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12.03.02 12.15 H

Solidaritätsaufruf

Bitte unterschreiben Sie unseren Solidaritätsaufruf für Israel. Bitte unten anklicken:

Solidaritätsaufruf

'Ich nehme eine fast antiisraelische Stimmung wahr, eine traurige Veränderung in weiten Teilen der Bevölkerung.'

Klaus Kinkel, ehem. dt. Außenminister am 03.02.02

"Wenn Du den 'Geruch Hitlers' riechst, dann ist es notwendig Deine Stimme zu erheben. Du brauchst keine Strategie oder Taktik - Du musst die Wahrheit sagen."

Shimon Peres, Israels Außenminister am 06.02.02

Setzen Sie ein Zeichen gegen diese Stimmung und unterschreiben Sie den Solidaritätsaufruf!

12.03.02

Aussagen von 'gestern' - immer noch aktuell?!

Am Mittwoch reist der US-Vermittler Anthony Zinni nach Israel. Zur Erinnerung zwei Zitate des - das letzte mal - mehr erbost als entmutigt abgereisten Diplomaten:

10.12.01: "In meiner ganzen Armeekarriere bin ich noch nie auf eine solche Unglaubwürdigkeit gestoßen wie bei Arafat."

11.12.01: "Es ist unmöglich, mit dem Palästinenserführer Arafat ein Abkommen zu erreichen."

Ihm folgt dann einige Tage später der amerikanische Vizepräsident Dick Cheney, der die gesamte Region auf die US-Politik im Zusammenhang mit dem Irak einstimmen will.

27.01.02: "Es ist eine Tatsache, daß Herr Arafat nicht wirklich daran interessiert ist, den Friedensprozess voranzutreiben."

11.03.02

Gewalt ist nicht Gewalt - Bild bringt's auf den Punkt

Die "Gewalt auf beiden Seiten muss schnell beendet werden", ist eine beliebte Floskel, die wir auch jetzt wieder hören. Sie ist so platt wie irreführend. 
Israels Staatsgewalt ist uniformiert. Sie agiert - und überreagiert auch - mit offenem Visier vor den Augen der Welt. 
Arafats verdeckte Truppen haben dagegen mit ihren Nagelbomben einen schmutzigen Krieg erklärt.
Nicht gegen den Statt - sondern gegen das Herz Israels, sein Volk, seine Kinder.
Wer diesen Unterschied nicht macht, verschließt die Augen vor der blutigen Wahrheit in Nahost.

(Bildzeitung vom 11.03.02)

08.03.02

Gebets- und Fastentag in Jerusalem

Das israelische Radio meldet heute, daß Israels sefardischer Oberrabiner Eliahu Bakshi-Doron den kommenden Mittwoch, 13.März als nationalen Gebets- und Fastentag für das Land ausgerufen hat.  Am Kotel der sog. Klagemauer  wird ein spezieller Gebetsgottesdienst abgehalten. Aufgrund der anhaltenden Gewalt im Land wurde dieses Gebet bzw. der Aufruf zum Fasten ins Leben gerufen.

Wir rufen Christen in unserem Land auf, sich diesem Gebets- und Fastentag für Israel anzuschließen!  Israel braucht Solidarität und Unterstützung in jeder Form; eine der Wichtigsten ist das Gebet!

08.03.02

Waffen kosten Geld

Die Weltbank genehmigt der Autonomiebehörde Arafats Ende vergangenen Monats einen Sofortkredit über US-$ 20 Mio, um die akute Finanzkrise der PA abzuwenden. Waffen kosten Geld.....

05.03.02

Juden sterben, und alle schweigen

Intellektuelle schauen weg, die Regierung stützt Arafat: Ist das die deutsche Solidarität mit Israel?

Lesen Sie weiter, wie Juden in Deutschland den Terror in Israel und Deutschlands Haltung dazu empfinden......

Die Welt

 

26.02.02./ 02.15 H

Iranischer Antisemitismus

Der Iran macht nicht erst seit der vielzitierten Rede des amerikanischen Präsidenten Georg Bush ('Achse des Bösen') von sich reden. Immer wieder wird in öffentlichen Reden im Iran gegen Israel und das jüdische Volk gehetzt. Jüngster trauriger Höhepunkt war die Rede des ehemaligen Präsidenten Rafsanjani der in unver- blümten Antisemitismus die Schoah rechtfertigte und zur Unterstützung von Selbstmordattentaten gegen Israel aufgerufen hat. Selbst die offene Drohung Israel mit einer einzigen Atombombe zu vernichten bleibt unwidersprochen von Fischer und Co.

(Siehe auch)  Israels Nachbarn (bitte anklicken!)

Verständnis für den Empfang des nach Deutschland kommenden iranischen Außenministers Charazzi der am 26.2./27.2.2002 in Berlin ist, ist nicht angebracht. Der Bundesverband Jüdischer Studenten in Deutschland hat zu einer Demonstration aufgerufen

21.02.02/ 19.15 H

Traurige Statistik

"Wir haben ein Jahr hinter uns, das in der Geschichte des Staates und der Polizei alles bisherige schlägt, was Gewalt und Terrorismus betrifft, doch im laufenden Jahr müssen wir mit noch höheren Zahlen rechnen."

Shlomo Aharonishkys, Generalinspektor der israelischen Polizei

Die Zahlen des Jahres 2001 sprechen eine traurige Sprache:

1.794 Attacken palästinensischer Terroristen (337 % mehr als im Kalenderjahr 2000)
208 tote Israelis durch palästinensische Terroranschläge 
1.523 verletzte Israelis im Zusammenhang mit palästinensischen Terrorattacken
31 Selbstmordattentate

19.02.02/ 23.15 H

Zeman bringt's auf den Punkt

Der tschechische Ministerpräsident Milos Zeman bringt's im lesenswerten 'Nahostfocus' auf den Punkt:

Keine Kompromisse mit Terroristen (bitte anklicken!)

18.02.02/ 11.30 H

Zitat des Tages

"Die gegenwärtige Diskussion um den Konflikt im Nahen Osten und die vermeintliche "Enttabuisierung" ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der deutschen Geschichtsentsorgung."

Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates der Juden am 18.02.02

13.02.02/ 12.05 H

Das Treffen der Irrelevanten

"Am Samstag wird dann ein irrelevanter europäischer Außenminister den irrelevanten Palästinenserpräsidenten treffen." 

Dieser Satz stammt aus dem lesenswerten Artikel des n-tv Nahost- Korrespondenten Ulrich W. Sahm, den Sie unter n-tv lesen können:

Bericht von Ulrich W. Sahm/ n-tv

 

 

13.02.02

Weitere Petitionen

Von einem Israelarbeitskreis wurden 2 Petitionen lanciert, die wir nachfolgend zur Unterzeichnung empfehlen:

EU-Petition
Gegen wachsenden Antisemitismus in Frankreich

Auffallend ist bei manchen Politikern in Deutschland auch nach wie vor die Verharmlosung des Antisemitismus in unserem Lande. So untermauerte der außenpolitische Sprecher der CDU/ CSU Fraktion im Deutschen Bundestag Karl Lamers seine massive Kritik an Israel u.a. auch mit dem Zitat:

"In diesem Land gibt es Gottlob einen ganz geringen Antisemitismus!" (Talkshow in n-tv am 13.02.02). 

Offensichtlich wird hier bewußt ein mehr als dramtischer Anstieg des Antisemitismus in unserem Land (aber auch in weiten Teilen Europas) verharmlost und zur Unterstützung der eigenen - israelkritischen - Haltung als Argument herangezogen.

E-mail Adresse für Kritik an dieser traurigen, gefährlichen und  verharmlosenden Haltung des aussenpolitischen Sprechers der CDU/ CSU Fraktion im Deutschen Bundestages gegenüber Israel und Juden in Deutschland: karl.lamers@bundestag.de .

08.02.02/ 19.00 H

Salt Lake City - jüdisches Leben in der Olympiastadt

Das empfehlenswerte jüdische Wochenmagazin 'TACHLES' beschreibt das jüdische Leben in Salt Lake City. Bitte auf den Button klicken!

Tachles - Zusammenleben in Olympias Salt Lake City

 

03.02.02/ 15.00 H

Newsletter

Aktuelle Top-News lesen Sie auch unter 

Newsletter (bitte anklicken!)

03.02.02/ 14.15 H

"Leitfaden für Ratlose"

Israel und der arabisch-israelische Konflikt: Ein kurzer Leitfaden für Ratlose". Unter dieser Überschrift hat das American Jewish Committee einen sehr guten Artikel zur aktuellen Lage in Israel veröffentlicht. 

The American Jewish Committee (bitte anklicken!)

02.02.02/ 19.15 H

Vorbilder - oder wie Terroristen eine besondere Ehrung erfahren

HAZOFE berichtet, daß in den Fluren des Innenministeriums der Palästinensischen Autonomiebehörde in Al Azariya Porträts der palästinensischen Selbstmordattentäter hängen.

30.01.02/10.00 H

Zwei "Friedensbringer" verbrüdern sich

Was haben Arafat und der UN-Generalsekretär Annan gemeinsam? Offensichtlich mehr, als die Oskarverleihung des "Friedensnobelpreises" den Beide erhalten haben. Während die USA, Präsident Bush, Vizepräsident Cheney und Andere zunehmend kein Blatt mehr vor den Mund nehmen und die wahren Ziele Arafats offen beim Namen nennen (man denke nur an die Aussagen Bush's in den letzten Tagen zum Waffenschiff 'Karine A') nimmt der UN-Generalsekretär inzwischen offen die Verteidigungsposition Arafats ein. Am 29.01.02 hat Annan in Wien erklärt, der PA-Präsident stehe unter so hohem Druck, "daß ich wirklich nicht erkennen kann, wie er die Forderung der internationalen Gemeinschaft erfüllen kann."

Erstaunlich, wie lange man von Seiten der EU und insbesondere des UN-Generalsekretärs zugesehen hat, wie die Autonomiebehörde

Hass gegen Israel in jeglicher Form (Reden, Schulbücher usw.)
Zweckentfremdung von Hilfszahlungen der EU
Militärische Aufrüstung (Bruch gegen diverse Vereinbarungen)
u.s.w.

systematisch gefördert hat bzw. selbst dafür verantwortlich ist. Die Liste der "Anti-Friedens-Aktionen" läßt sich noch deutlich verlängern.

Die beiden "Friedensnobelpreisträger" halten weiter zusammen - die USA hat längst erkannt, daß sie viel zu Lange von Arafat an der Naße herumgeführt wurde.

Interessanter Zeitungsbericht zum Thema:

Die Welt

 

 

 

24.01.02/17.45 H

Rede Aussenminister Shimon Peres

Außenminister Shimon Peres wandte sich am Mittwoch, den 23. Januar 2002 an die parlamentarische Versammlung des Europarates in Strassburg Er sagte in seinen Eröffnungsworten: „Gestern früh verließen wir Jerusalem, eine sehr traurige Stadt, in der viele Familien mit den Schrecken des Terrors und dem Verlust ihrer Lieben konfrontiert sind. Und wieder ziehen schwarze Wolken am Himmel über Jerusalem und Israel empor. Es entspricht weder unserem Wunsch, noch sind wir bereit, diesen Zustand als Lebensnorm oder festen Brauch in unseren Beziehungen mit den Palästinensern zu akzeptieren. Grundsätzlich wünschen wir friedliche Beziehungen zwischen dem palästinensischen Volk, den arabischen Ländern und Israel. Wir streben nicht nach Krieg, wir streben nicht nach Siegen. Tief in unseren Herzen wissen wir, dass gute Nachbarn besser sind als gute Waffen. Und in der Tat haben wir mit zwei Ländern Frieden geschlossen. Wir haben das Gebiet eines dritten Staates geräumt und einem vierten Land einen Frieden angeboten. Wir haben den Ägyptern das gesamte Land, Wasser und Öl zurückgegeben, ohne dass es dafür eines Bin Laden oder irgendwelcher Terroraktionen bedurfte. Wir haben Jordanien das gesamte Land und das gesamte Wasser zurückgegeben, wiederum ohne dass durch Bomben oder Gewehre Druck ausgeübt werden musste. Übrigens haben wir dies getan, nachdem wir einen Krieg gewonnen, nicht nachdem wir einen verloren haben. Wenn die Rede auf die Palästinenser kommt, weiß ich, dass Leute sagen: „Setzt der Besetzung ein Ende, gebt ihnen das Land zurück und schließt Frieden.“ Tatsächlich haben wir auch das versucht. In Camp David haben unser ehemaliger Premierminister Barak und Präsident Clinton den Palästinensern nicht die Rückgabe ihres gesamten Landes, sondern von 96% bis 97% dessen angeboten. Über die übrigen 2% bis 3% hätten sie verhandeln können. Es fällt Israel und den Israelis schwer zu verstehen, warum die Palästinenser dieses Angebot abgelehnt haben. Was ist falsch gelaufen? Ich bin sicher, dass im Falle von Jordanien und Ägypten Terror nicht notwendig war, doch im Falle der Palästinenser ist es der Terror, der ein Abkommen verhindert hat und einem solchen bis zum heutigen Tag im Wege steht. Ich möchte so objektiv sprechen, wie ich nur kann. Ich frage mich, warum es einen arabischen Terror gibt. Es gibt mehr als eine Antwort auf diese Frage. Einige sagen, dass Arafat nicht zufrieden sein wird, bis er alles erhält, was er möchte. Er stand kurz davor, viel von dem zu erhalten, was er wollte. Auch Israel hat seine Probleme. Es geht hier nicht darum, dass wir bestimmte Zugeständnisse machen wollen oder nicht, doch möchten wir auch Sicherheit für unser eigenes Volk. Wir sind zwei Völker, die auf einem kleinen Stück Land leben; wir sind integriert, wir leben neben- und untereinander. Wir müssen Beziehungen schaffen, die diesem Zustand gerecht werden. Einige behaupten, Arafat sei nicht interessiert, einen Krieg zu führen. Doch wenn Leute glauben, Arafat sei interessiert, Frieden zu schließen, stellt sich die Frage, warum er es nicht tut. Hier liegt das Problem für jemanden wie mich. Meine Antwort lautet , dass es nicht wegen seiner Position ist, sondern wegen seiner Disposition. Es besteht keine Chance, dass Arafat mit uns Frieden schließen kann oder wir mit ihm Frieden schließen, sofern er nicht eine grundsätzliche Sache tut, die für alle Staaten und Institutionen notwendig ist: Kontrolle über alle bewaffneten Kräfte, über alle Waffen und alle Menschen auszuüben, welche diese Waffen benutzen. Ich fürchte, dass, solange es vier oder fünf Gruppen gibt, die alle eine unterschiedliche Agenda haben und eigene Waffen und Bomben besitzen, Arafat mit ihnen Koalitionen schließen muss. Sie werden ihre Waffen nicht aufgeben. Sie werden weiterhin an diesen festhalten. Arafat wird nicht verantwortlich sein und keine Kontrolle über sein Volk ausüben. Einige Palästinenser, auch Arafat selbst, haben mir gesagt: „In Ihrer Regierung bestehen auch unterschiedliche Ansichten.“ Das ist richtig. Wir haben verschiedene Ansichten, aber nur ein Gewehr. Die Palästinenser haben eine Ansicht, aber viele Gewehre. Es ist nichts daran auszusetzen, dass die Palästinenser verschiedene Ansichten haben. Wir sagen nicht, dass sie die Ansicht Arafats oder einer anderen Person teilen müssen, doch wird es keinen Frieden geben, solange Gruppen bestehen, die von Syrien oder dem Iran Befehle erhalten - gelegentlich Befehle, die nichts mit dem palästinensischen Volk zu tun haben, sondern mit dem Bestreben einiger Geistlicher in der islamischen Welt, alle arabischen Länder zu kontrollieren.. Wir wollen mit den Palästinensern Frieden schließen. Wir anerkennen ihre Rechte. Wir anerkennen ihr Recht, selbständig, mit Anstand und in Wohlstand zu leben. Sie sind nicht unsere Feinde. Weder ihre Religion noch ihr Staat sind unsere Feinde. Unser Feind ist auch Ihr Feind, und das ist der Terror. 

24.01.02/ 12.00 H

Alija aus Argentinien

Am 23.01.02 sind weitere 62 Juden aus Argentinien nach Israel gekommen, die Alija gemacht haben. Einer der Teilnehmer sagte: "Wir kommen aus der Generation, die von sich sagen kann "Ich hatte"; ich hatte eine Wohnung, einen Job, ein Auto. Wir hoffen hier in Israel die "Ich habe" Generation zu sein. Wir wollen unser Leben in Israel erfolgreich gestalten."

Israels Premierminister Ariel Scharon, der die Neueinwanderer begrüßte entgegnete: "Wir sind in einer wirtschaftlich sehr schwierigen Lage... Aber ich möchte Euch auch mitteilen, daß wir schon härtere Zeiten hinter uns gebracht haben. Aber ihr seid jetzt Zuhause. Wir helfen Euch, wo wir nur können."

23.01.02/23.15 H

EU-Kritik an Israel in "bewährter Manier"

Auch nach dem 11. September 2001 scheint der Blick von so manchen EU-Politikern immer noch etwas vernebelt zu sein. Wie sonst ist es zu erklären, daß z.B. der EU Nahostgesandte Morantinos nach dem kurzzeitigen Einmarsch der israelischen Armee vehement den Rückzug der Armee fordert. Haben Sie diesen Herrn genauso energisch protestieren gehört, wenn Terroristen wieder auf unschuldige Zivilisten geschossen und diese ermordet haben, wenn Heckenschützen heimtückisch auf vorbeifahrende Autos schießen und Unschuldige kaltblütig ermorden.

Die Spanier, die ja dzt. den EU Ratsvorsitz innehaben, schlagen in die gleiche Kerbe. Israel müsse regresspflichtig gemacht werden, für mindestens 17 Mio. EURO EU-Gelder, die bei der Zerstörung des Flughafens in Gaza des Viel-Fliegers Arafat und dem Radiosender "Stimme Palästinas" unnütz investiert worden sind.

Haben die gleichen hohen EU-Herren über die Effektivität Ihrer Investitionen nachgedacht, als sie zig Millionen EURO in die Erstellung von Schulbüchern investiert haben; Schulbücher, die zum Hass und zur Tötung von Juden aufrufen; Schulbücher, deren Verbreitung nach deutschem Recht mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet werden würde.

Auch sollte bei der nächsten Überweisung ohne Verwendungszweck vielleicht gleich nachgedacht werden, ob man bei EU-finanzierten Waffenkäufen nicht z.B. gleich an das Absenderland überweist (z.B. dem Iran bei dem von Israel aufgebrachten Schiff "Karine A") . Damit lassen sich dann ja eine Menge Bankgebühren sparen...

Wann erkennt die EU die Realität, Ursachen, Wirkungen und Hintermänner des palästinensischen Terrorismus? 

22.01.02/ 12.15 H

Zitate

"Wir fordern den Vorsitzenden Arafat dazu auf, sofortige und wirksame Schritte einzuleiten, damit solche anschläge ein Ende haben und die Verantwortlichen vor Gericht gebracht werden. Nochmals, er muss die Organisationen, die diese Dinge tun, demontieren." 
US Aussenministerium in einer Erklärung vom 22.01.02

"Gemäß unserem Glauben (und) Traditionen ist das Morden Unschuldiger im Namen Gottes eine Entweihung des Namen Gottes und diffamiert Religion in der Welt. Die Gewalt im Heiligen Land ist ein Übel, dem sich alle Menschen guten Willens entgegensetzen müssen.....wir rufen Alle dazu auf, sich aufhetzung, Hass und falscher Darstellung des Anderen entgegenzustellen."
Jüdische, christliche und muslimische Vertreter in einer Konferenz in Alexandria am 21.01.02

18.01.02/15.10 H

Hadera/ Stellungnahme des Bundesaußenminister Fischer

Bundesaußenminister Joschka Fischer erklärt heute auf den gemeinen Anschlag in Hadera, bei dem 6 Israelis ermordet und mindestens 33, z.T. schwer verletzt wurden:

"...Präsident Arafat ist aufgefordert, mit aller Entschiedenheit gegen die Täter vorzugehen und seine Bemühungen zur Verhinderung weiterer Gewaltakte fortzusetzen, wie der in seiner Ansprache vom 16. Dezember (2001) angekündigt hat..."

Vielleicht sollte der Bundesaußenminister seine Aufforderung noch etwas präzisieren; erinnern Sie sich: Am gleichen Tag, nur wenige Stunden später nachdem Arafat die Rede zum Gewaltverzicht in Ramallah auf internationalen Druck gehalten hat, hat er in bewährter, alter Manier wieder zur Gewalt gegen Unschuldige aufgerufen: "...wir alle sind Märtyrer im Paradies. Wir sind ein Volk von Helden...wir werden das Heilige Land mit dem Blut unserer Seele verteidigen....ich bin bereit 70 Märtyrer für den Tod eines Israel zu opfern...."
Traurige Realität eines Mörders gestern: 6 unschuldige Menschen in Hadera wurden Opfer dieses systematischen Terrors. Heute kommt der Terror aus Arafats Fatach Organisation, nächstes Mal ist es wieder eine Andere Terrortruppe, die sich mit menschenverachtenden Taten hervortun....

Wo ist der Aufschrei der zivilisierten Welt gegen den systematisch verordneten Terror?

15.01.02/ 17:05 H

Der Tod eines Terroristen

Gestern kam der Tanzim Kommandant Raed Karmi (27) in Tulkarem durch eine Bombenexplosion zu Tode. Oft genug sind in diesen Wochen und Monaten ja schon Terroristen durch sog. "Arbeitsunfälle" gestorben. Die Liste seiner terroristischen Aktivitäten sind lang; bezeichnend auch das CNN Interview im August 2001 ("Wir trainieren die Teenager, damit sie terroristische Attacken in das israelische Gebiet tragen. Wir trainieren 17,18-jährige damit sie Siedler attackieren und Soldaten kidnappen."

Interessant ist in diesem Zusammenhang aber, daß die PA vor Kurzem den europäischen und amerikanischen Institutionen bestätigt hat, daß Raed Karmi festgesetzt sei. Diese Meldung scheint nun wohl in die Rubrik zu fallen, die Ari Fleischer (Sprecher des Weissen Hauses) am 8.12.01 benannt hat:

"Der amerikanische Präsident ist tief besorgt über die palästinensischen Gefängnisse. Auf der Vorderseite sind sie mit Eisenstäben vergittert, auf der Rückseite jedoch mit Drehtüren ausgestattet."

12.01.02/ 14.30 H

Zinnismus

Unter dem Wortspiel "Zinnismus" schreibt die lesenswerte "Tachles": "Wie kaum ein Ereignis zuvor passt das Aufbringen des Schiffs "Karine A" den internationalen Medien schlecht ins israel-unfreundliche Konzept. Ganze Konstruktionen, die auf dem von Scharon in Ramallah festgehaltenen, um seine Teilnahme an der Mitternachtsmesse und den "Frieden der Mutigen" ringenden Arafat fussten, gerieten ins Wanken, als Israel den "Rais" beschuldigte, den Waffenschmuggel persönlich beaufsichtigt zu haben.

10.01.02/ 9.50 H

Aktuelle Info zum Thema "Karine A/ Waffenschmuggel"

2. PA gab Waffenschmuggel in Auftrag Nach Informationen der israelischen Botschaft in Berlin, beweist das am 3. Januar aufgebrachte Waffenschiff "Karine A", dass Arafat und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) nicht auf ein Ende des Terrors hinarbeiten. Im Widerspruch zu allen bisherigen unterzeichneten Verträgen zwischen Israel und der PA setzt Arafat weiter auf Gewalt und Terror als legitimes Mittel zur Erreichung politischer Ziele. Den Angaben zufolge hat die PA für die Schmuggelaktion Gelder aus dem Ausland verwendet, die für den Kampf gegen den Terror verwendet werden sollten. Auf dem Schiff wurden unter anderem 2.200 kg Sprengstoff, 345 Katjuscha Raketen, Granaten, Anti-Panzer-Raketen, Minen, Scharfschützengewehre, Kalaschnikows und eine große Menge von Munition gefunden. Der Kapitän des Schiffes Omar Akawi gestand, dass die Waffen auf der iranischen Insel Kish im Persischen Golf an Bord gebracht wurden. Die Schiffsladung sollte später in speziellen Containern auf drei kleinere Bote verteilt werden und im Meer von Gaza - mit Bojen versehen - versenkt werden. Ein Mann, der bei der Beladung des Schiffes geholfen hatte, sei Mitglied der „Hisbollah“ gewesen, so der Schiffskapitän. Weiter sagte der Kapitän in einem Interview am Montag aus, dass die PA direkt in den Kauf und Schmuggel der 50 Tonnen Kriegsmaterial einbezogen war. „Die Waffen waren ein Geschenk der islamischen Welt an das palästinensische Volk…aus Iran...von der ‚Hisbollah’“, erklärte Akawi, der sich selbst als Mitglied der „Fatah“ beschreibt. Weiter erklärte er, dass die gesamte Operation von dem PA-Mitglied Adel Awadallah überwacht wurde. Dieser sei auch als Adel Mugrhabi bekannt und halte sich in Griechenland auf. Die PA bestreitet jedoch weiter jede Verwicklung mit dem Vorfall. Ein Sprecher des palästinensischen Ministeriums für „Internationale Zusammenarbeit“ erklärte, dass er nie von einem Mann Namens Awadallah, der ein Vertreter der PA in Griechenland sein sollte, gehört habe. Ein weiterer Sprecher der PA räumte unterdessen jedoch ein, dass es möglich ist, dass die "Karine A" auf dem Weg nach Gaza war. Dennoch, so beteuerte er, habe die PA mit dem Vorfall aber nichts zu tun, und er verweist auf andere palästinensische Gruppen wie die Terrororganisation „Hamas“. Die USA äußerten unterdessen große Bedenken über dem Vorfall. Besonders der US- Unterhändler Anthony Zinni zeigte sich nach Angaben eines US-Sprechers nicht sonderlich von Arafats Erklärungen überzeugt. 

(Information wurde mitgeteilt von der Internationalen christlichen Botschaft in Jerusalem)

07.01.02/15.30 H

Operation Arche Noah

Immer mehr Details über den Waffenschmuggel auf der "Karine A" machen klar, welche Bedrohung für Israels Bevölkerung von den 50 Tonnen Waffenfund ausgegangen wäre, wenn diese Waffen ihren ziemlich sicheren Bestimmungsort Gazastreifen erreicht hätten.

Wie üblich ist leider in der deutschen Medienlandschaft bis auf wenige Ausnahmen nahezu eine "Nachrichtensperre" zu diesem Thema zu beachten. CNN, n-tv und Co. schweigen sich über diesen palästinensischen Vertragsbruch mit Israel fast völlig aus.

Lesen Sie eine Zusammenstellung der aktuellen Informationen unter

Operation Arche Noah

 

 

06.01.02/ 19.15 H

Hilfe durch die Deutsche Bundespost?

Die Deutsche Bundespost ist ja durch ihre Zuverlässigkeit bekannt; auch bei schwierigen Fällen, in denen der Empfänger oft nur sehr schwer zu ermitteln ist fällt dem gelben Dienst immer noch eine Lösung ein - und der Empfänger wird ausfindig gemacht.

Vielleicht sollte man sich in Israel ja einmal dieser Methoden bedienen; dort hat man nämlich ein ähnliches Problem mit einer Sendung, deren Empfänger scheinbar nicht identifizierbar ist. Schlimmer noch - auch der Absender kann offensichtlich nicht nachgewiesen werden. Die abgehörten Funksprüche des israelischen Geheimdienstes scheinen sich wohl geirrt zu haben...

Das der palästinensischen Autonomiebehörde gehörende Schiff aus dem Irak "Karine-A" mit dem palästinensischen Kapitän Omar Akawi und seiner palästinensischen Besatzung fährt so um die 50 Tonnen schwere Waffen spazieren. 
Absender: Unbekannt!
Empfänger: Unbekannt!

Sendung: Mindestens über 200 Katjuscha-Raketen, Mörsergranaten, Anti-Panzer-Raketen, und Hunderte von Maschinengewehren. Waffen, die dazu da sind einen Krieg zu beginnen, bzw. eine bereits begonnene militärische Auseinandersetzung weiter aufrecht zu erhalten......

Ob die Methoden zur Identifizierung des Absenders und Empfängers der Deutschen Post da helfen können?

Vielleicht könnte aber auch die deutsche Küstenwache Tipps geben - schließlich waren die wasserdichten kleinen Schwimmcontainer schon vorbereitet, die die Ladung dann in die Hände von palästinensischen Fischerboten treiben sollte.

Ein guter Hintergrundbericht zu diesem Thema ist - wie gewohnt - auch unter Israelnetz zu finden.

 

05.01.02/23.30 H

Ein neues Kapitel in der Förderung des palästinensischen Terrors

Die Bedrohung Israels durch seine Nachbarländer formiert sich; nicht nur, daß Million von Petrodollars in den sog. "Jerusalem und Intifada Fonds" von Israels Nachbarn zur Unterstützung des bewaffneten Kampfes gegen Israel gespendet werden.

Der Iran nimmt offensichtlich in der künftigen Bedrohung Israels immer mehr die Schlüsselrolle ein. Von der Weltöffentlichkeit kaum beachtet bzw. eher belächelt predigt der ehemalige iranische Präsident Rafsanjani aktiv die nukleare Vernichtung Israels.
Daneben untermauert auch das - Gott sei Dank - vom israelischen Militär aufgebrachte Schiff vor Eilat die These von der direkte Förderung des palästinensischen Terrors gegen Israel. 50 Tonnen Kriegsmaterial (übrigens gegen jegliche internationale Vereinbarung die die palästinensische Autonomiebehörde unterzeichnet hat) mit schweren Waffen.  Katjuscharaketen, Panzerraketen, Minen und Sprengstoff - es wäre genügend Material um die Terrorintifada noch weiter zu verlängern.....

"Mein Name ist Hase, ich weis von Nichts" - der Iran hat's nicht losgeschickt, die Autonomiebehörde will sie nicht, bzw. hat davon keine Kenntnis.

Israels Außenminister bringt's auf den Punkt: "Die Palästinensische Autonomiebehörde müsse eine strategische Entscheidung treffen, ob sie den Terrorismus unterstützt oder gegen ihn ist."

Gott sei Dank hat Israels Abwehr durch diese gelungene Aktion "Operation Arche Noah" schlimmes verhütet - die Raketen hätten jede Stadt in Israel erreichen können.

 

03.01.02/19.00 H

Zinni ist wieder da!

Der amerikanische Nahostvermittler Anthony Zinni ist wieder da und versucht ein weiteres Mal im Auftrag von US-Präsident George Bush einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten zu erreichen und von Arafat "die Infrastruktur des Terrors und die Möglichkeit einer weiteren Fortführung des Terrors niederzuschlagen" (ein Sprecher der US-Botschaft in Israel). 

Erinnern Sie sich an Zinni's traurige Zitate:

10.12.01: "In meiner ganzen Armeekarriere bin ich noch nie auf eine solche Unglaubwürdigkeit gestoßen wie bei Arafat."
11.12.01: "Es ist unmöglich, mit Palästinenserführer Jassir Arafat ein Abkommen zu erreichen."

Es bleibt zu hoffen, daß sich Zinni dieses mal irrt und Arafats Worten auch Taten folgen - sowohl in der Festnahme und Auslieferung von Zeevi's Mördern wie auch in der Festnahme von Terrorführern der 1. Riege und nicht nur in der TV-wirksamen Festnahme von "kleinen Fischen".....

01.01.02/21.15 H

Petition - mitmachen!

Unsere Petition gegen Antisemitismus, Antijudaismus und Antiisraelismus; tragen Sie sich ein!

Petition - hier anklicken!

02.01.02/ 21.15 H

Zitate zum Zinni-Besuch in Israel

Ein Sprecher der US-Botschaft in Tel Aviv (leider immer noch nicht in Jerusalem!) teilte mit "Zinni sei gekommen, um die Palästinenser zu ermutigen, den Terrorismus, die Infrastruktur des Terrors und die Möglichkeit einer weiteren Fortführung des Terrors niederzuschlagen." 

Die Realität beschreibt indes Israels Premierminister Ariel Scharon sehr klar: "Wir haben im Durchschnitt immer noch 10 Attacken pro Tag. Das zeigt, dass Arafat nicht das tut, was er eigentlich tun müsste."

01.01.02/ 21.00 H

Statistik

Israels Bevölkerung zum 31.12.2001

Gesamtbevölkerung: 6,50 Mio. (Zuwachs von ca. 140.000 Personen)
Davon Juden: 5,30 Mio (= 81 %)
Davon Christen: Ca. 140.000 Christen (= 2,10 %)
Davon Moslems: Ca. 970.000 Moslems ( = 15 %)
Davon Drusen: Ca. 120.000 Drusen ( = 1,9 %)
Einwanderungen nach Israel: 44.000 Juden

 

30.12.01/19.40 H

Neujahrsspruch

Wir wünschen allen Besuchern von Jerusalem-schalom ein gesegnetes neues Jahr. Allen Freunden Israels, aber ganz besonders dem jüdischen Volk gilt der Wunsch:

"Sieh, G'tt ist meine Rettung, ich bin getrost bin unverzagt; denn Macht und Kraft ist Jah, der Wege mir, er ward mir Rettung."

Jescha'jahu 12,2 (Jesaja 12,2) 

27.12.01/ 22.15 H

"Das ist Arafats letzte Chance"

DIE ZEIT bringt ein sehr interessantes Interview mit dem israelischen Premierminister Ariel Scharon:

"Das ist Arafats letzte Chance"

Lesenswert!

27.12.01/ 19.50 H

Bin Ladens neueste Lügen

In einem vom arabischen Sender Aljazeera exklusiv ausgestrahlten Video verbreitet der Top Terrorist weiterhin ungeschminkt seine Lügen und Hetze gegen die Vereinigten Staaten und Israel.

Alte Verschwörungstheorien über die zionistische Verschwörung (diesmal ergänzt um die Verbindung der amerikanisch-zionistische Verschwörungstheorie) werden heruntergebetet ebenso erfolgen pauschale Verurteilungen des Westens der einen "Kreuzzug gegen die Moslems" gestartet habe.

Der Terrorist Nr. 1 in der Welt nennt die Terrororganisation Hamas in den palästinensisch kontrollierten Gebieten "unsere palästinensischen Brüder".

Wenn Arafat den Mut und die Ehrlichkeit hat, dann löst er sich von den Unwahrheiten eines Bin Ladens und beweißt der Welt das Gegenteil, daß er mit diesem verblendeten Terroristen und seinen mörderischen Theorien nichts zutun haben will.

26.12.01/ 19.00 H

Weihnachtssegen von Johannes Paul II.

Im Weihnachtssegen "Urbi et Orbi" warnt der Hüter des katholischen Glaubens in der Rückschau der Terroranschläge vom 11. September vor "dunklen Wolken der Gewalt und des Krieges".

Die dunklen Wolken einer neuen Geschichtsschreibung der Bibel  werden aber offenbar, wenn an die Geburt des Juden Jeschua erinnert wird bzw. die biblische Geschichte in die gewünschte moderne Auslegung verdreht wird:

"Es ist das palästinensische Kind und das israelische Kind; es ist das US-amerikanische Kind und das afghahnische Kind; es ist das Kind der Hutu und das Kind des Tutsi."

Jeschua ist ein Nachfahre des König Davids, er ist und bleibt Jude - egal ob die Übersetzung der Bibel nun aus dem Katholischen oder aus dem Evangelischen Glauben kommt. Dieser Friedefürst bringt zu allererst den Juden das Heil und dann den Nationen. Wie sagte schon der Evangelist Johannes "...denn das Heil kommt von den Juden" (Johannes 4,22). Weiter schreibt Lukas "...welchen du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel" (Lukas 2,31-32).

Dieser Jeschua ist der Friedefürst und wird den Frieden bringen - gemäß der Verheißungen eines Jesaja wird er von Jerusalem über die Welt regieren und allen Völkern das Heil bringen.

Wer aber aus diesem Jeschua, Iesouos oder Jesus ein anderes Kind macht, als das von einem jüdischen Mann aus Nazareth und einer einfachen Frau aus Nazareth dem muß man fragen, ob man hier nicht vor den offensichtlich bewußt aufgezogenen "dunklen Wolken der Geschichtsumschreibung" warnen muß.

Der jüdische Jeschua bringt das Heil - die christliche Kirche tut gut daran, diese biblische Wahrheit nicht wieder zu vergessen, nachdem man erst in den vergangenen Jahren versucht hat, die leidvolle fast 1900-jährige  Kirchengeschichte im Verhältnis zum jüdischen Volk und zum jüdischen Glauben mehr schlecht als recht aufzuarbeiten.

 

25.12.01/ 19.30 H

Wenn Arafat nicht kommen kann, dann gehen wir halt zu ihm

So oder ähnlich muss man wohl die Verbrüderungsszenen vieler Kirchenvertreter und Patriarchen aus Jerusalem benennen, wenn man die Fernsehbilder des Tages aus Ramallah sieht...
Theatralisch zelebriert man Umarmungen mit Arafat in Ramallah und vermittelt der Welt ein Bild: Wir Kirchenführer in der Stadt Gottes Jerusalem, wir stehen an der Seite derer, die Israel in den letzten 15 Monaten so hart bedrängen, die dafür gesorgt haben, daß die Liste der unschuldigen Opfer Israels immer länger wird. Die Weihnachtspredigten von Kock & Co. in Deutschland schlagen in die gleiche Kerbe. Vielleicht noch ein wenig Verständnis für Israel für die "Abwehr terroristischer Anschläge", aber Solidarität, Freundschaft, Erkenntnis des Konfliktes im Lichte der Bibel .... weit gefehlt.

Viele Kirchenvertreter sind gerade dabei, dem Antijudaismus dem kirchlichen Antisemitismus ein neues Kleid zu geben; der Inhalt ist der Alte geblieben: Die Juden sind schuld, Israel ist schuld, weil es gegen den Dauerterrorismus der Fatach, Tanzim, PFLP, Al-Aksa Brigaden, und Hammas nicht mit der nötigen Nächstenliebe reagiert, sondern es sich erlaubt geeignete Maßnahmen gegen den Dauerterror zu ergreifen. 

Kein Hinweis auf Gerechtigkeit, kein Hinweis darauf daß die Mörder des kaltblütig erschossenen früheren israelischen Tourismusminsters immer noch frei in Ramallah herumlaufen.....

Die Kirchen, die Christen in der westlichen Welt werden sich bald entscheiden müssen, ob sie auf der Seite Israels stehen wollen oder weiterhin keine Chance auslassen Israel zu bedrängen, zu verurteilen, zu fluchen; der kommende Messias wird auf jeden Fall auf der Seite Israels stehen:

".... aber der HERR wird ausziehen und streiten wieder diese Heiden, gleichwie er zu streiten pflegt zur Zeit des Streites. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberge, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen..... und der Herr wird König sein über alle Lande."

Secharja 14

 

25.12.01/10.30 H

Arafat bleibt in Ramallah

Die frei herumlaufenden Mörder des früheren israelischen Tourismusministers Seevi wurden nicht an Israel ausgeliefert. sie dürfen sich weiter frei in Ramallah bewegen. Deshalb hat die israelische Regierung auch an dem Hausarrest für den Palästinenserpräsidenten festgehalten.

Natürlich ein Grund, daß die halbe christliche Welt - die ja am 24. Dezember traditionell so gern 'heile Welt' spielt - aufschreit und wieder einmal ihren Schuldigen für den ganzen Nahostkonflikt an den Pranger stellt: Ariel Scharon. 

Da sind sich die EU, Amerika und natürlich auch der Papst einig. Der Vatikan hat denn auch gleich eine "diplomatische Initiative" angekündigt, soll heißen es gibt für die katholischen Kirchenoberen wieder einmal einen Grund mehr das ungeliebte Volk Israel zu verurteilen und in die Ecke zu drängen.

Vielleicht hätte der arafatfreundliche Papst einmal eine "diplomatische Initiative " für Israel beginnen sollen - Gründe hätte es genug gegeben in den letzten 15 Monaten: Die Terrorinitfada, die kaum mehr zählbaren Anschläge von palästinensischen Terroristen auf unschuldige israelische Bürger in Tel Aviv, Haifa, Jerusalem und an vielen anderen Orten in Israel.

Es reicht eben doch nicht aus, wenn sich ein Papst wie im vergangenen Jahr geschehen für die Süden der Christen an den Juden in der Vergangenheit entschuldigt und um Vergebung bittet.
Was jetzt zählt, ist die Haltung der Kirchen zum jüdischen Volk in der Gegenwart; und da scheint man in die gleichen traurigen Fußstapfen der Vergangenheit eintreten zu wollen.....

Scharon bleibt der böse Bube, das scheinbar personifizierte Feindbild für den Frieden; Arafat feiert seinen Mediensieg; die israelische Regierung bringt es auf folgenden Nenner: "Arafat spricht vom Frieden zum Weihnachtsfest, daneben unterstützt er den Terror gegen Israel."

22.12.01/ 14.00 H

Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Zum diesjährigen Weihnachtsfest wünschen wir allen Besuchern dieser Seite ein gesegnetes Weihnachten und ein friedvolles neues Jahr.

Friede sei über Israel, Friede sei über Jerusalem, Friede sei in deinen Mauern!

Möge der Friedefürst wie er verheißen hat bald nach Jerusalem kommen - zur Rettung und Erlösung Israels und zum Segen für Viele!

"Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des HERRN fest stehen als Haupt der Berge und erhaben sein über die Hügel; und alle Nationen werden zu ihm strömen. Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt laßt uns hinaufziehen zum Berg des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, daß er uns aufgrund seiner Wege belehre und wir auf seinen Pfaden gehen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem. Und er wird richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht sprechen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden die Krieg nicht mehr lernen.
Haus Jakob kommt, laßt uns im Licht des HERRN leben!

Jesaja (Jescha'jahu) 2,2-5

23.12.01/21.00 H

Bethlehem - einige Hintergründe

Wie üblich nutzt der Palästinenserpräsident gern die traditionelle Weihnachtsmesse in der Geburtskirche in Bethlehem zur Verbrüderung mit christlichen Kirchenleitern. Israel - das sich von Anfang an einer sehr toleranten Haltung gegenüber anderen Religionen erwiesen hat und weitestgehende Religionsfreiheit in Israel gewährleistet - tut gut daran, diesem Medienspektakel ein Ende zu setzen. Wie üblich arten diese Verbrüderungsszenen ja nur in einer Einigkeit gegen den scheinbar gemeinsamen Gegner Israel aus. Leider haben viele christliche Leiter in den Palästinensergebieten immer noch nicht begriffen, daß sie gegen das eigene Brudervolk kämpfen, ja letztlich gegen den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs stehen. Oder es ist einfach die Furcht als inzwischen kleine Minderheit um das eigene Leben fürchten zu müssen. Die Fälle, in denen Tanzim Terroristen Christen in Bethlehem und in Beit Jallah eingeschüchtert haben sind leider nicht an die Öffentlichkeit gedrungen - sind aber traurige Realität.

Israel respektiert und fördert das christliche Weihnachtsfest:

kostenlose Baumverteilungen
Weihnachtssingen der Christlichen Botschaft vor dem Rathaus
Ausstrahlung von Händels "Messias" im Israelischen Fernsehen
Öffnung der Grenzen für arabische Christen um nach Bethlehem zu fahren

In Israel stellen die Christen ca. 2,5 % der Gesamtbevölkerung (gleiche Größenordnung gilt in etwa für die palästinensische Bevölkerung, die ebensoviele Christen beheimatet.

In Bethlehem, in dem Christen früher die Mehrheit der Bevölkerung stellten, sind heute über 2/3 Moslems. Die Emigration der Christen aus den von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrollierten Gebiete nimmt zu. Jährlich wandern ca. 3.000 Christen aus den Gebieten aus, im Westjordanland liegt der Anteil arabischer Christen unter 2 % der Gesamtbevölkerung, im Gazastreifen liegt der Anteil bei unter 0,50 %.

Taktisch klug ist auch der Schachzug in Bethlehem, Beit Jallah und in Ramallah traditionell christliche Bürgermeister unter Arafats Gnaden einzusetzen und wirken zu lassen. Bekannt ist ja auch inzwischen der Versuch der Terroristen durch Provokationen die Israelischen Armee zu einem Beschuß christlicher Kultstätten in Bethlehem zu veranlassen, um dann den Aufschrei des christlichen Abendlandes gegen Israel für seine Zwecke auszunutzen.

Der 72-jährige Moslem nimmt an der Christmette seit 1994 teil. Die Welt schreibt dazu in der heutigen Ausgabe, daß ihm "die Teilnahme in diesem Jahr besonders wichtig sei, da er sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit in einem guten Licht zeigen könne und auch den israelischen Erklärungen über seine Bedeutungslosigkeit entgegentreten könne."

Übrigens wurden in früheren Jahren auch israelische Vertreter eingeladen. Vielleicht sollten die geistlichen Leiter der Kirchen in Bethlehem einmal darüber nachdenken und ein Zeichen setzen....

Vielleicht kann Arafat ja die Mörder des früheren Tourismusminister gleich am Grenzübergang abgeben - dann steht einer Weiterfahrt sicherlich nichts mehr im Wege.....

Jeder Moslem - auch Arafat - ist willkommen wenn er mehr über den Erlöser Jeschua Ha Maschiach erfahren will; zur üblichen Israelhetze braucht er nicht in die Geburtsstadt Jeschuas fahren sondern soll sich lieber endlich um die Festsetzung von Terroristen und Mörder kümmern und für Ordnung und Entwaffnung der Terrorbrigaden sorgen.

 

22.12.01/12.00 H

Petition

Eine gute Solidaritätsbekundung ist unter:

Kondolenzbuch

nachzulesen; mitmachen!

 

21.12.01/ 9.00 H

Weihnachten in Bethlehem

Israel hat Arafat den üblicherweise sehr medienwirksam gestalteten Auftritt zur Mitternachtsmesse untersagt. Sich um die Verhaftung der Mörder des Tourismusministers Zeevi zu kümmern macht wohl mehr Sinn, als heile Welt zu spielen bzw. den Medienauftritt zu einer Verbrüderungsszene mit verblendeten Kirchenführen zu nutzen.

Derweil hat in der Nacht die Arabische Liga (ohne Anwesenheit Arafats) bekräftigt, daß sie an der Intifada festhalten will. Die finanzielle Ausstattung der Terroraktivitäten wurde ja bereits am
4. Dezember diesen Jahres mit der Zusage von 500 Mio. US-$ bekräftigt. Mit diesen Petrodollars wollen diverse arabische Staaten dafür sorgen, daß das Leben in Israel weiterhin unruhig bleibt (siehe Bericht vom 4. Dez./ unten).

Das Morden soll weitergehen, bereitwillig werden auch palästinensische Kinder für den Terror geopfert.....

 

21.12.01/ 8.15 H

Ausfälligkeiten aus der Grande Nation

Der französische Botschafter in England Daniel Bernhard erklärt in London: "Israel, das beschissene kleine Land, gefährdet den Weltfrieden."

Soviel zu Diplomatie, Verstand und wirklicher Einstellung so mancher Diplomaten zu Israel und dem Volk der Juden....

 

19.12.01/23.30 H

31 Terroranschläge in 48 Stunden

31 Terroranschläge in 48 Stunden auf israelische Bürger sprechen eine eindeutige Sprache. Ist das die Antwort von palästinensischen Extremisten auf Arafat's viel beachtete Rede zum Terrorverzicht vom 16.12.01?

Oder war die Rede nur ein politisches Kalkül, um sein angeschlagenes Image wieder aufzubauen, wo doch auch die EU zunehmen ein realistisches Bild des PA Präsidenten zeichnen - und das hat sehr wenig mit dem bisher hofierten scheinbaren geläuterten Extremisten zutun.

Wie dem auch sei, die Botschaft der Fernsehansprache 2 Tage später spricht wieder die alte Sprache: Aufruf zum Heiligen Krieg!
Der Vergleich 70 Selbstmordattentäter für einen toten Israeli zu opfern zeigt wieder die alte Natur.

Wie sagte der israelische Außenminister Shimon Peres nach der Rede vom Sonntag: "Das Problem heute ist die Glaubwürdigkeit seiner Worte. Er muß jetzt beweisen, dass das, was er sagt, auch umsetzt." 

In Anlehnung an die neue Ansprache kann man nur hoffen, daß ihm die Umsetzung nicht gelingen wird.!

 

 

14.12.01/19.45 H

Kommentar des Tages

"Es gibt keinen Kompromiss gegen den Terror."

Israels Ministerpräsident Dr. Ariel Scharon

"Der Terror setzt die Agenda."

Deutscher Außenminister Joschka Fischer bei EU Gipfel

 

13.12.01/ 16.15 H

Kommentar des Tages

"Arafat hat mehrere Waffenstillstandsabkommen gebrochen, der Terror ging immer weiter, bis den Israelis im wahrsten Sinne des Wortes der Kragen geplatzt ist."

Der n-tv Korrespondent Ulrich Saam in einer Reportage des Fernsehsenders am 13.12.01 zu der Entwicklung in Israel

 

 

13.12.01/ 8.45 H

Medienanalyse

Die Welt analysiert das traurige Phänomen, daß deutsche Fernsehstationen fast ausnahmslos einseitig, bzw. oft antiisraelisch berichten.
Den gesamten Artikel lesen Sie unter:

Auf Terror reduziert

 

 

12.12.01/ 13.15 H

Rede des Deutschen Bundeskanzler im Deutschen Bundestag

In einer Rede vor dem Deutschen Bundestag am 12.12.01 kam der Deutsche Bundskanzler Gerhard Schröder auch auf den Nahostkonflikt zu sprechen:

"... klar ist für uns Deutsche das Existenzrecht Israels ist nicht verhandelbar. Es bleibt Grundlage der deutschen Politik.... 
Eine Duldung oder nur halbherzige Verfolgung von Terroristen gefährdet den ganzen Friedensprozess. Der Präsident Arafat und die Palästinensische Autonomiebehörde werden zum Handeln aufgerufen. Sie müssen die Terrorzellen auflösen."

 

11.12.01/15.30 H

Die EU öffnet die Augen?!

In den letzten Monaten haben die EU-Staatschefs die Augen vor der Realität in Israel verschlossen: Selbstmordattentate von palästinensischen Terroristen, permanente Bedrohung der israelischen Zivilbevölkerung durch Hamas, Jihad, Hisbollah - um nur einige Terrorgruppen zu nennen.
Die EU hat zugesehen, vielmehr noch keine einzige Chance ausgelassen Israel für sein Recht auf Selbstverteidigung zu verurteilen. 
Nun scheint es jedoch einen Wandel in der europäischen Politik zu geben. Zum 1. mal benennt ein hoher europäischer Vertreter das Kind beim Namen: Der aussenpolitische Berater der EU Solana benennt das unter Arafats Autonomiebehörde geduldete Terroristen- konglomerat als ein "terroristisches Netzwerk",  und fordert Arafat auf diese Organisationen (die von der EU als terroristische Organisationen eingestuft werden) zu zerstören.

Einen Dämpfer könnte die Friedenshoffnung durch die Aussage des US-Vermittlers Zinni erhalten. Wie NAI berichtet erklärte Dieser:

"Es ist unmöglich, mit Palästinenserführer Jassir Arafat ein Abkommen zu erreichen. In meiner ganzen Armeekarriere bin ich noch nie auf eine solche Unglaubwürdigkeit gestoßen, wie bei Arafat."

Zeigt sich jetzt das wahre Gesicht des Friedensnobelpreisträgers?

 

10.12.01/ 11.30 H

Palästinensische Terroristen

Erinnern Sie sich?

Vollmundig erklärt der Präsident der Autonomiebehörde Arafat daß er Terroristen der Hamas und des Islamic Jihad festsetzen wird. Theatralisch wurden der Welt die Bilder vorgeführt, als Arafat den Auftrag gab nach den grausamen Terroranschlägen in Jerusalem und Haifa am 1./2. Dezember 2001 einige Terroristen in palästinensischen Gefängnissen festzusetzen. Gefängnisse, die den Sprecher des Weissen Hauses Ari Fleischer übrigens zu folgender Aussage veranlassten: "Auf der Vorderseite sind sie mit Eisenstäben vergittert, auf der Rückseite jedoch sind sie mit Drehtüren ausgestattet." Deshalb finden sich auch immer wieder einige Terroristen auf freiem Fuß, die man noch wenige Tage zuvor medien- wirksam festgesetzt hat.

Erinnern Sie sich: Entgegen der vertraglichen Vereinbarungen mit Israel wurden im Oktober 2000 zu Beginn der palästinensischen Terrorintifada alle bedeutenden Gefangenen auf Anordnung Arafats freigelassen.

 

 

10.12.01/ 11.15 H

Die Nobelpreisverleihung

Erinnern Sie sich?

Schon einmal wurde ein Friedensnobelpreis verliehen, der die Verleihung zu einer Oskarverleihung verkommen lies:

1994 Verleihung des Friedensnobelpreises an Jassir Arafat

Die Hoffnung, daß Dieser seiner terroristischen Vergangenheit abschwören würde wenn man ihn in der Weltgemeinschaft salonfähig machen würde haben sich nicht erfüllt. So hat z.B. auch der - durch die Katastrophe im World Trade Center am 11.9.01 weltweit durch sein gutes Krisenmanagement bekanntgewordene - scheidende Bürgermeister New Yorks  den PLO-Chef als "Terroristen" bezeichnet (anlässlich seines Besuchs in Jerusalem am 9.12.01).

Am 10.12.01 nun ein weiteres Kapitel unter der Rubrik "Oskar-Verleihung": Die UNO und deren Generalsekretär Kofi Annan werden den Preis entgegen nehmen.

Erinnern Sie sich?

Die UN-Weltkonferenz in Durban im September 2001

Originalton Annan: "... dennoch können wir von den Palästinensern nicht erwarten, daß sie als Grund dafür (sprich: Die Schoah) akzeptieren, dass das Unrecht, das ihnen angetan wird - Vertreibung, Besatzung, Abriegelung und außergerichtliche Tötungen - ignoriert wird."

Annans Rede war der Wegbereiter einer unsäglichen Hasstriade, der sich - bezeichnenderweise direkt vor dem 11.September - aus arabischen Munde über Israel ergoss und schließlich auch zum Abzug der (mehrfach bedrohten) israelischen Delegation führte.

Erinnern Sie sich?

Die 3 getöteten Soldaten im Libanon

Benjamin Avraham, Adi Avitan und der Beduine Omar Souad wurden am 7.Oktober 2000 von Hisbollahmilizen aus Israel entführt. Sie befanden sich auf israelischem Gebiet (ausnahmsweise stimmt dem sogar einmal die UNO zu). Die UNO hatte ja versprochen, daß sie nach Abzug der israelischen Armee aus dem Libanon für Ruhe sorgen würde; die Realität sieht leider anders aus.

Die Mörder der 3 Soldaten (die inzwischen für tot erklärt wurden) hatten sich als Soldaten der UNO-Blauhelme (UNIFIL) verkleidet.
Indische UNO-Blauhelme (die Israel der Zusammenarbeit mit der Hisbollah verdächtigt) drehten von dieser Entführung ein Video das Israel vorenthalten wurde. Der UN-Generalsekretär war über dieses Video informiert. Erst als die Beweislast immer erdrückender wurde, gab Kofi Annan zu, im Besitz dieses Videos zu sein.

Israelischen Diplomaten wurde das Video (zensiert!) nach wochenlangen diplomatischen Scharmützel und Vertuschungen 2mal vorgespielt.

Die Frage, ob die 3 jungen Männer noch leben könnten, wenn die UNO Israel nicht um das Bildmaterial hinters Licht geführt hätten, läßt sich wohl nie beantworten.

Einen Generalsekretär und seiner Organisation dann aber auch noch die höchste Auszeichnung für ehrliche Bemühungen um Frieden zu verleihen verkommt im Zusammenhang mit der Haltung zu Israel aber letztlich zu einer Farce....

 

 

Stoppt den Terror in Israel!

Gegen Antisemitismus und Antizionismus

 

 

Die Selbstmordanschläge in Afula, Hadera, Haifa, und Jerusalem, bei denen am 1. und 2. Dezember 2001 31 Israelis auf grausame Weise getötet und über 300 schwer verwundet wurden, zeigen unmissverständlich: Jihad, Hamas und andere palästinensische Organisationen wollen auf Dauer eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts boykottieren. Sie haben bereits angekündigt, dass neue "Operationen", dass neue Massaker folgen werden. Ihr erklärtes Ziel ist und bleibt die Vernichtung Israels.

Die palästinensische Autonomieverwaltung unter Yassir Arafat lässt diese Organisationen frei agieren. Die Attentäter kommen nicht nur aus islamistischen Gruppierungen, sondern auch aus Arafats Fatah und dem Sicherheitsdienst der Palästinensischen Autonomieverwaltung. Bewusst lässt die Autonomieverwaltung unter Arafat solchen antisemitischen Mordaktionen freien Lauf, um den Konflikt zu eskalieren, und so erhöhten internationalen Druck auf Israel zu erreichen.

Hoffte die israelische Regierung nach dem 11. September noch auf internationales Verständnis für ihren Kampf gegen den palästinensischen Terror, musste sie schon wenig später feststellen, dass die USA um eines breiten Bündnisses mit aggressiv antisemitischen Regimen der arabischen Liga willen, auf eine deutliche Unterstützung Israels verzichtet. Die EU und allen voran Deutschland sind ohnehin darum bemüht, sich als „ehrlicher Makler" bei den arabischen Staaten zu präsentieren und die vergleichsweise pro-israelischen USA als Ordnungsmacht zu ersetzen.

In der deutschen Öffentlichkeit wird die israelische Politik in einer merkwürdigen Verdrehung von Ursache und Wirkung zunehmend für den gegen sie gerichteten islamistischen Terror verantwortlich gemacht. Das staatsoffizielle Holocaust-Gedenken, das mit dem Bau des Holocaust-Mahnmals und der Einweihung des Jüdischen Museums neue Höhepunkte erreicht, ist längst folgenlos für eine Beurteilung der Lage Israels: „eine moralisch legitimierte Staatsgründung mit unmoralischen Konsequenzen" (SZ 4.12.01). Man ist stets um „Ausgewogenheit" angesichts der „Gewaltspirale" bemüht.

In Punkto Israel ist die Linke selten besser als ihr bürgerlicher Konterpart: In der taz wird die Hamas als seriöser Akteur im Nahostgeschehen präsentiert und auf linken Demonstrationen werden Leute mit Israelfahnen verprügelt.

 

4. Dezember 2001/19.45 H

 

Rede von Premierminister Scharon an die Nation

 

Premierminister Scharon hat sich gestern (3.12.2001) in einer Rede an die Nation gewandt. Sie hat folgenden Wortlaut:

Bürger Israels!

Zuerst möchte ich in meinem Namen und im Namen der Regierung den Familien der Ermordeten mein Beileid aussprechen und den vielen Verletzten, die sich noch in  den Krankenhäusern befinden, eine schnelle Genesung wünschen.

Ich bin heute nach einem Gespräch mit Präsident Bush aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrt. Der Präsident bat mich, dem israelischen Volk sein Mitgefühl und aufrichtiges Beileid auszudrücken. Er versicherte mir, dass die Vereinigten Staaten ein wahrer Freund und Partner des Staates Israel sind. So wie in Zeiten des Friedens, stehen Israel und die Vereinigten Staaten auch heute Seite an Seite in ihrem gemeinsamen Kampf gegen den Terror.

Bürger Israels!

Wir haben viele Kriege geführt und wir haben sie alle gewonnen. Wir haben unsere Feinde besiegt und wir haben Frieden geschlossen. Wir haben zum Schwert gegriffen - und wir haben die Wüste zum Blühen gebracht. Wir haben Städte errichtet, Industrien gegründet und eine Landwirtschaft aufgebaut. Wir haben aus dem Staat Israel ein Vorbild und ein Symbol für andere Staaten in der Welt gemacht.

Wir setzen dieses Werk tagtäglich fort und werden nie damit aufhören. Nie.

Ein Krieg wurde uns aufgezwungen. Ein Terrorkrieg. Ein Krieg, der täglich unschuldige Opfer fordert. Dieser Terrorkrieg wird systematisch und in organisierter Form geführt.

Fragt ihr mich nach dem Ziel dieses Krieges, antworte ich: Diejenigen, die diesen Terrorkrieg führen, die Terroristen, ihre Helfer und Drahtzieher sowie diejenigen, die ihnen ermöglichen, ihre Aktionen in aller Ruhe und ungestört durchzuführen, beabsichtigen nichts anderes, als uns von hier zu vertreiben. Ihr Ziel ist, uns in völlige Verzweiflung zu bringen, damit wir unsere Hoffnung und die uns leitende Vision verlieren, „ein freies Volk in unserem Lande Zion und Jerusalem“ zu sein.

Bürger Israels - das wird nicht geschehen.

Es gibt kein Volk in der Welt, das so viel Reife und Durchhaltevermögen bewiesen hat. Ich bin stolz, Teil dieses Volkes zu sein. Ich bin mir bewusst, dass wir auch in anderen Lebensbereichen mit Schwierigkeiten konfrontiert sind, doch auch hier zeigen wir Integrität und Stärke.

Die Terroristen haben bereits verstanden, dass sie nicht erfolgreich sein werden. Sie haben bereits verstanden, dass unsere Nation stärker und unser Widerstandswille fester ist, als sie sich jemals vorstellen konnten. Deshalb fahren sie fort, Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen, Bürger Israels und anderer Länder, abzuschlachten, nur des Tötens und des Mordes willen.

Und ich sage Euch von dieser Stelle aus, vom vereinigten Jerusalem, der ewigen Hauptstadt des jüdischen Volkes. Ich sage es Euch und all denen, die in der ganzen Welt zuhören. Wer sich über uns erhebt, um uns zu töten, dessen Blut wird an seinen Händen kleben. 

Wir werden uns so wie die Vereinigten Staaten verhalten, die mit ihrer ganzen Macht einen Krieg gegen den internationalen Terrorismus führen. Wir werden dies mit unserer ganzen Kraft, unserer ganzen Entschlossenheit und allen bisher eingesetzten sowie neuen, uns zur Verfügung stehenden Mitteln tun.

Schenkt keinen falschen Prophezeiungen Gehör und lasst Euch nicht von Versprechen, dass es unmittelbare Erfolge geben werde, in die Irre führen. Dieser Kampf wird nicht leicht, dieser Kampf wird nicht kurz sein, doch wir werden ihn gewinnen.

Israel beginnt keine Kriege. Dieser Terrorkrieg  - wie die Kriege der Vergangenheit - wurde uns aufgezwungen. Wir wissen, wer ihn uns aufgezwungen hat. Wir wissen, wer die Schuld trägt. Wir wissen, wer verantwortlich ist.

Arafat ist für alles verantwortlich, was hier passiert. Arafat hat eine strategische Wahl getroffen, als er sich entschied, den Weg des Terrors zu beschreiten, durch Mord politische Gewinne zu erzielen und zuzulassen, dass unschuldige Bürger erbarmungslos umgebracht werden.  

Lange hat die Welt nicht erkannt, wofür Arafat steht, doch in letzter Zeit ist es in dieser Hinsicht zu einer bedeutenden Veränderung gekommen. Unsere Haltung stößt auf mehr Verständnis. Alle beginnen, den wahren Arafat zu entdecken.

Arafat ist das größte Hindernis für Frieden und Stabilität im Nahen Osten. Wir haben dies in der Vergangenheit gesehen, erkennen dies heute und leider wird auch die Zukunft hier keine Veränderung bringen. Doch Arafat wird diese Regierung nicht täuschen. Diesmal wird ihm das nicht gelingen.

Das palästinensische Volk muss wissen: Die Palästinenser sind die Hauptopfer dieser Situation, in die sie Arafat gebracht hat.

Und ich sage Euch: Wir werden die für den Terror verantwortlichen Täter verfolgen. Wir werden sie jagen, bis wir sie fassen und sie werden den Preis für ihre Taten bezahlen.

Ich habe heute unmittelbar nach meiner Rückkehr eine Sondersitzung der Regierung einberufen, an der auch die Spitzen der Sicherheitskräfte teilnehmen werden. Diese Sitzung wird in wenigen Minuten beginnen. Wir werden bei dieser Gelegenheit Beschlüsse über eine Erweiterung unseres Kampfes gegen den Terror fassen.

Dies ist nicht der Ort, um diese Wege zu diskutieren. Ich bin sicher, dass die Tragweite der heute zu fassenden Beschlüsse eine Sondersitzung der gesamten Regierung erforderlich macht.

Ich stehe an der Spitze einer Regierung der Nationalen Einheit. Wir befinden uns heute in einer Zeit des Notstands und in solchen Zeiten ist eine Regierung der Nationalen Einheit, welche die gesamte israelische Öffentlichkeit vertritt, von allergrößter Bedeutung.

Vereint werden wir uns allen kommenden Herausforderungen stellen.

 © 2001 Botschaft des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland

 

 

 

 

 

04.12.01/ 13.45 H

 

Terror gegen Israel

Israel leidet seit Monaten unter einer beispiellosen Flut von Terroranschlägen durch palästinensische Extremisten.

26 Tote und über 180 Verletzte in Israels Hauptstadt Jerusalem sind nur die Bilanz der letzten Tage.

Und was macht die UNO und ihr so um Frieden bedachter Generalsekretär? 
Das was sie immer tun: Israel verurteilen!

Das traditionelle "Israel-Abwatschen" wurde am 4. Dezember wieder mit üblichen Resolutionen gegen Israel auf einen traurigen Höhepunkt gebracht. 

Daß Israel neben den USA nur von drei kleinen Pazifik-Staaten unterstützt wird, wirft auch ein trauriges Bild auf die EU und Deutschland, die sich in traditioneller Orientierungslosigkeit bzw. Halbherzigkeit der Stimme enthielten.

Offensichtlich sind die Morde von palästinensischen Terroristen in Israels Hauptstadt noch nicht ausreichend für die EU und den UN "Friedens"-nobelpreisträger.

 

04.12.01/13.30 H

Terror gegen Israel

In einem Bericht mit dem Nachrichtensender n-tv zeichnet der Korrespondent Ulrich Sam folgendes Bild zur Situation im Nahen Osten:

Arafat ist nicht der palästinensische Bin Laden, aber er duldet den Terror der aus den Autonomiegebieten nach Israel getragen wird
Den palästinensischen Vergleich mit Afghanistan fortführend vergleicht der Korrespondent die Terrororganisation Al Kaida mit den Terrororganisationen Hamas, Tanzim und Fatach
Die USA haben Israel im Kampf gegen den Terrorismus das Recht auf Selbstverteidigung zugesprochen.

Hintergrundinformationen unter:

"Israel fast ohne Alternativen"
"Das Ende der Geduld"

 

 

04.12.01/ 10.25 H

Terror gegen Israel

Israels Ministerpräsident Scharon bezeichnet in seiner Rede zur Nation die Palästinensische Autonomiebehörde "als eine Institution, die den Terror fördert."

Die Arabische Liga erklärte, daß sie für den "Jerusalem und Intifada-Fond" mehr als 500 Millionen Dollar bereitgestellt hat.

Die Terrorintifada gegen Israel wird von folgenden Ländern finanziell unterstüzt:

Saudi Arabien 250 Mio. US$
Kuweit 150 Mio. US$
Vereinigte Arab. Emirate 135 Mio. US$
Katar 50 Mio. US$
Ägypten 30 Mio. US$ *
Algerien 30 Mio. US$
Jemen 10 Mio. US$
Sudan 0,5Mio US$

Nicht zu vergessen sind die von der EU bereitgestellten Hilfszahlungen für die palästinensischen Gebiete, die durch Korruption zweckentfremdet verwandt werden.

Noch ein Beispiel über die Doppelzüngigkeit der arabischen Forderungen: Die Welt am Sonntag berichtet am 25.11.01: "Sie rühren die Trommel für Jerusalem, doch in den 19 Jahren arabischer Herrschaft von 1949 - 1967 besuchte kein einziger Saudi-Monarch die Al-Aqsa-Moschee und den Tempelberg."

Den empfehlenswerten Artikel der Welt am Sonntag lesen Sie unter:

"Israel muß sich nicht legitimieren"

*bisher bezahlt 20 Mio. US$

 

 

 

Date 02.12.01

Israel trauert: 26 Tote und 180 Verletzte in 24 Stunden

2. 12.: 15 Menschen sterben durch ein Selbstmordattentat auf den Stadtbus Nr. 16 in Haifa kurz nach 12:00 Uhr. Die Hamas bekannte sich zu dem Anschlag. Von 40 Verletzten schweben noch zwei in Lebensgefahr.

 

Zehn Opfer konnten bisher identifiziert werden:

Mara Fishman, 52, aus Haifa
Ina Frenkel, 60, aus Haifa
Ricki Hadad, 30, aus Yokne'am
Ronen Halon, 30, aus Haifa
Mark Hutimalianski, 75, aus Haifa
Cecilia Koziman, 76, aus Haifa
Yitzhak Ringel, 41, aus Haifa
Rosiliar Riyas, 42, von den Philippinen
Rasim Sapiolin, 78, aus Haifa
Michael Zaraiski, 71, aus Haifa

 

2.12.: Prof. Baruch Singer, 51, aus Gedera wird von palästinensischen Schützen in seinem Wagen nah Elei Sinai im nördlichen Gazastreifen getötet. Hamas übernahm die Verantwortung für den Anschlag. (More...)

 

1.12.: Zehn Personen im Alter von 14-20 Jahren werden gegen 11:30 Uhr auf einer Fussgängerzone im Zentrum Jerusalems durch Sprengstoffanschläge von zwei Selbstmordattentäter getötet. 20 Minuten später explodierte eine Autobombe nicht weit davon entfernt. Von den 188 Verletzten sind am Montag noch 83 im Krankenhaus, der Zustand von 10 ist weiterhin kritisch. Die Hamas bekannte sich zu dem Anschlag. 
Die Namen der Opfer:
Assaf Avitan, 15, aus Jerusalem
Michael Moshe Dahan, 20, aus Jerusalem
Israel Ya'akov Danino, 19, aus Jerusalem
Yosef Elezra, 18, aus Jerusalem
Sgt. Nir Hafsadie, 19, aus Jerusalem
Yuri-Yoni Korganov, 20, aus Ma'alei Adumim
Golan Tourjeman, 15, aus Jerusalem
Guy Vaknin, 19, aus Jerusalem
Adam Weinstein, 14, aus Givon Hahadasha
Moshe Yedid-Levy, 19, aus Jerusalem

 

 

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