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Jerusalem Post Radio

Kol Israel

Arutz Sheva

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IBA English News

 

26.09.02

Scharon: Keine militärische Lösung im Konflikt mit den Palästinensern 

In einem Interview mit der Jerusalem Post äußert sich Ministerpräsident Ariel Scharon über die Möglichkeiten, den andauernden Konflikt mit den Palästinensern friedlich beizulegen. Hier einige zusammengefaßte Aussagen. Scharon sagte: „Ich möchte nicht ewig in Nablus, Jenin oder Ramallah sitzen bleiben, doch habe ich Terror immer als strategische Bedrohung und nicht als taktische aufgefasst. Meine Regierung möchte einen diplomatischen Abschluß mit den Palästinensern erreichen. Eine Sache muß aber dabei klar sein, die Palästinenser müssen zukünftige Abkommen befolgen und sich an die Abmachungen halten.“ Betreffend der andauernden Operationen im Hauptquartier von Yasser Arafat führt er aus: „Ich habe Präsident Bush persönlich versprochen Arafat kein Leid zu zufügen. Deshalb haben wir das Hauptquartier nicht stürmen lassen, obwohl sich dort die schlimmsten Terroristen befinden. Die Möglichkeit, dass Arafat dabei verletzt würde ist zu groß. Trotzdem werden wir alles tun, um die mit Arafat in seinem Hauptquartier versammlten Terroristen vor Gericht zu stellen und ihnen einen fairen Prozeß machen.“ Das ausführliche Interview können Sie unter folgendem Link nachlesen:

Jerusalem Post

26.09.02

Rückblick in die jüdische Geschichte

September 1791: Zum ersten mal seit dem Römischen Reich wurden den Juden im revolutionären Frankreich die vollen Bürgerrechte zugestanden. 
September 1941: In ganz Kiev wurden 2000 Zettel ausgehängt, auf den die Bekanntmachung zu lesen war, dass sich alle Juden am Folgetag mit warmer Kleidung, Wertsachen und persönlichen Dokumenten einzufinden haben. Das „Massaker von Babi Yar“ ist das Ergebnis dieser Entwicklungen, bei dem laut deutschen Statistiken 33.771 Juden umgebracht wurden. 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

26.09.02

Nach der Bundestagswahl

Wie fühlen sich die Juden in Deutschland nach der Bundestagswahl? Die Jüdische Allgemeine fasst zusammen:

Allein auf weiter Flur

Absage an rechte Parteien und Wahlkampfslogans

26.09.02

Interessante Links

Zurück zum aufrechten Gang

Zur Lage in Israel

26.09.02

Gegen die langen Schatten der Vergangenheit

Die jüdische Minderheit der USA, traditionell überwiegend demokratisch-liberal, steht wohl im Ernstfall mehrheitlich hinter den Irak-Plänen der republikanischen Bush-Regierung. Doch es gibt auch besorgte und skeptische Stimmen. Das jüdische Wochenmagazin aus der Schweiz TACHLES nimmt zu dem Thema Stellung:

Gegen die langen Schatten der Vergangenheit

26.09.02

Wie der Krieg begann 

In der internen monatlichen Zeitung, „Al-Shuhada“ ( Die Märtyrer ), des palästinensischen Sicherheitspersonals wurde am 25. Juli 2000, kurz nach dem Scheitern der Camp David Verhandlungen, ein Brief veröffentlicht, in dem ein enger und langjähriger Berater Yasser Arafats den offenen Kampf ankündigt. Unmittelbar nach der Ablehnung der Angebote Baraks und Clintons in Camp David bereitete Yasser Arafat seine Truppen auf eine alles erfordernde Konfrontation mit Israel vor. Schon am 30. August 2000 wurde in der offiziellen Zeitung „Al-Sabah“ ( Der Morgen ) eröffnet, dass die Stunde des Jihad geschlagen habe. Lesen Sie den gesamten Artikel in der Jerusalem Post unter

Link:

Jerusalem Post

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

26.09.02

Rückblick

1348:  Der Papst Clemens VI verabschiedete entgegen der landläufigen Anschuldigung, die Juden seien für die Verbreitung der Pest verantwortlich, eine Bulle, in der er statuierte, die Juden leideten unter der Pest genauso wie alle anderen Menschen in Europa. Mehr dazu in der Jerusalem Post.

Link:

Jerusalem Post

26.09.02

Videostream: Freitagspredigten im palästinensischen Fernsehen 

Memri (Middle East Media Research Institute) veröffentlicht eine Videopräsentation mit den Freitagspredigten im palästinensischen Fernsehen. Bitte klicken sie auf den nachfolgenden Link.

Link:

Freitagspredigten im palästinensischen Fernsehen

26.09.02

TV-Tipp

Das rote Quadrat 

Phoenix Do, 26.09.02, 20.15 Uhr Fr, 27.09.02, 07.30 Uhr 3-teilige Reihe 

Drei Kugeln und ein totes Kind 

Die Gier nach dem schnellen Bild, die Sucht nach der Sensation - die Medien setzen auf Schnellverdaulichkeit. Auf der Strecke bleiben die Menschen hinter den Schlagzeilen. Auch die drei neuen Folgen der mit dem Grimme-Preis 2001 ausgezeichneten Reihe "Das rote Quadrat" setzen einen Bremskeil in diese Bilderflut. Filmbilder werden angehalten, der flüchtige Moment eines Ereignisses eingefroren. Die erste Folge widmet sich der Aufklärung eines Schusswechsels zwischen Palästinensern und Israelis: Wer erschoss Mohammed al-Dura? Das Bild ging um die Welt: ein kleiner Junge in den Armen seines Vaters mitten in einem Kugelhagel. Der 12-Jährige stirbt vor laufender Kamera. Vater und Sohn waren in einen Schusswechsel zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten geraten. Sein Tod macht den Jungen zum Märtyrer. "Das Rote Quadrat" untersucht die spektakulären Bilder und stellt in Frage, was zunächst völlig eindeutig scheint. Waren es wirklich israelische Soldaten, die die tödlichen Kugeln abfeuerten? War es ein Unfall? War es Mord? Wer erschoss Mohammed Al-Dura? Minutiös rekonstruiert der Film die Tragödie, geht allen Spuren nach, befragt sämtliche Beteiligte und kommt zu aufsehenerregenden Ergebnissen. Ein Film über den Umgang mit der Wahrheit, über die Rolle der Medien, über die tödliche Logik der Besatzungspolitik und über den Propagandaeinsatz von Kindern, der den Tod mit einkalkuliert. Ein Film, der provoziert und beim Zuschauer eigene Bilder in Frage stellt. Film von Esther Schapira (2002) 

26.09.02

Tagebuch: Ein paar Minuten Zukunft

Mascha Rolnikaite wuchs im jüdischen Ghetto von Wilna auf, die Nazis töteten ihre Familie. Nun erscheinen die Tagebücher erstmals unzensiert auf Deutsch. Die Zeit fasst zusammen.

Link:

Ein paar Minuten Zukunft

25.09.02

Israel enttäuscht über UN-Resolution 

Die jüngste Resolution 1435 des UN-Sicherheitsrats vom vergangenen Dienstag stößt in Israel auf Verwunderung und Enttäuschung. In dieser heißt es unter anderem, der UN-Sicherheitsrat verlange „das sofortige Ende aller Maßnahmen in und um Ramallah [sowie] den prompten Rückzug der israelischen Besatzungskräfte aus palästinensischen Städten auf Positionen von vor September 2000.“ Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) wurde lediglich dazu aufgefordert, „die für Terroranschläge Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.“ Die US-Regierung hatte die Resolution geduldet, um ihre Missbilligung der israelischen Aktionen in Ramallah auszudrücken. Auch Papst Johannes Paul II. rief dazu auf, die Belagerung Ramallahs zu beenden. In einer Mitteilung hieß es, der Papst sei sehr besorgt über Israels „schweren Angriff“ auf Arafats Amtssitz, er fühle sich dem palästinensischen Volk und der Autonomiebehörde „in dieser schmerzhaften Zeit sehr nahe“. Aus israelischen Kreisen verlautete, dass Israel die UNO zwar respektiert, jedoch Israels Sicherheitsinteressen höher stellt, als Resolutionen des UN-Sicherheitsrats. Die Duldung der Resolution durch die USA müsse man vor dem Hintergrund der bevorstehenden US-Aktionen gegen den Irak verstehen und dürfte nicht als grundsätzliche Verurteilung der israelischen Politik angesehen werden. Dennoch, so Israels UN-Botschafter Yehuda Lancry, sei die Entscheidung Amerikas, kein Veto einzulegen, „definitiv eine Enttäuschung.“ Noch während der Sitzung des UN-Sicherheitsrats sind israelische Truppen am Dienstag in Gaza-Stadt einmarschiert. Nach offiziellen Angaben kamen während der Aktion neun Menschen ums Leben, etwa 30 Menschen wurden verletzt. 13 Bombenwerkstätten wurden zerstört, ebenso wie die Häuser der Terroristen, die im März dieses Jahres einen Anschlag auf ein Armeetrainingslager verübten. Damals wurden fünf Israelis getötet und zwanzig verletzt. Unterdessen haben französische Abgeordnete des Europaparlaments eine Initiative zur Einsetzung einer Untersuchungskommision gestartet. Laut Francois Zimeray von der französischen Sozialistischen Partei soll die die Verwendung von EU-Geldern durch die PA untersucht werden. Insbesondere geht es um die Frage, ob mit EU-Geldern Terroranschläge finanziert werden. „Wir haben Grund zur Sorge, dass die PA die Verwendung der Gelder absichtlich verschleiert und gefälschte Berichte vorlegt. Die PA verweigert einen wirklichen Überblick über die Verwendung von EU-Geldern.“ 

(c)/ Quelle: ICEJ

25.09.02

Polizei ehrt israelisch-arabischen Jungen und Polizisten  

Rami Mahmid (17) aus Umm el-Fahm sowie der Polizeioffizier Moshe Hizkiyahu (posthum) erhielten heute eine Ehrenurkunde der Polizei. Mahmid verhinderte am 18.September 2002 einen verheerenden Selbstmordanschlag in der Nähe von Umm el-Fahm, als er mit dem Handy des Selbstmordattentäters die Polizei anrief. Wie die Tageszeitung Yediot Arhonot berichtete, fiel dem Jugendlichen der Palästinenser durch sein nervöses Verhalten auf. Mahmid sprach den Verdächtigen an und bat ihn, einen Freund mit dem Mobiltelefon des Attentäters anrufen zu dürfen. Stattdessen informierte Machmid die Polizei und berichtete über den Verdächtigen. Kurz darauf erreichte eine Polizeistreife die Bushaltestelle. Der Attentäter zündete darauhin den Sprengkörper und tötete dabei den sich nähernden Polizeioffizier. Mahmid wurde bei der Explosion schwer verletzt und überlebte das Attentat durch eine Notoperation. Der israelische Inlandsgeheimdienst, Shin Bet, vermutete anfangs, dass Mahmid und der Attentäter zusammenarbeiteten. Jedoch förderten die ersten Untersuchungen die gegenteilige Tatsache. Nach Aussage der Sicherheitsbehörden verhinderte das beherzte Eingreifen des Jugendlichen aus Umm el-Fahm eine größere Katastrophe.

Link:

Israelischer Araber verhindert Terror-Tragödie

25.09.02

Hamas startet Website für die Rekrutierung von weiblichen Kämpfern 

 Die militante Islamisten Gruppe Hamas hat ein Rekrutierungsprogramm im Internet gestartet, welches palästinensische Frauen davon überzeugen soll Dschihad Kämpferinnen zu werden oder ihre Söhne anzuspornen an Selbstmordattentaten teilzunehmen. (Quelle Radio Israel) Palästinensische Quellen aus dem Gaza Streifen berichten, dass parallel die Hamas Rekrutierungsprogramme in den von der Organisation verwalteten Kindergärten durchführt. 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

25.09.02

Maccabianer besiegen Griechen beim Wunder von Sukkot

In einem historischen Sieg – dem ersten einer israelischen Fußballmannschaft in der UEFA Championsleague – generierte Ayegbeni Yakoubu zum umjubelten Helden des Abends. Mit seinen drei Toren führte er Maccabi Haifa zum ersten Sieg in der Gruppe F. Der „Drei-Tore Streich“ des nigerianischen Nationalspielers brachte die 15000 Olympiakos Anhänger zum Schweigen, welche das Heimspiel Haifas auf Zypern in ein schweres Auswärtsspiel verwandelten. Mit jedem weiteren Tor von Maccabi steigerte sich jedoch der Enthusiasmus der 5000 mitgereisten Fans aus Israel. Der Spielverlauf entwickelte sich überaus postitv, nachdem Maccabi einen eher fragwürdigen Elfmeter vom italienschen Unparteiischen zugestanden bekommen hat und dieser sicher von Yakoubu verwandelt wurde. Das zweite Tor folgte nach einem kraftvollen Alleingang Yakoubus, welcher den Ball sicher gegen den herausstürmenden Olympiakos Torhüter versenkte. In den letzten Spielminuten setzte die Mannschaft vom griechischen Festland alles auf eine Karte und wurde prompt durch das dritte Tor des Maccabi Stürmers, nach einem Fehlpass von Olympiakos in der Vorwärtsbewegung, entzaubert. Maccabis Trainer Yitzhak Shum brachte seine Freude nach dem Spiel mit den Worten auf den Punkt: „Meine Spieler sind heute wie Löwen aufgetreten und ich bin sehr stolz auf sie.“ Wie die Zeitung „Globes“ berichtete, gab es nach dem Spiel einige unschöne Szenen, als Anhänger von Olympiakos Gegenstände auf israelische Fans warfen und „Heil Hitler“, „Auschwitz“ und „Arafat“ skandierten. 

24.09.02

Nachhilfe für Schröder und Co. in Sachen Irak

Links:

Dossier der britischen Regierung zum Thema "Irak"

Die wichtigsten Punkte des britischen Dossiers über den Irak

Das Irak Dossier

Iraq's Weapons of mass destruction

Irak: Nuklearwaffen bis 2005

24.09.02

Palästinensische Terroristen im Irak trainiert 

Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet hat vor ca. einem Monat eine Gruppe von Terroristen festgenommen, welche Anschläge in Israel geplant hatten. Diese Anschläge sollten mit Hilfe von Panzerabwehrraketen israelische Fahrzeuge sowie Flugzeuge bei der Landung auf dem Internationalen Flughafen „Ben Gurion“ treffen. Die Gruppe soll der palästinensischen Terrororganisation „Arabische Befreiungsfront“ angehören, dessen Anführer, Abu al-Abas, aus der Achille Lauro Entführung bekannt, sich gegenwärtig in Bagdad aufhält. Die jetzt vom Shin Bet festgenommenen Terroristen wurden nach Erkenntnissen des Geheimdienstes in irakischen Militärcamps auf ihre Operationen vorbereitet. Nach ihrer erneuten Einreise in die palästinensischen Autonomiegebiete wurden sie von Shin Bet Agenten festgenommen. (Quelle Jerusalem Post) 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin + Jerusalem Post

Link:

Palästinensische Terroristen trainierten im Irak für Anschläge in Israel

24.09.02

Championsleague Maccabi Haifa vs Olympiakos Piräus 

Am heutigen Dienstag findet der 2.Spieltag der diesjährigen Championsleague Saison statt. Dabei treffen in der Gruppe F Maccabi Haifa auf Olympiakos Piräus und Bayer Leverkusen auf Manchester United. Dabei geht es für die beiden Heimteams schon um das Überleben in der europäischen Königsklasse. Leider kann man Haifa nur bedingt den Gastgeberstatus zu erkennen, da man aufgrund des UEFA Beschlußes – israelische Fußballteams dürfen wegen der aktuellen Sicherheitssituation keine Spiele in Israel austragen – auf Zypern spielen muß. Unter diesen Umständen wird Haifa bei seinem ersten Heimspiel in der Königsklasse des europäischen Fußball, einer Mehrheit von griechischen Fans im Stadion entgegentreten müssen. In Nikosia werden ca. 14000 Anhänger der Griechen ihre Mannschaft nach vorne treiben. Maccabi Haifa kann mit ca. 5000 Fans rechnen, die aus Israel mit mehrere Flugzeuge und sogar Schiffen nach Zypern auf dem Weg sind. Dieser Sachverhalt wirkt umso nachhaltiger, da Piräus bei seinen fünf aufeinanderfolgenden Jahren in der Championsleague nur ein Heimspiel (gegen ManU) verloren hat. Weitere Probleme kommen auf den Trainer, Yitzhak Shum, von Maccabi zu, da drei seiner Stammverteidiger nicht gänzlich auf der Höhe ihres körperlichen Vermögens – aufgrund von Verletzungen – spielen können. Für Maccabi hat dieses Spiel schon eine vorentscheidende Bedeutung. Nach der Auftaktniederlage gegen Manchester United (2-5) befindet sich Haifa auf dem 3.Platz, mit nur einem Tor Vorsprung vor dem Vorjahresfinalisten Bayer Leverkusen, welche mit einem überraschenden 2-6 gegen Piräus starteten. 

24.09.02

TV-Tipp

n-tv Maischberger
Mittwoch 25.09.02/ 17.15 H und 20.15 H

Gast: Hildegard Hamm-Brücher

24.09.02

Klartext. Mut. Hildegard Hamm-Brücher tritt aus der FDP aus

Hildegard Hamm-Brücher ist aus der FDP ausgetreten. In einem am Sonntag an den FDP-Parteichef Guido Westerwelle geschickten Schreiben begründet die 81-jährige "große alte Dame" der Liberalen den Schritt in erster Linie mit den antiisraelischen Äußerungen des ehemaligen Parteivizechefs Jürgen W. Möllemann.

Frau Hamm-Brücher gehörte der Partei über 50 Jahre an. 1994 war sie als Bundespräsidentin vorgesehen.

Link:

Hamm-Brücher verläßt FDP

Zwischen mir und der Partei ist eine Entfremdung entstanden

Hamm-Brüchers Erklärung

Der Druck auf Guido Westerwelle nimmt zu

Frust wegen Möllemann: Hamm-Brücher verläßt die FDP

24.09.02

Schändung des Josef Grabmals in Nablus 

Am Sonnabend, den 21.September 2002, entdeckten mehrere ultraorthodoxe Israelis das geschändete Grab von Josef. Die ultraorthodoxen Gläubigen kamen zu dem Grab, obwohl sich die Grabstelle in der palästinensischen Selbstverwaltungszone A befindet und somit der Zutritt für Israelis per Verordnung verboten ist. Die Anwesenden vermuten, dass das Grab schon am Yom Kippurfest gewaltsam zerstört wurde. Der Vorfall wurde durch die Einreisesperre nach Nablus heute erst bekannt. Das Ausmaß der Zerstörung ist von Anwesenden als sehr schwerwiegend eingeschätzt worden. Das Grabmal wurde angezündet, die historischen Eingangstore ausgerissen, die hebräischen Inschriften durch Hammer und Meißel unkenntlich gemacht. Ein vorgelagerter Raum, in welchem sich die Gläubigen zum Beten aufhielten, ist bis zur völligen Unkenntlichkeit zerstört worden. 

24.09.02

Terroropfer spendet seine Niere einem palästinensischen Mädchen  

Die Eltern des am Freitag beerdigten schottischen Talmudstudenten Jonathan Jesner (19), welcher letzte Woche bei dem Selbstmordanschlag der Hamas auf die Buslinie Nummer 4 in Tel Aviv ums Leben gekommen ist, spendete eine seiner Nieren einem 7 jährigen palästinensischen Mädchen aus Jerusalem. Yasmin Abu Ramila befand sich seit 2 Jahren auf der Transplantationsliste des israelischen Gesundheitsministeriums. In der israelischen Tageszeitung Maariv wird die Mutter von Yasmin mit den Worten zitiert, dass sie mit den Eltern des ermordeten Jonathan trauert und ihnen dankt für die Spende, die das Leben ihrer Tochter rettete. Ari Jesner, der Bruder des Opfers, sagte gegenüber der Jerusalem Post, „Die Familie ist stolz, dass Jonathan das Leben anderer erhalten konnte.“ „Das wichtigste an diesem Prinzip ist“, 8führte er gegenüber der Tageszeitung aus, „dass ein Teil seines Lebens einem anderen Menschen gegeben werden konnte, unabhängig von Religion und Nationalität.“ Ari Jesner schloss nicht aus, die Familie der Empfängerin in Zukunft zu treffen und betonte, dass seine Angehörigen froh sind, das Leben des Mädchens gesichert zu haben. Er schloss mit den Worten „Leben hier ist wie eine Lotterie.

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

Link:

Attentat rettet Palästinenser-Kind das Leben

24.09.02

15.000 Teilnehmer am Jerusalem Marsch

Traditionell findet an Sukkot der Jerusalem Marsch statt. auch dieses Jahr ist der Marsch wieder ein imponierendes Zeichen und demonstriert die Bedeutung, die die Hauptstadt Israels Jerusalem für Juden aus aller Welt hat. Juden aus der Diaspora und Christen aus aller Welt verleihen ihrer Solidarität für Israel durch den Marsch besonderen Ausdruck.

Obwohl der israelischen Polizei konkrete Terrorwarnungen vorliegen lassen sich die Teilnehmer nicht von der Teilnahme an dem Marsch abbringen. 2.000 Polizisten schützen den Marsch durch die Stadt der um ca. 15.00 H das Yaffa Tor an der Altstadt erreichen soll.

Traditionell nehmen an dem Marsch auch tausende Teilnehmer des Laubhüttenfestes der ICEJ (Internationale Christliche Botschaft Jerusalem) teil.

Link:

Jerusalem Post

Haaretz

Der Terror darf unseren Alltag nicht beherrschen

24.09.02

Mord an Israeli

Gestern abend ist es in Hebron zu einem feigen Anschlag auf eine israelische Familie gekommen. Palästinensische Terroristen feuerten auf eine Gruppe von Juden, die in Hebron das Sukkotfest am Patriarchengrab begehen wollten. Tausende von Juden - aufgrund der palästinensischen Bedrohung unter massivem Aufgebot von Sicherheitskräften - waren aus anderen Städten Israels nach Hebron gekommen um ihre Unterstützung mit der jüdischen Gemeinde in Hebron zu bekunden und gemeinsam zu beten. Der aus Jerusalem stammende Shlomo Yitzhak Shapira (50) wurde von den Kugeln tödlich getroffen. Die Kinder Shuki (9) schwer, Pinhas (12) und Yehuda (18) leicht verletzt.

Der ermordete Vater hinterläßt eine Frau und sieben Kinder.

Der Mörder entkam unerkannt.

Link:

Haaretz

MfA

23.09.02 

Ariel Scharon eröffnet christliches Laubhüttenfest  

„Bevor ich diesen Saal betrat, war ich recht besorgt, doch dann erfuhr ich Ihre herzliche Freundschaft und vergaß alle meine Sorgen“. Mit diesen Worten eröffnete Israels Premierminister Ariel Scharon am Sonntagabend die 23. christliche Feier des Laubhüttenfestes, veranstaltet von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ). Im vollbesetzten Konferenzzentrum sprach er zu über 3000 Gästen, darunter über 2000 Christen aus 50 Nationen, die ihn mit begeistertem Beifall begrüßten. Weder die Intifada noch die Irak-Krise konnte sie davon abhalten, für eine Woche nach Israel zu kommen, um ihrer Solidarität mit Gottes Volk Ausdruck zu verleihen. „Auf dem Weg zur Bühne hörte ich immer wieder: Wir lieben Euch“, sagte Scharon zum Publikum gewandt, „ich möchte Euch sagen: Wir lieben Euch!“. Er hieß die Festteilnehmer in Jerusalem willkommen, der, so wörtlich, ungeteilten Hauptstadt des jüdischen Volkes seit 3000 Jahren und dankte für die Solidarität der Christen. Dann zitierte der Regierungschef den Papst, der anlässlich eines Treffens mit Scharon vor drei Jahren gesagt hatte: „Das Land Israel und Jerusalem sind sowohl für die Juden, als auch für die Christen und Moslems heilig. Aber sie wurden nur den Juden versprochen.“ Im Blick auf die politische Lage im Nahen Osten betonte er immer wieder, dass Israel Frieden wolle, aber nicht bereit sei, die Sicherheit seiner Bürger und des Landes aufs Spiel zu setzen. Die andauernde Gewalt sei Israel aufgezwungen worden. Scharon äußerte die Hoffnung, dass Israel in der Zukunft in Frieden und Sicherheit leben und sein wahres Gesicht zeigen könne – gekennzeichnet durch eine hochentwickelte Industrie, Wissenschaft, Forschung und Musik. Aus Sicherheitsgründen musste er die Veranstaltung nach Schluss seiner Ansprache bald verlassen, was ihm sichtlich schwer fiel. 

Quelle: ICEJ

Links:

<mailto:info@icej.de> Jerusalem Post

ICEJ

Auch Christen feiern das Laubhüttenfest

22.09.02

FDP-Spitze: Klartext. Mut. Möllemann muß gehn

Noch am Wahlabend in Deutschland hat das Präsidium der FDP den stellvertretenden Parteichef Jürgen Möllemann aufgefordert, seinen Posten zu räumen. Unbestritten ist nach dem Wahldesaster für die FDP die Attacken Möllemanns auf Israel und dem Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden unter wahltaktischen Gesichtspunkten nicht aufgegangen sind und die FDP dafür entsprechend abgestraft wurde.

Link:

FDP-Spitze fordert Möllemann zum Rücktritt auf

Westerwelle: Möllemann soll gehen

FDP-Spitze setzt sich durch: Möllemann soll gehen

21.09.02

TV-Tipps

Literatur im Foyer
Tod eines Kritikers von Martin Walser
So, 22.09. 10.00 H 3Sat

Eine himmlische Familie
Schabbat Schalom, Unterhaltungsserie
Mi, 25.09. 16.30 H ORF1

Die Johannes B.-Kerner-Show
Gast: Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden
Mi, 25.09. 22.45 H ZDF

20.09.02

Heute abend beginnt ,,Sukkot" (Laubhüttenfest)

Dieses achttägige Fest feiern die Juden zum Gedenken an die Zeit der Wüstenwanderung, als die Israeliten in Notunterkünften lebten (3. Mose 23,33-44). Zugleich ist es ein Erntedankfest. Darüber hinaus hat es noch eine zukünftige Bedeutung. Der Prophet Sacharja bescheibt es als ein internationales Fest in den Tagen des messianischen Königreiches, zu dem ,,Menschen aus allen Nationen" nach Jerusalem kommen werden, um am Laubhüttenfest teilzunehmen und Gott anzubeten (14,16ff). Die meiste Zeit dieses Festes verbringen die Juden in einer notdürftig hergerichteten und mit grünen Zweigen und bunten Girlanden geschmückten ,,Laubhütte" (Sukka) außerhalb ihrer Wohnung. Für messianische Juden und Christen ist dieses Fest Anlaß, über die ,,Wanderung" der Gemeinde Jesu in der Vergangenheit nachzudenken und sich die Treue Gottes, seine Hilfe und Versorgung zu vergegenwärtigen. Gleichzeitig weist sie die ,,Laubhütte" auf den Ort der zukünftigen Gegenwart Gottes im Neuen Jerusalem hin: ,,Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott, wird ihr Gott sein" (Offenbarung 21,3). 

Am Sonntag abend wird der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon auf dem Laubhüttenfest der ICEJ (Internationale Christliche Botschaft Jerusalem) sprechen; 2 Tage später, am Dienstag findet der traditionelle Jerusalem-Marsch statt.
Das Laubhüttenfest der ICEJ ist u.a. auch in diesem Jahr wieder die größte touristische Veranstaltung in Israel.

20.09.02

Benefizkonzert zugunsten des Neuen Jüdischen Zentrums in München

Jakobsplatz am 6.10. im Herkulessaal  Benefizkonzert zugunsten des Neuen Jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrums für die Jüdische Gemeinde Münchens Baut mit der Jugend! Junge Münchner Künstler musizieren für den Jakobsplatz Sonntag 6. Oktober 2002 19Uhr Herkulessaal der Residenz  

Jüdisches Leben in seiner kulturellen Vielfalt erhält in München wieder einen öffentlichen Raum. Am St. Jakobs-Platz wird ein neues Jüdisches Gemeinde- und Kulturzentrum gebaut. Das städtebauliche Gleichgewicht von Synagoge und städtischem Museum im Zusammenspiel mit dem Gemeindehaus vermittelt Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft jüdischer Existenz in München. Es soll ein Ort der Begegnung und Dialog werden. Junge Münchner Künstler haben sich bereit erklärt am 6. Oktober 2002 in einem Benefizkonzert zugunsten des Neuen Jüdischen Zentrums Jakobsplatz im Herkulessaal der Residenz in München aufzutreten. Die Besonderheit dieses Konzerts ist, dass statt Prominente, junge Künstler sich für die Zukunft ihrer Stadt engagieren, für eine weitreichende Veränderung, deren Früchte in erster Linie sie selber ernten werden. Alle Mitwirkenden und Organisatoren verzichten auf Gage und jegliches Entgelt. Angesichts der jungen, noch wenig bekannten Künstler, wurden die Eintrittspreise für das Konzert im Herkulessaal so niedrig festgelegt, dass alleine durch den Kartenverkauf die Ziele der Veranstaltung nicht erreicht werden können. Um weitere Einnahmen zu erzielen, werden 10 Bilder, die aus einer Zusammenarbeit von Max Mannheimer (Ben Jakov) und Julia Wegat entstanden sind, nach dem Konzert versteigert. (Ausrufspreis € 1000,-) Die Bilder sind vor dem Konzert im Foyer des Herkulessaals zu besichtigen. Außerdem werden sie während des Konzertes auf Großleinwand projiziert und als Bühnenbild in die Musik eingebunden. Kartenvorverkauf unter nachfolgendem Link bzw. bei München Ticket (Tel. 089 54818181).

Link:

kunstundkünstler

20.09.02

Fussball: Zweifacher Traumsieg für die Jungs aus Israel  

Im UEFA Cup besiegte gestern abend in Klagenfurt Hapo’el Tel Aviv die österreichische Mannschaft FC Kärnten – die Mannschaft des Rechtspopulisten Jörg Haider. Die roten Tel Aviver beschämten ihre Gegner mit einem Traumergebnis von 4:0, während Maccabi Tel Aviv die portugiesische Elf mit einem wunderbaren 1:0 nach Hause kickte. 

20.09.02

Amos Oz liest aus "Allein aus dem Meer"  

Ein kühnes Buch von großer sprachlicher Kraft, das die Grenzen zwischen Poesie und Prosa aufhebt: Sieben Israelis erzählen aus sich verschränkenden Perspektiven von ihren Versuchen, ein gelungenes Leben zu führen. Zu ihnen gesellt sich, als Gleicher unter Gleichen, der Autor. Der neue Roman von Amos Oz artikuliert vielstimmig Hoffnungen und Enttäuschungen, die elementare Gewalt von Liebe, Verlust und Verlangen. Bat Jam, eine kleine Stadt am Mittelmeer, in der Nähe von Tel Aviv: Die aus Bulgarien eingewanderte Nadia Danon ist an Krebs gestorben. Ihr Witwer Albert, Steuerberater von Beruf, versucht sich vom schweren Gewicht der Trauer zu befreien – vielleicht mit Hilfe seiner Kollegin Bettine Carmel? Auf seinen Sohn Rico kann er nicht zählen: Der hat sich nach Tibet aufgemacht, um in der Fremde sich selbst zu suchen. Herausfinden, wie das Leben sich zu leben lohnt, will auf ihre Weise Ricos Freundin Dita. Sie hat ein Verhältnis mit einem Freund von Rico, Giggy Ben-Gal, und auch der Filmemacher Dubi Dombrov ist hinter ihr her – zugleich zieht sie bei Albert ein. Es entstehen Beziehungen, sich überschneidende Dreiecke, die überraschende Wandlungen erfahren. »Steh nun auf und geh, ruhig und leicht, steh auf und geh und suche das, was du verloren hast.« TERMINE: München 6.10.2002, 16.00 Uhr Literaturhaus München Salvatorplatz 1 80333 München www.literaturhaus-muenchen.de Heidelberg 8.10. 2002, 20.15 Uhr Buchhandlung Schmitt & Hahn Hauptstr. 8 69117 Heidelberg Karlsruhe 11. 10. 2002, 20.00 Uhr Literaturhaus im Prinz-Max-Palais Karlstr. 10 76133 Karlsruhe Frankfurt am Main 13.10.2002, 17.00 Uhr Deutschen Bibliothek Vortragssaal Adickesallee 1 60322 Frankfurt Köln 14.10.2002, 20.00 Uhr Sankt Peter Jabachstr. 1 50672 Köln 0221 – 9213030 www.kunst-station.de Bochum 15.10.2002, 20.00 Uhr Schauspielhaus Bochum TUT (Theater unter Tage) Königsallee 15 44789 Bochum www.schauspielhausbochum.de Nürnberg 16.10.2002, 20.00 Uhr Nürnberger Akademie Marmorsaal Gewerbemuseumsplatz 2 90403 Nürnberg www.presseclub-nuernberg.de Berlin 17.10.2002, 20.00 Uhr Berliner Ensemble Bertolt-Brecht-Platz 1 10117 Berlin www.berliner-ensemble.de Würzburg 18.10.2002, 20.00 Uhr Stadtbücherei im Falkenhaus Lesecafé Marktplatz 9 97070 Würzburg 

20.09.02

Aufruf zur "Protestkundgebung und Unterschriftsaktion gegen antisemitische Wahlkampfparolen"

Die neuen Attacken des stellvertretenden Vorsitzenden der FDP, Jürgen W. Möllemann, auf Michel Friedman, den Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, sind die Bestätigung dafür, daß die rechtspopulistische Benutzung antisemitischer Klischees im Frühjahr diesen Jahres keine spontanen Entgleisungen waren. Es ist das erste Mal in der bundesrepublikanischen Geschichte, daß eine demokratische Partei der Mitte sich systematisch, geplant und wiederholt des Antisemitismus bedient. Unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen haben wir uns spontan entschlossen, noch in dieser Woche...

am kommenden Samstag, dem 21.09.2002,

vor dem Thomas Dehler Haus,

der FDP-Zentrale, in der Reinhardstraße 14, in Berlin Mitte,

ab 15 Uhr,

in einer Kundgebung an den Grundkonsens der Nachkriegsdemokratie zu erinnern, nicht erneut mit Antisemitismus Politik zu machen.

Zu den RednerInnen gehören u.a.

der angesehene und bekannte Politikwissenschaftler der FU-Berlin, Prof. Dr. Hajo Funke,

der ehemaliger Berliner Bürgermeister und deutscher Botschafter in Israel, Klaus Schütz,

Eckhardt Barthel, Kulturpolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion,

Franziska Eichstädt-Bohlig vom Bündnis 90/Die Grünen

sowie der ehemalige Berliner Kultursenator Christoph Stölzel von der CDU.

 

 

Zu der Kundgebung rufen auf: das Bündnis "Demokratie jetzt!" - Träger des Zivilcouragepreis 2002, "HONESTLY-CONCERNED.org", eine Gruppe besorgter BürgerInnen die sich für eine objektive Nahostberichterstattung und gegen Antisemitismus einsetzt, sowie der LICHTIG-Verlag, u.a. Verleger des vor wenigen Tagen erschienen Buches „Was ich den Juden schon immer mal sagen wollte...", von Nea Weissberg-Bob, mit Beiträgen von Henryk M. Broder, Prof. Dr. Hajo Funke, Dani Levy, Prof. Dr. Gabriele Rosenthal, Claudia Roth, Klaus Schütz, Susanne Thaler, Ulrich W. Sahm und anderen (ISBN 3-929905-16-7).

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin begrüßt und unterstützt die Initiative und steht voll dahinter.

Link:

Honestly-concerned

20.09.02

Lambsdorff: Möllemann nicht mehr tragbar

Nach den Entgleisungen von FDP-Vize Jürgen Möllemann im Zusammenhang mit seinem Flugblatt spricht der Ehrenvorsitzende der Partei Otto Graf Lambsdorff Klartext und spricht offen davon, daß Möllemann seine Parteiämter abgeben müsse. Er sei als Parteivize nicht mehr zu halten. Das Interview mit dem Deutschlandfunk  lesen/ hören Sie im nachfolgenden Link.

Link:

Interview lesen

Interview hören

Ergänzende Links:

Joschka Fischer: "FDP nicht wählbar"

Offener Bruch in der FDP-Parteispitze

20.09.02

Israels Reaktion auf den Terror der vergangenen Tage

Als direkte Reaktion auf die palästinensischen Terroranschläge der vergangenen Tage in Israel hat die israelische Armee den Amtssitz des palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat umstellt. Nachdem die Armee von Arafats Leibwächtern beschossen wurde erwiderten die israelischen Soldaten das Feuer. Dabei wurden zwei Leibwächter Arafats verletzt. In der Mukata - dem Sitz Arafats - verschanzen sich derzeit rund 20 von Israel gesuchte Männer, die von Israel aufgrund terroristischer Aktivitäten gesucht werden und deren Überstellung Israel verlangt.

Gestern noch war das israelische Sicherheitskabinett zusammengekommen um über eine Reaktion auf die Terroranschläge zu beraten. Wortlaut einer herausgegebenen Mitteilung: "Israel befindet sich in der Mitte eines sehr schwierigen und fortwährenden Krieg gegen einen brutalen und abscheulichen Terror, der vom Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde geführt wird, der die Koalition des Terrors eingeführt hat. Dies ist ein Krieg, indem Israel weiter seine Entschlossenheit und Ausdauer zeigen wird und in dem Israel siegreich sein wird."

Link:

MfA

Blutbad im Zentrum Tel Avivs

Filmbericht ansehen ARD

Arafat in seinem Amtssitz fast völlig isoliert

Soll Arafat ausgewiesen werden oder nicht?

19.09.02

Palästinensischer Terror fordert weitere Opfer

Kurz vor 13.00 H hat ein Palästinenser heute durch einen (Selbst)-mordanschlag fünf Israelis in den Tod gerissen, über 60 Unschuldige wurden verletzt. Der Mörder sprengte sich in Tel Aviv an der Allenby-Straße in einem Bus in die Luft. 

Zu dem Anschlag bekannte sich der Islamische Jihad. Die israelische Regierung machte Arafats Autonomiebehörde verantwortlich, die nach wie vor nichts gegen den Terror tue. Die Terroranschläge der letzten Tage mit 8 Toten und 60 Verletzten sind die direkte Antwort auf die Friedensbemühungen des Nahostquartetts und dem israelischen Einverständnis zur Schaffung eines eigenen Palästinenserstaates.

Link:

Filmbericht ansehen n-tv I

Filmbericht ansehen n-tv II

Filmbericht ansehen ARD

Filmbericht ansehen ZDF

Joschka Fischer zu den pal. Terroranschlägen der letzten Tage

(C)/ Quelle Bilder: IDF

19.09.02

"Deutschland ist kein antisemitisches Land, aber der Antisemitismus regt sich immer wieder..."

(Das neueste Möllemann-Pamphlet mit dem auf dem Rücken von Israel bzw. Vertretern des deutschen Judentums Wahlkampf betrieben wird...) 

"Lange hatte der Schock über den Holocaust den Dämon (des Antisemitismus) unterdrückt....jetzt aber ist die Zeit der Sühne vorbei...die Büchse der Pandora ist wieder offen." Ein lesenswerter Kommentar aus dem Axel-Springer-Konzern zum Thema "Antisemitismus".

Link:

"Schöner ist doch unsereiner"

Der Wuppertaler FDP-Kreisverbandsvorsitzende Dr. Rolf Köster spricht von "Ausraster von Möllemann in immer kürzeren Schüben" und fordert dessen Rücktritt, da dieser "als Politiker und als Landesvorsitzender der FDP nicht weiter tragbar ist..." Das vollständige Interview lesen Sie im nachfolgende Link.

Link:

Möllemann muß die Vertrauensfrage stellen

Ergänzende Links zum Thema "Antisemitismus":

Antisemitismus: Wir sagen NEIN

1000 Jahre Antisemitismus

Historischer Kalender

Antisemitismus in der Kirche

"Der Bau der Krematorien begann mit Worten"

19.09.02

Palästinensische Kinder als (Selbst)-mordterroristen missbraucht!

In Can Yunis warfen ca. 50 Kinder am 17.September Steine auf einen israelischen Armeeposten. Die Soldaten gaben - nach mehrfacher mündlicher Warnung - Warnschüsse in dei Luft ab. Eines der Kinder warf eine Bombe oder Granate auf einen israelischen Soldaten, die kurz vorher explodierte und glücklicherweise keinen Schaden anrichten konnte.

Der palästinensische Minister Abu Mazen gab in einem Interview zu, daß Kinder von den diversen palästinensischen Terrororganisationen für das Werfen von explosivem Material auf israelische Armeeposten 5 israelische Schekel (etwas mehr als 1 US-$) erhalten.  Wie er in einem Interview in der jordanischen Tageszeitung "Al'Rai" vom 20. Juni diesen Jahres weiter ausführte gibt es alleine in der palästinensischen Stadt Raphah über 40 Kinder, die durch Fehlzündungen und fehlerhaftem hantieren mit diesem explosivem Material mindestens einen Arm verloren haben.

Link:

IDF: Palästinensische Kinder werden für Selbstmordattentate mißbraucht

Arabischer Minister: Über 40 Kinder beim Hantieren mit Sprengstoff verletzt

(c) Quelle Bericht und Photos: IDF

19.09.02

Petition des Simon Wiesenthal Center

Alarmiert von dem Anstieg des Antisemitismus in Deutschland und dem Kratzen einiger Politiker an den Dämmen die über Jahrzehnte gegen den Antisemitismus in unserem Land aufgebaut worden sind, hat das in den USA beheimatete Simon Wiesenthal Center eine Petition an den Deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder und den CDU/ CSU-Kandidaten Dr. Edmund Stoiber lanciert. Darin wird insbesondere ein verstärkter Schutz der jüdischen Bevölkerung in Deutschland wie auch der Schutz jüdischer Einrichtungen gefordert. Insbesondere wird auch eine verstärkte Aufklärung der Jugendlichen und Schüler gefordert, die vor allen Arten des Extremismus gewarnt werden sollen - gleich ob dieser aus dem extremen rechten Rand komme oder von fundamentalistischen Moslems.

Das Simon Wiesenthal Center wurde 1977 in den USA gegründet und hat rund 400.000 Mitglieder. Der Center engagiert sich hauptsächlich im Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Terrorismus und hat seinen Sitz in Los Angeles.

Die Petition kann unter dem nachfolgenden Link unterschrieben werden.

Link:

Petition 

19.09.02

Macabi Haifa schlug sich 2:5, gibt sich aber nicht geschlagen  

Macabi Haifa ist der erste Fussballclub in der Geschichte des israelischen Fussballs, der an den Spielen des UEFA Cups teilnimmt. Gestern verlor die Mannschaft das erste Spiel gegen Manchester United 2:5 in Old Trafford. Das erste Tor von Janiv Katan entstand auf Vorlage Walid Badeers, welcher durch einen sehenswerten Beinschuss den Schlussmann der französischen Nationalmannschaft, Fabien Barthez, düpierte. Das zweite Tor der israelischen Elf schoss in der 85. Minute der Auswechselspieler Rafi Cohen. Der englische Club hatte in der letzten Zeit Drohbriefe von pro-palästinensischen Organisationen erhalten, die vom Club verlangten, das Spiel abzusagen. Ein Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit des Clubs kündigte an, die Sicherheitsmassnahmen würden strenger sein als sonst. Die örtlichen Behörden in Manchester hatten für Macabi Haifa und ihre Begleiter zusätzliche Kräfte eingesetzt. Über die Art und Weise, in der Manchester auf die Briefe reagierte, sagte Harbeson, dass man sie mit Höflichkeit zurückgewiesen habe. 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

19.09.02

Paul Spiegel im Interview zum Vorwurf Möllemann mache mit antisemitischen Äußerungen Wahlkampf

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel wirft Möllemann vor, bewusst mit antisemitischen Äußerungen Wahlkampf zu machen. Das ganze Interview lesen Sie im nachfolgenden Link.

Link:

Paul Spiegel: Ich erwarte eine glasklare Distanzierung

Paul Spiegel: Westerwelle muss Möllemann sofort stoppen

Ergänzender Link:

Künstler im Wahlkampf/ Spiegel-Online: "Die 18 bedeutet Adolf Hitler"

19.09.02

Mehr Opfer des palästinensischen Terrors

Yosef Ajami (36) aus Jerusalem starb, am Mittwoch Nachmittag, nachdem Terroristen das Feuer auf sein Auto in der Nähe von Mevo Dotan (Nähe Jenin) in Samaria eröffnet hatten. Die Al-Aksa-Brigaden aus Arafat's Fatach-Bewegung bekannten sich zu dem Anschlag.

Polizei-Sergant Moshe Hezkiyah (21) aus Elyachin starb und drei weitere Unschuldige wurden verwundet, als ein palästinensischer (Selbst)-mordattentäter sich im Norden Israels an der Umm al Faham Kreuzung in die Luft sprengte. Der Islamische Jihad bekannte sich zu dem Anschlag.

(c)/ Quelle Bild: MfA

Link:

Haaretz Bericht zum Mord an Yossi Ajami

Haaretz Bericht zum Mord an Sergant Moseh Hezkiyah

19.09.02

Verkohlte Leiche eines Israelis in Al Azaria gefunden

Der verkohlte Körper eines 67 Jahre alten Mannes, David Buhbut, aus Ma’ale Adumim, östlich Jerusalems, wurde am frühen Mittwoch morgen auf einer Mülldeponie in der Nähe des Dorfes Al Azaria, im Westjordanland, gefunden. Der Mann hat eine Schusswunde am Kopf und weitere Zeichen am Körper, die auf Gewaltverletzungen hinweisen. David Buhbut war offensichtlich auf dem Weg in das nahe gelegene Al Azaria, das sich unter israelischer Sicherheitskontrolle der B-Zone befindet, um dort Werkzeug zu kaufen. Nach dem Fund der Leiche stand das Dorf zunächst unter Ausgangssperre. Grenzpolizisten suchten nach möglichen Tätern. 

(c)/ Quelle Bild: MfA

Link:

Haaretz Bericht zum Mord an David Buhbut

19.09.02

"Frau mit Vergangenheit" in Frankfurt, München und Berlin 

Die israelische Schriftstellerin Judith Rotem liest auf ihrer Lesereise aus ihrem Buch „Eine Frau mit Vergangenheit“. Judith Rotem wurde als Kind einer orthodoxen jüdischen Familie in Budapest geboren. Nach einigen Monaten im KZ Bergen-Belsen gelangte sie mit ihrer Familie in die Schweiz und später nach Israel. Mit 18 Jahren heiratete sie einen ultraorthodoxen Mann und gebar in der Folgezeit neun Kinder. Nach zwanzigjähriger Ehe verließ sie ihren Mann und begann ein Leben jenseits der strengen Schranken der Religion. Heute ist Judith Rotem eine der angesehensten Autorinnen Israels. 

Termine: 
Montag, 23. 9. ‏2002, 20.00 Uhr Jüdische Gemeinde, Westendstr. 43, Frankfurt am Main Benefizlesung der Women’s Divison des Keren Hayessod zugunsten von Terroropfern in Israel Kartenreservierung: 069 – 610 93 80 
Dienstag, 24. 9. 2002, 20.00 Uhr Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde, Prinzregentenstr. 91, München Kartenreservierung: 089 – 47 10 67 
Mittwoch, 25. 9. 2002, 20.00 Uhr Buchhandlung „Der Divan“, Reichstr. 104, Berlin Kartenreservierung: 030 – 302 20 57

19.09.02 

Rückblick in die jüdische Geschichte 

1612 : Vincent Fettmilch aus Frankfurt, ein ehemaliger Konditor und Gildenleiter, bezeichnet sich selbst als “neuer Haman für die Juden” und greift die Synagoge an, während die Gemeinde dort betet. Obwohl viele versuche, sich zu verteidigen, werden sie bald überwältigt und viele verstecken sich auf dem Friedhof. Fettmilch wird vier Jahre später dafür enthauptet. 
1978: Das Abkommen von Camp David wird zwischen dem ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat, dem israelischen Premierminister Menachem Begin und US-Präsident Jimmy Carter abgeschlossen. Es basiert auf dem Prinzip des totalen Abzugs gegen Frieden einschließlich diplomatischer Beziehungen, offenen Grenzen und Handelsbeziehungen. Die Vereinbarung führt zum Abschluss des Friedensvertrags. 

(c)/ Quelle: Icej und Eli Birnbaum www.jewishhistory.org.il

19.09.02

Konzertsensation in Frankfurt

Die israelische Sängerin Sarit Hadad - Sängerin des Jahres der Jahre 2000, 2001 und 2002 in Israel und Teilnehmerin am Grand prix de Eurovision de la Chason in Tallin ist am 26.Oktober 2002 in der Jahrhunderthalle in Frankfurt live zu sehen und zu hören.

Links:

Website Sarit Hadad

Hörprobe "Light a candle"

19.09.02

Interview: Friedensplan für Nahost

Interview mit Salman Shoval, außenpolitischer Berater der Regierung Scharon.

Link:

Interview lesen

18.09.02

Die Lage an der Nordgrenze - Gespräche in New York  

Die Situation an der Nordgrenze Israels und die Lage in den palästinensischen Gebieten werden die Themen der heutigen Gespräche in New York zwischen FM Shimon Peres, FM Colin Powell und Vertreter des sog. „Madrid-Quartetts“ sein. Bereits am Sonntag traf sich Shimon Peres mit des Aussenministern Chinas, Russlands, Armeniens, Mauritaniens und des Senegal. Peres sagte, es gäbe grosse Chancen für einen Durchbruch und jeder der Beteiligten, - das Madrider Quartett, die arabische Troika, die Palästinenser und Israel -, müssten mit grösster Vorsicht vorgehen, um sie nicht zu versäumen. Weiter sagte er, Israel gehe es nicht um die Art, wie der Konflikt zu lösen sei, denn dieser sei allen bekannt, - die Frage sei viel mehr, ob die Palästinenser sich noch als „Partner“ für einen Lösung des Konfliktes erwiesen. Peres sagte, seiner Meinung nach müsse zuerst ein palästinensischer Premierminister ernannt und die Verwaltungsreformen, sowie die Reform der Sicherheitsbehörden der palästinensischen Regierung beschleunigt werden. Auch Versuche, den palästinensischen Finanzminister, Salem Fayad, zu umgehen, müssten in Zukunft verhindert werden. Ein Mega-Anschlag würde hingegen alle Bemühungen gänzlich zerstören, so warnte der Aussenminister. In Gesprächen mit dem russischen Aussenminister Ivanov sprach Peres das Problem des Wizzani Flusses an. Die libanesische Regierung arbeitet seit Wochen an der Umleitung des Hitzbani Flusses, der das regenarme Israel mit 30 % seines Wassers versorgt, während Libanon nicht unter Wassermangel leidet. Der Konflikt droht jetzt erneut, die Situation an der Nordgrenze Israels zu verschärfen. „Wir hoffen, es wird deshalb nicht zu einem neuen Streit kommen“, so Peres am Dienstag im israelischen Rundfunk. „Israel ist an einer Lösung des Problems interessiert, - nicht an seiner Eskalation.“ Für Mittwoch wurde eine diesbezügliche Stellungnahme des israelischen Aussenministers vor der UN Generalversammlung angekündigt. Unterdessen traf bereits am Montag eine Delegation amerikanischer Spezialisten in der Region des Wazzani Flusses im südlichen Libanon ein. Nach Angaben der amerikanischen Botschaft in Beirut willigten beide Staaten in die Entsendung des Expertenteams ein, jedoch bestand die libanesische Seite darauf, dass die Delegation „inoffiziell“ und rein „technisch“ arbeite und nicht zwischen beiden Seiten vermittle. Der libanesische Präsident Emile Lahoud sagte in einer Stellungnahme am Montag, „der Libanon wurde seines Teils der Wazzani Quelle seit vielen Jahren durch die israelische Besatzung beraubt.“ Einem französischen Vertreter teilte er weiter mit: „Die Entscheidung des Libanon, sich des Wassers des Wazzani Flusses zu bereichern, um seine trockenen Felder und Dörfer im Süden zu berieseln, ist endgültig und irreversibel.“ 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

Link:

Wasser-Disput: US-Experten im Libanon

Entzündet sich das Feuer am Wasser?

Der Streit ums kostbare Naß

18.09.02

Leiter der italienischen Rechte bittet um Verzeihung

Ha’aretz; 13.09.02, von Adar Primor, S.1 Gianfranco Fini, stellvertretender Ministerpräsident Italiens und Führer der Alleanza Nazionale (AN - „Nationalbund“) - ein Erbe der neofaschistischen Partei, welche nach dem 2. Weltkrieg gegründet wurde – sagte, dass er bei seinem zukünftigen Besuch in Israel die historische Verantwortung für die Verbrechen des Faschismus übernehmen und das jüdische Volk um Verzeihung bitten werde. “Die Italiener tragen die Verantwortung für das, was seit der Gesetzgebung durch die Rassengesetze 1938 geschehen ist. Sie tragen eine historische Verantwortung, die Verantwortung sich öffentlich zu äussern und um Verzeihung zu bitten“. So äusserte sich Fini während eines exklusiven Interviews im seinem Amtsbüro in Rom. Aussenminister Shimon Peres teilte mit, dass der Zeitpunkt für den Besuch noch nicht festgelegt wurde, ihn jedoch als beschlossene Sache betrachte: „Fini hat seine Position Israel und dem Judentum gegenüber geändert. Im Judentum gibt es immer einen Platz für Menschen, die Reue empfinden, und ich sehe keinen Grund, warum ich gegen ihn einen Feldzug führen sollte. Auf keinen Fall wird er hier seine Partei repräsentieren, sondern die italienische Regierung, die uns gegenüber Freundschaft demonstriert.“

18.09.02

Möllemann's neue anti-israelische Flugblätter

Er kann's nicht lassen; bereits im Mai diesen Jahres hatte der Präsident der DAG (Deutsch-Arabischen-Gesellschaft) und FDP-Präsidiumsmitglied Jürgen Möllemann versucht mit uralten Stereotypen auf Stimmenfang für die FDP zu gehen ("...die Juden sind selbst Schuld am Antisemitismus"). Nun - die nächste Eskalation in der Möllemann an seine antisemitischen Ausfälle vom Mai anknüpft und am braunen Rand auf Stimmenfang geht:

In einem Flugblatt zur Bundestagswahl greift Möllemann den israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon und den Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden, Michel Friedman scharf an und entfacht damit neu den Antisemitismusstreit.

Übringens: Dieses mal hat er die Kampagne sogar selbst aus seinem Wahlkampftopf bezahlt nachdem er zuletzt ja seine sog. "Infobriefe" in der die Kritik an Israel und am Zentralratsmitglied Michel Friedman breitgetreten wurde zu Lasten der Portokasse des NRW-Landtags abgerechnet hatte.

Für Möllemann's FDP-Chef Westerwelle ist das ganze übrigens in bewährter Manier "kein Thema mehr...". Soviel zum Thema Führungsstärke des FDP-Chefs.

Link:

Möllemann stänkert wieder gegen Friedman

Der Antisemitismus regt sich wieder

Empörung über Möllemann-Äußerungen zu Israel und Friedman

Erneute Empörung über Möllemann

Möllemann gegen Friedman

Möllemann sorgt wieder für Furore

Stoiber: Möllemann wird in meinem Kabinett nicht Minister

Spiegel: Ich erwarte eine glasklare Distanzierung

18.09.02

Ein Bild lügt mehr als 1000 Worte

Die deutsche Berichterstattung über den Nahen Osten, Juden und über den Antisemitismus, am Beispiel der Süddeutschen Zeitung lesen Sie in unserem nachfolgenden Link:

Ein Bild lügt mehr als 1.000 Worte

17.09.02

UNICEF: "Changing the world with children"

"Changing the world with children" - dies ist das Motto des 1946 von der  UN-Vollversammlung nach dem 2. Weltkrieg gegründeten UNICEF (United Nations International Children's Emergency Fund).  Vorrangiges Ziel ist es Kindern, die in Armut leben zu helfen. Mit diesem Ziel ist man auch in den Regionen tätig, die unter palästinensischer Verwaltung stehen (und übrigens als "besetzte palästinensische Gebiete" bezeichnet werden).

Am 6. Juli wurden in den Gebieten (insgesamt) 180 Sommercamps eröffnet, in denen palästinensische Kinder unbeschwert den Sommer verbringen sollen. Viele Kinder sind in den vergangenen 24-Monaten leidtragende der palästinensischen Terrorintifada und der israelischen Reaktion geworden. Die meisten dieser Sommer-Camps werden von der UNICEF finanziell getragen.

Die ADL (Anti-Defamation League) hat nunmehr in New York mitgeteilt, daß diese UNICEF-finanzierten Sommerlager alles Andere, als friedliche Sommerlager sind. Nach einem vom amerikanischen ADL-Direktor Abe Foxman in New York herausgegebenen Bericht werden in diesen Lagern Kinder in "Terror-Taktiken" unterrichtet und erhielten eine "Ausbildung zum Terror" durch Mitglieder der Hamas und des Islamischen Jihad. Foxman sagte, dadurch seinen die UNICEF-finanzierten Lager in eine "eklige Demonstration von Hass und Intoleranz umfunktioniert worden." In diesen würde man Kindern das Schießen mit Gewehren beibringen, und ihnen zeigen, wie man einen israelischen Bus und israelische Siedlungen sprengen könne. (Selbst)-mordattentäter würden glorifiziert werden indem man die Lagergruppen nach ihnen benennt so der Bericht weiter.

Die ADL (Anti-Difamation League) wurde 1913 gegründet und ist eine der führenden Organisationen die dem weltweiten Antisemitismus entgegenwirken.

Link:

ADL: Pal. Summer Camps teach terror tactics

17.09.02

Die Spielchen des irakischen Diktators

Saddam Hussein spielt - ganz im Stil der letzten 12 Jahre - wieder seine Spielchen mit der Weltgemeinschaft. Wie die angebliche bedingungslose Zulassung des Irak internationale Waffenkontrollen im Irak zu ermöglichen in Israel beurteilt wird, lesen und hören sie im nachfolgenden Link:

Israels Reaktionen auf das irakische Angebot

Irak stimmt Inspektoren zu

Bagdads Brief an die UN 

Reaktion von Shimon Peres (Englisch)

17.09.02

Deutschland an der Seite Israels

Die Aktion "Deutschland an der Seite Israels" umfasst 3 wichtige Aktivitäten:

1. Kundgebung in Berlin am 24. August 2002
2. Parlamentarierbefragung zur Einstellung deutscher Politiker bezüglich
    Israel
3. Offener Brief in den deutschen Medien

Heute ist in der "Welt" auf Seite 5 der offene Brief erschienen (Text wie folgt siehe unten):

Die Aktion "Deutschland an der Seite Israels" ist ein ausgezeichnetes Zeichen der Einheit von verschiedenen Israelwerken, christlichen Gemeinden und Gruppierungen, die in einer ausgezeichneten Zusammenarbeit gut funktioniert.

Offener Brief 

An Herrn Bundeskanzler und SPD-Parteivorsitzenden Schröder, Herrn Außenminister Fischer, die Parteivorsitzenden von CDU, CSU, Grünen, FDP und PDS sowie alle Bundestagsabgeordneten und Bundestagskandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien. Als Christen verschiedener Konfessionen und als deutsche Staatsbürger möchten wir zur aktuellen Debatte über Deutschlands Verhältnis zu Israel und über Antisemitismus in Deutschland wie folgt Stellung nehmen: 

1. Deutschland hat eine einzigartige, historisch bedingte Verantwortung gegenüber dem jüdischen Volk und dem Staat Israel. Dieser Verantwortung hat sich jede deutsche Regierung entschlossen und bleibend zu stellen. Deutschland kann in Bezug auf Israel daher niemals eine "neutrale" Position einnehmen! 

2. Israel ist auf der Grundlage des Beschlusses des Völkerbundes vom 24. Juli 1922 (auf der Basis der Balfour-Deklaration von 1917) und der UN-Resolution 181 vom 29. November 1947 am 14. Mai 1948 auf völkerrechtlich legitime Weise entstanden. Wir fordern die deutsche Regierung auf, sich nicht nur uneingeschränkt für die Existenzberechtigung Israels einzusetzen, sondern sich auch entschieden gegen alle Kräfte in Deutschland und im Nahen Osten zu wenden, welche dieses Existenzrecht direkt oder indirekt in Frage stellen. 

3. Israel befindet sich seit seiner Staatsgründung in einem offenen oder latenten Existenzkampf. Israel hat wie jedes andere Land ein Recht auf Selbstverteidigung und muss seine Bürger vor Terror schützen. Wir fordern alle Parteien auf, dies vorbehaltlos anzuerkennen! Dies bedeutet nicht, jede Einzelmaßnahme kritiklos zu billigen. Aber Israels Kampf gegen den Terror darf nicht mit anderen Maßstäben bewertet werden als der internationale Kampf gegen den Terror. 

4. Aufgrund unserer historischen Verantwortung fordern wir die jetzige und die zukünftige Bundesregierung auf, sich innerhalb der EU und der UN entschieden für die Interessen Israels einzusetzen! Zudem wenden wir uns grundsätzlich gegen jede Form deutscher Beteiligung an Sanktionen, Boykotts, militärischen Einsätzen wie auch gegen andere Maßnahmen, mit denen Israel gemaßregelt oder unter Druck gesetzt werden soll. 

5. Wir verurteilen die Neigung mancher Medien und Politiker, Israel als Aggressor im Nahen Osten darzustellen und palästinensische Terroristen als "Aktivisten" oder "Freiheitskämpfer" zu bezeichnen. Israels Militäraktionen waren eine Reaktion der Selbstverteidigung auf Aggression von außen und innen oder dienten der Prävention weiterer Gewalt. Dies sollte von unseren Medien und Politikern in aller Deutlichkeit dargestellt werden. 

6. Wir fordern alle Volksvertreter auf, zum moralischen und politischen Konsens zurückzukehren, der in der Bundesrepublik aus der historischen Verantwortung für die nationalsozialistischen Verbrechen erwachsen ist. Antisemitismus in Deutschland muss mit aller Schärfe bekämpft werden! Antisemitische Klischees dürfen in Deutschland nicht noch einmal gesellschaftsfähig werden! 

7. Wir glauben gemäß der Bibel: "Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen." (1.Buch Mose, Kapitel 12 Vers 3 Einheitsübersetzung) 

16.09.02

Jom Kippur (Versöhnungstag)

Heute ist Jom Kippur. Dieser Tag ist für Israel ein "Bußtag" und für die Juden zugleich der höchste Feiertag. In biblischer Zeit ging an diesem Tag, einmalig im gesamten Jahr, der Hohepriester in das Allerheiligste des Tempels, um Gott zur Versöhnung für die Sünden des Volkes ein Tieropfer darzubringen (3. Mose 6, 23, 27-32). Seitdem 70. n. Chr. der Tempel in Jerusalem zerstört wurde, gibt es im Judentum am Jom Kippur keine Tieropfer mehr. Dafür aber ein 24-stündiges Fasten, begleitet von Selbstprüfung und Rechenschaftsablegung und der Bitte um Gottes Erbarmen und Vergebung.

Für die messianischen Juden und Christen ist dieser Tag durch den Tod Jesu am Kreuz erfüllt und vollendet.

Link:

Der Prophet Jona und seine Bedeutung an Jom Kippur

16.09.02

Die Welt: "Ephraim Kishon bekräftigt Israels Recht auf Selbstverteidigung"

In einem Bericht mit der Welt am Sonntag bekräftigt der israelische Schriftsteller Ephraim Kishon das Recht des jüdischen Staates auf Selbstverteidigung gegen palästinensischen Terror und weist darauf hin, daß die - beinahe täglich - geäußerte Kritik zu dieser Thematik klar antisemitische Züge trägt.  Gleichzeitig gab Kishon bekannt den "Orden wider den tierischen Ernst" aufgrund der verbalen Entgleisungen seines Ritterbruders Norbert Blüm im Stile Möllemann's ("Israels hemmungsloser Vernichtungskrieg") zurückgeben wird.

Link:

Kritik an Israel ist natürlich erlaubt

13.09.02

Interview mit Sharon im arabischen TV: Zur Lage in Israel  

Auszug aus einem Interview mit PM Ariel Sharon in den arabischen Nachrichten, die im Hauptprogramm des israelischen Fernsehens gesendet wurden (04.09., 19:15 Uhr): “Hier in diesem Gebäude, in diesem Raum, habe ich nicht nur einmal mit der palästinensischen Führung zusammengesessen, jedoch nie mit Arafat. Ich sehe keinen Grund mich mit ihm zu treffen, doch mit Ihnen habe ich mich getroffen. Auch hier, auf meinem Landsitz haben wir uns getroffen und ich werde diese Gespräche fortführen. Das Ziel ist, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um den politischen Prozess voranzutreiben und zunächst natürlich wieder eine sichere Situation zu erreichen. Schliesslich wollen wir ja gar nicht in Jenin, Nablus oder irgendeinem anderem dieser Orte sein. Doch in dem Moment, in dem wir unsere Kräfte aus einem dieser Orte zurückziehen, entwickeln sich dort terroristische Aktivitäten. Sobald es Reformen geben wird und die neuen Sicherheitsstellen wirklich anfangen werden, etwas gegen den Terror zu tun, werden wir keinen Grund mehr haben, uns dort aufzuhalten, gar keinen. (In Bezug auf die Verbesserung des Lebensstandards israelischer Palästinenser in Israel im Rahmen des 5-Jahres-Plans der Regierung:) Man muss verstehen, dass hier Juden und Araber schliesslich zusammenleben. Wir werden Seite an Seite (auf Dauer) leben müssen. Dies muss der Ausgangspunkt sein, und es muss ein Weg für das gemeinsame Leben gefunden werden. Meiner Meinung nach will der Grossteil der arabischen Bevölkerung als ein intergrierter Teil der israelischen Bevölkerung bzw. der israelischen Gesellschaft leben. Ich stelle hier meine persönliche Vision dar, und ich hoffe, dass die arabischen Israelis eines Tages neben ihren vollen Rechten auch ihre vollen Pflichten haben werden, darunter auch der Dienst in der Armee. Ich hoffe, dass dieser Tag kommen wird. Dies ist mir sehr wichtig, und das war und ist auch heute noch meine Meinung. Es kann sein, dass – hätten wir dies schon in der Vergangenheit getan, wäre dies in der Vergangenheit geschehen – dann wären die heutigen Ereignisse andere. Ich betrachte dies als eine sehr wichtige Angelegenheit... Aber da ich alle möglichen Anstrengungen unternehme, hoffe ich trotzdem zu einer Regelung zu kommen. Ich hoffe, dass dieser Tag kommen wird. Zudem denke ich, dass zwar nicht alles getan wurde, was man hätte tun müssen, doch ist sehr viel getan worden. Ich habe den 5-Jahres-Plan überprüft. Ich habe gesehen, was 2001 geschehen ist und was in diesem Jahr geschehen ist. Nicht nur wie der Plan ausgesehen hat und was genehmigt wurde (...), d.h. welche Teile eigentlich von den Behörden ausgeführt werden können und was wir bis zum Jahresende erreichen können. Ich würde sagen, dass ja auch die Behörden nicht alle die gleichen sind – es gibt Behörden, die nicht alles in die Tat umsetzen. Sie haben aber die Möglichkeiten dazu, sowie die finanzielle Genehmigung. Ich denke, dass bis zum Jahresende 90 % der Pläne die im Jahr 2002 ausgeführt werden sollten, auch erfüllt sind.“ 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin, Bild: MfA

13.09.02

Fragen an die Kandidaten der Bundestagswahl

Die Aktion der Initiativgruppe "Deutschland an der Seite Israels" umfasst neben der Kundgebung vom 24. August in Berlin, dem Offenen Brief in diversen deutschen Zeitungen auch eine Befragung der Bundestagskandidaten in denen diese dezidiert über ihre Einstellung und Haltung zu Israel bzw. zum Thema Antisemitismus befragt werden. Details hierzu finden Sie auf der Website von "Deutschland an der Seite Israels". 

Link:

Deutschland an der Seite Israels

Auch die Jüdische Allgemeine hat in ihrer aktuellen Ausgabe unter dem Stichwort "Wie halten Sie's mit den Juden?" eine Befragung durchgeführt, in der sich die Spitzenkandidaten und Parteivorsitzende von SPD, CDU, CSU, Bündnis 90/ Die Grünen, FDP und PDS jeweils 4 Fragen stellen. Die Ergebnisse lesen Sie im nachfolgenden Link:

Politikerbefragung: "Wie halten Sie's mit den Juden?" 

13.09.02

Deutschland an der Seite Israels

In der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeine erscheint heute der offene Brief in der Christen verschiedener Konfessionen und deutsche Staatsbürger zum Verhältnis Deutschlands zu Israel sowie zum Thema Antisemitismus in unserem Land Stellung nehmen:

Offener Brief An Herrn Bundeskanzler und SPD-Parteivorsitzenden Schröder, Herrn Außenminister Fischer, die Parteivorsitzenden von CDU, CSU, Grünen, FDP und PDS sowie alle Bundestagsabgeordneten und Bundestagskandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien. 

Als Christen verschiedener Konfessionen und als deutsche Staatsbürger möchten wir zur aktuellen Debatte über Deutschlands Verhältnis zu Israel und über Antisemitismus in Deutschland wie folgt Stellung nehmen: 

1. Deutschland hat eine einzigartige, historisch bedingte Verantwortung gegenüber dem jüdischen Volk und dem Staat Israel. Dieser Verantwortung hat sich jede deutsche Regierung entschlossen und bleibend zu stellen. Deutschland kann in Bezug auf Israel daher niemals eine "neutrale" Position einnehmen! 

2. Israel ist auf der Grundlage des Beschlusses des Völkerbundes vom 24. Juli 1922 (auf der Basis der Balfour-Deklaration von 1917) und der UN-Resolution 181 vom 29. November 1947 am 14. Mai 1948 auf völkerrechtlich legitime Weise entstanden. Wir fordern die deutsche Regierung auf, sich nicht nur uneingeschränkt für die Existenzberechtigung Israels einzusetzen, sondern sich auch entschieden gegen alle Kräfte in Deutschland und im Nahen Osten zu wenden, welche dieses Existenzrecht direkt oder indirekt in Frage stellen. 

3. Israel befindet sich seit seiner Staatsgründung in einem offenen oder latenten Existenzkampf. Israel hat wie jedes andere Land ein Recht auf Selbstverteidigung und muss seine Bürger vor Terror schützen. Wir fordern alle Parteien auf, dies vorbehaltlos anzuerkennen! Dies bedeutet nicht, jede Einzelmaßnahme kritiklos zu billigen. Aber Israels Kampf gegen den Terror darf nicht mit anderen Maßstäben bewertet werden als der internationale Kampf gegen den Terror. 

4. Aufgrund unserer historischen Verantwortung fordern wir die jetzige und die zukünftige Bundesregierung auf, sich innerhalb der EU und der UN entschieden für die Interessen Israels einzusetzen! Zudem wenden wir uns grundsätzlich gegen jede Form deutscher Beteiligung an Sanktionen, Boykotts, militärischen Einsätzen wie auch gegen andere Maßnahmen, mit denen Israel gemaßregelt oder unter Druck gesetzt werden soll. 

5. Wir verurteilen die Neigung mancher Medien und Politiker, Israel als Aggressor im Nahen Osten darzustellen und palästinensische Terroristen als "Aktivisten" oder "Freiheitskämpfer" zu bezeichnen. Israels Militäraktionen waren eine Reaktion der Selbstverteidigung auf Aggression von außen und innen oder dienten der Prävention weiterer Gewalt. Dies sollte von unseren Medien und Politikern in aller Deutlichkeit dargestellt werden. 

6. Wir fordern alle Volksvertreter auf, zum moralischen und politischen Konsens zurückzukehren, der in der Bundesrepublik aus der historischen Verantwortung für die nationalsozialistischen Verbrechen erwachsen ist. Antisemitismus in Deutschland muss mit aller Schärfe bekämpft werden! Antisemitische Klischees dürfen in Deutschland nicht noch einmal gesellschaftsfähig werden! 

7. Wir glauben gemäß der Bibel: "Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen." (1.Buch Mose, Kapitel 12 Vers 3 Einheitsübersetzung).

Spenden werden zur Deckung der Kosten noch erbeten unter: Spendenkonto 10 40 20 200 Ev. Kreditgenossenschaft Kassel BLZ 500 605 00 

Trägerkreis (Stand 15.8.02) 
Beit Sar Shalom 
Berliner Gebetshaus für alle Nationen Beth Schalom 
Die Brücke Berlin-Jerusalem 
Christliche Freunde Israels 
Dienste in Israel 
Ebenezer Hilfsfonds (Operation Exodus) 
Evangelische Marienschwesternschaft 
FCJG 
Feigenbaum e.V. 
FGBMFI-Christen im Beruf 
Gemeinsam für Berlin e.V. 
Hilfswerk für Israel 
International Christian Chamber of Commerce 
Internationale Christliche Botschaft Jerusalem 
Internationale Gemeinschaft von Fürbittern 
Internationaler Bibellehrdienst 
Israel heute 
Jerusalem Schalom 
Josua-Dienst 
Miteinander e.V. 
Partei Bibeltreuer Christen 
Ruf zur Versöhnung 
Sächsische Israelfreunde 
Wächterruf 
sowie viele Gemeinden und Pastoren aus Deutschland darunter über 20 christliche Gemeinden aus Berlin. 

Link:

Deutschland an der Seite Israels

13.09.02

Young Woman lead the change: Zur Rolle der Frau in Israel

Ein neues Pilotprojekt über Feminismus und Frauen in Führungspositionen beginnt in diesem Herbst an 30 israelischen Schulen. Das Projekt mit dem Titel „Young Women Lead the Change“ wird in in den elften Klassenstufen als Teil des offiziellen Lehrplanes durchgeführt und sieht Studieneinheiten über Frauen am Arbeitsplatz, die Rolle der Frau in der Geschichte Isreals und Missbrauch aufgrund patriarchaler Strukturen vor. Das Programm wird gemeinsam von der Frauenorganisation Shdulat HaNashim, dem israelischen Erziehungsministerium und verschiedenen Behörden durchgeführt. 

13.09.02

Gegen USA, Moderne und Juden

Das empfehlenswerte jüdische Wochenmagazin TACHLES bringt in der aktuellen Ausgabe ein Interview mit Jan Philipp Reemtsma (54), dem Gründer und Leiter des 1984 entstandenen Hamburger Instituts für Sozialforschung.

Im Gespräch mit TACHLES äußert sich der studierte Philologe über das Phänomen Terror, die Irak-Krise und den Wahlkampf in Deutschland.

Link:

Tachles: Gegen USA, Moderne und Juden

Hamburger Institut für Sozialforschung

13.09.02

Tageslosung

"Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten; denn ich bin Israels Vater."
Jeremia 31,9

"Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen."
Johannes 16,22

(c)/ Quelle: Evang. Brueder-Unitaet, Herrenhut und Bad Boll, Verlagsgemeinschaft Haenssler-Verlag/ Friedrich Reinhardt

13.09.02

Irak und die Palästinenser im Mittelpunkt

"Wenn Amerika hustet, bekommt Israel eine Lungenentzündung. Diese geflügelten Worte - sie werden vor allem in der Finanzwelt zur Beschreibung der Abhängigkeit der Welt vom Geschehen in den USA benutzt - finden dieser Tage erneut ihre Bestätigung im Zusammenhang mit den amerikanischen Plänen für einen Angriff gegen den Irak. Die in den USA zusehends dominierende Ansicht, die Frage sei nicht mehr, ob es zu diesem Angriff kommt, sondern wann es losgehen wird, hat ein israelisches Spiegelbild....." . Mehr unter nachfolgendem Link:

Link:

Irak und die Palästinenser im Mittelpunkt

13.09.02

Linkliste zum Thema "Irak"

Kampf gegen Saddam Hussein

Irak und die Palästinenser im Mittelpunkt

Rede des amerikanischen Präsidenten Georg W. Bush lesen

Rede des amerikanischen Präsidenten Georg W. Bush ansehen

US-Juden: Auf der Suche nach einer Position

Hendryk Broder: Womit will man Saddam Hussein einschüchtern wenn nicht mit Krieg? anhören

Vorbereiten auf das Schlimmste, beten für das Beste

Gegen USA, Moderne und Juden

Wofür man Kriege führen muß

Der Irak bedroht uns alle

Tiefer Riss

Die 3 Verteidigungssäulen Israels

12.09.02

Reaktionen auf Kabinettsrücktritt in der PA  

Um einem Misstrauensvotum des Legislativrats der Autonomiebehörde zuvorzukommen, ist am Mittwoch in Ramallah das Kabinett des Vorsitzenden der PA, Yasser Arafat, vollständig zurückgetreten. Nach Angaben des Parlamentssprechers, Abu Ala, habe Arafat die Entscheidung akzeptiert. Daraufhin unterzeichnete Arafat ein Dekret, in dem der Termin für die Präsidenten- und Parlamentswahlen nun auch offiziell auf den 20. Januar 2003 festgelegt wurden. Muhamad Horani, Fatah Mitglied, sagte, die fehlende Führung der vergangenen zwei Jahre habe die Palästinenser in die aktuelle Krise geführt. Nach seiner Schätzung hatten 57 Abgeordnete, die Mitglieder der Fatah-Organisation sind, gegen das neue Kabinett gestimmt. Das Parlament hat insgesamt 88 Sitze. „Arafat ist zwar unser Vorsitzender, aber wir sind seine Partner, und wir stellen ihn in Frage, wenn der Dinge tut, von denen wir denken, dass sie nicht in Ordnung sind“, so Horani. Unterdessen gab Saeb Erekat bekannt, sich eventuell aus der Politik zurückzuziehen. Im Armeeradio sagte er, die Entscheidung des Parlaments sei ein „Sieg für das palästinensische Volk, das dafür kämpfe, auf dem demokratischen, verantwortlichen und transparenten Weg voranzukommen“. Ebenso rief er PM Ariel Sharon dazu auf, das Militär aus den Gebieten der PA zurückzuziehen, um die Durchführung freier und gerechter Wahlen im kommenden Winter zu erleichtern: „Sharon muss uns helfen. Sharon muss seine Panzer aus unseren Städten, Dörfern und Flüchtlingslagern holen. Die Abriegelung und Belagerung muss beendet und die aufkommende Entwicklung einer palästinensischen Demokratie und der palästinensischen Gesellschaft muss eine Chance erhalten.“ Der Chef des israelischen Nachrichtendienstes, Aharon Ze’evi, nannte den Rücktritt des Palästinensischen Kabinetts ein „Erdbeben in der PA“. Die palästinensischen Abgeordneten haben zu verstehen gegeben, dass sie an echten Reformen und an einem Ende der nur äusserlichen Veränderungen der älteren Generation interessiert seien. 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

Link:

Palastrevolution im Legislativ-Rat

Schwere Niederlage für Arafat

12.09.02

Deutscher Fussballbund unterstützt israelisches Heimspiel  

Der Leiter des Reisebüros Issta, Ronen Karso, teilte am Mittwoch mit, 4000 Israelis würden zu dem Spiel am 18 September in Manchester erwartet. Zusätzlich rechnet Karso mit 2000 Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in London und Manchester, die sich als Fans der israelischen Mannschaft beteiligen könnten. Da die israelischen Spiele nach der letzten Entscheidung des UEFA Komitees zunächst noch ausserhalb des Landes ausgetragen werden sollen, werden insgesamt 15.000 israelische Reisende und Reisekosten zu insgesamt 8 Millionen US Dollar gerechnet. Heute wurde jedoch bekannt, dass der Austragungsort für das israelische „Heimspiel“ gegen Zypern am 16. Oktober erneut diskutiert werde. Eine neuere Liste des UEFA Komitees nannte am Mittwoch das Nationalstadion in Ramat Gan. Die endgültige Entscheidung wird für nächste Woche bei einem treffen in Istanbul erwartet. Ein Vertreter des UEFA Komitees sagte am Dienstag: „Wir können nicht länger die Tatsache verleugnen, dass die Situation in Israel heute eine andere ist als jene im Mai, als wir die Entscheidung über die Austragungsort treffen mussten. Würden wir diese veränderte Situation jetzt nicht beachten, wäre das ein grosser Verstoss gegen ein faires Spiel, für das sich die UEFA in den letzten Jahren besonders eingesetzt hatte.“ Unterdessen sicherte Horst Schmidt, der Generalsekretär des Deutschen Fussballbundes (DFB), seinem Kollegen in Israel, Gavri levi, seine Unterstützung für die israelische Mannschaft zu. Deutschlands Vertreter im UEFA Komitee werde den Wunsch Israels unterstützen, seine europäischen Qualifikationsspiele 2004 in Tel Aviv austragen zu dürfen. 

12.09.02

Paul Spiegel: Wofür man Kriege führen muß

"Wir bestehen als freie Gesellschaften auf den Menschenrechten, wir berufen uns auf die jüdisch-christliche Ethik der Nächstenliebe und wir glauben daran, wollen daran glauben, daß der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sei. Insofern denke ich, können wir uns auf den kleinsten gemeinsamen Nenner verständigen, der da lautet: Saddam Hussein ist ein brutaler Diktator, der nicht davor zurückschreckt, seine eigene Bevölkerung mit Giftgas zu ermorden. Und: Saddam Hussein ist ein skrupelloser Verbrecher, der seit langem Massenvernichtungswaffen herzustellen versucht....."

Den ganzen Kommentar zu der Frage, ob Deutschland als einziges Land der westlichen Staatengemeinschaft aus der solidarischen Front gegenüber dem Irak ausscheren darf lesen sie im nachfolgenden Link:

Die Welt: Wofür man Kriege führen muß

11.09.02

11.September - sinnvolle Aktion zum Memorial-Day des KKL

Rund 220 Mio. Bäume hat der KKL (Keren Kayemeth LeIsrael) in seiner 100-jährigen Geschichte bisher in Erez Israel gepflanzt. Aus Anlaß des Terroranschlags auf die Türme des World Trade Centers hat der KKL das Projekt "Plant a Tree in KKL-JNF's Virtual Memorial Forest" ins Leben gerufen.

Wenn sie sich an den Baumpflanzungen für die Opfer des Terroranschlages beteiligen wollen, klicken sie bitte auf das nachfolgende Logo des KKL-JNF oder auf den untenstehenden englischen Link.

Link:

KKL-Site in Englisch

KKL-Site in Deutsch

11.09.02

Rückblick in die jüdische Geschichte 

1891: Die „Jewish Colonial Association“ (Jüdische Kolonial-Vereinigung) wird offiziell von Baron de Hirsh gegründet. Er spendet 2 Millionen Pfund und lässt die Organisation in London eintragen. Sein Plan war, 3 Millionen russische Juden in andere landwirtschaftliche Gegenden im Ausland umzusiedeln. 1921: Nahalal – die erste Genossenschaftssiedlung (Moschaw) wird im Jesreel-Tal gegründet. (Ein Moschaw ist eine Siedlungsform, bei der jede Familie weitgehend für sich wirtschaftet – im Gegensatz zum Kibbutz, wo die Mitglieder in einer Kommune leben und alles teilen.)  

(c) "Beyond Time and History" von Eli Birnbaum (www.jewishhistory.org.il)/ ICEJ

11.09.02

Pro "Saddam"-Demonstration in Gaza - stehen die Palästinenser wieder einmal auf der falschen Seite?

Die Geschichte scheint sich zu wiederholen: Wie schon 1990 während der Kuwait-Krise und dem nachfolgenden Militäreinsatz stellen sich die Palästinenser auf die Seite des irakischen Diktators Saddam Hussein; 2.000 Palästinenser demonstrierten gestern in Gaza in einer von Hamas und der ALF (Arabische Befreiungsfront) ausgerichteten Kundgebung. 

Durch die Straßen von Gaza Stadt ziehend zeigten die Demonstranten ihre Unterstützung für Saddam Hussein auf Plakaten und Postern. "Wir, die palästinensische Bevölkerung stehen zum Irak und seiner Bevölkerung vor dem Hintergrund der amerikanischen Offensive. Wir sind wie ein Leib" betonte der geistliche Hamasführer Scheich Yassin.

Der Irak unterstützt weiterhin die Familien der (Selbst)-mordattentäter. Der ALF-Führer Ibrahim Zannen gab bekannt, daß 36 Familien der Attentäter jeweils US-$ 10.000,-- Unterstützung erhalten hätten.

1991 hatte der Irak nach dem Beginn der Militäroperation der Anti-Saddam-Koaliation 39 Scud-Raketen nach Israel gefeuert. Israel hatte seinerzeit auf Drängen der USA auf eine militärische Gegenreaktion verzichtet.

Link:

Jerusalem Post

11.09.02

Ansicht: Israels Botschafter Schimon Stein zum 11. September 

"Mit Bestürzung und Trauer haben wir Israelis auf die Selbstmordattentate am 11. September reagiert und mit tiefer Empathie für das amerikanische Volk. Nur diejenigen, für die seit September 2000 der Terror zum schrecklichen Alltag geworden ist, können das Trauma verstehen, das die Amerikaner nach diesen Ereignissen durchlebten. Die Welt wird für sie - genau wie für uns - nicht mehr so aussehen, wie sie vorher war. Diejenigen, die den Terror für ein Phänomen hielten, das auf den israelisch-palästinensischen Konflikt beschränkt ist, haben am 11. September eine Mahnung erhalten: Es handelt sich um eine Bedrohung, die über die Grenzen des Nahen Ostens hinausgeht.... "

Den gesamten Text lesen Sie unter dem nachfolgenden Link.

Link:

Ansicht - Schimon Stein zum 11.September

 

11.09.02

SÜSSES WASSER AUS DEM HERZEN DES NEGEV 

3 Millionen Kubikmeter süsses Wasser pro Jahr fördert die israelische Firma „Mekoroth“ („Quellen“) bereits seit längerem aus der Tiefe des Negev. Das zunächst leicht salzhaltige Wasser wird direkt in der Wüste durch eine riesige Aufbereitungsanlage in Trinkwasser umgewandelt und wird für die Landwirtschaft und Versorgung von Ortschaften und Militärstützpunkten in der näheren Umgebung verwendet, so berichtet der Vorsitzende der Landwirtschaftsbehörde, Yenkele Moskovitch. Bisher musste das Trinkwasser vor allem durch eine gewaltige Pipeline vom See Genezareth im realtiv regenreichen Norden des Landes bis in den trockenen Süden gepumpt werden. 

Link:

Mekorot

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

11.09.02

Rückblick: 11.September 2001

Unvergessen sind die Bilder der Trauer, die - vor dem Hintergrund der Tragödie in New York - um die ganze Welt gingen. Vergessen hat man inzwischen weitgehend, daß es auch Menschen in Durban/ Südafrika, im Libanon, in Sichem (Nablus) und im Ostteil von Israels Hauptstadt Jerusalem gab, die den größten Terroranschlag den die Welt jemals gesehen hat beklatschten und in ihrer Verblendung tanzend durch die Straßen zogen. Traurige und erschütternde Bilder der jubelnden Menschen unter dem nachfolgenden Link:

Link:

Gamla

11.09.02

Makabres "Spielzeug"

Ein Schiffscontainer mit der Aufschrift "Spielzeug" wurde von israelischen Behörden im Hafen von Aschdod aufgebracht. Die Ladung aus einem nicht bekannten arabischen Land war für ein Unternehmen im Gazastreifen bestimmt. Das "Spielzeug" bestand aus Gewehren, Ferngläsern und Pistolen. Trauriger Höhepunkt der Ware: Feuerzeuge auf denen der Terrorchef Bin Laden vor der Skyline der Zwillingstürme in New York zu sehen ist.

Die Ladung wurde bereits im Juni diesen Jahres entdeckt; nach Abschluß der Ermittlungen wurde die Information jetzt veröffentlicht.

Link:

Bericht der israelischen Regierung (Englisch)

(c)/ Quelle Bild: MfA

11.09.02

Verherrlichung von Selbstmordattentätern in palästinensischer Schule

Die israelische Armee hat - in Abstimmung mit örtlichen palästinensischen Behörden - Klassenzimmer in einigen palästinensischen Schulen in Ramallah besucht. Die Wände der Schulen sind gespickt mit Bildern von Selbstmordterroristen, glorifizieren bewaffnete Hamas-Führer die für den Tod von Dutzenden unschuldiger Israelis verantwortlich sind. 

Besondere Brisanz: Die UNRWA (United Nations Relief Works Agengcy) hat für diese Schulen eine Schirmherrschaft übernommen. Die zur Gewalt gegen Israel ermutigende Bilder und Texte scheint man offensichtlich noch nicht gesehen zu haben...

 2 Zitate zum Thema:

"Wenn ihr eure palästinensischen Kinder liebt, dann lehrt sie nicht mehr, Juden zu hassen und wenn ihr Mitgefühl mit ihrem Leiden habt, dann stoppt den Terror."
Moshe Katsav, israelischer Staatspräsident am 17.06.02

"Wir werden erst Frieden mit den Palästinensern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen."
Golda Meir, ehem. israelische Staatspräsidentin

Link:

Bilder aus der Schule in Ramallah

10.09.02

Live bei Bayer Leverkusen gegen Maccabi Haifa 

  VS.

Seien Sie LIVE dabei, beim ersten Auftritt einer israelischen Fußballmannschaft in der Champions League. Am 23. Oktober ist Maccabi Haifa zu Gast in der BayArena. Von München aus bietet ein Reiseveranstalter die Möglichkeit gemeinsam zu dieser Fußballpremiere zu fahren und LIVE mit dabei zu sein. 
Gegen Mittag verlässt der speziell gecharterte Bus die Münchner Innenstadt. Alle reservierten Plätze in der „BayArena" befinden sich im Block von Maccabi Haifa. Diese Karten sind im Vorverkauf von Bayer Leverkusen nicht erhältlich. Direkt nach dem Spiel fährt der Bus zurück nach München. Hin- und Rückfahrt, sowie die Eintrittskarte werden zum beispiellos günstigen Preis von 75 Euro angeboten.

Anmeldung per FAX unter 089/99888696 bis spätestens 20.September.
Weitere Informationen unter e-mail: royrajber@hotmail.com.

Unterstützt wird die Reise von:

10.09.02

Hisbollah arbeitet an Umleitung des Flusses Hatzbani

Von Ben Caspit, Yossi Mizrahi und Shefi Gabai, (Ma’ariv, Seite 7) 

Die Hisbollah arbeitet in letzter Zeit verstärkt an der Umleitung des Flusses Hatzbani. Israel verfolgt dieses Vorgehen mit Sorge. Dies verlautet aus den Äusserungen des Botschafters des Staates Israel in Washington, Dani Eilon. Während einer Rede Eilons im Washington Institut, äusserte sich dieser zu dem Problem in seiner Antwort auf die Frage eines amerikanischen Journalisten. Der Botschafter verurteilte die Aggressionen der Hisbollah im Norden aufs Schärfste und verband diese mit den Aktivitäten der Organisation und deren Verantwortung für das Wasserwerk zur Umleitung des Flusses. „Auf der ganzen Welt und besonders in Dürregebieten wie dem Nahen Osten, wird dieses Thema als ´casus belli´ betrachtet“, sagte Eilon und betonte, dass dies in der Vergangenheit schon zu Kriegen in der Region geführt hat. Während der letzten Wochen wird deutlich, dass die Umleitung des Flusses Hazbani durch den Libanon, wesentlich grössere Ausmaße annimmt, als zunächst angenommen. Von einer leitenden Sicherheitsstelle verlautet: „Es handelt sich um einen extremen und eindeutigen Gesetzesbruch der internationalen Vereinbarungen und Israel wird sich nicht mehr lange zurückhalten können.“ 

© Botschaft des Staates Israel/ Berlin

Link:

Steht Israel ein Wasserkrieg bevor?

10.09.02

Antisemitische Gewalt in Frankreich

Wieder ist es in Frankreich zu antisemitischer Gewalt gekommen. Unbekannte zerstörten das Inventar eines Kindergartens in der Hafenstadt Marseille und beschmierten die Wände mit Naziparolen.

Bereits im April war es zu massiven Anschlägen gegen jüdische Synagogen und andere jüdische Einrichtungen in Frankreich gekommen.

Links (vom April 2002):

Neuer Anschlag auf Synagoge in Frankreich

Israel als historische Randbemerkung

Juden in Frankreich fürchten "neue Kristallnacht"

09.09.02 

Arafat verurteilt Terror gegen israelische Zivilisten 

In der Radiosendung „Guten Morgen, Israel“ (Galei Zahal) sagte Shimon Peres am Morgen: „Wer verfolgt, was unter den Palästinensern vorgeht, wird feststellen, dass dort in der Tat eine interne und sehr ernste Diskussion darüber entstanden ist, wohin sie (die Palästinenser) eigentlich gehen. Der designierte Innenminster Abdal Razak Yehiyeh, sagte, der Terror müsse mit allen Mitteln beendet werden und Abu Mazen, sagte, die „Intifadah“ sei ein Fehler, der Terror müsse gestoppt und zu den Verhandlungen zurückgekehrt werden. Es hat sich dort eine Debatte entwickelt, die tatsächlich eine demokratische Debatte ist und ich würde dieser Debatte jede Gelegenheit geben, dass sie fortgesetzt wird. Wir sollten uns darin nicht einmischen.“ Wie vergangene Woche bereits angekündigt, wird erwartet, dass PM Ariel Sharon in den kommenden Tagen mit einem Vertreter des Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde zusammentritt, um gemeinsam über das Ende des zweijährigen Kampfes und die Möglichkeiten für neue Friedensgespräche zu beraten. Unterdessen kündigte ein Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde an, Abu Mazen werde sich in den kommenden Tagen mit Ariel Shaon zusammentreten. In seiner Rede vor dem palästinensischen Parlament verurteilte PLO Chef Yasser Arafat „jeden Akt des Terrors gegen israelische Zivilsten“, sagte aber nicht ausdrücklich, dass die Anschläge gestoppt werden müssten. Arafat sagte ausserdem, die Welt erwarte eine klare Botschaft des palästinensischen Volk, dass es zu Friedensverhandlungen mit Israel und zur Durchführung innerer Reformen bereit sei. Weiter sagte er, er sei gewillt, seine Exekutivmacht abzugeben, wenn er darum gebeten würde. Ausserdem kündigte er Neuwahlen für Anfang Januar an. Viele Parlamentsabgeordnete übten bereits Kritik an der in der Autonomiebehörde weit verbreiteten Korruption und riefen Yasser Arafat dazu auf, einen Premierminister zu ernennen, der viele der Machtbereiche Arafats übernehmen sollte. Israelische Sicherheitsbeamte gaben bekannt, dass über die Feiertage und im Zusammenhang des Planes „Gaza-Bethlehem-Zuerst“ zufriedenstellende Schritte von Seiten der PA zur Bekämpfung des Terrors in Bethlehem eingeleitet wurden. Ebenso ginge die PA auch in Gaza weiterhin mit kleinen Schritten gegen den Terror vor. Gegen Ende der Woche wurde ausserdem ein Treffen von israelischen und palästinensischen Vertretern anberaumt, darunter VM Benjamin Ben Eliezer und PA Innenminister Abdel Razak Yehiyeh. 

Links:

Arafat spricht von Rücktritt

Im Palästinenserparlament wächst die Opposition gegen Arafat

Ehemaliger PA-Minister: Arafat hat immer wieder Gelegenheiten verpasst

Stellt Arafat vor Gericht

Nur wenige fanden viel neues in Arafats Rede

Ein verblassendes Symbol ohne Botschaft

Terror für Alle

09.09.02

USA: Lumpensammler vererbt Israel 5 Mill. US-$  

(Von Yitzhak Ben-Horin, Ma’ariv, Seite 18) In den Augen seiner Nachbarn war Simon Lactus ein seltsamer, mittelloser Mensch, der nur selten seine Kleidung wechselte und der in den Mülleimern der Umgebung von Laguna Hill, Kalifornien, herumwühlte. Sie wussten nicht, dass der einsame und hungerleidende Nachbar, ein jüdischer Auswanderer aus Polen, es fertiggebracht hatte, im Laufe seines Lebens fünf Millionen Dollar zu sparen. Er starb am 1. November 2000 im Alter von 88 Jahren, kurze Zeit nachdem er über dem Einkaufswagen, in dem er die Lumpen gesammelt hatte, zusammengebrochen war. Er wurde auf dem Friedhof von Orange County begraben. Bei der Testamentseröffnung stellte sich heraus, dass der Verstorbene all sein Geld dem Staat Israel vermacht hatte. So wurden fünf Millionen Dollar an die folgenden Einrichtungen aufgeteilt: Eine Million Dollar ging an die Armee, die zweite Million an die israelische Luftwaffe, eine Million an die Marine, eine Million an das Gesundheitszentrum Hadassa und eine weitere Million an das israelische Institut für Technologie. Die Testamentseröffnung verlief nicht ohne Aufsehen. In der letzten Woche legten entfernte Verwandte Lactus´ Einspruch ein. Die in Israel und den USA lebenden Kläger bitten den Obersten Gerichtshof in Orange County, das Testament des Alten als ungültig zu erklären. Ihrer Meinung nach haben das israelische Konsulat in Los Angeles und der Anwalt, der das Konsulat vertrat, den Alten getäuscht und ihn überredet auf sein Vermögen zu verzichten, wofür man ihm versprochen habe, ihn nach Israel zu bringen und ihm dort ein religiöses Begräbnis zu bereiten. Die Kläger baten den Richter, das Testament aufzuheben. Ein solcher Schritt könnte ihnen die Verfügungsgewalt über das Vermögen des Verstorbenen einräumen. Nach ihren Aussagen, bemühten sich die Mitarbeiter des Konsulats ununterbrochen Lactus zu überzeugen, abzuwarten, bis er schliesslich sogar nicht mehr in der Lage war zu unterschreiben. Nach seinem Tod habe man ihm nicht einmal das Einzige gegeben, um das er gebeten hatte, ein Begräbnis in Israel. Der Anwalt Michael Green, der den Staat Israel vertritt, hat diese Behauptung abgestritten. Er sagt, dass es Gespräche mit Lactus über das Erbe gegeben habe, man ihm aber nie ein Begräbnis in Israel versprochen hätte. Green bezeichnet die Familienangehörigen als Opportunisten, die versuchen sich über den letzten Willen des Mannes, israelischen Einrichtungen fünf Millionen Dollar zu vermachen, hinwegzusetzen. 

(c)/ Botschaft Israels/ Berlin

09.09.02

Ein Jahr Jüdisches Museum in Berlin 

Am Freitag, dem 13. September lädt das Jüdische Museum Berlin alle Berliner und Berlin-Besucher zur gemeinsamen Feier des ersten Jahrestages seiner Eröffnung ein. Mit fast einer viertel Million Besucher aus dem In- und Ausland hat sich das Museum innerhalb kurzer Zeit zu einer herausragenden Publikumsattraktion in Berlin etabliert. Die Statistiken zeigen, dass das Alter von fast einem Drittel der Besucher zwischen 13 und 30 Jahren liegt. Das ist das Ergebnis des Konzeptes, das sich vor allem an Kinder, Jugendliche und Twens richtet. Jeder vierte Besucher ist Berliner (23,7%), ebenso stammt etwa jeder vierte Besucher aus dem Ausland (23,9%), wobei dieser Anteil saisonal sehr schwankt. Zu seinem ersten Geburtstag bietet das Museum am Freitag von 10 bis 22 Uhr ein buntes Programm aus Spielen, Musik, kulinarischen Spezialitäten und vielen Informationen zur deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur. Unter anderem wird auch ein neuer Mazze-Ofen eingeweiht. Der Eintritt ist kostenlos. 

Link:

Jüdisches Museum Berlin

09.09.02

Feiern zum jüdischen Neujahrsfest verliefen friedlich 

Aufatmen konnten die israelischen Sicherheitskräfte am Sonntagabend. Die Feiern zum jüdischen Neujahrsfest „Rosch Haschana“ (Haupt des Jahres) am Wochenende verliefen ohne größere Zwischenfälle. Armee und Polizei befanden sich in höchster Alarmbereitschaft, 20 verdächtige Palästinenser, darunter hohe Mitglieder der Terrororganisationen „Islamischer Dschihad“, „Hamas“ und der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ wurden im Westjordanland und im Gazastreifen festgenommen. In der Nacht von Freitag auf Samstag begann nach jüdischer Zeitrechnung das Jahr 5763 seit Erschaffung der Welt. Mit dem Wunsch „Ein Gutes und Süßes Neues Jahr“ versammelten sich Juden in Israel und der Diaspora am Freitagabend zum traditionellen Festmahl, bei dem u.a. in Honig getauchte Apfelstücke serviert werden, um ein „süßes Jahr“ zu symbolisieren. Viele hier in Israel besuchten die Synagogen, während andere im Ausland feierten oder ihre örtlichen Lieblingsurlaubsorte aufsuchten. „Rosch Haschana“, an dem das Widderhorn (hebräisch Schofar) geblasen wird, dauerte bis Sonntagabend. Der israelische Hotelverband berichtete, dass Hotels am Toten Meer, in Haifa, Tiberias, Westgaliläa und in verschiedenen Kibbutzim ausgebucht waren – in Jerusalem, Tel-Aviv und Netanja hätte man noch Zimmer bekommen können. Ein Sprecher der israelischen Fluggesellschaft „El Al“ erklärte, Hauptreiseziele für die Feiertage wären London, Milano, Barcelona, Rom und Athen gewesen. Geschäfte und Büros blieben bis Montagmorgen geschlossen, öffentliche Verkehrsmittel stellten ihren Betrieb von Freitag- bis Sonntagabend ein. „Rosch Haschana“ markiert den Beginn einer 10tägigen Zeit der Buße, die ihren Höhepunkt an „Jom Kippur“ (Versöhnungstag) erreicht (15./16. September). Der Schabbat zwischen „Rosch Haschana“ und „Jom Kippur“ wird als Schabbat „Schuva“ (Schabbat der Buße) bezeichnet. 

Quelle: ICEJ

09.09.02

Nur noch knapp zwei Wochen bis zum Laubhüttenfest! 

Kommt in sein Tor! Mit dieser Aufforderung beginnt am 21. September die diesjährige ICEJ-Feier des Laubhüttenfestes in Jerusalem. Nutzen Sie die Gelegenheit, Gottes Volk mit Ihrem Kommen zu trösten und zu ermutigen und verbringen Sie eine wundervolle Festwoche (21.-27. September) in der Stadt des großen Königs. Gemeinsamer Lobpreis mit Christen aller Herren Länder, spannende Seminare, wunderschöne Ausflüge und die Aufführung des Musicals „The Covenant“ (Der Bund) erwarten Sie. Bei dem traditionellen Jerusalem-Marsch, der dieses Jahr vom israelischen Fernsehen im ganzen Land ausgestrahlt wird, können Sie den Israelis Ihre Solidarität in wunderbarer Weise zeigen. Für Last-Minute-Anmeldungen ist es noch nicht zu spät! Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Zweiges unter www.icej.de oder der ICEJ in Jerusalem unter www.icej.org . Schnellentschlossene können sich per E-mail unter feastreg@icej.org. direkt in Jerusalem anmelden. Sollte Sie es nicht bis nach Jerusalem schaffen, gibt es (neben Ihrer Fürbitte, für die die Initiatoren sehr dankbar sind!) noch eine weitere Möglichkeit, das Gelingen des Festes zu unterstützen: Sie können Eintrittskarten für die Musical-Aufführung „The Covenant“ zugunsten israelischer Gäste sponsern, 10 Euro pro Eintrittskarte. Helfen Sie mit, das große Auditorium im Konferenzzentrum mit israelischen Gästen zu füllen, um sie an Gottes Verheißungen zu erinnern! Die Aufführung findet am Donnerstagabend, 26. September 2002 statt. Bankverbindungen: Postgiroamt Stuttgart, Konto 1133 709, BLZ 600 100 70 Ev. Kreditgenossenschaft eG, Konto 4020 200, BLZ 500 605 00 Bitte vermerken Sie „Eintrittskarte“ auf Ihrem Überweisungsträger, Vielen Dank! 

Link: 

Internationale christliche Botschaft Jerusalem, dt. Zweig

Internationale christliche Botschaft Jerusalem

09.09.02

Rückblick in die jüdische Geschichte 

1553: Unter der Schirmherrschaft von Kardinal Caraffa, dem späteren Papst Paul IV, einem fanatischen Gegen-Reformator, wird der Talmud konfisziert und öffentlich in Rom verbrannt. Der Kardinal wählt als Datum extra Rosch Haschana, damit die Juden den Kummer besonders fühlen sollen. Talmudverbrennungen finden daraufhin in weiten Teilen Italiens statt. 

(c) "Beyond Time and History" von Eli Birnbaum ( www.jewishhistory.org.il )

07.09.02

TV-Tipps

Religionen der Welt
Rosch Haschana - Hoffnung
Sa, 07.09.02/ 16.55 H ORF 2

Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland
Das Schicksaal eines jüdischen Zeitgenossen
So, 08.09.02/ 14.00 H 3sat

Ein Tag in der Hölle
Dokumentation über den 11. September in New York
Die, 10.09.02/ 20.15 H ZDF

Gero von Boehm begegnet...
Gespräch mit Artur Cohn
Die, 10.09.02/ 22.25 H 3sat

07.09.02

Studie: Antisemitismus und Verharmlosung der NS-Zeit nehmen zu

Von den verschiedenen Formen rechtsextremer Einstellungen sind in der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland die Ausländerfeindlichkeit, der Chauvinismus und der Antisemitismus am stärksten verbreitet. Im Zeitverlauf haben antisemitische und den Nationalsozialismus verharmlosende Einstellungen in den alten Bundesländern deutlich zugenommen, während die Ausländerfeindlichkeit in West und Ost auf relativ hohem Niveau verharrt.

Link:

Antisemitismus und Verharmlosung der NS-Zeit nehmen zu

Studie der Universität Leipzig

06.09.02

Gedenken an die israelischen Terroropfer von 1972

30 Jahre nach dem Überfall palästinensischer Terroristen auf die israelische Olympiamannschaft gedachten rund 300 geladene Gäste auf dem Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck den 11 israelischen Opfern und einem ums Leben gekommenen deutschen Polizisten. 

(Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein im Gespräch mit Dr. Hans-Jochen Vogel, Altoberbürgermeister der Stadt München)

Hauptredner der Veranstaltung waren Bundesinnenminister Schilly, Bayerns Innenminister Dr. Günther Beckstein, Israels Botschafter Schimon Stein sowie die Vize-Präsidentin des Zentralrats der Juden Charlotte Knobloch. Auf der Seite des Sports waren der Präsident des IOC Jacques Rogge und der Präsident des Deutschen IOC Komittees Walther Troeger.

Otto Schily wies - ebenso wie sein bayrischer Amtskollege - auf den wachsenden Antisemitismus in Deutschland hin, dem der Staat mit aller Härte entgegentreten werde. Beide forderten einen entschiedenen Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Schily verbreitete - auch für die leider nicht persönlich anwesenden Angehörigen der Opfer des Massakers - Hoffnung mit einem Zitat aus Psalm 73: "...dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand..." und ermutigte mit den Worten aus Hiob: "...ich weiss, daß mein Erlöser lebt."

Die Vize-Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch zog eine rote Linie von den Anschlägen gegen die israelischen Sportler und dem Terrorismus dem sich Israel bis heute ausgesetzt sieht.

Der israelische Botschafter Schimon Stein wies darauf hin, daß gerade israelische Sportler während der Olympiade 1972 Kontakt zu Sportlern aus arabischen Ländern suchten und von einem Dialog träumten. Die Träume der Terroristen und ihrer Hintermänner seinen anderer Art gewesen, unmissverständlich hätten sie klargemacht, für welche Werte sie bereit waren, ihr Leben zu opfern. Die Terroristen verlangten, daß sich die freie Welt ihrem Willen unterzuordnen habe. Neben dem Ziel Israel unter Druck zu setzen, versuchten die Attentäter die deutsch-israelische Beziehung einer extremen Belastung auszusetzen. Stein wies darauf hin, daß Israel besonders in den letzten zwei Jahren zahlreiche Opfer zu beklagen hatten die den gleichen Motiven der Terroristen zum Opfer gefallen waren.

Link:

Gemeinsames Gedenken

Gedenken an die Opfer

Angehörige der Opfer erhalten Entschädigung

Gedenkfeier in München ansehen

Schlimmster Anschlag der Sport-Geschichte

Vor 30 Jahren in München

06.09.02

Linksammlung

Das Schweizer jüdische Wochenmagazin TACHLES nimmt in seiner aktuellen Ausgabe zu den Themen "Terrorismusbekämpfung, Syrien, und dem Islam" ausführlich Stellung:

Zu viel Schatten über dem Licht

Syriens gefährliches Spiel

Islam, Islamismus - Totalitarismus des 21. Jahhunderts?

Ergänzender Link:

Die Welt: "Was in Syrien an Wesentlichem übrig blieb"

06.09.02

Bilanz zum Jahresende 

Trotz der labilen Sicherheitslage kamen allein in der vergangenen Woche hunderte Neueinwanderer („Olim Chadashim“) nach Israel, unter ihnen viele Kinder und Jugendliche. Einmal erreichten an einem einzelnen Tag sogar 300 Menschen aus den Vereinigten Staaten, Brasilien, Chile, Argentinien, Rumänien, Frankreich und den GUS Staaten den Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv. Für den kommenden Monat erwartet der Überseehafen in Haifa ein Schiff mit 300 Einwanderern aus den GUS Staaten. Der Leiter des Integrationsbüros, Ronen Flot, sagte: „Wir sind froh und stolz über diese glücklichen Tage, in denen uns 300 Neueinwanderer an einem Tag erreichen.“ Die Einwohnerzahl des Staates Israel liegt am letzten Tag des Jahres bei 6.592 Millionen. Das bedeutet einen Zuwachs von 133 000 Menschen (2,1%) im Vergleich zum letzten Jahr. Im Jahr 2001 setzte sich die Reduzierung des jüdischen Bevölkerungsanteils fort, die aus der letzten Verringerung der Neueinwanderer nach Israel folgte. Der jüdische Bevölkerungsanteil stieg um 1,4%, im Unterschied zu 1,8% der Jahre 1997 bis 2000. Am Jahresende 2001 waren 77,2% der Israelis jüdisch, im Vorjahr 77,8%. Der muslimische Bevölkerungsanteil lag bei 15,4%, im Jahr zuvor bei 15,2%. Die Christen stellen einen Bevölkerungsanteil von 2,1%, die Drusen 1,6% alle anderen religiösen Gruppen und Religionslose 3,5%. Der arabische Bevölkerungsanteil lag Ende des Jahres 2001 bei 19%, das entspricht ungefähr dem Anteil direkt nach der Staatsgründung. Der Prozentsatz wäre um ein wesentliches größer, hätte es nicht seit 1989 die Einwanderungswelle aus den GUS Staaten mit ca. 1 Million Neueinwanderern gegeben. *

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

05.09.02

6.400 mal "Solidarität für Israel"

Die von unserer Website lancierte Solidaritätserklärung wurde anläßlich der Kundgebung "Deutschland an der Seite Israels" in Berlin am Vortag der Demonstration der Botschaft Israels in Berlin übergeben. Israels Botschafter Schimon Stein und der 1. Botschaftssekretär und  neue Leiter der Öffentlichkeitsabteilung der Botschaft, Joel Lion bedankten sich bei den anwesenden Gästen für das entschiedene Bekenntnis zur Solidarität und Freundschaft mit Israel.

Allen Unterzeichnern, die diese Solidaritätserklärung mit unterzeichnet haben vielen Dank für Ihr Engagement!

05.09.02

Verminter Wagen mit 600 kg Sprengstoff aufgedeckt

Sicherheitskräfte verhinderten in der Nacht einen der grössten Terroranschläge seit dem Beginn der „Intifada“. Der Wagen mit 600 kg Sprengstoff wurde Donnerstag nacht um ca. 2:00 Uhr nahe Pardes Hana, zwischen Tel Aviv und Haifa, gestoppt. Zwei Wagen, ein Isuzu und ein Golf, weckten den Verdacht von freiwilligen Mitarbeitern der israelischen Polizei, als sie mit hoher Geschwindigkeit auf einer kleinen und unwegigen Strasse am frühen Morgen vom Westjordanland nach Israel fuhren. Nachdem die Fahrer den Anweisungen, anzuhalten, nicht folgten, gelang ihnen die Flucht. In dem Wagen waren verschiedene explosive Gegenstände, darunter Brennstoffe und verschiedene Metallteile, ausserdem ein Mobiltelefon, das zur Detonation einer Bombe gebraucht werden kann. Der zweite Wagen hätte als Fluchtmittel dienen können. Die zwei Wagen befanden sich auf dem Weg in Richtung Hadera, das während der letzten zwei Jahre bereits mehrmals Ziel von Selbstmordattentaten war. Der Polizeichef des Norddistrikts, Ya’akov Borovsky, sagte, „dies war einer der grössten Erfolge, einen Anschlag zu vereiteln“. „Wir hatten zwar keine speziellen Warnungen, doch die Erfahrung zeigt, dass sich gerade an den Vortagen jüdischer Feiertage Anschläge gegen Isrlaelis häufen.“ Am Freitag beginnt das Jüdische Neujahrsfest Rosh Ha’Shana. Auch in der Gegend von Nablus wurden am Mittwoch drei Palästinenser festgenommen, die einen Selbstmordanschlag zum Neujahrsfest in Israel geplant haben sollen. 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

05.09.02

Zur internen Kritik an PLO Chef Yasser Arafat - Ruf nach Reformen  

Der ehemalige palästinensische Minister Nabil Amru veröffentlichte am Montag einen Artikel, in dem er scharfe und direkte Kritik am Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, Yasser Arafat, übt, mit der Begründung, er habe nicht genug getan, um die Organe der Autonomiebehörde hinreichend zu reformieren. In seinem Artikel übte er auch Kritik an der palästinensischen Seite, weil sie den Vorschlag des ehemaligen US Präsidenten Bill Clinton ablehnte und alles, was sie in den Jahren davor erreicht hatten, damit verloren. In dem Schreiben, das am Montag in der internationalen arabischen Tageszeitung Al Hayat unter der Überschrift „Offener Brief an Präsident Yasser Arafat“ veröffentlicht wurde, klagt er den Vorsitzenden an, er habe die ganze Zeit über den verantwortlichen Institutionen, auch den politischen Institutionen wie dem palästinensischen Parlament oder der Regierung, den Rücken gezeigt. Seit der Gründung der Palästinensischen Autonomiebehörde hätte es einen grundsätzlichen Wandel geben müssen, der den Weg zu einem eigenständigen Staat bereiten könnte. Amru sagt in dem Brief weiter, „wir bleiben so lange in der Reggression, so lange Sie das ungewöhnliche Vermögen bewahren, alles, was uns zustösst, darunter auch das Blutvergiessen, die Zerstörung und Reggression, mit anzusehen“.

(c)/ Quelle/ Botschaft Israels/ Berlin

Link:

"Arafat hat immer wieder Gelegenheiten verpasst"

04.09.02

Statistik

Am Vorabend des jüdischen Neujahrsfest hat der Staat Israel 6.592.000 Staatsbürger. Von diesen sind 77,20 % Juden, 15,40 % Moslems und 2,10 % Christen.

04.09.02

TV Tipp

Ein Tag im September

"Am elften Tag der 'Heiteren Spiele' kam der Tod", so die Kapitalüberschrift einer AZ-Reportage zum Attentat einer Gruppe palästinensischer Terroristen bei der Sommerolympiade München 1972, das alle elf israelischen Geiseln, fünf Terroristen und einen deutschen Polizisten das Leben kostete: Der britische Regisseur Kevin MacDonald und sein Produzent Arthur Cohn schuf mit "Ein Tag im September" ein beklemmend authentisches Dokumentardrama über dieses tragische Ereignis - ausschließlich aus den Statements und Erinnerungen von Beteiligten und authentischen Bild- und Tonmaterial montiert.

Bayr. Fernsehen, Donnerstag 05.09.2002/ 21.45 H

Link:

Ein Tag im September

Ein Tag im September (mit Interview Arthur Cohn)

Olympia 1972: Spiele der Freude, Spiele des Terrors

Das Attentat von München 1972

Bilder zum Attentat

04.09.02

Peres in Johannesburg: Für den Frieden jeden Preis zahlen

 Während der Konferenz traf der israelische Aussenminister am Montag mit den Regierungschefs Italiens, der Niederlande, Belgiens und Russlands und mit dem Aussenminster Indiens und einem jordanischen Regierungsvertreter zu Gesprächen zusammen. Italiens Regierungschef Berlusconi hielt fest, dass es bei dem letzten Treffen der EU Minister zum erstenmal eine einstimmige Sicht der Situation Israels und eines möglichen Lösungsweges erreicht wurde. Aussenminster Peres bemerkte, dass es Fortschritte im palästinensischen Reformprogramm im Finanz- und Wirtschaftsbereich gebe und stellte einen Bericht über die Anstrengungen von israelischer Seite zur Verbesserung der Bedingungen für die palästinensische Bevölkerung vor. Dabei hielt er fest, das Problem sei nicht, dass es noch eines weiteren Friedensplanes bedürfe, sondern dass es vielmehr an einem zuverlässigen Partner mangelt, der in der Lage ist, Kontrolle über die Lage zu gewinnen und die Palästinenser durch steuerliche und finanzieller Transparenz und Demokratie zu führen. Um dies zu erreichen, so Peres, benötige die palästinensische Seite eine einheitliche Führung, der jede radikale Organisation vom Zerstören der Agenda durch ihren Terror verhindern könnte. Auch in weiteren Gesprächen mit Regierungschefs betonte der Aussenminister die Notwendigkeit der finanziellen und strukturellen Reformen, die für das künftige Wohl der Palästinensischer von Bedeutung sein werden. Dabei kam auch die derzeitige interne Diskussion der Palästinenser über über etwaige „Errungenschaften“ der „Intifada“ oder ob damit nicht einfach eine Chance verpasst wurde. Peres sagte dazu, dass es ohne palästinensischen Terror in einer sehr kurzen Zeit eine Übereinstimmung hätte erreicht werden können. In seinem Gespräch mit dem russischen Vertreter Michail Kasyanov drückte Peres Israels Sorgen über Versuche des Irans aus, nukleare Möglichkeiten zu erlangen. Atomwaffen in den Händen eines fanatischen religiösen Regimes könnte die ganze Welt gefährden. Da Iran in reichlichem Besitz von Erdöl sei, habe es keinen Grund für eine friedliche Nutzung nuklearer Energien. 

Rede des Aussenministers

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

04.09.02

Verhandlungen gegen Barghouti beginnen morgen

Am Donnerstag, dem 5. September, beginnen die Verhandlung gegen Marwan Barghouti vor dem Israelischen Strafgerichtshof in Jerusalem. Marwan Bin Khatib Barghouti, aus Ramallah, ist Chef der Fatah- und Tanzimorganisation und Gründer der Al Aqsa Martyrer Brigaden, - Organisationen, die für zahlreicheTerroranschläge der letzten zwei Jahre verantwortlich sind. Barghouti wurde am 14. April 2002 im Laufe der Militäraktion „Schutzschild” verhaftet. Barghouti wurde aufgrund einer detaillierten Liste von Vorwürfen in Zusammenhang seiner terroristeischen Aktivitäten vor Gericht gestellt. Die Verhandlungen werden morgen, am Donnerstag, dem 5. September, aufgenommen werden. Weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter

Link:

Hintergrundinformationen zum Thema

04.09.02

Israel und Jordanien wollen gemeinsam das Tote Meer retten 

„Das Tote Meer stirbt“ – diese Warnung nutzten israelische und jordanische Minister am Sonntag als Aufhänger, um ihren gemeinsamen Plan zur Rettung des Toten Meeres bekannt zu geben. Letzteres ist von Austrocknung bedroht. Auf dem UN-Weltgipfel in Johannesburg erklärten beide Seiten, einen 180km langen Kanal bauen zu wollen. Dieser soll Wasser aus dem Golf von Akaba in das Tote Meer leiten. Der Wasserspiegel des Toten Meeres ist mittlerweile von 395m unter dem Meeresspiegel auf – 410m abgesunken. Dieser Abwärtstrend wird sich mit einem Meter pro Jahr voraussichtlich fortsetzen, da das Wasser aus dem Jordan vermehrt für andere Zwecke eingesetzt wird. Der Jordanfluss mündet in das Tote Meer und speist dieses mit Frischwasser. Der Bau des Kanals soll in ein- bis anderthalb Jahren beginnen und wird voraussichtlich fünf Jahre dauern. Durch die Wasserstrasse werden 1,8 Milliarden Kubikmeter jährlich vom Roten Meer eingeleitet. Der Kanal wird fast ausschließlich auf jordanischer Seite verlaufen, in Form von Tunneln, Schächten und als oberirdisches Wasserbett. Die reinen Baukosten belaufen sich auf bis zu eine Milliarde US-Dollar, die Weltbank wird die Kostendeckung garantieren. Nach Angaben von Jacob Keidar, einem Vertreter des israelischen Außenministeriums, gehört Deutschland zu den Ländern, die ebenfalls an der Unterstützung des Projekts interessiert seien, das dem Umweltschutz und der Förderung des Tourismus diene. Das gemeinsame Projekt wäre das größte zwischen Israel und Jordanien seit dem Abschluss des Friedensabkommens 1994. 

(c)/ Quelle: ICEJ

04.09.02

Rückblick in die jüdische Geschichte 

3.September 1939: Kardinal Theodore Innitzer schlägt Papst Pius XII vor, dass alle Religionsschüler mit "Heil Hitler, Gepriesen sei Jesus Christus" grüßen sollten. 

4. September 1554: In Rom wurde Cornelio da Montalcino, ein Franziskaner Mönch lebendig verbrannt, da er zum Judentum konvertierte.

(c)/ Quelle:  Eli Birnbaum ( www.jewishhistory.org.il). 

04.09.02

Rosh Hashanah 2002-5763 - das jüdische Neujahr

Moshe Katsav, Israels Staatspräsident mit der traditionellen Botschaft zum jüdischen Neujahr.

Link:

Botschaft des israelischen Staatspräsidenten in Englisch

Botschaft des israelischen Staatspräsidenten in Deutsch

Botschaft des israelischen Botschafters in Deutsch

Bedrohung und Terror stärkt jüdische Einheit

(c)/ Quelle Bilder: MfA

04.09.02

Leo-Baeck-Preis für Iris Berben

Die Schauspielerin Iris Berben (52) hat gestern den Leo-Baeck-Preis erhalten. Der Preis wird jährlich vom Zentralrat der Juden vergeben. Iris Berben erhielt den Preis aus den Händen von Paul Spiegel für ihr großes Engagement gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit und ihr aktives Eintreten für das Existenzrechts Israels.

Link:

Auszeichnung für Iris Berben

Bilder

Iris Berben erhält Leo-Baeck-Preis

Leo-Baeck-Preis

Iris Berben: Wir feiern Pessach

04.09.02

Yad Vashem Gedenkstunde zur Ehrung acht Retterinnen und Rettern 

In einer Gedenkstunde in der Botschaft des Staates Israel hat die die israelische Holocaust Gedenkstätte Yad VaShem in Jerusalem am Montag acht Retterinnen und Retter mit dem Ehrentitel „Gerechte/r unter den Völkern“ ausgezeichnet. Die Geehrten haben während der Zeit des NS Regimes viel gewagt, um verfolgte Juden zu retten und dafür ihre Freiheit und ihr Leben eingesetzt. In einer Feierstunde hat der Botschafter des Staates Israel, Shimon Stein, dem Wirken der Geehrten gedacht und die Medaillen und Urkunden den Angehörigen der Geehrten offiziell überreicht. Geehrt wurden August Sapandowski (posthum), Eliese und Josef Höfler (posthum), Utje und Friedrich Strindberg (posthum), Luise Meier (posthum), Felicia Pauselius (posthum) und Wanda Dombrowski (posthum). Yad VaShem, die Behörde zur Verewigung des Andenkens an die Märtyrer und Helden in Jerusalem, ist Erinnerungsstätte und zugleich Forschungsstätte, das sich mit dem Schicksal der europäischen Juden während der Zeit des NS Regimes beschäftigt. Der Ehrentitel ist die höchste Auszeichnung, die Israel an Nicht-Juden vergibt. Bis heute haben nahezu 19.000 Frauen und Männer aus allen Teilen Europas diesen Ehrentitel erhalten. Unter den Geehrten sind 400 Deutsche. 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

Link:

Yad Vashem

02.09.02

"Vision for Israel": Aktion Schulranzen erfolgreich

Über 14.000 Schulranzen in über 120 Stadtbezirken, Städten und Dörfer hat das Joseph-Lagerhaus aus Jerusalem an jüdische und arabische bedürftige Kinder verteilt. Die Nachfrage nach diesem wichtigen Hilfsdienst der unter der Leitung von Barry und Batya Segal steht erfreut sich so regen Zuspruchs, daß daran gedacht wird diese Hilfe auf bis zu 30.000 Schulranzen pro Jahr auszuweiten. Spenden aus Deutschland für diesen Hilfsdienst im Rahmen der gesetzlichen Regelungen sind steuerlich abzugsfähig.

Link: 

Vision für Israel lesen

Vision für Israel ansehen

02.09.02

Johannesburg-Summit mit Anti-Israel-Kundgebung

Rund 4.000 Globalisierungsgegner nutzten den Gipfel am Samstag in Johannesburg um Israel an den Pranger zu stellen und versuchten damit dem Weltgipfelkonferenz einen ähnlichen Stempel zu verpassen wie vor einem Jahr in Durban. Bisher ist ihn das nicht gelungen und auch die erhoffte Massenbeteiligung dieser Anti-Israel-Kundgebung am Samstag fand nicht statt. Die jüdische Delegation scheint - trotz des Schabbats und der damit weitgehend fehlenden jüdischen Gegenpräsenz - diesmal besser auf die Hasstriaden gegen den jüdischen Staat gewappnet.

02.09.02

IGTO: Adressänderung ab heute

Das Staatliche Israelische Verkehrsbüro ist ab 2. September 2002 nur noch unter folgender Adresse erreichbar: 

Staatliches Israelisches Verkehrsbüro Friedrichstr. 95, 10117 Berlin   Tel: 030-20 39 97-0  Fax: 030-20 39 97-30 Mail: igto.berlin@t-online.de Web: www.goisrael.de 

Udi Lehavi, Repräsentant für Süddeutschland, ist wie folgt erreichbar: Tel: 08092-85 33 36 Fax: 08092-85 33 38 
Mail: igtomuenchen@t-online.de 

Eva Schumacher, Repräsentantin für Mittel- und Westdeutschland, ist über das Büro Berlin oder evaschumacher@igtofrankfurt.de erreichbar.

Die Büroadressen von Frankfurt und München sind nicht mehr aktuell.

Link:

Staatliches Israelisches Verkehrsbüro "IGTO"

01.09.02

Tageslosung

"Freut euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie liebhabt! Freut euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid!"
Jesaja 66,10

"Ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein."
Offenbarung 21,3

(c)/ Quelle: HEv. Brueder-Unitaet, Herrnhut und Bad Boll, Verlagsgem. Haenssler-Verlag/ Friedrich Reinhardt Verlag

30.08.02

Palästinenser ermorden 18-jährige 

Militante Palästinenser aus der Al-Aksa-Terrororganisation haben am Freitag eine 18-jährige Palästinenserin in Tulkarem durch Kopfschuß getötet. Die junge Rajah Ibrahim ist die zweite Frau, die von Mitgliedern der Terrororganisation getötet wurde. Sie wurden Beide der Kollaboration für Israel verdächtigt.

Link:

Haaretz: Militans kill teenage girl for 'collaborating' with Israel

Angebliche Kollaboration: Mutter von 7 Kindern ermordet

30.08.02

Fischzucht in der Wüste

Noch vor einem Jahrzehnt wurde die Idee der Fischzucht in der Wüste vielleicht verlacht, aber zehn Jahre erfolgreicher Aquakultur in Israel beweisen, dass es funktioniert. Der israelische Wissenschaftler Samuel Appelbaum, israelische Landwirte in vom Jüdischen Nationalfonds (KKL) gesponserten Programmen und andere beweisen, dass vorhandene unterirdische Wasserbecken, die bisher zu brackig für den menschlichen Gebrauch gehalten wurden, zur Speisefischzucht und als Wasserquelle für die Landwirtschaft eingesetzt werden können. Diese Bemühungen sind zunehmend wichtig, um Ländern weltweit Nahrungsmittel für ihre wachsenden Bevölkerungen zur Verfügung zu stellen, auch wenn Frischwasser-Ressourcen knapp werden. Appelbaum, der Leiter des Bengis Zentrums für Wüsten-Aquakultur im Negev, schätzt, dass weltweit mehr als 30 Millionen Tonnen Fisch in Fischfarmen in der Wüste aufwachsen. In Israel werden die meisten Fische in der Negev-Wüste gezüchtet, wo die August-Tempertur im Durchschnitt 36 Cº beträgt und der jährliche Regenfall gen Null geht. „Zunächst hielt man uns für verrückt,“ so Appelbaum, „aber wir wissen, dass es den Bedarf gibt und können ihn damit decken.“ Das Bengis Zentrum ist Teil des Jacob Blaustein Instituts für Wüstenerforschung, das seinerseits Teil der Ben-Gurion Universität mit Sitz in Beersheva ist. 

30.08.02

250.000 werden zur Love Parade erwartet 

Heute werden bis zu 250.000 Teilnehmer für die Love Parade in Tel Aviv erwartet. 1.800 Polizisten und Sicherheitskräfte sichern die Veranstaltung, bei der 12 Wagen mit Tänzern und DJs auf der Herbert Samuel Promenade fahren werden. Die beliebtesten Tanzclubs Israels werden vertreten sein. Nach der Parade wird auf mehreren großen Parties weitergefeiert. Vorbild ist die Berliner Love Parade. 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin, Haaretz

30.08.02

Loyalität der Israel-Araber gerät ins Wanken

Die Verhaftung sieben israelischer Araber unter dem Verdacht, einen blutigen palästinensischen Anschlag mitorganisiert zu haben, rückt einmal mehr das problematische Verhältnis einer mächtigen Minderheit zur Mehrheit im Staate in ein grelles Licht. 

Das empfehlenswerte jüdische Wochenmagazin "TACHLES" nimmt zu dem Problem Stellung...

Link:

Loyalität der Araber gerät ins Wanken

Ergänzender Link:

Das Krebsgeschwür des Terrors

29.08.02

Über 3.000 Teilnehmer der Kundgebung in Berlin wünschen sich:

Bilder der Kundgebung in Berlin vom 24.08.02 im nachfolgenden Link

Unter dem Motto "Deutschland an der Seite Israels" brachten am Samstag 24.08.02 in Berlin über 3.000 Israelfreunde aus ganz Deutschland ihre Unterstützung und Solidarität mit dem Staat Israel zum Ausdruck. Bei einem Marsch durch das Regierungsviertel und einer abschließenden Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude wurden die Politiker aufgerufen, sich uneingeschränkt für das Existenz- und Selbstverteidigungsrecht Israels auszusprechen und konsequent jede Form von Antisemitismus in Deutschland zu bekämpfen. Die Medien sollen zudem ihre Berichterstattung im Nahostkonflikt auf Tatsachen beschränken und Nachrichten von persönlichen Meinungen frei halten. Ludwig Schneider, Hauptredner der Kundgebung und Herausgeber der Zeitschrift "Nachrichten aus Israel", kritisierte das einseitige Bild Israels in deutschen Medien, das von "arabischer Propaganda" geprägt sei und mahnte zu mehr Wahrhaftigkeit und eine darauf gründende Solidarität mit Israel. 

Grußworte übermittelten unter anderem der Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Günther Nooke

Philip Prinz von Preußen, Urenkel von Kaiser Wilhelm, sowie Vertreter christlicher und messianisch-jüdischer Gemeinden aus Berlin. Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Gebet der Demonstranten, das die Abgeordneten des deutschen Parlaments und Regierungsmitglieder unter den Segen Gottes stellte. Für die Demonstration waren Menschen aller Altersstufen aus ganz Deutschland angereist. Allein aus Sachsen kamen trotz des Hochwassers zehn Busse voller Menschen, die ihre Aufräumarbeiten für einen Tag unterbrochen hatten, um sich in aller Öffentlichkeit an die Seite Israels zu stellen. 

Die Initiative "Deutschland an der Seite Israels" ist ein Zusammenschluss von christlichen Israelorganisationen und Gemeinden unter der Führung der "Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem" (Stuttgart), der "Christlichen Freunde Israels" (Altensteig) und "Die Brücke Berlin-Jerusalem" (Berlin). Neben der Kundgebung plant die Initiative weitere Aktionen: In der Woche vor der Bundestagswahl wird ein offener Brief in deutschen Tageszeitungen veröffentlicht, der die Anliegen der Kundgebung noch einmal deutlich für Politiker und Öffentlichkeit formuliert. Außerdem werden Christen aller Wahlkreise ermutigt, ihre Wahlkandidaten aufzusuchen und sie über ihre Haltung gegenüber Israel, dem Nahostkonflikt und antisemitischen Tendenzen in Deutschland zu befragen. 

Link:

Deutschland an der Seite Israels

Berichtesammlung der Initiatoren

idea: Nooke erinnert Israelfreunde

Bilder von der Kundgebung

29.08.02

IDF: Verbreitung von Hass in palästinensischen Schulen

Die israelischen Streitkräfte weisen darauf hin, daß - wie im palästinensischen Fernsehen zu sehen war - Kinder in palästinensischen Schulen zum Hass gegen Israel erzogen werden. Lehrer würden das Spiel "Soldaten und Araber" vorgeben. In diesem Spiel werden einfache Objekte in der kindlichen Vorstellung als Waffen benutzt. Mit diesen werden dann andere Kinder im Spiel getötet, die Angreifer spielen Märtyrer und rufen den Märtyrerruf in der Hoffnung, daß sie ihre Tat direkt in das Paradies befördert.

Link:

IDF: Lessons in Hatred, in Palestinian Schools

(c)/ Quelle: IDF, Bild: IDF

29.08.02

Naher Osten: Wie funktioniert Wirtschaft in Krisenzeiten?

Godel Rosenberg, Repräsentant von DaimlerChrysler im Nahen Osten im Inforadio.

Freitag 30.08.02/ 10.45 H

Link:

Naher Osten: Wie funktioniert Wirtschaft in Krisenzeiten? lesen

Naher Osten: Wie funktioniert Wirtschaft in Krisenzeiten? hören

29.08.02

Erinnerungen an den 11. September

Der Einsturz der Twintower in New York, der Anschlag auf das Pentagon in Washington und der Absturz der vierten entführten Maschine in Shanksville - Bilder, die nie vergessen werden.

Viele Sendungen thematisieren das Thema. Es beginnt mit der Dokumentation "Der Tag des Terrors" am 30.08.02 im Ersten.

Freitag, 30.08.02/ 21. 45 H ARD (Erstausstrahlung)
Mittwoch, 11.09.02/ 23.00 H NDR (Wiederholung)

Link:

Erinnerungen an den 11. September 2001

Der Tag des Terrors

29.08.02

Mitteilung von der Pressesprecherin des Verteidigungsministeriums 

Das israelische Verteidigungsministerium bestätigt, dass eine Ladung, die durch eine Privatfirma von Israel nach Deutschland geschickt wurde, vom deutschen Zoll abgefangen wurde. Die Ladung enthielt in Israel hergestellte Gummipuffer, die in der Produktion von Panzerketten für APC-Fahrzeuge (Schützen-Raupenfahrzeuge) verwendet werden. Die Firma hatte vom Verteidigungsministerium die Produktionsgenehmigung für diese Teile erhalten, wobei erklärt wurde, dass Thailand der Endverbraucher ist. Die deutschen Zollbehörden teilten dem Verteidigungsministerium jedoch mit, dass das tatsächliche Endziel der Sendung der Iran sei. Das Verteidigungsministerium verbietet den Verkauf von Kampfmitteln sowie Ersatzteilprodukten von Kampfmitteln jeder Art an den Iran. Sobald man die Details aus Deutschland erhält, wird das Verteidigungsministerium die Angelegenheit der Polizei zur Überprüfung weiterreichen. 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels/ Berlin

Link:

Hamburger Zoll stoppt israelische Militärfracht für den Iran

29.08.02

Maccabi Haifa schreibt israelische Fussballgeschichte 

Zum ersten Mal in der Geschichte des israelischen Fussballs hat sich eine israelische Elf in die Champions League der 32 besten europäischen Clubs gekickt. Bei dem Rückspiel am Mittwoch gegen Sturm Graz im Arnold Schwarzenegger Stadium im österreichischen Graz erspielte die Spieler aus Haifa ein 3:3 unentschieden und damit ein Gesamtergebnis von 5:3. Das mit sechs Toren und drei Platzverweisen hoch hergehende Spiel machte einen Traum zur Wirklichkeit und setzte eine neue Messlatte für israelische Fussballclubs. 

Link:

Maccabi Haifa

29.08.02

Disraelis – Deutsche Gastfreundschaft für israelische Terroropfer 

 

Israelischen Terroropfern ganz praktisch zu helfen – die Initiative „Disraelis“ (Abkürzung für Disabled Israelis) des Holocaustüberlebenden Ilan Brunner macht es möglich. Seit nunmehr zehn Jahren organisiert der rüstige Rentner aus Israel Gruppen- und Einzelreisen für durch Terroranschläge verwundete junge Israelis nach Deutschland. Die Begegnung mit ihren deutschen Altersgenossen und Gastfamilien ermöglicht es den jungen Leuten im Alter zwischen 20 und 28, Deutschland von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen, als sie es erwartet hätten. So haben manche Kontakte für beide Seiten sprichwörtlich heilende Wirkung. Die 20jährige Ilana Silvan z.B. war am vierten Tag ihres Wehrdienstes durch eine Bombe, die unter ihrem Sitz im Bus explodierte, verwundet worden. Mit schweren Verbrennungen und der Lähmung ihrer rechten Hand hatte die junge Musikerin schon alle Hoffnungen begraben, jemals wieder Saxophon oder Klavier spielen zu können. Bei ihrem Aufenthalt in Breitenhagen/ Mecklenburg-Vorpommern mit einer „Disraelis-Gruppe“ animierte sie ein junger Deutscher, sich zusammen mit ihm ans Klavier zu setzen - zum ersten Mal seit ihrer Verwundung vor anderthalb Jahren spielte sie wieder. „In Deutschland habe ich meine große Liebe wieder entdeckt – die Musik“, kommentierte Ilana. Sehr traurig und betroffen waren die jungen Israelis, als bei einem Besuch des Konzentrationslagers Neuengamme bei Hamburg ihre deutschen Begleiter in Tränen ausbrachen, weil sie sich ihres Deutschseins schämten. „Sie baten uns im Vergebung. Wir erwiderten ihnen, es gäbe nichts zu vergeben, da ihre Generation nichts falsch gemacht hätte“, so Ilana. Durch die persönlichen Kontakte zwischen den jungen Leuten wird das Verständnis für die jeweilige Situation und die Lebensumstände des anderen gefördert – zehn Tage bis zwei Wochen im friedlichen Deutschland bieten den „Disraelis“ auch die Möglichkeit, sich von der angespannten Lage zuhause zu erholen und neue Kraft zu tanken. In Ruhe einkaufen gehen zu können, ohne ständige Taschenkontrolle, ist für viele junge Leute aus Israel eine neue oder längst vergessene Erfahrung, kommentiert Ilan Brunner. Seine Vision ist es, alle drei Monate eine Gruppe nach Deutschland zu schicken, genügend israelische Bewerber hat er dafür. Bisher war dies aus finanziellen Gründen in Zusammenarbeit mit christlichen Organisationen und Privatpersonen nur einmal jährlich möglich. Seit Anfang diesen Jahres hat er jeweils sechs Zweierteams an Gastfamilien in Deutschland vermitteln können- und die Warteliste interessierter Israelis wird immer länger. Nutzen Sie die Möglichkeit, Israelis ganz persönlich kennen zu lernen und zu segnen – in Deutschland! Gastfamilien, an Zusammenarbeit interessierte Gemeinden/Organisationen und Spender werden insbesondere gesucht. Für weitere Informationen über die Privatinitiative „Disraelis“ , wenden Sie sich bitte direkt an Ilan Brunner (E-mail: bruner@012.net.il <mailto:bruner@012.net.il> , englisch) oder an Lisa Rüdiger vom Deutschen Zweig der ICEJ in Jerusalem (E-mail: lisa.rudiger@icej.org <mailto:lisa.rudiger@icej.org> , deutsch).

(c)/ Quelle: ICEJ

Link:

Disraelis

29.08.02

Paul Spiegel zu Rosch ha Schanah

Einen Rückblick ins vergangene Jahr das maßgeblich von Terroranschlag moslemischer Extremisten auf das World Trade Center und einem wieder heraufziehenden Antisemitismus geprägt war nimmt Paul Spiegel vor - ohne der Hoffnung auf ein besseres Jahr 5763 Ausdruck zu verleihen.

Link:

Jüdische Allgemeine: Zeit der Selbstbehauptung

28.08.02

IDF an Gazas Küste im Einsatz 

In der Nacht zum Mittwoch sind IDF-Einheiten an die Küste Gazas vorgedrungen, wo sie. nach Containern suchten, die Waffen und Munition für die Palästinenser enthalten. Ein solcher Container, der an der Oberfläche trieb, explodierte beim Beschuss durch die israelische Küstenwache. Die Suche ging auch am Mittwoch weiter. An der Suche nach den Waffen waren auch Hubschrauber und Schiffe beteiligt. Wie ein Sprecher der israelischen Armee (IDF) erklärte, wendeten die Palästinenser diese Schmuggelmethode schon mehrfach an. Im Januar hatten israelische Kräfte im Roten Meer das Waffenschiff "Karine A" aufgebracht, das mit 50 Tonnen Waffen und Munition aus dem Iran durch den Suezkanal fahren und die Waffen dann in Containern vor der Küste von Gaza ins Meer lassen sollte. 

(c) Botschaft Israels/ Berlin

Link:

Operation Arche Noah - das Waffenschiff "Karine A"

28.08.02

Studenten aufgepasst: Overseas Programm der Uni Tel Aviv eröffnet Europa Büro in Berlin

„Strand, Sonne, pulsierendes Leben und ein palmengeschmückter Universitätscampus- das ist Tel Aviv! Durch das Jahr in Tel Aviv gelang es mir zusätzlich zu meinem Studium viele Eindrücke über die jüdische Kultur zu gewinnen. Ich habe es besonders genossen, die Möglichkeit zu haben, abweichend von meinem Studium Israel-spezifische Studienfächer zu belegen, die an meiner Heimuniversität nicht angeboten werden. Das Rahmenprogramm des Studienjahrs verband uns Studierende noch viel mehr, da gemeinsame Ausflüge unternommen, Kinoabende gestaltet und Diskussionsrunden geführt wurden. Das Lernklima empfand ich als sehr angenehm, da die Kurse in kleinen Gruppen abgehalten werden und so immer Platz für offene Fragen und Raum für angeregte Diskussionen zur Verfügung steht.“, so schreibt Jessica Eddelbüttel, die das Studienjahr 2000/01 an der Universität Tel Aviv (TAU) verbracht hat. „Wer einmal in Israel war, lässt einen Teil seiner Seele zurück und dieser Teil treibt jeden immer wieder zurück nach Israel, um es zu besuchen,“ sagt eine andere deutsche Studentin nach einem Studienjahr Jerusalem. Pathetisch? Steffen Hagemann, der Leiter des neuereröffneten Europa-Büros für das Overseas Programm der Universität Tel Aviv, bestätigt dies aus eigener Erfahrung: „.Wer bereit ist einen Teil seiner Seele einem Land zu schenken und dafür Unvergeßliches zu bekommen, der wird von Israel berauscht und willkommen sein.“ Das Europa-Büro in Berlin steht für Fragen über das Angebot, Studienbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Außerdem werden Veranstaltungen mit ProfessorInnen aus Tel Aviv organisiert oder an interessierte Organisationen vermittelt. Weitere Informationen erhalten Sie über: Tel Aviv University -European Office Email: TAUBerlin@gmx.net 

Link:

Website Universität Tel Aviv

28.08.02

Anti-israelische Propaganda auf Weltgipfel in Johannesburg

 Palästinensische Aktivisten nutzten den am Montag eröffneten UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg als Plattform für Anschuldigungen gegen Israel. Fadwa Barghouti, die Ehefrau des von Israel inhaftierten Top-Terroristen Marwan Barghouti hielt am ersten Tag des zweiwöchigen Gipfels eine Pressekonferenz ab, bei der sie Israel beschuldigte, ihren Mann zu foltern. Barghouti befindet sich seit April diesen Jahres in Haft und wurde am 14. August vor einem israelischen Gericht der Initiierung von 37 Terroranschlägen mit 26 Todesopfern angeklagt. Er gilt als Hauptfigur der aktuellen Intifada, die bisher über 2000 Tote forderte (Palästinenser und Israelis). Fadwa, die von Barghoutis Anwalt Khader Shikrat unterstützt wurde, verglich ihren Ehemann mit dem früheren südafrikanischen Staatspräsidenten Nelson Mandela und klagte Israel an, einen „Holocaust in Palästina“ zu veranstalten. Shikrat hatte sich zuvor mit dem stellvertretenden südafrikanischen Außenminister Aziz Pahad getroffen. Letzterer hatte sich bereiterklärt, die palästinensische „Free Barghouti“- Kampagne ( Befreit- Barghouti- Kampagne) zu unterstützen. Auch Nelson Mandela ist Mitglied dieser Bewegung, die von mehreren Vertretern der regierenden südafrikanischen Partei „Afrikanischer Nationalkongress“ unterstützt wird. Mark Sofer, ein hoher Beamter des israelischen Außenministeriums kommentierte: „Ich habe Vergleiche Barghoutis mit Slobodan Milosovic und Saddam Hussein gehört. Ihn mit Mandela gleichzusetzen ist eine Verzerrung höchsten Grades." Als Shikra auf der Pressekonferenz Israel beschuldigte, 230 palästinensische Kinder in Lagern des Geheimdienstes „Schin Bet“ zu foltern, erhoben sich 50 Mitglieder des Weltverbandes Jüdischer Studenten als Protest von ihren Plätzen. Sie trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Stop hijacking the summit“ (Hört auf, den Gipfel zu übernehmen) und "Stop Durbanizing the WSSD" (Hört auf, den Weltgipfel zu „Durbanisieren“). Damit verwiesen sie auf die anti-israelische Stimmung auf dem UN-Gipfel gegen Rassismus in Durban/Südafrika im letzten Jahr. Als die Studenten sich weigerten, sich wieder hinzusetzen, wurden sie von der Polizei nach draußen befördert, wo sie nach Augenzeugenberichten Friedenslieder in Englisch, Hebräisch und Arabisch sangen. Palästinensische Studenten versuchten, sie mit dem Slogan „Befreit Palästina“ zu übertönen. Die Pressekonferenz war vom „Palästinensischen Solidaritätskomittee Südafrikas“ organisiert worden. Diese Organisation plant Demonstrationen während des Gipfeltreffens und insbesondere am 28. September, dem zweiten Jahrestag der aktuellen Intifada. An dem Gipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg nehmen ca. 50 000 Delegierte aus 104 Ländern teil. Ziel ist es, eine „Agenda des Handels“ mit konkreten Zielvorhaben und Zeitplänen zu verabschieden, die weltweite Armutsbekämpfung, fairen Welthandel, Veränderung von Konsumgewohnheiten, Umwelt-, Klima- und Artenschutz voranbringen soll. Der Jüdische Nationalfonds, die einzige private israelische Organisation, die mit einem Stand vertreten ist, befindet sich unter ständigem Druck palästinensischer Demonstranten und lokaler islamischer Radiosender. Der Stand der Palästinensischen Autonomieverwaltung befindet sich in 15m Entfernung und zeigt keinerlei Informationen zum Thema der Konferenz. Vielmehr ist er mit einem Banner „Viva Intifada“ (Es lebe die Intifada) geschmückt, anti-israelische Zeitungen und Palästinensertücher mit einer Israelkarte, unter der „Palästina“ steht, werden verteilt. 

(c) ICEJ

Link:

Johannesburg könnte zu einem zweiten Durban werden

 Durban 2001

Plattform gegen Israel

28.08.02

Rückblick in die jüdische Geschichte 

1703 Das Alenu-Gebet wird in Brandenburg verboten. Das Gebet, verfasst von Rav, einem der großen Talmudisten, war für fast 1500 Jahre Teil der rituellen jüdischen Gebete. Es stand immer wieder im Brennpunkt antijüdischer Angriffe. Obwohl sich der Wortlaut „Keine Erkenntnis haben, die sich abschleppen mit den Klötzen ihrer Götzen und zu einem Gott flehen, der nicht helfen kann“ aus Jesaja 45,20 auf Götzendiener bezog, behaupteten einige christliche Geistliche, es handele sich um einen Angriff auf das Christentum. Das Gebet wurde schließlich aus dem Gebetbuch gestrichen und erst kürzlich wieder gedruckt.

 (c)/ Quelle:"Beyond Time and History" von Eli Birnbaum ( www.jewishhistory.org.il ) + ICEJ

27.08.02

Palästinensischer Journalistenverband verbietet Fotos mit waffentragenden Kinder 

Wie die Nachrichtenagentur AP meldet, sollen palästinensische Kinder mit Waffen künftig nicht mehr fotografiert werden. Der Palästinensische Journalistenverband erließ am Montag ein entsprechendes Gesetzesverordnung, das auch für einheimische Journalisten gilt, die für ausländische Medien arbeiten. Der stellvertretende Vorsitzende des Journalistenverbandes, Taufik Abu Chusa, sagte, dass solche Bilder dem Ansehen des palästinensischen Volkes, der Glaubwürdigkeit der palästinensischen Journalisten schadeten und den israelischen Interessen dienten. Der Verband rief die palästinensischen militanten Gruppen außerdem dazu auf, Kinder nicht mehr für ihre Zwecke einzusetzen. Die Vereinigung der Auslandspresse protestierte gegen das Verbot. (AP)

(c)/ Quelle: Botschaft Israels, Berlin. Bilder: IDF

Ergänzender Link:

Israelnetz

Jerusalem Post

IDF

27.08.02

Stürzt die Klagemauer bald ein?

Die "Klagemauer" in Jerusalem steht nach Einschätzung des "Komitee zur Verhinderung der Zerstörung von Altertümern" kurz vor dem Zusammenbruch. Wahrscheinlichste Ursache: Der Waqf - die von Israel tolerierte bzw. zugelassene moslemische Behörde nimmt ohne Rücksicht auf die Statik der Mauer, Grabungen für eine unterirdische Moschee vor und hat bereits enorme archäologische Schätze durch die illegalen Grabungen im inneren des Tempelberges vernichtet....

Zwischenzeitlich hat auch die UNESCO reagiert; nach einem Bericht des israelischen Radios werden Experten in Israel erwartet, die die Schäden an dem jüdischen Heiligtum begutachten werden. 

Link: 

Bürgermeister Olmert: Die Regierung muß den Kollaps eines Teils der Westmauer verhindern

Olmert: Gov't must prevent collapse of part of Western Wall

Die Zerstörung der archelogischen Schätze des Tempelberges

Einige Steine bedrohen den Frieden in Jerusalem

27.08.02

TV-Tipp

Maischberger

Gäste: 
Hans Graf von Sponeck, ehem. UN-Koordinator für die humanitäre Hilfe im Irak
Friedbert Pflüger, CDU, Außen- und Sicherheitspolitiker

Thema: Irak-Krise

n-tv, Dienstag 27.08.02/ 17.15 H und 20.15 H

27.08.02

TV-Tipp

Das Leben der Emilie Schindler

Hommage an Oskar Schindlers Ehefrau Emilie, deren Anteil an der Rettung der "Schindler-Juden" bis heute unbeachtet geblieben ist.

Phoenix, Mittwoch 28.08.02/ 08.15 H

Link:

Das Leben der Emilie Schindler

26.08.02

Polizei befragt griechisch-orthodoxen Priester über Verbindung zum Terror  

Archimandrite Hana Atalla vom Griechisch-Orthodoxen Patriarchat wurde am Donnerstag von der Polizei verhört. Er wird der Terror-Unterstützung und illegalen Reisen nach Syrien und in den Libanon verdächtigt. Der Sprecher der Polizei, Gil Kleiman, sagte, dass Atalla verdächtigt wird, bei seinem letzten Besuch in Syrien und Libanon mit dem Führer der Hisbollah, Sheikh Hassan Nasrallah, zusammengekommen zu sein und dort seine Unterstützung für Terrororganisationen ausgesprochen zu haben. „Einige Freiheitskämpfer wählen Märtyrertum und Selbstmordanschläge während sich andere für andere Maßnahmen entscheiden. Aber alle diese Kämpfer dienen der fortgesetzten Intifada für Freiheit. Daher unterstützen wir alle diese Sachen,“ sagte Atalla in einer Ansprache in Dubai am 20. Juni. Itim berichtete, dass er außerdem jüngst im Fernsehkanal der Hisbollah aufgetreten sei. Das Patriarchat dementierte in einer Pressemitteilung, dass Atalla ein Sprecher der Kirche sei. Bischoff Aristorchus sagte, dass Atalla ein Beamter der arabischen Abteilung im Büro des Patriarchats sei. Er fügte hinzu, dass das Patriarchat den Äußerungen Attlas nicht zustimme. Außerdem hätte er keine Genehmigung für die Reisen nach Syrien und Libanon erhalten.

Quelle: Botschaft Israels/ Berlin und JERUSALEM POST

26.08.02

Nie mehr Schmerzen beim Zahnarzt?

Lumenis, ein Lieferant für medizinische Lasertechnik in Yokneam, hat in den USA die Genehmigung zum Einsatz ihres OpusDent Erbium-Dental-Lasers erhalten für weiche Gewebe erhalten. Damit kann der Gebrauch des Bohrers bei zahnärztlichen Einsätzen deutlich reduziert werden. Erbium-Laser durften bisher nur bei hartem Gewebe eingesetzt werden, wie Knochen und Zähne. Ohne Anästhesie für den Patienten kann der Laser zur Zahnaufhellung, Füllungen und Zahnfleischoperationen gebraucht werden. Ein weiterer Vorteil der Operation mit Dental-Laser ist, dass Schwellungen und Taubheitsgefühle gemindert werden können. Die Operation ist weitgehend schmerzfrei und unblutig, man ist schneller wieder fit beziehungsweise Zähne und Mund sind einsatzbereit. Das Unternehmen entstand 2001 aus dem Zusammenschluss des israelischen ESC Medical Systems mit der Coherent Medical Group, vormals mit Sitz in Kalifornien. Die Company ist heute der weltweite Marktführer auf dem Gebiet der medizinischen Lasertechnik und kontrolliert 30 % des Marktes. 

Link:

Lumenis

26.08.02

Neuer Webauftritt der Botschaft Israels 

Ihren neuen Webauftritt präsentiert ab heute die Botschaft des Staates Israels in Berlin allen Israelinteressierten. Übersichtlicher und optisch gelungen gestaltet sich die Seite, die ihnen auch einen schnellen Zugang zu anderen israelischen Botschaften in der Welt bzw. zu staatlichen Stellen in Israel ermöglicht.

Dieser Webauftritt kann effektiv für aktuelle Analysen und Informationen, wie auch zum recherchieren historischer Daten genutzt werden.

Link:

Die Botschaft Israels

26.08.02

TV-Tipp

1972 - Olympiade in München

 

30 Jahre Olympische Spiele in München 1972. Palästinensischer Überfall auf die israelische Mannschaft.

Montag, 26.08.02/ 22.45 H 
Bayerisches Fernsehen (B3)

26.08.02

Arafat-Berater im Interview: "Selbstmordattentate müssen weitergehen!"

Der palästinensische Minister und enger Arafat-Berater Nabil Sha'ath spricht sich in dem jordanischen Wochenmagazin "A-Sabil" (Ausgabe 449 für die Woche vom 20 - 29 August 2002) für die Fortsetzung palästinensischer Selbstmordattentate gegen Israel aus. Dies berichten die Israelischen Streitkräfte IDF unter Bezugnahme auf die arabische Zeitung.

Link:

IDF-Bericht/ Kopie des arabischen Artikels

(c)/ Quelle Bild: IDF

25.08.02

Durban-Genf-Johannesburg

Einen Rückblick - und einen besorgten Ausblick - auf die UNO Konferenzen Durban-Genf-Johannesburg macht die TACHLES aus der Schweiz und weißt darauf hin, daß die Konferenzen Durban und Genf zu gigantischen Antisemitismuskampagnen wurden. 

Mehr unter dem nachfolgenden Link.

Link:

Durban-Genf-Johannesburg

Durban

Johannesburg könnte zu einem zweiten Durban werden

Plattform gegen Israel

22.08.02

PMW: "Arafat fordert Kinder zum Märtyrertum auf" 

Palestinian Media Watch (PMW) berichtet von einem öffentlichen Auftritt vom Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, Yasser Arafat, am vergangenen Wochenende, bei dem Arafat erneut Kinder zum Märtyrertum aufrief. Der Auftritt vor einem hauptsächlich aus Kindern zusammengesetzten Publikum wurde vom palästinensischen Fernsehen am 18. August 2002 übertragen. Arafat wandte sich an: „Freunde, Brüder und Schwester von Faris Ouda“ – Das 14 Jahre alte Kind starb in dem Konflikt und wurde zu einem Helden-Symbol der PA. Eines dieser Kinder, so Arafat weiter, werde die palästinensische Flagge über Jerusalem hissen. Die Kinder antworteten mit: „Millionen Shahiden [Märtyrer] marschieren gen Jerusalem!“ „Oh, Kinder Palästinas! Kollegen, Freunde, Brüder und Schwester von Faris Ouda. Die Kollegen dieses Helden repräsentieren die immense und fundamentale Kraft und sie soll siegreich sein, mit Allahs Wille! Einer von euch, ein Junge oder ein Mädchen, wird die Flagge auf den Mauern Jerusalems hissen, ihren Moscheen und Kirchen... “Zusammen vorwärts nach Jerusalem!“ Und die Kinder antworten mit dem Ruf: „Millionen Shahiden marschieren gen Jerusalem!“ (PA TV, 18. August 2002) Arafat hat in ähnlicher Form schon mehrfach palästinensische Kinder zum Märtyrertum animiert. In einem Interview im palästinensischen Fernsehen im Januar diesen Jahres drückte Arafat die Wichtigkeit aus, die er toten palästinensischen Kindern als „Botschaft für die Welt“ beimisst: Frage: „Herr Präsident, welche Botschaft möchten sie an das palästinensische Volk im allgemeinen und an die palästinensischen Kinder im besonderen richten?“ Arafat: “... Das Kind, das nach einem Stein greift und sich vor einen Panzer stellt; ist das nicht die beste Botschaft an die Welt, wenn dieses Kind zu einem Shahid wird? Wir sind stolz auf sie.“ 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels, Berlin

Link:

Palaestinian Media Watch

22.08.02

Israelische Entdeckung: Salz bringt Regen

Eine neue israelische Entdeckung könnte für Israel bahnbrechend sein: Eine breite Zerstäubung mit einer konzentrierten Salzlösung aus dem Toten Meer führt zu Regenfall und unterstützt den Kampf gegen die Verunreinigung der Luft. Die neue Untersuchung von israelischen Forschern unter Anleitung von Prof. Daniel Rosenfeld, Leiter der Meteorologie an der Hebräischen Universität Jerusalem, veröffentlichte am Wochenende seine Ergebnisse in dem Wissenschaftsmagazin „Science“. Die Forscher begannen schon mit der Anwendung ihrer Forschungsergebnisse in Israel. Sie zerstäuben Salzwasser aus dem Toten Meer in den Wolken und wollen damit den Regenfall über Israel beschleunigen. (YEDIOTH AHRONOTH) 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels, Berlin

22.08.02

Interview im Inforadio

Naomi Blumenthal(59), stellvertretende Ministerin für Infrastruktur in Israel aus dem Likud zur Lage in Israel, dem unbedingten Friedenswillen der israelischen Bevölkerung und dem Trugschluss ein palästinensischer Staat würde bestehende Probleme lösen.



Link:

Interview mit Naomi Blumenthal anhören

Naomi Blumenthal stellv. Ministerin für Infrastruktur

21.08.02

Israelischer Soldat in Gaza getötet/ Ben-Eliezer verwarnt PA 

Verteidigungsminister Benjamin Ben-Eliezer sagte am Dienstag, nachdem ein Soldat der Israelischen Verteidigungsarmee (IDF) bei schweren Feuergefechten im Gazastreifen getötet worden war, dass wenn die Palästinenser die Gewalt in Gaza nicht unterbinden, es die Armee tun würde. „Ich sprach mit hohen palästinensischen Vertreter über die Geschehnisse (in Gaza) und sagte, Wenn ihr euch nicht darum kümmert, werden wir es tun,’“ „Wenn sie in Frieden leben, wenn sie in Wohlstand leben, wenn sie unsere Tore zur Arbeit in Israel öffnen wollen...liegt es an ihnen.“ Sergeant Kevin Cohen, 19, aus Petah Tikva, wurde bei schweren Feuergefechten zwischen israelischen Truppen und bewaffneten Palästinensern am Militärposten Yakinton bei Neveh Dekalim getötet. Er erlitt schwere Schusswunden, denen er später im Krankenhaus in Beer Sheva erlag. Der militärische Flügel der Hamas erklärte, dass ein Scharfschütze der Gruppe das Feuer von Khan Yunis aus eröffnet hat und „das Ziel getroffen hat,“ einen Soldaten an einem IDF-Posten nahe den Siedlungen Gadid und Neve Dekalim. Israelischerseits wurde von vereinzelten Schüssen auf den Posten in der Nacht berichtet, die von den Soldaten mit Schüssen erwidert worden. Der Soldat wurde getroffen, als der Beschuss aus Richtung Khan Yunis nach Tagesanbruch wieder aufgenommen wurde. (HA’ARETZ) Kevin Cohen kam vor 15 Jahren mit seiner Familie aus dem Iran. Im vergangenen Jahr hatte er sein Abitur mit Schwerpunkt Elektronik bestanden. Kevin hinterlässt seine Eltern und drei Geschwister. In Bethlehem nahmen unterdessen palästinensische Polizisten die ersten Patrouillen auf. Die israelische Armee war in der Nacht aus der Stadt und ihrer unmittelbaren Umgebung abgezogen. Nach palästinensischen Angaben Übernahmen etwa 200 palästinensische Sicherheitskräfte die Kontrolle. 

(c)/ Quelle: Botschaft Israels, Berlin

21.08.02

Neue beduinische Stadt im Negev

Zum ersten Mal nach 20 Jahren autorisierte die Planungskommission des Südlichen Distrikts am Montag die erste neue Stadt für die Beduinen des Negevs zu bauen. Die neue Stadt soll in Be’er Hayil im Negev errichtet werden und 8.000 Mitgliedern des Al-Azame-Clans Wohnraum bieten. Der Stamm lebt derzeit verstreut im Oberen Negev. Der Plan sieht vor, dass Be’er Hayil 6,000 Dunam (ca. 600 ha) umfasst und jede Familie einen Dunam zum Wohnungsbau beziehungsweise vier Dunam zur Landwirtschaft erhält. In dem Ort werden öffentliche Schulen, Sport- und medizinische Einrichtungen sowie öffentliche Räume angeboten werden. 

Link:

MfA: "Die Beduinen in Israel" (Englisch)

19.08.02

Israel sendet Hochwasserhilfe nach Tschechien

Die israelische Regierung schickt Hilfe gegen das Hochwasser nach Tschechien. Vor Allem Desinfektionstabletten sowie 55 portable Wasserpumpen sind unter den angeforderten Hilfsgütern.

Israels Außenminister Schimon Peres sicherte dem tschechischen Präsidenten auch Hilfe bei der Sanierung des jüdischen Friedhofs in Prag und des historischen jüdischen Viertels zu. Beide wurden durch die Flutkatastrophe stark beschädigt.

Link:

Die Flut kennt keine Grenzen

Spendenaufruf für die Flutopfer in Tschechien

Synagogen unter Wasser

16.08.02

Wenn Saddam Hussein Raketen schickt

Das empfehlenswerte jüdische Wochenmagazin "Tachles" aus der Schweiz bringt in der neuesten Ausgabe ein Interview mit Dore Gold dem Präsidenten des "Jerusalem Center for Public Affairs" zum Thema Irak bzw. einer militärischen Reaktion auf mögliche Raketen aus Bagdad.

Link:

Tachles: "Wenn Saddam Hussein Raketen schickt"

Ergänzende Links:

Die Welt: Bagdad scheut vor dem Einsatz von Giftgas nicht zurück

Die Welt: Der Irak hat Riesenmengen an Biowaffen produziert

14.08.02

Hilfsgelder für den Terror?

Tausende von Dokumente hat die israelische Armee in der militärischen Antwort auf die vielen Terroranschläge gegen Israel (Auslöser war dann wohl das "Pessach-Masaker" in Netanja Ende März) beschlagnahmt. Insbesondere aus Arafat's Amtssitz in Ramallah wurden die brisanten Papiere kistenweise abtransportiert. Nach und nach kommen hier Fakten ans Licht, die gemäß der israelischen Regierung nur einen Schluß zulassen: Die Palästinensische Autonomiebehörde habe einen Schattenhaushalt angelegt um den Terror gegen Israel zu finanzieren. Die EU - und hier vor Allem der EU-Außenkommissar Chris Patton - beharren dagegen stoisch und kategorisch darauf, die Mittel seinen zu keinem anderen Zweck zugeführt als zwischen dem Geldgeber EU und der PA vereinbart worden war. Die EU finanziert 10 % des Haushalts der PA und ihres aufgeblähten Beamtenapparates mit etwa 120.000 Angestellten.

Mehrfach hat das Hamburger Wochenmagazin "Die Zeit" über diese Thematik berichtet. In der morgen erscheinenden Printausgabe fasst die Zeitung nun die gesammelten Dokumente zusammen und publiziert diese.

Link:

Die Zeit: "Hilfsgelder für den Terror"?

Die Zeit: "Von unbeugsamer Gutgläubigkeit"?

 

 

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