästina

20.09.03

Die missbrauchte UNO

Die Arabische Liga hat's wieder mal geschafft: Von den 191 UNO-Mitgliedern haben sich 133 Länder (insbesondere die moslemischen Ländern und die blockfreien Länder die hier bereits zusammen eine deutliche Mehrheit haben) in der UNO-Vollversammlung lieber auf die Seite Arafats gestellt als an die Seite Israels. Israel wurde einseitig verurteilt; palästinensischer Terrorismus in der Resolution mit israelischer Selbstverteidigung gleichgestellt.
Was im Übrigen von der EU-hörigen Schröder-Fischer-Regierung zu halten ist zeigt sich bei dieser Abstimmung: Auch die deutsche Stimme war eine Stimme gegen Israel.
Soviel zum Thema der so oft vollmundig geäußerten Freundschaft Deutschlands zu Israel.

4 Länder stellten sich gegen die übliche Anti-Israel-Resolution (Israel, USA, Marshall-Inseln, Mikronesien).

Übrigens zum Thema UNO: Heute jährt sich der Jahrestag des Massakers von Srebreniza/ Bosnien. 1995 hatte das serbische Militär die jungen Männer der Stadt zusammengetrieben und anschließend an Tausenden von Wehrlosen ein Massaker verübt. Tatenlos zugesehen haben damals die vor Ort befindlichen holländischen UN-Soldaten. Soviel zum Thema "UNO".

Link:

UN: Israel soll Androhungen gegen Arafat fallen lassen

Keine Kugel für Arafat

Vom Abstimmungsverhalten Deutschlands in der UNO enttäuscht

 

19.09.03

Jüdischer Universitätsprofessor kritisiert Europas Leugnung seiner christlichen Wurzeln Joseph Weiler spricht von "jakobinischem Laizismus" beim Aufsetzen der EU-Verfassung 

Prof. Joseph Weiler, ein praktizierender Jude von internationalem Ruf, betrachtet es als absurd, das die künftige Verfassung der EU das Christentum nicht einmal erwähnt. Weiler doziert in New York und ist gleichzeitig Direktor der „Global Law School and Center for International and Regional Economic Law and Justice” von New York. In Italien stellte er nun im Rahmen einer von Comunione e Liberazione organisierten Begegnung sein Buch über Europa vor, dessen Titel lautet: „Ein Christliches Europa”. Weiler betrachtet es als widersinnig, dass in der künftigen EU-Verfassung das Christentum nicht einmal erwähnt wird, zumal der größte Teil der Mitgliedsstaaten in den jeweiligen Landesverfassungen sehr wohl auf das Christentum Bezug nimmt. „Warum ist der für die EU-Verfassung ausgearbeitete Text ausschließlich ein Abklatsch des französischen Modells eines Laienstaates, während zum Beispiel die deutsche, die irische und die polnische Verfassung Gott und die christlichen Wurzeln zitieren?”, so fragt sich Weiler. „Weltlich ist kein Synonym für neutral. Zwar richtet sich die EU-Verfassung an einem kulturellem Pluralismus aus, aber eigentlich betreibt sie einen Verfassungsimperialismus, indem sie die Möglichkeit der Bezugnahme auf die Religion, die in so vielen Staatsverfassungen gegeben ist, zensiert.” Daher sei, so Weiler, die fehlende Erwähnung der christlichen Wurzeln Europas keine „Demonstration von Neutralität”, sondern vielmehr eine „jakobinische Haltung”. Auch die Haltung der Christen kritisierte Weiler, die außer Standes seien, in der Öffentlichkeit ihre Überzeugung kundzutun und ihren Glauben nur noch in einem privaten Winkeldasein lebten. „Die Kundgebung der eigenen Identität macht erst das Anderssein verständlich. Wenn ich genau weiß, wer ich bin, kann ich auch erkennen, wer die anderen sind und dass sie verschieden sind. Der Relativismus birgt Verwirrung in sich und keine Toleranz”. Es sei kein Akt der Intoleranz, wenn in der EU-Verfassung das Christentum erwähnt werde, denn „die Kirche bietet die Wahrheit Christi an, sie zwingt sie niemandem auf”. „Toleranz gibt es nicht dort, wo man sich versteckt, sondern dort, wo man der Versuchung zum Zwang widersteht. Daher kann auch ein orthodoxer Jude zu Europa sagen: «Hab keine Angst vor der eigenen Vergangenheit und der eigenen christlichen Identität”. „Denn ein Europa, das aufgrund einer falsch verstandenen Laizität heute die eigenen religiösen Wurzeln aus der Verfassung verbannt, kann plötzlich morgen auch im Namen eben derselben weltlichen Toleranz den jüdischen und muslimischen Minderheiten gegenüber feindlich gesonnen auftreten”, so Weiler abschließend.

(c)/ Quelle: www.zenit.org

19.09.03

UN-Sondersitzung zum Thema Arafat 

Für den heutigen Freitag wurde eine weitere UN-Sondersitzung über Israels Drohung, Palästinenserführer Jassir Arafat zu „entfernen“, einberufen. Nachdem eine verbindliche Resolution des UN-Sicherheitsrates, welche eine Ausweisung oder Tötung Arafats durch Israel verurteilt hätte, Dienstag am Veto der USA scheiterte, trifft sich heute die Generalversammlung auf Antrag arabisch/islamischer Staaten zum selben Thema. Entscheidungen der Generalversammlung sind nicht verbindlich, reflektieren aber Haupttrends der Weltmeinung. Das Gremium erlässt regelmäßig pro-palästinensische Resolutionen. Arafat hatte am Mittwoch einen menschlichen Schutzwall aus Frauen und Kindern von Fatah-Mitgliedern um sich geschart, um jeglichem israelischen Versuch, ihn aus Ramallah zu entfernen, zu begegnen. Gleichzeitig erklärte er, bereit zu sein, Waffenstillstandsgespräche mit Terrorgruppen wieder aufzunehmen. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) bemüht sich, eine ständige Präsenz von Zivilisten im Hauptquartier des Palästinenserführers zu gewährleisten, Frauen und Kinder übernachten dort. Israelische Sicherheitsquellen kommentierten unterdessen, es sei keine Frage, ob gegen Arafat vorgegangen würde, sondern allein wie. Arafat wiederholte am Mittwoch trotzig seine Bereitschaft, zum Märtyrer zu werden. „Ich bin ein palästinensischer Soldat und trage eine Pistole“, so Arafat. „Es gibt niemanden in Palästina, der nicht davon träumt, als Märtyrer zu sterben“.

Externer Link:

UN-Vollversammlung stimmt über Arafat-Resolution ab

19.09.03

Rückblick in die jüdische Geschichte 

19. September 1918: Die letzte Großoffensive gegen die Türken beginnt. Innerhalb von elf Tagen wird das gesamte Gebiet nördlich von Jerusalem bis Damaskus, einschließlich Transjordaniens, von den Briten überrannt. Die beiden jüdischen Militärbrigaden, die 38. und 39. Brigade, spielen eine aktive Rolle in der Offensive. 

19.09.03

Der Kampf gegen den Terror

Link:

Kriegerische Freiheit

18.09.03

Jüdischer Universitätsprofessor kritisiert Europas Leugnung seiner christlichen Wurzeln

Link:

Artikel lesen

18.09.03

„Entzaubern! Wie man den Selbstmordterrorismus besiegt“, von Adam Wolfson,

In seinem Artikel geht Adam Wolfson, Herausgeber von „The Public Interest“, der Frage nach der Motivation von Selbstmordterrorismus nach. Ausgehend von einem Artikel des amerikanischen Politikwissenschaftlers Robert Pape, Chicago, kommt Wolfson zu dem Ergebnis, dass es sich beim Selbstmordterror nicht um Verzweiflung, sondern um sorgfältig vorbereitete Gewaltakte nationalistischer Gruppen handelt, die fast immer in eine größere politisch-militärische Strategie eingebunden sind. Ihre Hintermänner glauben, im „nihilistischen Terror“ den „weichen“ Punkt von demokratischen Systemen gefunden zu haben: Von elf unterschiedlichen Kampagnen mit Selbstmordattentaten von 1988 bis 2001 sollen sechs Fälle tatsächlich eine Änderung in der Politik des angegriffenen Staates zugunsten der Hauptziele der Terroristen bewirkt haben. Wolfson fordert deshalb die „Entmystifizierung des Selbstmordterrorismus“. Die Verstärkung der Instrumente der Inneren Sicherheit sei dabei nur das eine. Der Artikel erschien am 16. September 2003 in: National Review Online, NRO. 

(c) Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

18.09.03

Leo-Baeck-Preis für Ralph Giordano

Link:

Interview hören

18.09.03

"Arafat führt uns an der Nase herum"

Link:

Interview lesen

17.09.03

USA legen Veto gegen Arafat-Resolution bei UN ein 

Am Dienstag legten die USA ihr Veto gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrates ein, die eine Ausweisung von Palästinenserführer Jassir Arafat durch die Israelis verurteilt hätte. Nach US-Angaben hätte die von Syrien initiierte Resolution gleichzeitig auch ausdrücklich palästinensische Terrorgruppen brandmarken müssen. John Negroponte, US-Botschafter bei der UN bezeichnete den Entwurf als einseitig. Von den 15 Sicherheitsratsmitgliedern stimmten 11 für die Resolution, Deutschland, Großbritannien und Bulgarien enthielten sich der Stimme. 

Ergänzende, externe Links:

USA: Neue Vorwürfe gegen Syrien

USA stoppen UN-Resolution gegen Israel

17.09.03

Kristiansen: Arafat den Friedensnobelpreis aberkennen 

Kaare Kristiansen, ein früheres Mitglied des Nobelpreis-Komitees, hat seine ehemaligen Kollegen in dem Gremium aufgefordert, die Verleihung des Friedensnobelpreises an Arafat im Jahr 1994 offiziell zu bedauern. Der frühere Minister und Präsident des norwegischen Parlaments Kristiansen verurteilte in einem Brief an das Nobelpreis-Komitee am letzten Wochenende die Unterminierung des Friedensprozesses durch den Palästinenserführer. „Arafat ist kein friedensliebender Pazifist, sondern ein Kriegstreiber und Schlächter, ein Unglück sowohl für sein eigenes Volk als auch für seine Nachbarn. Aus politischem Anstand und um seinen guten Ruf zu wahren, sollte das Komitee einen Weg finden, sich von dem 1994 verliehenen Preis zu distanzieren“, hieß es in dem Brief. 

(c)/ Quelle: ICEJ

16.09.03

Interview mit Shimon Stein

 „Unsere Frage an die Staatengemeinschaft, die uns kritisiert, ist: Wie soll man mit einer Person, die für uns alle heute ein Teil des Problems und nicht ein Teil der Lösung ist, umgehen? Wie stellt sich die Welt dieser Problematik?“ (Shimon Stein)

Die Staatengemeinschaft regiert offensichtlich wieder nur mit einem stoischen Festhalten an ihrem 'Liebling Arafat'; die UNO wird in bewohnter Manier wieder missbraucht und so kann die Arabische Liga über das Mitglied im Sicherheitsrat Syrien wieder die Wahrheit über die Ursachen des Nahostkonfliktes verdrehen. 

Im nachfolgenden Link zeigt der Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Shimon Stein auf, warum Arafat "ein Teil des Problems ist, nicht die Lösung"

Link:

Interview mit Shimon Stein

15.09.03

Interview mit Paul Spiegel

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, nimmt zu den geplanten Anschlägen von Neonazis in München Stellung und warnt vor dem wachsenden Antisemitismus.

Link:

Interview lesen

Interview hören

12.09.03

Der vereitelte Terroranschlag auf das neue jüdische Zentrum in München

Link:

Neonazis wollten jüdische Zentrum sprengen

Ein Anschlag auf den Frieden der Stadt

Stoiber fordert harte Strafen für Täter

Mehrere Anschläge geplant?

Stellungnahme der Evangelische Kirche Deutschlands

Terror von rechts - Der Kommentar

Ude: "Wir lassen uns nicht einschüchtern"

"Von kranken Hirnen nicht einschüchtern lassen"

Alter Hass auf neuen Feldern

Fremde im eigenen Land

Interview mit Bayerns Innenminister Günther Beckstein

Bestürzung und Entschlossenheit

12.09.03

10 Jahre nach Oslo bestätigt sich Rabins alter Verdacht: Arafat ist ein Hindernis für den Frieden im Nahen Osten

Den Vorschlag, Arafat aus der Palästinensischen Autonomiebehörde auszuweisen, wird von mehr und mehr Politikern und Sicherheitsexperten unterstützt. „Was klar ist“, sagt General d. Res. Amos Gilad, heute Chef der politischen Abteilung des Sicherheitsministeriums, „solange Arafat aktiv ist, wird es hier keinen Frieden geben, weil er den Terror weiter unterstützen wird. Es ist die absolute Voraussetzung, dass er entweder zurücktritt oder die Autonomiegebiete verlässt. Alle damaligen Einschätzungen, dass Arafat eine schwere Bedrohung für Israel ist, können wir jetzt als richtig ansehen. Vor Oslo war er dafür verantwortlich (es folgt eine Aufzählung von Terroranschlägen), dass schreckliche Terrormethoden eingeführt wurden. Im Rückblick können wir sehen, dass er nicht zum Frieden neigt. Er ist eine Katastrophe für jedes Land, in dem er war und die meisten arabischen Regierungen erachten ihn nicht als vertrauenswürdig. Am 7. Juni 1993 schrieb der damalige Ministerpräsident Yitzhak Rabin seinem Außenminister Shimon Peres, dass er die Kontakte mit den „Tunis-Leuten“ (Yasser Arafat hatte damals sein Hauptquartier in Tunesien) unterbrechen soll. Nur drei Monate vor der Unterzeichnung der Verträge von Oslo in Washington schrieb Rabin: „Diese sog. Oslo-Kontakte, wie die Situation jetzt steht, sind eine Bedrohung für die Fortsetzung der Friedensverhandlungen (...) Die Kontakte geben den Tunis-Leuten die Möglichkeit, die Verhandlungen von Washington zu umgehen (zu dem Zeitpunkt gab es auch andere Verhandlungen in Washington). Die Tunis-Leute sind die Extremisten unter den Palästinensern, die nach Frieden streben und verhindern, dass die Gemäßigten unter den Palästinensern mit uns in weitere Verhandlungen kommen (...) Es ist nicht unvorstellbar, dass es die Absicht der Tunis-Leute ist, die Friedensverhandlungen in Washington zu behindern, damit wir nur mit ihnen verhandeln können, und das könnte dann eine Bedrohung für unsere Verhandlungsprozesse mit Syrien, Libanon und Jordanien bedeuten. Peres überredete Rabin, die Kontakte mit Arafats Leuten weiter zu halten.“ In den ersten Jahren nach der Unterzeichnung der Oslo-Abkommen sahen Peres und seine Leute diesen Brief und dessen Folge als einen Beweis für Peres’ Vision und Rabins konservative Haltung. Heute, im Rückblick, ist es gerade Rabins Verdacht, der die Prüfung der Zeit besteht. Am Samstag, dem 13. September jähren sich die Verträge von Oslo zum zehnten mal. In den 70er und 80er Jahren hat Israel viele PLO-Mitglieder in verschiedenen Ländern getötet. Obwohl Israel auch Informationen hatte, die zur Beseitigung Arafats hätten führen können, sind alle israelischen Regierungen über die Jahre vor diesem Schritt zurückgetreten. Während des Libanon-Krieges war es der regierende Ministerpräsident Menachem Begin (Likud), der entschieden hat, Arafat nicht umzubringen. (Ma’ariv) 

(c)/ Quelle:Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

Externer Link zum Thema "Oslo":

Erinnerung ohne jede Festlaune

12.09.03

SPD: Israel und USA sind schuld an Abbas’ Rücktritt 

In einer Presseerklärung vom 8. September, betitelt „Wieder eine Chance vertan im Nahen Osten“, gibt die SPD-Bundestagsfraktion Israel und den USA die Schuld am Rücktritt des palästinensischen Ministerpräsidenten Mahmud Abbas. Es wäre zu einfach, das Scheitern von Abbas nur darauf zurückzu­führen, dass er im PLO-internen Machtkampf mit Arafat unterlegen sei, heißt es in der vom stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Gernot Erler verfassten Erklärung. Schuld sei vielmehr mangelnde Unterstützung von Seiten der USA und Israels. Abbas Versuch, das Leben der Palästinenser zu verbessern und die Armut einzudämmen sei dem palästinensischen Ministerpräsidenten so wörtlich „von Sharon verweigert worden, der damit eine ent­scheidende Verantwortung für sein Scheitern trägt,“ so die SPD-Verlautbarung. Dass Abbas nicht genügend gegen Terroristen vorgegangen ist, sei reiner Zynismus der Israelis, da Israel das „gesamte palästinensische Polizeiwesen“ zerstört habe. Weiter scheint die Presseerklärung zu zeigen, wer nach Meinung der SPD die wahre Schuld am Nahostkonflikt trägt: „Dazu fuhr Israel fort mit seinen jeglichen rechtsstaatlichen Regeln widersprechenden gezielten Ermordungen verdächtiger Palästinen­ser, setzte den Siedlungsbau fort, produzierte bei seinem Vorgehen gegen die Hamas unzählige unschuldige Opfer …. Diese ‚Politik der Stärke’ beschleunigt die Radikalisierung der palästinen­sischen Bevölkerung. Sie wird wohl auch von Abbas’ Nachfolger, dem bisherigen Parlamentspräsidenten Ahmed Kurai so­lange nicht grundlegend eingedämmt werden können, als sich die von Israel vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht verändern.“ Auf die unzähligen unschuldigen Opfer, darunter viele Kinder und Jugendlicher auf israelischer Seite wird in der Presseerklärung in keinem Wort eingegangen. Ebenso wenig wird Palästinenserführer Jassir Arafat kritisiert, der sich entgegen der eigenen Verfassung weigerte, seinen Ministerpräsidenten mit den ausreichenden Vollmachten auszustatten, um gegen Terrorgruppen vorzugehen. Schließlich wird noch den USA der Schwarze Peter zugeschoben. „Im Nahen Osten insgesamt wird das Scheitern von Abbas aber auch als eine Niederlage der US-Politik in dieser Region gewertet werden.“ Ob dies tatsächlich die Meinung „im Nahen Osten insgesamt ist“ ist jedoch zu hinterfragen. Der gesamte Text der Presseerklärung ist nachzulesen unter: http://www.spdfraktion.de/presse/ 

12.09.03

Rückblick in die jüdische Geschichte 

13. September 1993: Unterzeichnung der Oslo-Verträge durch Israels Premierminister Jitzhak Rabin und Palästinenserführer Jassir Arafat vor dem Weißen Haus in Washington unter Vermittlung von US-Präsident Bill Clinton. Israel erkennt die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) als Verhandlungspartner für eine endgültige Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes an, während Arafat verspricht, Terror und Gewalt zu beenden und nur friedliche Mittel zur Konfliktbewältigung zu wählen. Weiterführende Literatur zum Thema „Warum sich die Oslo-Hoffnungen in Nichts auflösten“ mit Verhandlungsvorschlägen für die Zukunft von Daniel Pipes: http://de.danielpipes.org/ 

(c)/ Quelle: ICEJ

12.09.03

Terror gegen Israel

Link:

Terror nach Plan

12.09.03

Kommentare zu Arafat

Link:

Niemand kommt um Arafat herum

Unterschriftenaktion: "Arafats Friedensnobelpreis aberkennen"

Israel beschließt Ausweisung Arafats

Der steinerne Gast

An Arafat zerbricht der Frieden

Scheinlösung

Interview mit Salman Shoval, aussenpol. Berater des israelischen Ministerpräsidenten über die geplante Ausweisung Arafats

12.09.03

Es herrscht Krieg

Link:

Und dann?

11.09.03

EU setzt Hamas auf ihre Liste der Terrororganisationen; IDF nehmen Kulturministerium in Ramallah unter Kontrolle

Die Europäische Union hat am Donnerstag beschlossen, die palästinensische Terrorgruppe Hamas auf ihre Liste der Terrororganisationen zu setzen. Die Entscheidung fällt in eine Woche, in der palästinensische Selbstmordattentäter 15 Menschen in Israel getötet haben, und Israel bei seinem Versuch gescheitert ist, die wichtigsten politischen Führer des Hamas im Gazastreifen durch Luftangriffe zu töten. Jetzt ist es nötig, dass die Mitgliedsstaaten die Konten der Organisation einfrieren und Maßnahmen zur Verfolgung ihrer Mitglieder, die zu Gunsten des Terrors in Israel arbeiten, zu verhaften. Nähere Einzelheiten über die Entscheidung werden am Samstag oder zu Beginn der nächsten Woche erwartet. Unterdessen haben israelische Soldaten am Morgen das Gebäude des palästinensischen Kulturministers in Ramallah unter Kontrolle genommen. Das Ministerium liegt gegenüber der Muqata’a, dem belagerten Amtssitz des Palästinenserführers Yasser Arafat. Stunden zuvor beschloss das israelische Sicherheitskabinett, am Donnerstag über die israelische Reaktion gegenüber der jüngsten Gewaltwelle zu beraten. Nach Angaben des israelischen Außenministers unterstützt jetzt die Mehrheit des Kabinetts die seit letzter Woche wieder stärker diskutierte Forderung der Ausweisung Yasser Arafats. Die Entscheidung in dieser Frage soll aber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, offensichtlich wegen der Ablehnung von Seiten Washingtons. (Ha’aretz) 

Externer Link:

Deutsch-israelische Parlamentariergruppe begrüßt die EU-Entscheidung, Hamas als Terrororganisation einzustufen

11.09.03

Bundeskanzler Gerhard Schröder: „Kein Vergleich zwischen Berliner Mauer und dem israelischen Sicherheitszaun“

Zwischen dem Sicherheitszaun, der derzeit zwischen dem Westjordanland und Israel errichtet wird, und dem Bau der Berliner Mauer können keine Parallelen gezogen werden. Das erklärte Bundeskanzler Gerhard Schröder kürzlich bei einem Treffen mit ausländischen Journalisten. „Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun“, antwortete der Kanzler einer ägyptischen Korrespondentin, die nach Gemeinsamkeiten der einstigen Grenzziehung in Berlin und der „Mauer“ zum palästinensischen Autonomiegebiet gefragt hatte. Schröder verwies auf die unterschiedlichen historischen Gegebenheiten. Bei gleicher Gelegenheit machte der Kanzler noch einmal deutlich, dass die Konfliktparteien im Nahen Osten nach Auffassung der Bundesregierung trotz aller Schwierigkeiten an der „Road Map“ festhalten sollten. Es sei in diesem Zusammenhang notwendig, den Terror gegen Israel wie auch die darauf folgenden israelischen Vergeltungsaktionen zu beenden, sagte der Bundeskanzler. (Jüdische Allgemeine)

(c) Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

11.09.03

Der Mossad-Chef zur aktuellen Lage in Israel

Link:

Abschied in Verbitterung

11.09.03

Links zum Thema 11.September, Islamistischer Terror, USA usw.

Link:

Die Deutschen fühlen sich nicht bedroht, die Amerikaner schon

Die atlantische Gemeinschaft krankt an den Europäern

Bilder vom 11. September 2001

Terrorismusbekämpfung 2 Jahre nach dem 11.9.2001

Interview zum 2. Jahrestag der Anschläge vom 11. September

Auch das gehört zur Geschichte des 11. September 2001: 
Spontane Jubelfeiern von Palästinenser in Ostjerusalem 

Link:

Bilder vom 11. September 2001

11.09.03

Die Geschichte von Dr. Appelbaum

Dr. David Appelbaum war Notfallspezialist und gerade von einem Vortrag bei einem Symposium zur Behandlung von Terror-Traumata aus New York zurückgekehrt, um am Mittwoch bei der Hochzeit seiner 20jährigen Tochter Nava in Jerusalem anwesend zu sein. Vater und Tochter hatten am Dienstag den letzten Abend vor der Hochzeit Navas gefeiert. Als sie das Café Hillel in der Deutschen Kolonie Rehavia in Jerusalem verließen, wurden beide durch die Explosion des Sprengsatzes eines Hamas-Selbstmordattentäters getötet. Dr. Appelbaum wanderte vor über 20 Jahren aus Cleveland, Ohio, nach Israel ein, wo er medizinischer Leiter des Magen David Adom in Jerusalem und Arzt am Sha’are Zedek-Krankenhaus war. Um den großen Bedarf an Notaufnahmen zu decken, gründete Appelbaum private Notfall-Kliniken abseits der großen Krankenhäuser (Terem), bevor er später als Direktor der Notaufnahme ins Sha’are Zedek-Krankenhaus zurückkehrte. David Appelbaum hinterlässt seine Frau und drei weitere Kinder. Er und seine Tochter Nava wurden am Mittwoch in Jerusalem beigesetzt. (Ha’aretz) 

(c)/ Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

Ergänzender Link:

Ein prominenter Helfer von Anschlagopfern wurde nun selbst ermordet

10.09.03

Die Schuldfrage bei der Kreuzigung Jesu

Link:

Rückkehr eines Klischees

10.09.03

Die Fehler des Nobelpreis-Komitee's

1993 hat das Nobelpreis-Komitee dem Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat den "Friedensnobelpreis" verliehen. Ein Preis, der nicht mehr aberkannt werden kann.

Die nachfolgende Petition fordert als Minimalreaktion auf diese bedauerliche Fehlentscheidung eine Entschuldigung des Komitee's.

Link:

Petition

Ergänzender Link:

Unterschriftenaktion

10.09.03

Boykott 

Link:

Meiden Sie Carmel und Jaffa

09.09.03

Israels Geschichte - interessante Flashpräsentation

Link:

Israels Geschichte im letzten Jahrhundert

09.09.03

Liebling Arafat

Weshalb Solana, Fischer und Co. immer noch an Arafat festhalten.

Link:

Die Javiers Arafats

09.09.03

Außenminister Shalom fordert neue Haltung der UN gegenüber Israel 

Bei einem Treffen mit den lateinamerikanischen Botschaftern in Israel hat Außenminister Silvan Shalom am Montag die aktuelle Lage im Nahen Osten erörtert. Shalom betonte, dass es sich bei der Ernennung Ahmed Qureis zum neuen palästinensischen Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) um eine innere Angelegenheit der Palästinenser handele. Israel beobachte die Entwicklungen und erwarte die Ministerialbesetzung des palästinensischen Kabinetts. Qurei werde auf der Basis seiner Taten bewertet und die Frage ist, ob er den strategischen Weg einschlägt, den Terror zu bekämpfen und den Frieden zu wählen. Während des Gesprächs äußerte sich der Außenminister auch zur Haltung der UN-Vollversammlung gegenüber Israel und bat die lateinamerikanischen Botschafter, ihre jeweiligen Regierungen darüber zu informieren, dass Israel einen Wechsel in ihrem Stimmverhalten bezüglich antiisraelischer Resolutionen erwarte. Erst in der vergangenen Woche war eine jährliche Konferenz in New York dazu bestimmt, die palästinensische Bürgergesellschaft zu stärken, endete aber in einem Chor der Verurteilung Israels. Außerdem rief der Außenminister die lateinamerikanischen Länder auf, dem europäischen Beispiel zu folgen, und die gesamte Hamas-Organisation auf ihre Liste der Terrororganisationen zu setzen und die finanzielle Unterstützung für den Hamas aus dem Ausland zu stoppen. 

09.09.03

Fußball: Israel unterliegt Slowenien und spielt am Mittwoch gegen Malta 

Nach dem schweren 3:1 -Misserfolg der israelischen Fußballnationalmannschaft gegen Slowenien in Ljubljana am Samstag wird die Nationalelf am Mittwoch in Antalya auf Malta treffen. Mentale Probleme seien der Grund für die unnötige Niederlage, die hätte verhindert werden können, sagte Trainer Avraham Grant am Montag gegenüber seiner Mannschaft. Für das Spiel in der Türkei wird er gezwungen sein, drei Spieler auszuwechseln: Avi Nimni und Tal Ben-Haim bekamen im Spiel gegen Slowenien die rote Karte, Adoram Keise wurde mit der gelben Karte verwarnt. Die drei sollen durch Shimon Gershon, Walid Badir und Pini Balili ersetzt werden. Unterdessen kündigte Kapitän der Nationalmannschaft und Star des SC Ashdod Haim Revivo ein autobiographisches Buch über seine Karriere als Fußballspieler an, das er im kommenden Jahr schreiben werde. Das Buch soll vor allem jugendliche Leser ansprechen. (Ha’aretz) 

Basketball-EM: Israel gewinnt gegen Slowenien und trifft im Viertelfinale auf Spanien. Die israelische Nationalmannschaft hat am Montagabend das Viertelfinale der Basketball-EM in Schweden erreicht. Die Mannschaft gewann 78:76 in einem dramatischen und sehr abwechslungsreichen Spiel gegen Slowenien. Wer wird der nächste Gegner sein? Spanien, mit seinem Trainer Muncho Lopez, ist einer der Konkurrenten mit den besten Chancen, die Meisterschaft zu gewinnen. Die Spanier haben die Bronzemedaille der letzten EM in der Türkei gewonnen und landeten auf dem 5. Platz der Weltmeisterschaft in Indiapolis im vergangenen Herbst nach einem Sieg gegen die USA. Israel und Spanien sind sich auf dem Weg nach Schweden schon zwei mal begegnet. Beide Spiele hatten die Schweden für sich entschieden: 74:88 in Spanien und 71-79 in Yad Eliyahu (Israel), in beiden Fällen ohne Pao Gasol. Einer der bemerkenswerten Spieler gegen Israel war damals der Forward Juan Antonio Paraiso, der diesmal nicht bei der EM dabei ist. Der Angriff verteilt sich bei den Schweden hauptsächlich auf Pao Gasol und Juan Navaro, die große Errungenschaften in den Juniorligen erspielten, als sie noch zusammen in Barcelona waren. Vor zwei Jahren verließ Gasol die Grizzlies von NBA und wurde zu einem der führenden europäischen Spieler in der Welt, während Navaro in Barcelona blieb und in der vergangenen Spielzeit in der Europäischen Basketball-Champions League spielte. Den Spaniern fehlt allerdings der verletzte Zentrumsspieler Raoul Lopez, ein Spieler, die seiner Zeit mit Gasol und Navaro ein gefährlichen Trio bildete. (Ma’ariv) 

(c)/ Quelle: Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

08.09.03

Hat die roadmap Zukunft? Interview mit Avi Primor

Link:

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08.09.03

Shalom begrüßt die Einstufung des Hamas als Terrororganisation  

Der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister Silvan Shalom hat die Entscheidung der europäischen Außenminister am Samstag begrüßt, den Hamas ohne Unterscheidung in seinen politischen und militärischen Flügel auf ihre Liste der Terrororganisationen zu setzen und die entsprechenden Maßnahmen gegen die Organisation einzuleiten. Die Brandmarkung des Hamas als Terrororganisation, sein Ausschluss aus dem Bereich legitimer Gesprächspartner und die Blockade seiner Finanzquellen sind ein wichtiger Beitrag zum Kampf gegen den Terrorismus, nicht nur in unserer eigenen Region, sondern weltweit. Die Entscheidung zeigt die klare Haltung der EU-Außenminister, dass diejenigen, die sich des Terrors bedienen, keinen Platz in der Völkergemeinschaft haben werden.“ Anlässlich einer Ansprache vor Knessetabgeordneten, Regierungsvertretern und Journalisten sprach Außenminister Silvan Shalom am Sonntag in Jerusalem Israels Teilnahme am Wider European Programme http://www.ceps.be/Research/WiderEurope.php an. Die Stärkung der Beziehungen zwischen Israel und der EU seien wichtig. Bisher sei die Diskussion nur auf Fragen eingegangen, die die israelisch-europäische Kooperation betreffen. Ab jetzt würde die Diskussion aber auf die stärkere Integration Israels in Europa zielen, kündigte Shalom am Sonntag an. 

08.09.03

Das Citizens Accord Forum für Juden und Araber in Israel will arabischen Staatsbürgern mehr Verantwortung übertragen

Fragt man einen jüdischen und einen arabischen Staatsbürger in Israel danach, was er unter Koexistenz zwischen jüdischen und arabischen Gemeinden in Israel verstehen würde, könnte man zwei unterschiedliche Antworten bekommen. Aufgrund der aktuellen Situation wird ein israelischer Jude wahrscheinlich antworten: „Gewaltlosigkeit“, während ein arabischer Israeli wohl sagen würde: „Gleichberechtigung“. Es ist deshalb eines der Ziele des Citizens Accord Forums für Juden und Araber in Israel, das Verständnis zwischen beiden gesellschaftlichen Gruppen zu fördern. Es war Rabbi Michael Melchior, derzeit Abgeordneter der Knesset (Meimad) und ehemaliger Minister of Israeli Society and the World Jewish Community, der das Forum im Jahr 2000 gegründet hat: „Wir haben mit dem Forum begonnen, weil sich damals die Situation zischen Juden und Arabern in Israel verschlechterte“, so Melchior. „Ob wir Frieden haben oder nicht: Wir müssen verstehen dass wir einen großen arabischen Bevölkerungsanteil in unserer Gesellschaft haben, egal wo genau einmal die Grenzen verlaufen werden. Wir müssen einen Weg finden, wie wir gemeinsam leben können, und zwar einträchtig und in gegenseitiger Anerkennung. Bis jetzt waren wir darin nicht sehr erfolgreich, und wir können es uns nicht leisten, dies zu vertagen, bis alle politischen Probleme gelöst sind.“ Die beiden großen Ziele des Forums sind: Jüdische und arabische Staatsbürger in Israel ermutigen, sich auf gemeinsame Aktivitäten einzulassen, die zum besseren Verständnis beider beitragen werden. Und die Stärkung des arabischen Sektors durch Übertragung von Verantwortung. „Unsere Organisation stützt sich auf jüdische Werte: Nämlich den Fremden, der in deiner Mitte lebt, anzuerkennen“, erklärt Paul Leventhal, stellvertretender Direktor des Citizens Accord Forums. „Es bringt nichts, wenn man jemand anderes Rechte nur einräumt – der Andere muss selbständig die Verantwortung für gewisse Rechte übernehmen. Deshalb wollen wir Mittel für die Araber in Israel zur Verfügung stellen, die ihnen die Übernahme von Verantwortung erleichtern.“ Die Arbeit des Citizens Accord Forums konzentriert sich auf drei wesentliche Projekte: 1. Israels erste hebräisch-arabische Zeitungsbeilage, erstellt durch einen jüdisch-arabischen Presseclub mit den erfahrensten und angesehensten Journalisten des Landes. Die Zeitung wird im kommenden Monat in allen großen hebräischen und arabischen Zeitungen als Beilage erscheinen. 2. Die Vernetzung von 120 Organisationen in Israel, die sich mit der Verbesserung des Zusammenlebens zwischen Juden und Arabern in Israel beschäftigen und 3. Das Young Coexistence Leadership Development Program. Das zweijährige Seminar soll jeweils 40 jüdische und arabische Teenager für die Arbeit in NGOs ausbilden, die das Zusammenleben beider Bevölkerungsgruppen in Israel fördern. Das Programm steht in Zusammenhang mit dem Abraham Fund und der UNESCO. israel21c (http://www.israel21c.org/bin/en.jsp?enPage=HomePage) 

 (c)/ quelle: Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

08.09.03

EU setzt Hamas auf Liste der Terrororganisationen 

Auf ihrem Außenministertreffen im italienischen Riva del Garda erklärten die 15 EU-Außenminister auch den politischen Flügel der Hamas zur Terrororganisation und machten damit den Weg für eine Blockierung seiner Konten in Europa frei. Israels Außenminister Silvan Schalom begrüßte die lang umkämpfte Entscheidung und bezeichnete sie als „wichtigen Beitrag“ im weltweiten Kampf gegen den Terrorismus. Die französische Regierung, welche die Hamas in der Vergangenheit als „wichtigen Faktor im Friedensprozess“ bezeichnet hatte und an deren Veto die Ächtung des politischen Flügels gescheitert war, lenkte am Samstag schließlich ein. Zuvor war intensiver amerikanischer und israelischer Druck auf die Europäer ausgeübt worden. Der dänische Außenminister Per Stig Moeller erklärte, ein Gremium von Geheimdienstvertretern der Mitgliedstaaten werden am heutigen Montag zusammentreffen, um die Einzelheiten der Ächtung zu prüfen und festzulegen. Bisher war es dem politischen Flügel der Hamas möglich, über von ihr geleitete „Wohlfahrtsorganisationen“ in Europa Gelder für ihre Aktivitäten in den Palästinensergebieten zu sammeln. „Es gab eine vollkommenen Übereinstimmung, angesichts der Greueltat der Hamas...vom 19. August, die so viele unschuldige Menschen tötete und für die es keine denkbare Rechtfertigung gab, eine politische Entscheidung zu treffen, die Konten der Hamas zu blockieren und andere Maßnahmen zu ergreifen“, so der britische Außenminister Jack Straw. Die EU wird die Entscheidung auf einem weiteren Treffen diesen Monat konkretisieren. Hamas-Führer Abdel Aziz Rantisi kommentierte, die EU-Entscheidung reflektiere deren „Kreuzfahrer-Mentalität, die perfekt zur zionistischen und amerikanischen Mentalität passt. Die Kreuzfahrer haben Israel geboren und werden den Preis für ihre Entscheidung bezahlen“. Er rief Moslems dazu auf, europäische Güter zu boykottieren. 

08.09.03

Rückblick in die jüdische Geschichte 

08.September 1947: Die Passagiere des Flüchtlingsschiffs Exodus 1947, 4500 Holocaustüberlebende, die von den Briten nach Hamburg zurück geschickt wurden, werden mit Gewalt von Bord und in Internierungslager auf deutschem Boden gebracht. Diese Maßnahme nimmt die öffentliche Meinung mehr als alles andere gegen die britische Politik ein. 

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06.09.03

Basketball EM in Schweden

Israel : Deutschland  81:86

06.09.03

Vor 150 Jahren......die erste Jeans

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Levi Strauss - von Überkleidern zu Jeans

06.09.03

 UN-Konferenz verurteilt Sicherheitszaun 

Am Donnerstag begann im Hauptquartier der UN in New York die alljährliche „Internationale Konferenz der Zivilgesellschaft zur Unterstützung des Palästinensischen Volkes“. Der Hauptfokus der Teilnehmer aus aller Welt richtete sich auf die Anprangerung israelischer Verteidigungsmaßnahmen, insbesondere des Sicherheitszaunes. Postkarten eines palästinensischen Kindes, das neben dem Sicherheitszaun verkümmert, Diashows über angeblich durch den Bau des Sicherheitszaunes verursachte humanitäre Krisen unter den Palästinensern und Karten „Palästinas“ vom Jordan bis zum Mittelmeer aus dem Jahre 1920 wurden im UN-Gebäude ausgestellt. Die Konferenz eröffnete der Stellvertreter von UN-Generalsekretär Kofi Annan, Kieran Prendergast. Den Ton gab dann der palästinensische UN-Beobachter Nasser al-Kidwa an, der die Delegierten dazu aufforderte, über Terrorismus hinweg zu sehen und sich auf die „israelischen Verbrechen“ zu konzentrieren. „Gewalt in Selbstverteidigung in den besetzten Palästinensergebieten ist kein Terrorismus. Es ist eine Reaktion auf die abscheulichen israelischen Verbrechen gegen das palästinensische Volk. Dies widerspricht nicht Internationalem Recht“, so al-Kidwa. „Dennoch wollen wir auch diese Gewalt beenden“, fügte er hinzu. Israels Grund für den Bau des Zaunes, nämlich palästinensische Selbstmordattentäter am Überschreiten der Grünen Linie und an der Ermordung von unschuldigen Menschen zu hindern, fand hingegen nur spärliche Beachtung. In der Eröffnungsdiskussion wurden hingegen Gründe genannt, die den Protokollen der Weisen von Zion alle „Ehre“ gemacht hätten: Die Kontrolle über das Grundwasser in Judäa und Samaria, das Verlangen nach alten palästinensischen Bäumen (die angeblich in Judäa und Samaria entwurzelt und auf Israels Seite der Grünen Linie wieder eingepflanzt würden) und das Bestreben, Zwietracht zwischen palästinensischen Farmern und Händlern zu säen. Einzige israelische Sprecherin auf der Konferenz war am Donnerstag die frühere Meretz-Parteiabgeordnete Naomi Chazan, welche die UN dazu aufforderte, die ersten beiden Phasen der Roadmap zu überspringen und unmittelbar die Gründung eines Palästinenserstaates herbei zu führen. Dennoch sprach sich Chazan scharf gegen Terroranschläge aus, eine Aussage, die von keinem anderen Redner aufgegriffen oder unterstützt wurde. Als weitere Sprecherin am Freitag stand die Ehefrau des europäischen Zentralbankchefs Wim Duisenberg auf dem Programm, welche in der Vergangenheit die „reichen amerikanischen Juden“ als Urheber der palästinensischen Not bezeichnete. 

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06.09.03

Was ein namhafter Hamasführer von den Juden hält

Link:

Was Rantisi von Juden und Zionisten hält

05.09.03

Piloten der Israelischen Luftwaffe salutieren über Auschwitz-Birkenau 

Eine Staffel von drei israelischen F-15 Kampfflugzeugen der Israeli Air Force hat am Donnerstagmittag, 13 Uhr israelischer Zeit, das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau überflogen. Die Kampf-Jets waren auf der Militärbasis „Radom“ der polnischen Luftwaffe gestartet. Mit dem Überflug gedachten die Israelischen Verteidigungskräfte des millionenfachen Mords an Juden während der Shoah. Es war der Wunsch der Delegation der israelischen Luftwaffe, „Zeugnisse des Gedenkens“ aus der zentralen Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem an Bord der drei Maschinen zu haben. Die Zeugnisse enthalten kurze biographische Angaben derjenigen Juden, die vor 60 Jahren, am 4. September 1943, im Vernichtungslager ermordet wurden. Während des kurzen Überflugs über den Eisenbahnlinien der Transportzüge, die zu den Verbrennungsöfen führen, wurden für 200 Soldaten am Boden der blaue Davidstern an den unteren Seiten der Tragflächen der Kampfjets sichtbar. Die drei F-15 wurden dabei von zwei MiG-29 Jets der polnischen Luftwaffe begleitet. Während des Überflugs meldete der Leiter der Gedenkveranstaltung, Brig. Gen. Amir Eshel, über das Kommunikationssystem der Piloten und am Boden: „Wir, Piloten der Luftwaffe, fliegen im Himmel über dem Lager des Schreckens, entstanden aus der Asche von sechs Millionen Opfern, tragen ihre stummen Schreie, salutieren ihrem Mut und versprechen, Schild des Jüdischen Volkes und des Staates Israel zu sein“. Nach Angaben der Organisatoren entsprang die Idee des Überflugs der einfachen Tatsache, dass sich die Jets gerade in Polen aufhielten. Am 28. August hatten die Piloten der IAF an einer internationalen Gedenkveranstaltung zum 85. Jahrestag der Gründung der polnischen Luftwaffe teilgenommen. Die Gedenkveranstaltung fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe der IAF „Zeuge in Uniform“ statt. 

Die Gedenkstätte des ehemaligen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau hat die Gedenkveranstaltung am Donnerstag als „Demonstration militärischer Stärke“ und damit unpassend für einen „Friedhof, ein Ort der Stille und Besinnung“ kritisiert. Der Sprecher des Nationalmuseums Auschwitz-Birkenau Jaroslaw Mensfelt sagte, das Museum sei nicht einmal für den Überflug angefragt worden. Auch der Vorsitzende des Internationalen Auschwitz-Rats, Wladyslaw Bartoszewski, selbst Überlebender des Vernichtungslagers und ehemaliger polnischer Außenminister, sagte „diesem Weg, der Opfer zu gedenken, keine Unterstützung“ zu. Israels Botschafter in Warschau, Shevach Weiss, widersprach den Vorwürfen: Der Überflug sei keine Demonstration der Stärke israelischer Streitkräfte: „Sie (die Piloten) werden für vielleicht eine Sekunde über das Lager fliegen, um die Asche ihrer Väter und Großväter zu ehren. Dies wird ein sehr emotionaler Augenblick für sie sein. Vielleicht werden sie in den Flugzeugen weinen. Es ist keine Demonstration militärischer Stärke. Unsre Armee will einfach den Opfern die Ehre erweisen“, so der Botschafter in Polen. Auch die Israelischen Verteidigungskräfte IDF und das israelische Außenministerium in Jerusalem verteidigten die Gedenkveranstaltung. Der Pressesprecher des Außenministeriums Jonathan Peled verwies darauf, dass es sich um eine gemeinsame israelisch-polnische Gedenkveranstaltung handele: „Wir teilen eine tragische Vergangenheit, und offensichtlich ist sie (die Veranstaltung) in voller Übereinstimmung verlaufen.“ (Ha’aretz) 

05.09.03

 Basketball-EM: Israel - Deutschland, Übertragung am Freitag, 15.05h im ZDF 

Am Freitag, dem 5. September 2003, beginnt die Basketball-Europameisterschaft 2003 in Schweden (5. bis 14. September 2003). Am heutigen Starttag trifft das Team der israelischen Nationalmannschaft in der ersten Vorrunde auf Deutschland. Das Spiel in Norrköping wird ab 15.05 Uhr im ZDF live übertragen. Am Samstag und Sonntag folgen die weiteren Spiele gegen die Mitglieder der Vorrundengruppe Litauen und Lettland. Außerdem: Das Basketball-Team von Maccabi Tel Aviv wird vom 2. bis 4. Oktober gegen die drei europäischen Top-Teams Alba Berlin, Slask Wroclaw und Partizan Belgrad in der Max-Schmeling-Halle, Berlin, antreten. Ticket-Hotline: +49 30 308 785 685. Warum spielt Israel eigentlich in Europa? Diese Frage wird häufig gestellt. Lernt doch jeder in der Schule, dass Israel geographisch zu Asien gehört - und nicht zu Europa. Als die arabischen Staaten aber nach 1973 versuchten, Israel zu isolieren, wurde Israel von allen asiatischen Sportverbänden ausgeschlossen. Gleichzeitig fand Israel Aufnahme in die europäischen Sportverbände. Und so nehmen israelische Mannschaften weiterhin an internationalen Sportwettkämpfen wie den Leichtathletik-Europameisterschaften, den Schwimm-Europameisterschaften, den UEFA-Pokalspielen im Fußball oder Basketball-Europapokalspielen teil. 

 (c) Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

05.09.03

Marokko - Israel

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Tauwetter mit Marokko, Verhärtung in Gaza

04.09.03

Interview mit Shimon Stein

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Interview hören

04.09.03

Französische Frechheit

Der designierte französische Botschafter in Israel , Gérard Araud, wird von offiziellen Stimmen im französischen Außenministerium als ein "Israel freundlicher" Diplomat bezeichnet. Was der französische Diplomat wirklich über Israel und seine Politiker denkt lesen Sie im nachfolgenden Artikel.

Link:

Französische Frechheit

04.09.03

Israel erklärt Hamas den Krieg 

Die israelische Regierung erklärte am Montag, den Kampf gegen die radikalislamische Terrororganisation Hamas verschärfen zu wollen. Gleichzeitig lehnte das Kabinett eine Fortsetzung diplomatischer Bemühungen zur Lösung des Nahost-Konfliktes ab, bis die PA selbst Maßnahmen gegen Terroristen ergreife. In einer Stellungnahme nach dem Kabinettstreffen hieß es, das Busattentat vom 19. August in Jerusalem habe die Chancen der Fortführung des diplomatischen Prozesses zunichte gemacht. In den USA warnten hochrangige Diplomaten, Jassir Arafat verrechne sich in der Annahme, sein ungelöster Konflikt mit Abbas werde die USA und Israel dazu zwingen, wieder mit ihm zu verhandeln. 

04.09.03

Bruce Balfour freigesprochen 

Ein libanesisches Militärgericht sprach am Montag den kanadischen Geistlichen Bruce Balfour (52) vom Vorwurf der Spionage für Israel frei. Er wurde am Mittwoch aus dem Libanon ausgewiesen und flog über London zurück nach Kanada. Für die nächsten fünf Jahre wurde ein Einreiseverbot gegen ihn verhängt. Balfour, der an einem christlichen Projekt zur Aufforstung der biblischen Zedernwälder im Libanon arbeitete, war am 10. Juli am Beiruter Flughafen festgenommen worden, nachdem Grenzbeamte einen israelischen Stempel in seinem Pass feststellt hatten. Balfour erklärte in seiner Gerichtsverhandlung letzte Woche, dass er kein Spion sei und Jesus diene. Das Gericht befand ihn der Sektiererei schuldig, hielt aber die Zeit, die er seit seiner Verhaftung im Gefängnis verbracht hatte, für eine ausreichende Strafe. Der Libanon befindet sich faktisch im Kriegszustand mit Israel, Reisenden mit einem israelischen Stempel im Pass wird in der Regel die Einreise verweigert. Die Festnahme solcher Reisender kommt allerdings höchst selten vor. Kollaboration mit dem südlichen Nachbarn wird Berichten zufolge mit bis zu 15 Jahren Zwangsarbeit oder sogar der Todesstrafe geahndet. 

(c)/ Quelle: ICEJ

04.09.03

Mahmud Abbas will Terrororganisationen nicht entwaffnen

Nach Angaben des Leiters des Palästinensischen Präventiven Sicherheitsdienstes im Gazastreifen Rashid Abu Shbeq vom 29. Juni 2003 hat der palästinensische Ministerpräsident Mahmud Abbas zu Beginn der ‚Hudna’ am selben Tag (29. Juni 2003) versichert, dass er die palästinensischen Organisationen nicht auflösen werde: ‚Wer immer glaubt, dass die ‚road map’ die Auflösung der Organisationen bedeute, sollte wissen, dass wir diesen Punkt schon hinter uns gelassen haben.’ Dazu gab Abbas im Rahmen der Gespräche, die er mit ihnen hielt, sein volles Versprechen. Ziel der Waffenpause sei nicht die Entwaffnung des „Widerstandes“, sondern Israel dazu zu bringen, seine gezielten Tötungen von führenden Terroristen zu stoppen und palästinensische Gefangene aus israelischen Gefängnissen zu entlassen. Aufgabe des palästinensischen Sicherheitsapparates sei nicht die Festnahme palästinensischer Aktivisten, sondern der Schutz der palästinensischen Bevölkerung. Dies berichteten israelische Sicherheitsquellen am 30. Juni 2003 unter Berufung auf die palästinensische Tageszeitung Al-Hayat Al Jaddidah (Gaza) vom 29. Juni 2003. Die Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisationen ist eine der Forderungen der ersten Stufe des Nahost-Friedensplans (‚road map’) von USA, EU, UN und Russland, zu der sich die palästinensische Regierung offiziell verpflichtet hatte.

04.09.03

83% der Israelis sind mit ihrem Leben zufrieden

83% der Israelis sind mit ihrem Leben zufrieden. Das ergab eine Umfrage des Central Bureau of Statistics (CBS) unter 7.000 israelischen Staatsbürgern. Mit ihrer wirtschaftlichen Situation zufrieden zeigten sich die Hälfte der 20 bis 65jährigen. Bei den 65 bis 74jährigen waren dies 56%. Bescheiden äußerten sich die über 75 Jahre alten: Dort sagten 64%, dass sie mit ihrer persönlichen Situation zufrieden sind. Insgesamt glauben 14%, dass sich ihre Situation in den kommenden Jahren verschlechtern wird, 53% rechnen mit einer besseren Zukunft. Insgesamt sagten 77%, dass sie sich in einem guten gesundheitlichen Zustand befinden. http://www.cbs.gov.il/ 

 (c)/ Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

01.09.03

Solana in Israel, keine Änderungen der EU-Positionen 

Bei dem zweitägigen Besuch des außenpolitischen Vertreters der EU, Javier Solana in Israel und Jordanien kam es zu keinen Überraschungen. Europa und Israel vertreten hinsichtlich der Kernpunkte im Nahost-Friedensprozess unterschiedliche Auffassungen. Insbesondere bei der Behandlung Arafats finden Europäer und Israelis keine gemeinsame Linie: Während Verteidigungsminister Scha’ul Mofaz betonte, Arafat täte alles, um den Friedensprozess und insbesondere Abbas zu unterminieren, erwiderte Solana, die EU werde dennoch auch weiterhin an Kontakten mit Arafat festhalten. Solana forderte zudem Israelis und Palästinenser dazu auf, im Rahmen des Nahost-Friedensplanes, der sog. Roadmap, Fortschritte zu machen. Er äußerte sich nicht zur erforderlichen Terrorbekämpfung durch die PA, einem Hauptpunkt der Roadmap. Mofaz hingegen legte auf diesen Punkt besonderen Wert. Solana kritisierte hingegen die wieder aufgenommene Politik der gezielten Tötungen durch die Israelis. Zwar habe Israel das Recht, sich selbst zu verteidigen, sollte aber Aktionen vermeiden, die zukünftige Kontakte mit den Palästinensern behindern könnten. Zum Thema Sicherheitszaun erklärte Solana, die EU „habe an einigen Orten Verständnis für einen Sicherheitszaun, aber nicht für einen solchen, der Grenzen ändere.“ Die Israelis sehen den Sicherheitszaun als reine Sicherheitsmaßnahme, die Attentäter vom Überschreiten der sog. Grünen Linie abhalten soll. Die Ächtung auch des politischen Flügels der Terrororganisation Hamas durch die EU soll auf dem kommenden Außenministertreffen am 05. September beraten werden, so Solana. 

01.09.03

Witwe von Schalom Harmelech bringt gesundes Kind zur Welt 

Limor Harmelech (24), dessen Ehemann Schalom (26) am Freitag von palästinensischen Terroristen erschossen worden war, brachte wenige Stunden später im Krankenhaus ein gesundes Mädchen zur Welt. Limor, die selbst beim Beschuss ihres Wagens nördlich von Ramallah Verletzungen erlitt und im siebten Monat schwanger war, entband per Kaiserschnitt. Ihr Zustand ist stabil, das Baby befindet sich aufgrund seines niedrigen Gewichts in der Frühgeborenenabteilung. Das Paar hat einen weiteren Sohn im Alter von 14 Monaten. Die Attentäter flohen nach Ramallah. Der militärische Flügel der Fatah-Bewegung von Jassir Arafat und Mahmoud Abbas bekannte sich zu dem Anschlag. 

(c)/ Quelle: ICEJ

01.09.03

Hintergrundinformation zum Thema: Hamas

Der islamische Gottesstaat bleibt das Ziel

01.09.03

Mofas: Kein Dialog mit Palästinensern, bis die PA gegen Terror vorgeht  

In einer zweiten Runde der Gespräche zwischen dem EU-Beauftragten für Außen- und Sicherheitsangelegenheiten Javier Solana und israelischen Regierungsvertretern hat Verteidigungsminister Shaul Mofas am Sonntag in Tel Aviv erklärt, Israel erwarte von der Palästinensischen Autonomiebehörde PA, dass sie gegen den palästinensischen Terror vorgehe. Die Entwaffnung der Terrororganisation sei die Bedingung für die Wiederaufnahme der Friedensgespräche und der Zusammenarbeit mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Mahmud Abbas. Weiter warf der Verteidigungsminister dem Vorsitzenden der PA Yasser Arafat vor, ein Vorankommen im Friedensprozess zu verzögern. Die Europäische Union forderte er auf, sämtliche Kontakte zu Yasser Arafat abzubrechen und den politischen Flügel der Hamas-Bewegung auf die Liste der Terrororganisationen zu setzen. Der EU-Außenbeauftragte Solana sagte dagegen, die EU werde weiterhin mit Arafat sprechen. Die Bekämpfung des palästinensischen Terrorismus durch di e PA gehört zu den Forderungen der ersten Stufe des Nahost-Friedensplans („Road Map“), zu der sich die palästinensische Führung im Juni 2003 in Aqaba, Jordanien, verpflichtete. Die „Road Map“ ist der Friedensplan der USA, EU, UN und Russlands. (Ha’aretz) 

01.09.03

In Israel hat die Schule wieder begonnen  

Für 1,4 Mio. Schüler hat am Sonntag in Israel die Schule wieder begonnen. 370.000 Kinder sind seit Wochenbeginn in israelischen Kindergärten registriert. Die arabischen Schulen öffneten wegen des Feiertages erst am heutigen Montag. Wie in den vergangenen Jahren war die Einschulung auch an diesem Sonntag von hohen Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Allen Erwartungen zum Trotz war der Tag aber derjenige mit den wenigsten Zwischenfällen seit zehn Jahren, berichtete die Generaldirektorin des Erziehungsministeriums Ronit Tirosh. (Ha’aretz) 

(c)/ quelle: Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

29.08.03

Gegen das Vergessen: KZ-Gedenkstätte in Dachau

Link:

Soll die Gedenkstätte Dachau verschwinden?

29.08.03

Israels Antwort auf palästinensische Terroranschläge

Link:

Israel setzt die Jagd unvermindert fort

29.08.03

Bush und Israel

Link:

Bush an der Wegscheide

Ergänzender Link zum Thema "USA":

Was sind die Neokonservativen?

29.08.03

Israel: Hamas im Gegensatz zur IRA unteilbar 

Israelische Diplomaten, die sich bei der EU für eine Ächtung der Hamas-Terrororganisation einsetzen, betonen, dass die Hamas nicht über voneinander getrennte militärische und politische Flügel mit unterschiedlichen Führern und Bankkonten verfüge. Damit treten sie der Auffassung einiger EU-Mitgliedstaaten entgegen, Hamas sei der irischen Untergrundarmee IRA vergleichbar, mit deren politischen Flügel die Briten verhandelten. Kürzlich war innerhalb der EU vorgeschlagen worden, Israel solle aufgrund der Parallelen zwischen der IRA und den islamischen Terroristen mit dem politischen Hamas-Flügel Gespräche aufnehmen. Sollte neben dem militärischen auch der politische Flügel der Hamas auf die EU-Liste der Terrororganisationen gesetzt werden, könnten die Konten der Hamas europaweit gesperrt werden, was bedeutende finanzielle Einbußen für die Terroristen zur Folge hätte. Insbesondere Frankreich hat sich in der Vergangenheit wiederholt gegen die Ächtung der Gruppe als ganzes ausgesprochen, da man den politischen Hamas-Flügel in Paris als einen „wichtigen Faktor im Friedensprozess“ ansieht. Das Streitthema soll auf einem EU-Außenministergipfel am 05. September in Italien erneut erörtert werden. Auch beim Besuch des außenpolitischen Vertreters der EU, Javier Solana an diesem Wochenende in Israel steht die Hamas-Ächtung ganz oben auf der Tagesordnung. Die US-Regierung, die ebenso wie die Israelis eine Teilbarkeit der Hamas ablehnt, fror letzte Woche die US-Konten von sechs führenden Hamas-Mitgliedern ein. Auch die britische Regierung sperrte am Mittwoch alle Konten einer sog. palästinensischen Wohltätigkeitsorganisation, die von den USA letzte Woche der Hamas-Unterstützung bezichtigt wurde. Letzten Sonntag hatte die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) vorübergehend 39 Bankkonten von neun islamischen Wohltätigkeitsorganisationen eingefroren, um zu untersuchen, ob diese Geld an Terroristen weiterleiteten. Die Entscheidung wurde erst am gestrigen Donnerstag bekannt, als Hunderte Palästinenser in Gaza-Stadt ihre Unterstützungsleistungen abheben wollten und mit der Begründung abgewiesen wurden, die Konten seien gesperrt worden.

29.08.03

 Hamas, Islamischer Dschihad weisen Arafats Aufruf zu neuer Hudna zurück 

Terroristenführer Abdel Aziz Al Rantisi von der radikalislamischen Hamas-Bewegung wies am Donnerstag den Vorschlag von Palästinenserführer Jassir Arafat, einen neuen Waffenstillstand zu vereinbaren, als gefährlich zurück. Auch Arafats Ankündigungen vom Mittwoch, er sei bereit, Recht und Gesetz gegen militante Palästinenser durchzusetzen, wenn Israel seine Angriffe einstelle, stießen auf Widerstand. Solche Äußerungen spielten nur in Israels Hände, so Rantisi. Auch die Israelis nahmen Arafats Ankündigung nicht ernst und erklärten, die israelischen Streitkräfte (IDF) würden weiterhin Terrorverdächtige verhaften und Terroristenführer zur Strecke bringen. „Arafat hat niemals damit aufgehört, die Terrorstrategie zu unterstützen“, so Raanan Gissin, Berater des israelischen Premierministers Ariel Scharon. „Er hat über 60% der Streitkräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) unter seiner Kontrolle und bisher nichts unternommen, um mit ihrer Hilfe eine friedliche Lösung zu erreichen. Er ist an einer friedlichen Lösung nicht interessiert.“ Unterdessen scheint sich der Machtkampf zwischen dem palästinensischen Premierminister Mahmoud Abbas und Arafat weiter zu verschärfen. Am Mittwoch forderten Hunderte palästinensischer Demonstranten in Ramallah Abbas’ Rücktritt und verliehen ihrer Unterstützung Arafats Ausdruck. Hauptsächlich Fatah- und Hamas-Mitglieder kritisierten Abbas für seine Ablehnung weiterer Terroranschläge und seine Unfähigkeit, der Verschlechterung des diplomatischen Prozesses Einhalt zu gebieten. Bei PA-Gesprächen im Gazastreifen konnte Abbas nur die Hälfte seiner Minister hinter sich bringen, als er vorschlug, alle palästinensischen Sicherheitsdienste unter seine Kontrolle zu bringen. Nächste Woche muss er sich einem Misstrauensvotum des palästinensischen Parlaments in Ramallah stellen. 

29.08.03

Rückblick in die jüdische Geschichte 

29.08.1897 Der Erste Zionistenkongress wird in Basel (Schweiz) von Theodor Herzl einberufen. 197 Delegierte nehmen daran teil. Der Kongress beschließt das sog. Baseler Programm, dessen Ziel die Errichtung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Jüdischen Heimstätte in Palästina ist. 

(c)/ Quelle: ICEJ

28.08.03

Kassam-Rakete trifft Ashqelon 

 Palästinenser haben am Donnerstag mindestens vier Kassam-Raketen aus Beit Hanun/Gaza auf Israel abgeschossen. Davon landete eine im Industriegebiet im Süden der Stadt Ashqelon. Dies ist das erste mal, dass palästinensische Raketen so weit nördlich ins Landesinnere Israels hineinreichen. Eine Rakete landete in der Nähe der Bierbrauerei Carlsberg. Verletzte wurden nicht gemeldet. Über den Einschlagort der anderen drei Raketen ist noch nichts bekannt. Unter Berufung auf Angaben der Agentur AFP berichtete der israelische Rundfunk, die palästinensische Polizei hätte das Feuer auf den Wagen der Mitglieder des Hamas eröffnet, die die Raketen zündeten. Die Terroristen konnten jedoch entkommen. In Nablus im Westjordanland haben israelische Einheiten bei Einsätzen ein illegales Lager für Waffen und Sprengstoffe entdeckt, das sich in einem Wohnhaus verbarg. Es ist die dritte Bombenfabrik, die seit Beginn der Operation vor sechs Tagen von israelischen Soldaten aufgespürt wurde. In dem Lager wurden nach Armeeangaben automatische Waffen, mehrere Kilogramm Sprengstoff, Düngemittel (zur Herstellung von Bomben), chemische Substanzen, sowie Metallstücke und Schrauben gefunden. Die Sprengstoffe und Waffen wurden aus dem Lager gebracht und von der Armee kontrolliert gesprengt. (Ha’aretz)

28.08.03

PA friert Konten von Wohltätigkeitsorganisationen ein 

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat zahlreiche Konten von islamischen Wohltätigkeitsvereinen im Gazastreifen einfrieren lassen. Die Organisationen werden verdächtigt, Terrorgruppen finanziell zu unterstützen. Offenbar handelt es sich um mehr als 36 Konten. Die Maßnahme wurde am Donnerstag bekannt, als Hunderte Palästinenser Schecks einlösen wollten, die sie von den Wohltätigkeitsorganisationen erhalten hatten. Die Banken verweigerten die Auszahlungen. Auch den Vorsitzenden der Organisationen wurde der Zugriff auf die Konten verweigert. Seitens der PA liegt noch keine Stellungnahme vor. Die Maßnahme könnte jedoch Teil einer Kampagne gegen die radikalen Palästinensergruppen sein, heißt es in dem Bericht weiter. Unterdessen haben britische Behörden am Mittwoch alle Konten der palästinensischen Organisation "Interpal - Palestinian Relief and Development Fund" einfrieren lassen. Der Verein wird verdächtigt, die radikalislamische Terrorgruppe Hamas zu unterstützen, teilten britische Beamte mit. Untersuchungen zu dem Fall wurden eingeleitet. (Ha’aretz) Mehr dazu: Die Finanzquellen der Hamas-Organisation auf der Seite www.israel.de (Israel und der Nahe Osten/ Terror gegen Israel)

(c) Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit 

26.08.03

Evangelischer Pfarrer bewundert palästinensische Selbstmordattentäter

Link:

Freibrief für einen Sympathisanten

26.08.03

Zionismus durch Bobfahren – Israels erstes Bobteam auf dem Weg nach Olympia 

Aaron Zeff (34) und Dr. John Frank (41) aus San-Francisco wollen es wissen: Die Hürden israelischer Einwanderungsbürokratie und selbst ein gebrochenes Rückgrat konnten die beiden Juden aus Kalifornien nicht davon abhalten, ihren Traum zu verfolgen – Israel bei den nächsten olympischen Spielen (2004) zu vertreten, als erstes Bobteam des Landes. Die Faszination am Bobfahren fand ihren Anfang vor dem Fernseher. Die olympische Disziplin ließ beide einfach nicht mehr los. Bei einem gemeinsamen Skiurlaub im kanadischen Calgary vor ein paar Jahren überredete Zeff seinen Kumpel, einen Abstecher zu einer Bobbahn zu unternehmen. Dort trafen sie auf den aus Neuseeland stammenden Trainer Ross Dominikovich, der auf einen Blick das Potential der beiden erkannte. Zeff, der früher F-4-Kampfflugzeug der amerikanischen Luftwaffe flog, verfügt über die erforderlichen Reflexe und die psychische Stärke, einen Bobschlitten mit mehr als 140km pro Stunde über die Eisbahn zu manövrieren. Frank, ein ehemaliger Rugby-Star und plastischer Chirurg, der mehr als 110kg auf die Waage bringt, hat die nötige Antriebskraft und gibt einen exzellenten Bremser ab. Nach viel Überredungskunst und Schreibarbeit erhielten beide neben ihre amerikanischen auch die israelische Staatsbürgerschaft sowie grünes Licht der zuständigen israelischen Stellen, letzten Winter mit dem Training in Kanada zu beginnen. Zeffs Rückgratbruch auf der Eisbahn, der in wenigen Monaten verheilt sein wird, konnte die beiden ebenso entmutigen wie die notorischen Vergleiche mit dem berühmten aber erfolglosen Bobteam aus Jamaika. Von letzterem distanzieren sich Zeff und Frank allerdings klar und deutlich: Weder wollen sich die ehrgeizigen Sportler Rasta-Frisuren wachsen lassen noch als beliebte Verlierer enden. „Sie kamen zu den olympischen Spielen und machten eine Bruchlandung. Wir wollen wirklich konkurrenzfähig sein – und ich denke wir sind es auch“, so Frank. Das Ergebnis des Alberta Cups in diesem Februar gibt den beiden Recht: Zeff und Frank setzten sich in einem Durchlauf gegen Olympiateams aus Armenien, Brasilien und Kanada durch, im zweiten Durchlauf belegten sie den zweiten Platz. 

(c)/ Quelle: ICEJ

26.08.03

Aussenminister Silvan Shalom: "Arafat ist Friedenshindernis" (Focus 35/03)

Shalom: „...Erinnern Sie sich an den schrecklichen Discotheken-Anschlag in Tel Aviv? Wir bekamen Anrufe von Führern aus aller Welt, dass wir nicht reagieren sollten, da Arafat sein Volk aufrufe, dem Terror abzuschwören. Ich bin zu dem Schluss gelangt, dass es keine Hoffnung auf Frieden mit den Palästinensern gibt, solange Arafat an der Macht ist. Er ist ein Friedenshindernis.“ FOCUS: „Wie will Israel die Road Map noch retten?“ Shalom: „Sollen die Palästinenser erst einmal damit anfangen, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Nehmen wir an, sie sperren zwei Hamas-Führer ein. Dann wird jeder applaudieren. Das ist doch Unsinn. Wir brauchen eine 100-prozentige Anstrengung. Trainingscamps, Laboratorien müssen geschlossen, Raketen konfisziert werden...“ Ganzes FOCUS-Interview mit dem Außenminister: www.israel.de 

© Botschaft des Staates Israel, 2003

25.08.03

Gefangenenaustausch: Deutscher Vermittler trifft Tannenbaum

Der Geheimdienstkoordinator der deutschen Bundesregierung Ernst Uhrlau vermittelt bei Austausch-Verhandlungen zwischen der shiitischen Hisbollah-Miliz im Libanon und dem Staat Israel. Ein Gefangenenaustausch steht nach Worten des israelischen Außenministers offenbar kurz bevor. Vor einigen Tagen traf Uhrlau den israelischen Staatsbürger Oberst d. Res. Elhanan Tannenbaum, der von der Hisbollah seit dem 15. Oktober 2000 im Libanon festgehalten wird. Uhrlau sagte, Tannenbaum befinde sich in einem den Umständen entsprechenden Zustand. Der Besuch war Teil der Abmachungen zwischen Israel und der Hisbollah. Am Montag übergab Israel an der israelisch-libanesischen Grenze zwei Leichen von Hisbollah-Kämpfern an das Rote Kreuz. Die beiden Männer wurden auf einem israelischen Friedhof für feindliche Soldaten exhumiert und am Dienstag in südlibanesischen Dörfern beigesetzt. Sicherheitsquellen nannten die Übergabe der Leichen eine „vertrauensbildende Maßnahme“, von der man sich nicht nur Informationen über Tannenbaum verspreche. Auch von drei weiteren von der Hisbollah entführten Soldaten hofft Israel auf Lebenszeichen. Die Hisbollah hofft im Gegenzug auf die Rückkehr von 16 libanesischen Gefangenen, die sich in israelischen Gefängnissen befinden, unter ihnen die Islamisten Sheich Abd al Karim Obeid und Mustafa Diani. Israel hatte die beiden 1994 entführt, um Informationen über das Schicksal des seit dem 16. Oktober 1986 im Libanon verschollenen israelischen Piloten Ron Arad zu erzwingen. (Ha’aretz)

25.08.03

Informations- und Begegnungsreise des Keren Hayesod

Vom 15. bis 22. September 2003 veranstaltet der Keren Hayesod (Vereinigte Israel Aktion) eine Informations- und Begegnungsreise nach Israel. Die Reise gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, die Erfolge der vielfältigen Tätigkeiten des Keren Hayesod direkt vor Ort zu sehen und zu erleben. Insbesondere während der schwierigen letzten drei Jahre, in denen Israel sich in einer Wirtschafts- und Sicherheits-Krise befindet, sind durch die Unterstützung von Keren Hayesod viele Hilfsprojekte in Israel ermöglicht worden, z.B. durch Geldspenden für die Stiftung für Terror-Opfer und Ausrüstungen für Rettungsdienste wie ZAKA, die grundlegende Such- und Rettungsaufgaben durchführen. Die Reiseteilnehmer haben Gelegenheit, die von Keren Hayesod unterstützten Projekte kennen zu lernen und mit Betroffenen zu sprechen. Des Weiteren stehen Treffen mit israelischen Abgeordneten und Armeeangehörigen auf dem Programm. Die Reise bietet eine gute Möglichkeit, Land und Leute in der gegenwärtigen Situation hautnah zu erleben. Nähere Informationen: Keren Hayesod, Querstr. 4, 60322 Frankfurt, Tel: +49 (69) 6109380, kh.ffm@keren-hayesod.de 

© Botschaft des Staates Israel, 2003

22.08.03

 „Arafat trägt die Verantwortung" - von Ze'ev Schiff, Ha'aretz, 22. August 2003 

„Im Anschluss an die gestrige gezielte Tötung des ranghohen Hamasführers Ismail Abu Shanab können wir eine Eskalation von militärischen Aktivitäten erwarten, bei der Israel und die Hamas Schläge austauschen werden. Und die Person, die den größten Einfluss darauf hat, wie lang diese Periode dauern wird, ist nicht der palästinensische Premierminister Mahmud Abbas, sondern der PA-Vorsitzende Yasser Arafat. Dieser hatte am Mittwoch noch vor Israels Schlag gegen Abu Shanab die Bitte zurückgewiesen, die Kontrolle über zwei wichtige PA-Sicherheitsdienste an Abbas und seinen Sicherheitschef Mohammed Dahlan zu übergeben. Arafat vertagte auch die Besprechung über einen Plan, der ihm von Abbas und Dahlan zum Vorgehen gegen den Hamas und den Islamischen Jihad infolge des Selbstmordanschlages am Dienstag in Jerusalem, vorgelegt worden war (...). Es gibt keinen Zweifel daran, dass der Hamas, der gestern ein Ende der Feuerpause verkündete, nun versuchen wird, an unterschiedlichen Fronten gegen Israel zu kämpfen. Absurd ist, dass der Anschlag in Jerusalem, der 20 Menschen tötete, und ein weiteres Selbstmordattentat der letzten Woche, das weniger Opfer forderte, vom Hamas als Teil der Feuerpause angesehen werden. Während der Wochen des Waffenstillstandes, in denen weder die Israelischen Verteidigungskräfte noch die Sicherheitsdienste der PA gegen den Hamas vorgingen, hat diese Organisation ihre Stärke und ihre Fähigkeiten wieder aufgebaut. Nun wird sie zweifellos versuchen, Kassam-Raketen und Mörsergranaten auf israelische Städte zu schießen, Bomben an Straßenrändern zu zünden, Hinterhalte auf den Straßen im Gazastreifen zu legen und israelische Siedlungen anzugreifen. Natürlich wird sie auch versuchen, mehr Selbstmordanschläge durchzuführen. Und sie wird versuchen, den Islamischen Jihad und Fatah-Zellen dazu zu bewegen, sich derlei Aktionen anzuschließen. Die Erklärung, die gestern von Dahlans Sprecher abgegeben wurde und in der gesagt wurde, dass Dahlan vorgehabt hätte, gegen den Hamas vorzugehen, diesen Plan jedoch wegen der Ermordung Abu Shanabs aufgegeben hätte, wurde in Israel mit Verachtung aufgenommen. Warum hat Dahlan nicht früher gehandelt? Warum hat er wiederholt gesagt, er habe nicht die Absicht, gegen die terroristische Infrastruktur vorzugehen? Dahlans Organisation tat während der eineinhalb Tage, die dem Attentat in Jerusalem folgten, absolut nichts. Dies hat die Israelische Verteidigungskräfte dazu bewegt, zu handeln. Der palästinensische Sicherheitsplan, der angeblich jetzt erst „eingefroren" wurde, befand sich tatsächlich schon seit langem im Gefrierfach, obwohl Israel Dahlan wiederholt gewarnt hatte, dass sein Nichtstun möglicherweise im Desaster enden werde. Letzte Woche bewies der präventive Sicherheitsdienst der PA, dass er handeln kann, wenn er will. Nachdem ein mit einem Sprengstoff versehenes Fahrrad neben das Büro des Sicherheitsdienstes gestellt worden war, verhaftete dieser sofort die dafür verantwortlichen Mitglieder des Islamischen Jihad. Zwei der Verhafteten wurden bei einem Feuergefecht, das während dieser Verhaftungsoperation stattfand, verwundet. Als die USA und Israel nach dem Anschlag vom Dienstag Abbas und Dahlan dazu gedrängt hatten, gegen die terroristische Infrastruktur vorzugehen, baten die beiden erst einmal um Zeit, um das Kabinett der PA einzuberufen. Dann sagten sie, sie müssten den Plan dem Vorstand der PLO vorlegen, welcher von Arafat angeführt wird. Doch Arafat genehmigte den Plan nicht und sagte stattdessen, man müsse ihn erneut erörtern. All dies geschah vor der gezielten Tötung von Abu Shanab. Während dieses Treffens wurde Arafat auch gebeten, die Kontrolle von zwei wichtigen Sicherheitsorganisationen zu übergeben. Es handelte sich hierbei um den Nationalen Sicherheitsdienst und um den Allgemeinen Geheimdienst, über die Arafat immer noch die Kontrolle hat, obwohl der Reformplan der PA gefordert hatte, alle Sicherheitsdienste unter Abbas‘ Kontrolle zu stellen. Arafat hatte erwidert, dass er diese Forderung erst eingehend bedenken müsse. Wie gewöhnlich weigerte er sich nicht gänzlich. Doch er gab auch nicht die Zustimmung. Es ist unmöglich vorherzusehen, wie lange die Periode der Eskalation, in die wir nun eintreten werden, dauern wird. Die Amerikaner werden sicher versuchen, sie abzukürzen, sowohl durch diplomatische Aktivitäten als auch durch die Ausübung von Druck. Israel hat Washington darüber informiert, dass es sich weiterhin dem diplomatischen Prozess verpflichtet fühlt. Doch es sieht keine Möglichkeit eines Erfolgs dieses Prozesses, wenn nicht gegen die terroristische Infrastruktur vorgegangen wird. (...)“ 

© Botschaft des Staates Israel, 2003

18.08.03

"I have a dream"

Am 28. August 1963 marschierte eine Viertel Million Menschen in den USA nach Washington um unter der Führung des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King für Freiheit und soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren. Juden und Schwarze hatten bereits Jahre zuvor ein Bündnis für mehr soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung geschlossen. Was ist davon übrig geblieben? Mehr dazu im nachfolgenden Link.

Link:

Sie hatten eine Traum

Ergänzender Link:

"Erzähl' ihnen von dem Traum"

18.07.03

Jüdisch-christlicher Dialog

Der jüdisch-christliche Dialog aus jüdischer Sicht.

Link:

Dialog auf allen Ebenen

04.07.03

Buchtipp

Rolf Behrens "Raketen gegen Steinewerfer" - Das Bild Israels im "Spiegel". 176 Seiten, 19,90 EUR, ISBN 3-8258-6723-4 LIT Verlag

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Raketen gegen Steinewerfer

Aug' um Aug, Wahn um Wahn

Ein weiteres Beispiel zur Berichterstattung des "Spiegels" im nachfolgenden Link.

Link:

"Spiegel-Online": Antisemitische Berichterstattung über Moschee-Abriss

Leserbriefe an die Redaktion des "Spiegel-Online" unter der nachfolgenden e-mail:

spiegel_online@spiegel.de

04.07.03

Jüdische Flüchtlinge

Jahrzehntelang wurde das Problem der jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Staaten totgeschwiegen. Das soll sich jetzt, vor dem Hintergrund des Nahost-Friedensprozesses, drastisch ändern.

Link:

Heimatlosland

Der vergessene Exodus

Die vergessenen Flüchtlinge

Es gibt 2 Flüchtlingsprobleme

26.06.03

Hintergrund: Waffenstillstand auf Arabisch – Bedeutung einer „Hudna“ 

In den Nachrichten der letzten Tage war zu lesen, dass die „Hamas “-Terrororganisation einem dreimonatigen Waffenstillstand, auf Arabisch „Hudna“ genannt, zugestimmt hätte. Das arabisch/islamische Konzept einer „Hudna“ basiert auf alten Stammesbräuchen, deren Bedeutung im Westen weitgehend unbekannt sind. Die Zurückhaltung israelischer Vertreter, eine „Hudna“ zu akzeptieren, hat sehr viel damit zu tun, dass ihnen die Ursprünge und Bedeutung einer solchen Waffenruhe in der Kultur des Nahen Ostens bekannt sind. Zudem haben die Israelis im gescheiterten Oslo-Friedensprozess diesbezüglich bittere Erfahrungen machen müssen. 
1. Verbindlichkeit einer „Hudna“ 
Nach islamischer Lehre und Tradition ist es Moslems erlaubt, eine „Hudna“, d.h. einen vorläufigen Waffenstillstand mit einem nicht-moslemischen Feind einzugehen. Sie haben das Recht, diese „Hudna“ jederzeit zu brechen, wenn sie ausreichend Kräfte gesammelt haben, um die Feindseligkeiten wieder aufzunehmen. Genau aus diesem Grunde argumentierten israelische Politiker und Sicherheitsexperten in der Vergangenheit, eine „Hudna“ würde nur den radikal-islamischen Terrorgruppen Zeit geben, ihre militärischen Flügel aufzurüsten und zu reorganisieren, um dann nach Belieben wieder losschlagen zu können. Auch wenn Israel aufgrund ausländischen Drucks einer „Hudna“ als erstem Schritt zur Umsetzung des Friedensplanes zustimmen sollte, ziehen es die israelischen Politiker aus verständlichen Gründen vor, sich auf den expliziten Text der „Roadmap“ zu berufen. Die „Roadmap“ verlangt von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ausdrücklich, „sichtbare Bemühungen zu unternehmen, um Terroristen zu verhaften, ihnen Einhalt zu gebieten und (ihre Strukturen) zu zerschlagen“. Da der palästinensische Premierminister Mahmoud Abbas bei einem entsprechenden Vorgehen einen innerpalästinensischen Bürgerkrieg mit „Hamas “, „Islamischer Dschihad“ und den „Fatah“-Milizen riskieren würde, bemühte er sich um die Vereinbarung einer „Hudna“ – eine solche erfüllt jedoch eindeutig nicht die Anforderungen der „Roadmap“ und ist für Israels Sicherheit aus oben genannten Gründen sehr gefährlich. 
2. Oslo-Friedensverträge als „Hudna“ 
Als der ehemalige israelische Premierminister Jitzhak Rabin und Palästinenserführer Jassir Arafat am 13. September 1993 die Oslo-Verträge unterzeichneten, wurde dies als historischer Durchbruch für Frieden im Nahen Osten weltweit gepriesen und gefeiert. Israel erkannte die Palästinensische Befreiungsorganisation PLO als Verhandlungspartner für eine endgültige Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes an, während Arafat versprach, Terror und Gewalt zu beenden und nur friedliche Mittel zur Konfliktbewältigung zu wählen. In einem Interview mit den Jordanischen Medien versicherte Arafat jedoch am Tag nach dem Vertragsabschluß gegenüber den Palästinensern und der arabischen Welt, dass es sich bei Oslo nur um eine „Hudna“ handelte, die jederzeit gebrochen werden könnte. Nach diesem Interview verwendete er ständig die Bezeichnung „Hudna“ auf Arabisch in bezug auf die genannten Verträge, während er auf Englisch vom „Frieden der Mutigen“ (peace of the brave) sprach. In Arafats heimlich aufgenommener Rede in einer Moschee in Johannesburg 1994 und bei anderen Gelegenheiten betonte der Palästinenserführer immer wieder, die Oslo-Verträge seien nur als „Hudna“ einzustufen. Zur Stützung seiner Position berief er sich auf das Vorgehen des Propheten Mohammed, der 628 n.Chr. den al-Hudajbijah-Waffenstillstand mit den ungläubigen Stämmen der Kuraisch in Medina abgeschlossen hatte. Zu dieser Zeit war Mohammed nicht stark genug, um diese Stämme zu besiegen. Der Waffenstillstand sollte vereinbarungsgemäß knapp zehn Jahr dauern. Schon nach zwei Jahren war seine Armee jedoch beträchtlich angewachsen, woraufhin er die Vereinbarung brach, die Kuraisch abschlachtete und schließlich Mekka und sein lukratives geistliches Zentrum einnahm. Dieses Ereignis in der Frühphase des Islam bildet den unter Moslems weit bekannten Präzendensfall für die Erlaubnis, Verträge mit Ungläubigen zu brechen, sobald es opportun erscheint. 
3. Friedensbereitschaft = Schwäche 
Gleichzeitig wird die Bereitschaft eines Feindes zum Friedensschluss aus arabischer Sicht als Schwäche gewertet, die ausgenutzt werden darf. Nach nahöstlicher Tradition, die auf vorislamische Zeit zurückgeht, ist die Bitte um eine „Hudna“ der erste Schritt zu einer Versöhnung im Rahmen von Stammesfehden, die auf dem Konzept der Blutrache beruhen. Um die Spirale von Gewalt und Gegengewalt zu brechen, wendet sich eine Familie an die andere und bittet um eine „Hudna“, vergleichbar mit dem Ansinnen um einen Waffenstillstand nach westlichem Verständnis. Mit der Bitte um ein Ende der Gewalt gibt der Bittsteller aber gleichzeitig zu, dass er für den Ausbruch der Gewalt verantwortlich ist. In Kenntnis dieses Verständnisses in der arabischen Tradition hat der israelische Premierminister Ariel Scharon in den vergangenen Jahren zweimal israelische Politiker davon abgehalten, zum palästinensischen Parlament in Ramallah zu sprechen, um die eigene Friedensbereitschaft und den Wunsch nach einem Waffenstillstand auszudrücken. Scharon wusste, dass die Palästinenser dies als Israels Eingeständnis auffassen würden, die aktuelle Intifada begonnen zu haben. 
4. Mantra von Gewalt und Gegengewalt im Nahen Osten 
Die meisten Medienvertreter, die über den Nahost-Konflikt berichten, wiederholen gebetsmühlenartig, dass Israelis und Palästinenser in einer Spirale von Gewalt und Gegengewalt gefangen seien. Sie vertreten die Auffassung, dass beide Seiten jeweils den letzten Gewaltakt mit Racheakten vergelten würden, vergleichbar den o.g. Stammesfehden, was zur nächsten Attacke führen würde, und so weiter. Dies stellt in ungerechtfertigter Weise palästinensische Selbstmordattentate, die sich vorsätzlich gegen Zivilisten richten, und gezielte israelische Militärschläge gegen „tickende Zeitbomben“ zur Verhinderung weiteren Blutbades moralisch auf die selbe Stufe. Es scheint zugegebenermaßen einen „Mechanismus“ der Gewalt zu geben, jedoch handelt es sich bei der bewaffneten Intifada nicht um ein Spirale der Blutrache. Israel spielt nicht nach den Regeln der arabisch-moslemischen Welt, sondern handelt nach westlichen Prinzipien wie der Bindung an internationale Verträge, der Selbstverteidigung, der Gerechtigkeit und des Friedens. 

(c)/ Quelle: ICEJ

Ergänzender Link:

Israel bezeichnet Waffenruhe als "Falle"

Keine Rede von echtem Friedenswillen

Das gefährliche Spiel mit dem Waffenstillstand

"Hudna" - was heißt das?

 

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